Sicher sparen für Ihr Kind – ETF-Sparplan überzeugt viele Eltern

etf sparplan für kinder

Die meisten Eltern möchten schon kurz nach der Geburt des Kindes damit beginnen, regelmäßig für den Nachwuchs zu sparen, z.B. in Form eines Sparplans. Dahinter steckt nicht selten das Ziel, dass zum Beispiel mit dem angesammelten Kapital später der Führerschein, die erste Wohnungseinrichtung oder ein Auto finanziert werden können. Dabei stellen sich die meisten Eltern allerdings die Frage, welche Form des regelmäßigen Vermögensaufbaus für ihre Kinder am Besten geeignet ist. Immer mehr Erziehungsberechtigte wählen in dem Zusammenhang einen ETF-Sparplan.

Welche Formen des Vermögensaufbaus gibt es am Markt?

Wenn Eltern für ihre Kinder ein Vermögen aufbauen möchten, dann funktioniert das mit Abstand am besten in Form sogenannter Sparpläne, auch als Sparverträge bezeichnet. Die jeweiligen Finanzprodukte haben gemeinsam, dass durch – meistens monatlich – regelmäßige Einzahlungen nach und nach Kapital angesammelt und so Vermögen aufgebaut wird. Neben Banken bieten insbesondere Fondsgesellschaften, Edelmetallhändler, Versicherungsunternehmen und Bausparkassen entsprechende Produkte an. So finden Sie vor allem die folgenden Sparpläne, die Sie auch zum Vermögensaufbau Ihrer Kinder nutzen können:

  • Banksparplan
  • Bausparvertrag
  • Kapitallebensversicherung
  • Private Rentenversicherung
  • ETF-Sparplan
  • Fondssparplan
  • Aktiensparplan
  • Edelmetallsparplan
etf sparplan

Sowohl den Banksparplan als auch den Bausparvertrag möchten wir an dieser Stelle direkt als wenig geeignet ausklammern. Bei Banksparplänen, die ohnehin nur noch von recht wenigen Kreditinstituten zur Verfügung gestellt werden, ist einfach die Rendite zu gering. Gleiches trifft auf den Bausparvertrag zu, zumal dieser ohnehin in erster Linie dann ein geeignetes Produkt ist, wenn Sie das Guthaben in eine Baufinanzierung einfließen lassen und dementsprechend das zinsgünstige Bauspardarlehen aufnehmen möchten. Das kommt allerdings beim Vermögensaufbau für Kinder nur extrem selten in Frage.

Aufgrund der Niedrigzinssituation und der damit verbundenen Tatsache, dass die Renditen bei Kapitallebensversicherungen und privaten Rentenversicherungen in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, halten wir auch diese Produkte zum regelmäßigen Vermögensaufbau für Kinder nicht für besonders geeignet. Hier ist es ebenfalls der vergleichsweise geringe Ertrag, der dagegen spricht, sich für diese Versicherungsprodukte zu entscheiden. Bleiben demzufolge nur noch der Fondssparplan, der ETF-Sparplan, der Aktiensparplan sowie ein noch vergleichsweise neuer Edelmetallsparplan.

Aktie

Die meisten Eltern entscheiden sich allerdings sowohl gegen einen Aktien- als auch gegen einen Edelmetallsparplan, weil ihnen diese Art des Vermögensaufbaus doch etwas zu riskant ist. Immerhin gibt es immer wieder Turbulenzen an den Börsen und bei Edelmetallen ist bekannt, dass diese Rohstoffe durchaus eine gewisse Volatilität haben. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sich mittlerweile die meisten Eltern entweder für einen Fondssparplan oder einen ETF-Sparplan entscheiden, wenn es um regelmäßiges Sparen für den Nachwuchs geht.

Fondssparplan vs. ETF-Sparplan

Widmen wir uns nun also der Frage, ob meistens der Fondssparplan oder der ETF-Sparplan besser für den Vermögensaufbau für Kinder geeignet ist. Vom Grundprinzip her sind beide Sparverträge sehr ähnlich: Sie entscheiden sich für einen oder mehrere Fonds, die dann im Zuge Sparplans regelmäßig und automatisch Monat für Monat erworben werden. Dabei ist es übrigens empfehlenswert, für einen bestimmten Geldbetrag zu kaufen, denn dann können Sie den sogenannten Cost Average Effekt nutzen. Das bedeutet, dass Sie Monat für Monat zu einem durchschnittlichen günstigeren Kurs kaufen, als wenn Sie zum Beispiel jeden Monat fest einen Fondsanteil erwerben.

Ein Unterschied zwischen aktiv gemanagten Fonds und ETFs besteht darin, dass sich die Exchange Traded Funds an einem Index orientieren und der Fondsmanager die entsprechenden Aktien oder sonstigen Basiswerte 1:1 ins von Portfolio aufnimmt. Bei aktiv gemanagten Fonds hingegen hat der Fondsmanager gewisse Entscheidungsfreiheiten. Er kann sich zwar ebenfalls an einem Index orientieren, ihm steht aber zudem die Möglichkeit zur Verfügung, auch abweichende Basiswerte ins Portfolio aufzunehmen. Für Anleger und Sparer ist dieser Unterschied allerdings meistens weniger interessant, da in beiden Fällen eine gute Diversifizierung vorgenommen wird.

Fond sparen

Viel wichtiger ist auch für Eltern die Tatsache, dass ETFs in der Regel mit deutlich geringeren Kosten als aktiv gemanagte Fonds versehen sind, insbesondere dann, wenn es sich um Aktienfonds oder gemischte Fonds handelt. Die Gesamtkostenquoten bewegt sich bei Indexfonds lediglich im Bereich zwischen durchschnittlich 0,35 und 0,65 Prozent. Bei aktiv gemanagten Fonds, insbesondere bei Aktienfonds, setzt sich die Kostenquote hingegen meistens aus den folgenden Komponenten zusammen:

  • Ausgabeaufschlag
  • Managementgebühren
  • Verwaltungsgebühren

Alleine die Management- und Verwaltungsgebühren belaufen sich nicht selten auf 1,5 bis über 2 Prozent im Jahr. Zudem muss noch der Ausgabeaufschlag mit einbezogen werden, sodass Sie durchaus zu einer Gesamtkostenquote von über zwei Prozent gelangen. Anders ausgedrückt: Aktiv gemanagte Fonds reduzieren häufig die Gesamtrendite des Vermögensaufbaus um 1,5 Prozent und mehr, als es bei ETFs der Fall ist. Da im Vergleich beide Fondsarten oft etwa dieselbe Performance haben, erzielen Sie also schlichtweg mit ETFs nicht selten zwischen ein bis zwei Prozent mehr an Rendite.

Darüber hinaus ist es für manche Eltern wichtig, dass sie genau wissen, in welche Basiswerte das Geld investiert wird. Zwar lässt sich das auch bei aktiv gemanagten Fonds anhand des Fondsporträts herausfinden, aber einfacher und transparenter ist es schlichtweg bei ETFs. Dort wissen Sie, dass der jeweilige Indexfonds 1:1 die Werte im Depot hat, die auch im jeweiligen Index enthalten sind. Einzige Ausnahme sind die sogenannten synthetischen ETFs, denn dann wird meistens über strukturierte Finanzprodukte der entsprechende Index indirekt nachgebildet.

ETF-Sparplan mit mehreren Vorteilen – auch für Kinder

Wenn wir das bisher Erläuterte zusammenfassen, dann ist es definitiv verständlich, dass sich Eltern zunehmend für einen ETF-Sparplan als beste Form des Vermögensaufbau Sphäre Kinder entscheiden. Hinzu kommt, dass solche Sparpläne leicht und schnell einzurichten sind. Sie benötigen dafür lediglich ein Wertpapierdepot und können dann Ihrer Bank oder auch einem Broker den Auftrag erteilen, einen regelmäßigen ETF-Sparplan einzurichten. Mittlerweile gibt es dort eine große Auswahl, sodass Sie sich im Prinzip nur noch für den gewünschten Indexfonds entscheiden müssen. Hier wiederum empfehlen sich insbesondere solche ETFs, die sich auf große und bekannte Aktienindizes beziehen, wie zum Beispiel:

  • DAX-Index
  • Dow Jones Index
  • EuroStoxx 50 Index
  • MSI World
Wertpapiere

Bei diesen Indizes erzielen Sie eine gute Risikostreuung und haben die Gewissheit, dass keine überdurchschnittlich hohe Volatilität besteht. Wenn Sie sich beispielsweise den DAX-Index als Grundlage für ein DAX-ETF betrachten, dann gab es innerhalb der letzten mehr als 30 Jahre kaum einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren, in dem Anleger Verluste erlitten haben. Im Gegenteil: Die durchschnittliche Rendite liegt bei DAX-ETFs zwischen 5,5 und 7,5 Prozent jährlich. Da der Vermögensaufbau für Kinder in der Regel ohnehin langfristig ist und der entsprechende Sparplan meistens eine Laufzeit zwischen 10 und 20 Jahren hat, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie mit dieser Art des Vermögensaufbaus eine stattliche Kapitalsumme für Ihre Kinder ansparen können.

Wie viel Geld kommt am Ende heraus?

Lassen Sie uns am Ende des Beitrages eine kurze Beispielrechnung durchführen, was sich schon mit geringen, monatlichen Sparbeiträgen in einen ETF-Sparplan später für Ihre Kinder für ein gutes Vermögen aufbauen lässt. Dazu gehen wir von Folgenden Werten aus:

  • Vermögensaufbau: ETF-Sparplan
  • Monatliche Sparrate: 50 €
  • Kalkulierte Rendite: 6 % im Jahr
  • Laufzeit: 18 Jahre (Geburt des Kindes bis zur Volljährigkeit)
  • Kapital nach 18 Jahren: 19.150 Euro

An diesem Beispiel erkennen Sie, dass Sie schon mit einer vergleichsweise geringen monatlichen Sparrate von 50 Euro und der angenommenen Rendite von jährlich sechs Prozent am Laufzeitende eine stattliche Summe in Höhe von fast 20.000 Euro haben. Damit kann Ihr Kind später zum Beispiel den Führerschein und zusätzlich noch ein schönes, gebrauchtes Auto finanzieren.

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Dies betrifft Eltern, die Unterstützung für die Erziehung ihres Kindes benötigen. Hilfe kann sowohl in stationärer, teilstationärer und ambulanter Form erfolgen.

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Hier dreht es sich nicht nur um die Aufnahme von Adoptiv-Pflegekindern, sondern auch um den kompletten Bereich rund um Pflegekinder.
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Elterngeld

Die einkommensunabhängige Leistung für Familien soll nach der Geburt eines Kindes finanziell unterstützen. Elterngeld wird aus diversen Bedingungen errechnet und kann vielen Betroffenen helfen.