Braunschweig Jugendamt
Jugendamt Braunschweig
Eiermarkt 4 – 5
38100 Braunschweig
Telefon: 05 31/4 70-1
Fax: 05 31/4 70-84 04
Leitung
Norbert Winkler
Telefon: 05 31/4 70-84 00
Fax: 05 31/4 70-85 17
E-Mail: norbert.winkler@braunschweig.de
Verwaltung (mit Unterhaltsvorschuss, Wirtschaftliche Jugendhilfe)
Bernd Bauer
Telefon: 05 31/4 70-84 10
Fax: 05 31/4 70-84 04
E-Mail: bernd.bauer@braunschweig.de
Allgemeine Erziehungshilfe (mit Sozialer Dienst)
Martin Albinus
Telefon: 05 31/4 70-81 00
Fax: 05 31/4 70-81 02
E-Mail: martin.albinus@braunschweig.de
Besondere Erziehungshilfe (mit Adoption, Pflegekinder, Vormundschaften, Beistandschaften)
Barbara Reinmüller
Telefon: 05 31/4 70-84 50
Fax: 05 31/4 70-84 57
E-Mail: barbara.reinmueller@braunschweig.de
Kindertagesstätten
Roswitha Joswig-Gröttrup
Telefon: 05 31/4 70-84 90
Fax: 05 31/4 70-85 33
E-Mail: roswitha.joswig-groettrup@braunschweig.de
Jugendförderung
Gerda Deitmar
Telefon: 05 31/4 70-85 10
Fax: 05 31/4 70-80 74
E-Mail: gerda.deitmar@braunschweig.de
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September 13th, 2008 um 13:30
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BRAUNSCHEIG – 11.09.2008 – Besserer Schutz für Kinder suchtkranker Eltern
Stadt, Ärzte und Beratungsstellen vereinbaren Frühwarnsystem, um bei Auffälligkeiten in Familien schnell helfen zu können.
Drei Kinder hat die 34-Jährige schon verloren – an Adoptiv- und Pflegeeltern. Sie ist drogenabhängig, konnte in der Vergangenheit kaum für sich selbst sorgen, geschweige denn für ihre Kinder.
Vor einem halben Jahr hat die Braunschweigerin ein viertes Kind geboren. Sie macht eine Therapie und findet Unterstützung in der Drogenberatungsstelle. Außerdem kümmert sich regelmäßig eine Familienhebamme um Mutter und Kind.
Dass die 34-Jährige zum Wohl ihres Kindes auch tatsächlich drogenfrei lebt, darüber wacht das Jugendamt. Ihr Arzt teilt der Behörde regelmäßig das Ergebnis von Urinkontrollen mit. Von seiner Schweigepflicht ist er entbunden. “Kontrolle kann auch hilfreich sein”, meint Petra Bunke, Leiterin der Jugend- und Drogenberatungsstelle Drobs.
Der Fall der 34-Jährigen ist für sie ein positives Beispiel für das Zusammenspiel der Institutionen, die durch eine Kooperationsvereinbarung nun noch weiter zusammenrücken wollen. Kinder von alkohol- oder drogenabhängigen Eltern sollen besser vor Gefährdungen geschützt sein.
Nicht allein um Kontrolle indes, sondern um Hilfe solle es gehen, betont Bunke. So steht es auch in der Vereinbarung, in der von einer zeitnahen und aktiven Unterstützung der Eltern die Rede ist. Die amtliche Herausnahme des Kindes aus der Familie, sie ist das letzte Mittel.
Allein in Braunschweig wachsen rund 7600 Kinder und Jugendliche in Familien auf, in denen übermäßig Alkohol getrunken wird. Rund 150 Kinder haben Eltern, die illegale Drogen konsumieren. Das geht – die Zahlen prozentual auf Braunschweig übertragen – aus einer Erhebung des Bundesgesundheitsministeriums hervor.
Die Kinder sind in ihren Familien Risiken ausgesetzt. Der Braunschweiger Arzt Dr. Bernhard Piest, der auch Drogenabhängige behandelt, nennt neben Schädigungen Ungeborener mögliche körperliche und psychische Folgen elterlicher Sucht:
Jedes dritte Kind erlebe in seiner Familie Gewalt. Betroffene Kinder erlitten häufiger Unfälle, hätten ein erhöhtes Risiko, etwa an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken oder selbst suchtkrank beziehungsweise gewalttätig zu werden. Was sie außerdem mehr als andere erfahren: instabile Beziehungen und ein für sie unberechenbares Verhalten der Eltern.
Nicht erst seit der gewaltsame Tod des kleinen Kevin in Bremen die Schlagzeilen beherrschte, machen sich Braunschweiger Fachleute Gedanken darüber, Kinder aus suchtbelasteten Familien wirksamer zu schützen. Kevin wurde von seinem drogensüchtigen Stiefvater umgebracht.
Mit Hilfe der Vereinbarung installieren Ärzte, Jugend- und Familienhilfe in Braunschweig ein Frühwarnsystem, das sie in die Verantwortung nimmt, auf Warnsignale zu achten und auf Kindesgefährdungen rasch zu reagieren.
Unterzeichner sind die Jugend- und Drogenberatung, die Stadt Braunschweig, das Lukaswerk Suchthilfe, das Frauenhaus, Erziehungs- und Jugendberatungsstellen, das Klinikum und Fachärzte.
Wie reagieren? Und wann? Ein Kriterienkatalog soll Orientierung bieten: Kennt das Kind viele Szenepersonen? Wird ihm Trost verweigert, wenn es sich verletzt? Übersehen Eltern Gefahren wie Treppen oder Steckdosen? Wird das Kind als Besitz betrachtet, über den man nach Belieben verfügen kann? Wird nicht oder kaum mit dem Kind gesprochen? Das sind 5 von 52 Fragen auf dem Fragebogen “Kindeswohlgefährdung”.
Damit wurde laut Norbert Winkler, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, eine gemeinsame Grundlage zur Beurteilung einer möglichen Gefährdung von Kindern geschaffen. Natürlich sei jeder Fall anders. Aber der Katalog kläre: Wann müssen alle Alarmglocken läuten?
Was tun? Auch auf die Abläufe haben sich die Partner geeinigt – vom Austausch mit anderen Fachleuten bis hin zur umgehenden Information ans Jugendamt, wenn ein Kind im Elternhaus akut in Gefahr ist.
Die fest verabredeten Verfahrensweisen sollen auch den Umgang mit der Schweigepflicht erleichtern, “die Grenzen deutlicher machen”, wie Mediziner Piest sagt. “Geht es ums Kindeswohl, gibt es ein höheres Gut als die Schweigepflicht. Das ist eine Güterabwägung.”
Dass Ärzte sich an die Schweigepflicht gebunden fühlten und wenig Zeit im Arbeitsalltag hätten, sieht Piest in seinem Berufsstand als Hemmnis. Von der Vereinbarung erhofft er sich, sie möge Ärzte ermuntern, kommunikativer zu werden.
Jugend- und Sozialdezernent Ulrich Markurth spricht von einem Riesenfortschritt: Getrennt organisierte Bereiche wie Medizin und Sozialarbeit würden verbunden. “Es heißt nicht mehr: Die anderen müssen etwas tun. Die Frage lautet: Was können wir gemeinsam tun?”
Und so soll sich nicht nur über suchtkranke Eltern in Braunschweig ein Netz mit aufmerksamen Helfern und Unterstützern spannen. Noch in diesem Jahr werden laut Markurth weitere Kooperationsvereinbarungen mit Trägern der Jugendhilfe geschlossen. Die Stadt hat für ein solch übergreifendes Frühwarnsystem bereits zwei Koordinierungsstellen eingerichtet. Markurth: “Wir müssen schnelle Reaktionsketten schaffen.”
Quelle: newsclick.de – Von Bettina Thoenes
Link zuzm Pressebericht: www . newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/9104465
März 19th, 2010 um 06:50
http://www.youtube.com/watch?v=qQddyxMBVkE
März 19th, 2010 um 06:56
after 5 months i didn’t get any news or heard from my son. postcards are sending back to me.
Jugendamt braunschweig missachtet gerichtlichen beschlussen.
Juni 2nd, 2010 um 08:16
I AM SO SORRY TO SEE THIS; BUT YOU ARE ONE OF THOUSANDS !!!
YOU ARE PUNISHED TO BE A DAD !YOUR LOVE IS NOT CONSIDERED IN GERMANY!THE LAWS IN GERMANY ARE ONE SIDED ONLY AND THAT IS FOR THE MOTHER!BELIEVE ME SOME DAY YOU WILL SEE YOUR SON AND THAT MOTHER WILL BE PUNISHED BY THE HIGHEST LAW THAT IS GOD LAW! DO NOT EXPECT ANYTHING OF THE JUGENDAMT THEY DO NOT HELP DADS!!
Juli 14th, 2010 um 08:57
I know just read the cause on facebook even the judge bergmann and consjorten worked against everything.
send a postcard to jugendamt braunschweig.
PS i’m not religious.
My son learns right now that his father is in heaven.
And that’s a lie