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Wirtschaftliche Jugendhilfe
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Kommunale Jugendarbeit, Jugendpflege, Jugendsozialarbeit, Jugendschutz
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Kindertagesstättenwesen
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Mai 6th, 2010 um 11:51
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT ERLANGEN – 06.05.2010 – Mädchen grundlos ins Heim gesteckt – Gerichtshof im »Fall Amina«: Jugendbehörde reagierte ratlos
In einem Fall, der monatelang für Schlagzeilen gesorgt hatte, hat das Jugendamt Erlangen vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof nun eine heftige Niederlage einstecken müssen: Im Umgang mit einer 15-jährigen »Schulverweigerin« hätten die Mitarbeiter zum Teil ratlos agiert, nur dürftige Argumente für ihre Einweisung in ein Heim gehabt und sich auf Vermutungen statt Fakten gestützt.
Das Jahr 2007 wird die heute 19-jährige Amina (Name geändert) so schnell nicht mehr vergessen: Das Jahr, in dem das Mädchen für drei Monate ins Heim musste, aus dem sie dann floh. Das alles »nur« wegen der Schule: Als 13-Jährige sollte sie die siebte Klasse an ihrem Gymnasium wiederholen, sie wollte aber nicht mehr in die Schule gehen, kam nur noch sporadisch. Zumal ihre Eltern von einer Alternative überzeugter waren und bis heute sind: Homeschooling – »als unsere Tochter durch alle Maschen fiel, wollten wir sie lieber zu Hause unterrichten, die Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht«, beteuert die Mutter.
Amina lernt mittlerweile für das Abitur – alles von zu Hause aus. Wie inzwischen alle sechs Kinder der Familie. Seit einem dreiviertel Jahr bleiben die drei Jungen und drei Mädchen jeder Schule fern. Bußgeldbescheide der Stadt legt der Vater beharrlich beiseite – mit Verweis auf sein Recht, selbst die Erziehung seiner Kinder bestimmen zu können.
Situation eskalierte
Im Fall Amina eskalierte die Situation: Das Jugendamt ließ sie per Polizei daheim abholen, entzog den Eltern in Teilen das Sorgerecht, brachte das Kind zunächst in die Nürnberger Jugendpsychiatrie und später in eine heilpädagogische Anstalt – drei Monate später ergriff sie die Flucht. Am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof saß das zarte Geschöpf nun gestern mit all seinen Geschwistern auf der Zuschauerbank. Rechtskunde – mal ganz anders und vergnüglich, verriet ihr Gekicher.
Der Gerichtshof in Ansbach sollte in dem Berufungsprozess darüber entscheiden, wer die Kosten für den erzwungenen Heimaufenthalt tragen muss. Der Vater, der rund 1000 Euro zahlen sollte, weigerte sich standhaft.
Zu Recht: Schließlich sei fraglich, ob das Amt die Entscheidung, Amina in ein Heim zu schicken, ausreichend begründen konnte, stellte der zwölfte Senat fest. Mehr als Vermutungen, nebulöse Begründungen und eine dürftige Dokumentation habe in dem Fall nicht vorgelegen, erklärte das Gericht. Außerdem attestierte es den Mitarbeitern eine »gewisse Ratlosigkeit« in dem Fall. Die angebliche erzieherische Mangelsituation in der Familie, Aminas diagnostizierte Schulphobie und vieles mehr sei nicht durch Fakten gedeckt gewesen. Das Jugendamt zog deshalb den Kostenbescheid zurück.
Quelle: nn-online.de – 29.4.2010 – Von Johanna Säuberlich
Link zum Pressebericht: www .nn-online.de/artikel.asp?art=1216315&kat=27&man=3
Januar 11th, 2011 um 00:23
“zum Teil ratlos agiert, nur dürftige Argumente (…) gehabt und sich auf Vermutungen statt Fakten gestützt.”
“Mehr als Vermutungen, nebulöse Begründungen und eine dürftige Dokumentation habe in dem Fall nicht vorgelegen, erklärte das Gericht. Außerdem attestierte es den Mitarbeitern eine »gewisse Ratlosigkeit« in dem Fall”
Da drängt sich mir eine Frage auf: Kann man sich gerichtliche Formulierungen eigentlich “ausborgen”, wenn man über eigene Erfahrungen sprechen möchte?
Ich frage mich zudem gerade, ob es das war, was ein Sachbearbeiter eines JA meinte, als er auf seine “umfassende Erfahrung” verwies. Nun, von Kompetenz und Lösungsorientiertheit, das muß ich zugeben, war ja auch nicht die Rede und habe ich auch im Folgenden wenig gespürt.
Halt, bei welchem Jugendamt in welchem Staat bin ich denn überhaupt? ERH?
Na, egal. Ich laß es stehen.
September 1st, 2011 um 10:49
Zur event. auch unrühmlichen Rolle von Jugendämtern – Erfahrungen:
http://www.unpapa.de/unpapablog2011.htm#05012011
Statt Hilfe eher unwillige und lustlose Problemverwaltung:
http://www.unpapa.de/unpapaunpapa2.htm#Unterst%FCtzung
Nun kann man aber sagen, was man will, eines muß man “meinem” “Sachbearbeiter” lassen: “Motivation”, einen langen Atem und ordentliche Fallbuchhaltung hat er offenbar – zumindest teilweise: Habe ich doch “nur” ca. 1,5 Jahre nach dem letzten Kontakt doch noch einen “Rückruf” bekommen, weil er seine Anrufliste abgearbeitet hat. Da bleibt nichts liegen! Kompliment! Wie kann man das erklären? Arbeitsüberlastung bei aber zumindest guten Willen?? In einem “Zeugnis” würde dann ggf. stehen “er war immer bemüht”?
Ich weiß nicht. Vielleicht wäre es mir dann aber sogar lieber gewesen, er hätte sich nicht “bemüht” und stattdessen die eben ggf. vorliegende Arbeitsüberlastung gleich offen erklärt und sich rausgehalten. Wenn ich die Feuerwehr rufe, möchte ich ja auch nicht, daß zwar jemand laut Tatütata ruft, mich selber gar noch beim Löschen behindert, weil er “übernimmt”, mich vielleicht gar noch schnell als Brandstifter verdächtigt, zum Löschen aber neben seiner sich wohl alleine schon aus dem Beruf des “Feuerwehrmanns” ergebenden Kompetenz lediglich einen Eimer Wasser mitbringt.
Was sollte so ein Feuerwehrmann im Nachhinein dann wohl auch anderes tun, als zu behaupten, das Haus wäre ohnehin abgebrannt? Er habe jedenfalls sein Möglichstes getan (in gewisser Weise sogar richtig – mit einem Eimer kann man eben TATSÄCHLICH nicht mehr tun) und wäre guten Willens gewesen? Ja, was sollte er anderes sagen, der arme Mann?
Den Eimer Wasser ins Feuer schütten und sich um das weiterbrennende Haus nicht kümmern, aber weiterhin mit fachmännischen Kommentaren “glänzen”? Nein Danke!
Da muß sich der Hauseigentümer schlußendlich noch vorhalten lassen, er hätte sich ja nicht einmal selbst ums Löschen gekümmert? Er wäre bei den Löscharbeiten seinen Pflichten nicht nachgekommen?
MOMENT! Bei welchen Löscharbeiten? Die, weswegen man u.a. die Feuerwehr gerufen hatte, die aber tatsächlich nicht stattfanden – wenn man mal von dem wohl eher untauglichen Eimer Wasser und den so überaus “fachmännischen” “Kommentaren” absieht. Die, bei denen man selbst als unnötig angesehen wurde? Bei denen einem vom “Fachmann” praktisch gesagt wurde, man solle sich raushalten und würde nur stören?
Aber weg von der natürlich wohl “lebensfremden” und überzeichnenden Metapher, hin zu Konkretem:
Da wurde in einer Stellungnahme an das Gericht geschrieben, der Vater käme “seinen erzieherischen Pflichten nicht einmal während der Umgangstermine nach”. WELCHE UMGANGSTERMINE BITTE?? Die etwa, zu denen es nie kam und deretwegen vom Vater erst das JA, dann das Familiengericht eingeschaltet wurde? Die, zu denen es trotz der Anordnungen des Gerichts wohl nicht zuletzt wegen der “Hilfe” des JA aber auch weiterhin nicht kam? Die, von deren Nichtzustandkommen der Sachbearbeiter dann offensichtlich nie etwas mitbekommen hat?
Wier konnte das geschehen? Liegt das doch etwa an mangelhafter Kommunikation, an Geheimniskrämerei? Daran, daß man sich einfach entschließt einseitigen Schilderungen oder Analysen zu glauben – auf Basis der “selbstbewußten” Überzeugung von eigener Fähigkeit und Unfehlbarkeit?
Arbeitsüberlastung?? Aber wie verantwortlich wäre es, wenn man ggf. wohl wissend um seine “Unfähigkeit” und Zeitnot trotzdem Hilfe verspricht, sich als Retter präsentiert, nicht einmal nach Hydranten fragt, Alternativen gar nicht prüft, anderen Fachleuten unzutreffende Stellungnahmen und Empfehlungen abliefert und so letztlich wohl genau damit zum vollständigen Abbrennen des Hauses beiträgt, ja dieses so vielleicht überhaupt erst ermöglicht!?
Egal, herzlichen Glückwunsch JA Erlangen/Höchstadt! Ein toller “Dienst” wurde da meinen Kindern erwiesen. Das JA hat sich “immer bemüht” – es hat aber eben leider nicht gereicht. Das Haus wäre so oder so abgebrannt. Das Feuer hat das JA zumindest nicht gelegt und es ist auch richtig, daß der Eimer Wasser zumindest keinen Brandbeschleuniger enthielt – wobei, wenn ich so recht darüber nachdenke, kann ich persönlich das bei der Geheimniskrämerei von JA und Caritas gar nicht ausschließen.
Die “Brandopfer” jedenfalls, interessieren die das JA noch? Oder eher nicht, weil man ist ja Fachmann für – ja, was eigentlich? “Brandbekämpfung” ja wohl eher auch nicht!? Wie soll man es sagen: “Fachmann für Brände”!? Für Brandopfer jedenfalls ist man weder zuständig, noch verantwortlich – auch wenn man ab und an vielleicht durchaus begründet ein wenig schlecht träumt.
September 19th, 2011 um 10:48
Schade, daß es eine ähnliche Seite wie http://jugendaemter.com nicht auch für die Caritas gibt. Erfahrungsweitergabe ist ja grundsätzlich etwas Positives.
Ich wäre für jede Erfahrung jedenfalls dankbar gewesen und kann meinerseits auch bei der Caritas nur vor eigener Naivität warnen!
Es war eigentlich “abgehakt”, aber was nun letzte Woche quasi durch einen “Verplapperer” bei einem Scheidungstermin vor Gericht herauskam, schlägt dem ohnehin als leck befundenen Faß nun vollends den Boden aus! Da war dann meinem Empfinden nach selbst der Richter etwas sprachlos.
Auf Anfrage gebe ich “Betroffenen” meine “Erfahrungen” mit der Caritas-Stelle in Höchstadt a.d. Aisch sowie mit den mir bekannten Mitarbeitern (durchaus differnziert!) gerne weiter.
An dieser Stelle darf ich jedenfalls Jedem vorerst wenigstens eine ehrliche und gut-koordinierte Stelle sowie wirklich kompetente und verantwortungsbewußte “Sachbearbeiter” wünschen – und ganz allgemein wünscht man sich auf Fragen auch Antworten und kein Geheimniskrämern, Verstecken, Totschweigen oder gar Lügen und Hinter-dem-Rücken agieren inkl. “heimlicher” unkritischer und fachlich haarsträubender einseitiger Parteinahme, die man aber auf ausdrückliche Nachfrage auch noch dementiert und verleugnet, solange man bloß irgend kann.
Na, manchmal kommt’s offenbar raus. Mir und den Kindern nützt’s wohl nichts mehr – vielleicht und hoffentlich aber Anderen!
September 19th, 2011 um 12:19
Da schließt sich der Kreis:
Leitung JA-ERH nach obigen Angaben: Heike Krahmer
Und bei der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Caritas in Höchstadt gibt es einen “Sachverständigenbeirat”, der “im Interesse einer wirkungsvollen Tätigkeit der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle” wirken soll. “Er hat die Aufgabe, Anregungen und Empfehlungen zu geben, die geeignet sind, die Tätigkeit der EB zu fördern und zu unterstützen.”
“Der Sachverständigenbeirat besteht derzeit aus folgenden Mitgliedern:
Vorsitz Johann Brandt, Vorstand / Geschäftsführung Caritasverband Erlangen e.V.
Mitglieder
Heike Krahmer, Sachgebietsleitung Amt für Kinder, Jugend und Familie im Landkreis ER; Heribert Schneider, Leiter der Erz.-, Jugend- und Familienberatungsstelle des CVE”
Jugendamt und Caritas beraten sich also irgendwie selbst sowie gegenseitig!? Da wird dann schon interessant und muß nicht Wunder nehmen, wenn das JA genau diese Caritas-Stelle letztlich doch heraushebt und empfiehlt. “Beste Erfahrungen”, “unabhängig”, “kompetent”. Sogar Namen der Bearbeiter und Telefonnummern kennt man praktischerweise.
Und “man/Mann” – wohl doch irgendwie treuherzig-doof – geht wirklich dahin und vertraut auf die Unabhängigkeit und Vertraulichkeit.
Ich wunder mich nicht mehr! Über nichts mehr!
Darf man ganz allgemein fragen, ob eine Quasi-Garantie auf Auslastung der eigenen Mitarbeiter im Zweifel wohl gefährdet wird, durch unbotmäßiges Verhalten, durch Kritik oder abweichende Ansichten/erzieherische Philosophien, überhaupt durch irgendeine “Unbequemlichkeit”?
Ich denke ja, es ist ganz grundsätzlich viel erfreulicher und erbaulicher sich laufend gegenseitig Kompetenz und Erfolg zu attestieren, zudem man sich die gemeinsamen Ziele ja eh selbst “gemeinsam” vorgibt und unter- oder miteinander abstimmt.
Eine wirklich gute Zusammenarbeit ist das dann! Wer aber lange so gut und intensiv zusammenarbeitet, der wird seinen “Kolegen” und dessen Mitteilungen und “Ergebnisse” wohl nicht mehr wirklich hinterfragen. Das wäre vermutlich nur menschlich. Von was spricht man in der Politik? Von Filz!?
Übrigens, die Erfahrung lehrt, daß der Fisch vom Kopf her stinkt und schlechte übergeordnete Strukturen und Abläufe nach unten durchschlagen! Wenn sich ganze Stellen im Zweifel schon einfach gegenseitig vielleicht etwas zu “kritiklos” zuarbeiten und “glauben”, dann werden das einzelne Mitarbeiter untereinander wohl erst Recht. Und wenn man schon mal beim “Glauben” ist, nun dann liegt es ggf. nahe, wenn man meint sich wirkungsvolle Überprüfungen, Gegenchecks, “Sicherungsmechanismen”, “Kalibrierungen”, Redundanzen gleich ganz sparen zu können.
“Glauben” ist alles!? (Zudem dann, wenn man als religiöse Körperschaft “den Richtigen” ggf. ohnehin auf seiner Seite zu haben meint?)
Der Glaube versetzt Berge – sagt man! Da ist es dann umgekehrt kein Wunder, wenn er auch mal so einfach Familien vollends zerstört. Das ist dann sozusagen wohl ein Klacks!?
November 30th, 2011 um 11:44
Der Glaube versetzt tatsächlich Berge!?
“Leitung der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle in … (in Vollzeit) … wegen Eintritts des derzeitigen Stelleninhabers in den Ruhestand zum 01.04.2012 …”
Gibt es Gott doch? Oder ist’s der sogenannte angeblich immer “wohlverdiente” Ruhestand? Naja, ein gutes Gewissen ist ja ein bekanntlich ruhiges Ruhekissen. Dann fehlt sich’s ja hoffentlich an nichts!
Dezember 7th, 2011 um 16:04
hat Hr Rost nichts Besseres zu tun als diesen Schund hier auszuschütten … ?
Das Jugendamt macht gute Arbeit. diese Kommentare sind unverschämt.
Dezember 13th, 2011 um 19:33
Das Erlanger Jugendamt macht nur Unfug! Nehmen Kinder aus Familien in Obhut, deren Eltern sich verdammt nochmal gut um ihre Kinder kümmern können, stützen sich auf Verdacht, jedoch nicht auf Fakten, geben Eltern keine Chance sich zu beweisen!
Ich selbst bin eines der Opfer geworden, dessen Kind einfach aus der Familie entrissen wurde und das nur auf grund einer Verdächtigung des Ja´s!!!! Möglichkeit das Kind zurück zu kriegen?! GLEICH NULL!!!! Vorm Erlanger Familiengericht keine Chance darauf gehabt… die Welt ist ungerecht und unser Sozialsystem fürn A****!!!!! Das Jugendamt steht anscheinend höher als Gott!!!! Zum kotzen sowas… An alle alleinerziehenden der Rat, zieht nicht nach Erlangen, sonst seit ihr eure Kinder schneller los als euch lieb ist, scheinbar gibts Provision für jedes abgenommene Kind!!!!
April 7th, 2012 um 14:19
@ “J. Krawzchik”: Wenn Sie ein Problem mit mir haben, dürfen Sie mich gerne direkt kontaktieren. Ich habe zu JA und C. diesen direkten Kontakt vorgenommen. Ansonsten geht es hier um einen Erfahrungsaustausch. Meine Erfahrugen sind nun mal überaus negativ. Ich bezweifle nicht, daß beim JA ERH auch mal was Positives rauskommt. Ich hoffe sogar, daß das die Mehrheit der Arbeit ausmacht. Müssen deshalb negative Erfahrungen aber verschwiegen werden? Dürfen diese nicht thematisiert werden? Warum möchten Si das? Offenbar im Gegensatz zu Ihnen kann ich durchaus differenzieren. Schildern Sie doch Ihre offenbar überaus positiven Erfahrungen (- oder warum Sie ggf. meinen selbst so überaus gute Arbeit zu leisten!?), statt diese wie vorstehend nur zu behaupten. Ich werde diese Ihre ggf. positiven Erfahrungen nicht in Zweifel ziehen, sondern beglückwünsche Sie dann dazu! Ich werde Sie deshalb oder überhaupt wegen Ihrer abweichenden “Meinung”, ggf. Erfahrungen auch sicher nicht beschimpfen.
Gute Arbeit aber wäre eben nichts Besonderes (die wird von uns allen erwartet und führt in der Regel nicht zu Lobhudelei), sondern nur simple und gar nicht so schwere “normale Arbeit” und entschuldigt nicht, wenn auch Mist rauskommt – zudem wir bei diesem Mist und seinen Konsequenzen nicht von Lapalien reden.
Ah, Rücksicht sollte man aber dennoch nehmen? Nein! Die wird auch umgekehrt nicht genommen. Kompetenz und Engagement sollte man achten? Ja! Auf Basis meiner Erfahrungen aber sprigen die eben gerade nicht ins Auge und “erwarten” dürfte man die bei einer Fachbehörde sowie insbesondere dem dortigen eigenen Anspruch, der meiner Erfahrung nach auch entsprechend vorgetragen wird, ja wohl schon.
Und nun los! Lassen Sie sich nicht aufhalten. Ich bin auf Ihre möglichst detailierte positive Erfahrungsschilderung sehr gespannt.
April 8th, 2012 um 11:54
Ach, “J. Krawzchik”, das tut mir nun aber leid. Man kann Sie nicht direkt kontaktieren!? Warum denn? Mich hätten Sie anschreiben können. Sie können es gerne immer noch. Frohe Ostern.
April 20th, 2012 um 07:51
Ich muss mich doch sehr wundern über die Beiträge der Herren Rost und
Steiner. Wir alle wissen doch, dass überall dort, wo Menschen arbeiten, auch Fehler gemacht werden und nicht immer alles zur Zufrie- denheit aller geregelt werden kann !
Wenn es irgendwo dann doch ´mal nicht so “rund” läuft, ist man sicher dankbar für kontruktive Kritik und Hinweise, wie man es besser machen könnte. Aber Veränderung und Besserung schafft man nicht, indem man auf andere möglichst viel “Schmutz” wirft und sich in Pauschalen ver- unglimpfungen auslässt und das noch im epischer Breite !
Viel schreiben und wenig sagen bringt niemanden weiter, sondern ist nur billig Polemik, die mehr über den Schreiber aussagt, als über den Adressaten.
April 21st, 2012 um 04:21
“Viel schreiben und wenig sagen bringt niemanden weiter, sondern ist nur billig Polemik, die mehr über den Schreiber aussagt, als über den Adressaten.”
Dem schließe ich mit grundsätzlich erstmal an.
Dadurch gibt das natürlich besonders zu bedenken:
“Wir alle wissen doch, dass überall dort, wo Menschen arbeiten, auch Fehler gemacht werden und nicht immer alles zur Zufrie- denheit aller geregelt werden kann !”
Denn das besagt gar nichts.
Speziell im Bezug auf die z.T. rechtsferne Betätigung von z.B. JA-MA, FamRichtern und der angeschlossenen Drittleisterindustrie.
Es ist ja nicht Aufgabe von JÄ und weiteren, allgemeine Zufriedenheit herzustellen.
Sie sollen ihre Pflichten regelgemäß wahrnehmen.
Und eben deshalb ist nunmal leider unerlässlich, daß es Seiten wie diese gibt, die nicht zuletzt den Zweck erfüllen, dementgegengesetzte Vorgänge öffentlich sichtbar zu machen.
Dieser Schmutz muß unter dem Teppich hervorgekehrt werden.
Daß es dabei auch immer wieder zu persönlichen Zwisten kommt, ist sicherlich bedauerlich, aber wohl kaum ganz zu vermeiden.
Bei einigen wohl auch durch Traumatisierungen bedingt.
Das sollte auch bei Kritik bedacht werden.
Gruß……F. Mahler
April 30th, 2012 um 11:13
Sehr geehrter Herr Dorweiler,
Sie unterstellen mit Ihrem Schreiben und Ihrem normativen und moralisierendem Argumentationstil bzw. im Verallgemeinerungsprinzip offenbar, daß negative Erfahrungen der absolute Ausreißer wären, fügen aber selbst keinerlei Belege hierfür an. Wenn Sie selbst Betroffener sind und positive Erfahrungen gemacht haben, so äußern Sie diese doch.
“man ist sicher dankbar für konstruktive Kritik ”
Ehrlich? Wer ist denn “man”? Sie? Ihre Kollegen?
Kritik wird nach meiner Erfahrung bestenfalls angehört und spätestens dann verworfen. Was einen selbst kritisiert und betrifft, kann eben offenbar per selbstaufgestellter Definition per se keinesfalls “konstruktiv” sein!? Und ein “Klient”, ein “Betroffener”, der wird wohl eh schnell als nicht ernstzunehmend betrachtet, weil die “Rollenverteilung” und deren Verständnis das nicht anders zuläßt?
Wenn Sie “Betroffener” auf der “anderen Seite” sind und deshalb sprichwörtlich so betroffen reagieren, dann habe ich dafür Verständnis. Ich verstehe nur nicht, weshalb ausgerechnet Sie in ‘eigener Sache’ mir dann quasi offenbar das Wort verbieten wollen und umgekehrt meine “Betroffenheit” offenbar abzuwerten und meine schlimmen Erfahrungen mit Formulierungen wie “Wenn es irgendwo dann doch ´mal nicht so “rund” läuft” zu verniedlichen versuchen.
Sie spielen wenigstens insofern mit offenen Karten, als Sie Ihren Namen nennen. Wenn Sie sich nun nicht z.B. mit “man” hinter der Allgemeinheit verstecken und diese gleichzeitig für sich reklamieren würden, fände ich das noch besser. Ihre “Motivation” ist ja nicht verwerflich. Sie dürfen sich ja ruhig angesprochen fühlen und natürlich auch zur Wehr setzen, wenn Sie meinen das zu müssen. Wenn diese Motivation aber erkennbarer präsentiert würde, wäre die ganze “Argumentation” sicher noch glaubhafter.
Ich glaube nicht, daß ich sehr stark pauschaliere, sondern verweise sogar darauf, daß dies eben nur meine Erfahrungen sind. Ich lasse mich aber gerne auf eine Diskussion mit Ihnen ein und mir dabei von Ihnen ggf. auch aufzeigen, wo ich pauschaliere und falschliege – nur das müßten Sie dann auch konkret tun.
Eine Diskussion, Argumente aber, sind das die Dinge, die sie dann als “epische Breite” ablehnen und sich deshalb verweigern? Oder dürften meine Erfahrungen nicht geschildert werden, weil sie von vorneherein Ihren Part per se (quasi von Amts wegen?) als überlegen ansehen und Inhalte, Form, Ablauf, Synthese und selbstverständlich Quintessenz der Diskussion alleine bestimmen wollen?
Wenn Sie mir Pauschalierungen aufzeigen, dann entschuldige ich mich gerne. Ich verunglimpfe aber nicht – pauschal schon gar nicht! Ich werfe auch nicht mit “Schmutz”! Wenn Sie das dennoch so empfinden, dann denken Sie zum einen offenbar selbst, daß da Schmutz ist und dann resultiert dies eben aus Ihrer Betroffenheit, aus Ihrer eigenen (und Ihrerseits nicht offen zugegebenen) Befangenheit! Diese ist auch in Ordnung und ganz natürlich, nur dann aber, wenn sie nicht verheimlicht wird, um ggf. nur besser moralisieren zu können.
Etwas, was einem selbst (aus welchen Gründen auch immer) nicht paßt, als “Verunglimpfung” abzutun, das übrigens ist “billige” und “pauschalierende Polemik”.
Hier agieren SIE unter der Gürtellinie. Sie müssen mich aber einerseits gar nicht beleidigen, um Ihrerseits Gehör zu finden und andererseits hätte ich gerade von Ihnen, als Fachmann (http://www.gesundheit-erlangen.de/cms/website.php?id=/programm/stress-neu/data5871.htm), vielleicht ein klein wenig mehr Verständnis erwarten dürfen!? Ebenso wie Sie bin ich als Betroffener natürlich nicht “neutral”. Ich behaupte das für mich aber auch nicht und tue nicht so.
Sie sind offenbar einer von denjenigen, die auch Betroffenen wie mir grundsätzlich “helfen”, “beistehen” können sollten, präsentieren sich hier aber so, als wenn man über Erfahrungen, Probleme inkl. seelischer Kränkungen und ihrer Ursachen am besten stillschweigt. Da dürfte es kaum Wunder nehmen, wenn Menschen wir Sie Menschen wie mir eben nicht wirklich helfen können, umgekehrt manchmal vielleicht sogar auch kontraproduktiv wirken (muß man auch das dann wieder totschweigen?). Das mögen wir beide bedauern. Es ändert aber am Fakt als solches nichts.
Mich wundert nur, daß am Ende Sie, als Fachmann, als der Helfer, beleidigter, betroffener, “seelisch gekränkter” reagieren, als der direkt Betroffene, dem sie umgekehrt dieses “Seelisch-gekränkt-sein” dann auch noch vorhalten (statt damit ggf. eine event. Überreaktion bspw. etwas zu entschuldigen).
Natürlich "verraten" meine Schreiben etwas über mich. Ebenso, wie man aus dem Ihren Rückschlüsse auf Ihr Selbstverständnis ableiten kann.
Genau das, das Rollen-, Problem- und Selbstverständnis beteiligter Fachleute sehe ich als eines der ggf. durchaus systematischen Probleme (und systematisch heißt ja nun auch nicht, das es pauschal immer so wäre – ich bemühe mich da schon zu differenzieren).