22 Meinungen & Erfahrungsberichte

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    Elternverein - Bergisches - Land

    Verhalten des Jugendamtes der Stadt Haan ist unmenschlich

    Bergisches Land – Am 24.08.2007 verstarb eine junge Mutter (aus Haan-Gruiten) im Alter von nur 33 Jahren, vier Wochen nach der Geburt ihres Kindes. Die Junge Frau war in ihrem Wohnviertel sehr beliebt. Über 70 Menschen waren bei der Beerdigung dabei.

    Die Junge Frau und Mutter lebte vom Ehemann getrennt. Die beiden Töchter, im Alter von 3 Jahren und 4 Wochen, lebten bei der Mutter. Da der Vater aufgrund seiner Erkrankung – eine Persönlichkeitsstörung – aus Sicht des Jugendamtes, nicht in der Lage war die Kinder aufzunehmen, übernahmen die Geschwister der Kindesmutter zunächst die Betreuung der Kinder im Einvernehmen mit dem Kindesvater.

    Da dies keine langfristige Lösung war, bot sich der Bruder des Vater´s gemeinsam mit seiner Frau an, die Kinder aufzunehmen. Das Jugendamt drängte weiter auf eine Pflegefamilie Namens Müller, ein junges Pärchen aus Haan und nahm Vorschläge des Vaters nicht einmal im Ansatz war. So war der Vater gezwungen gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

    Am 5.09.2007 entschied nun das Familiegericht Mettmann (Aktenzeichen: 47 F 211 / 07), dass dem Wunsch des Vaters – der auch weiterhin das Sorgerecht hat – Rechnung getragen wird und die Kinder als Pflegestelle zum Bruder des Vater´s kommen. Das Gericht rügte die Vorgehensweise des Jugendamtes. Die Kinder wurden noch am 05.09.2007 in die Obhut der „Schwägerin“ gegeben, die sich seit dem wirklich liebevoll um die Kinder kümmert. Dass das Familiengericht so schnell urteilte ist wirklich sehr positiv hervorzuheben. Das Gericht hatte das Jugendamt gebeten die Familie über die Entscheidung zu informieren und die Übergabe zu begleiten. Der Jugendamtsmitarbeiter wurde aber seit der Gerichtsverhandlung nicht mehr gesehen. Bis zum heutigen Tage ist die Familie der Kindesmutter nicht informiert worden. Die Familie war schon nach dem Gerichtstermin auf sich selbst gestellt. Die dreijährige Tochter Lenja D, die miterleben musste wie Ihre Mutter verstarb, hat so in nur wenigen Tagen viele Bezugspersonen verloren und braucht daher schnelle und professionelle Hilfe.

    Der Bruder kümmert sich nun gemeinsam mit seiner Frau um die Bedürfnisse der Kinder in seinem Wohnort 61130 Nidderau. Das dortige Jugendamt ist Hilfsbereit und stellte u.a. sofort einen Kindergartenplatz zur Verfügung. Es machte die Familie darauf aufmerksam, dass man gerne helfen würde, aber die Anträge auf „Hilfe zur Erziehung – Pflegegeld“ aus rechtlicher Sicht noch beim Jugendamt Haan gestellt werden müssen.

    Jetzt sollte man annehmen das die Stadt Haan nun der Familie Helfend zur Seite steht. Weit gefehlt den jetzt fühlt sich die Stadt nicht mehr zuständig. Nicht nur das der zuständige Sachbearbeter des Jugendamtes Haan einer anderen Einrichtung die seit Jahren tätig ist, die Kompetenz absprach, wird nun auch noch ein Antrag des Vaters auf „Hilfe zur Erziehung – Pflegegeld“ abgelehnt mit der lapidaren Begründung: Die Unterbringung der Kinder sei innerhalb der Familie erfolgt und der Antrag des Vater sei gegenstandslos, „er wird als erledigt betrachtet“.

    Hier muss man doch nun wirklich die Frage stellen was noch alles passieren muss um Hilfe zu erfahren?

    Das dieser Vorfall in der Bevölkerung Interesse und Beachtung findet zeigt das es in der Gemeinde der verstorbenen Mutter weit über 1000 Euro für die Kinder gesammelt hat. Nur das Jugendamt entzieht sich jeglicher Verantwortung. Nach dem Motto „Wir sind den Fall los…“ Als Betroffener muss man Angst haben sich an ein solches Jugendamt vertrauensvoll wenden zu können.

    Wir hoffen auf ein einsehen des Jugendamtes der Stadt Haan.

    Elternverein – Bergisches -Land
    Scottweg 17 * 42329 Wuppertal
    Tel: 0202 – 7471524 Fax: 525
    E-Mail elternverein@freenet.de

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    Elternverein - Bergisches - Land

    Mutter unterbricht vorerst Hungerstreik – nach Entschuldigung vom Jugendamt Wuppertal

    10 Monate wartete Frau Sinavere Mataj auf eine Entscheidung des OLG Düsseldorf entsprechend ihrem Antrag auf Umgangsrecht mit ihren Kindern Kijano und Lush. Endlich am 13.06.08 kam es zu der langersehenten Einigung vor dem Gericht: Nach vielen gescheiterten Gesprächs- und Vermittlungsversuchen selbst durch einen von der Diakonie beigestellten Berater einigte man sich vor Gericht mit dem Jugendamt, dem Vormund der Kinder und Frau Mataj auf die und Einbeziehung der Mutter in die Traumaterapie der Kinder, um langfristig einen regelmäßigen Umgang zu ermöglichen..

    Doch das Warten sollte noch kein Ende haben. Die Sommermonate lieferten dem Jugendamt erneute Ausreden um Personalmangel und Urlaubszeiten, um Frau Mataj um weitere 2 Monate zu vertrösten. Ein Zuständigkeitswechsel, der schon lange angekündigt war, sollte nun Anfang August stattfinden. Eine Absprache der geplanten Umgangskontakte oder gar die Bekanntgabe der Namen der Traumapsychologen, um mit ihnen den Verlauf besprechen zu können wurde gänzlich abgelehnt. Ein gemeinsames Gespräch mit der stellv. Fachbereichsleiterin, dem Vormund der Kinder, Frau Mataj und ihrer Anwältin am 07.08.08 sollte nun nochmals besiegeln, was schon vor 2 Monaten beschlossen war. Erst nach Androhung einer Klage gegen das Jugendamt konnten Frau Mataj und ihre Anwältin ihrer Zielstrebigkeit den nötigen Ausdruck verleihen. Versprochen wurde die Abgabe der Akte in den wohnortzuständigen BSD zum 16. September und die Bekanntgabe der Traumapsychologen binnen einer Woche.

    Doch statt der Einhaltung der Absprachen flatterte Frau Mataj nach einer Woche ein weiterer schockierender Brief des Jugendamtes ins Haus. Nun sprach der Vormund der Kinder sich wieder gänzlich gegen eine sofortige Kontaktaufnahme und Bekanntgabe der Traumapsychologen aus. Nach jahrelangem Vertrösten und Hinhalten des Jugendamtes war dies nun zu viel des Guten für Frau Mataj: Am 20.08. ab 11:00 Uhr trat sie vor dem Jugendamt in der Alexanderstrasse Wuppertal mit ihren Forderungen in den Hungerstreik. Begleitet wurde dieser Hilfeschrei einer Mutter von RTL West, und es dauerte nicht mal eine Stunde, bis wir vor Ort Herrn Verst mit einem Gesprächsangebot, das am selben Morgen zuvor von der Fachbereichsleiterin noch auf den nächsten Tag verschoben werden sollte, antreffen durften.

    Der Hungerstreik konnte am späten Nachmittag mit einer schriftlichen Zusage und einer Entschuldigung von Herrn Verst und Frau B., der Anwältin von Frau Mataj bis Freitag 12:00 Uhr die Traumapsychologen ihrer Kinder zu bennen, damit nun endlich ein Kontakt aufgebaut werden kann, vorerst abgebrochen werden. Frau Mataj kündigte aber auch ebenfalls an, den Hungerstreik wieder aufzunehmen und gleichzeitig Klage gegen das Jugendamt einzureichen, sollte auch diese Zusage wiedermal nicht eingehalten werden.

    Paul Bludau
    Elternverein – Bergisches – Land & Väterberatung NRW

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  3. 3

    Redaktion

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT SOLINGEN – Neue Vorwürfe gegen Jugendamt
    Die Plädoyers waren gehalten, der Junge auf der Anklagebank des Amtsgerichts blickte mehr denn je in eine ungewisse Zukunft, als sich die ältere Schwester des 15-Jährigen zu Wort meldete und schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt erhob. „Sechs Mal hat die Sozialarbeiterin Termine nicht eingehalten“, schimpfte die junge Frau, die da schon ahnte, was gleich folgen würde. Immer wieder hatte sie während der gestrigen Verhandlung dem kleinen Bruder aufmunternd zugelächelt. Doch es half nichts. Nachdem der notorische Schulschwänzer schon im August eine zweijährige Bewährungsstrafe kassiert hatte, weil er andere junge Leute geschlagen und ausgeraubt hatte, muss er nun für 22 Monate hinter Gitter. Nur einen Monat später war er mit Marihuana erwischt worden. weiterlesen…

    Quelle: rp-online.de – 26.02.2009 – VON MARTIN OBERPRILLER

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  4. 4

    N.Bennertz

    Günther Jauch wird am kommenden Mittwoch um 22:15 Uhr in
    der Sendung SternTV (RTL) über „Entsorgte
    Väter“ berichten.
    Termin: Mittwoch,
    10.11.2010 um 22:15 Uhr

    Event: Film: „Der entsorgte Vater“
    Zeit
    Mittwoch, 10. November · 21:30 – 22:30

    Ort
    Fernsehsender ARTE

    Erstellt von
    Thorsten Schmitt

    Weitere Informationen
    Der Film „Der entsorgte Vater“ zeigt verschiedene Einzelschicksale von entsorgten Vätern, denen der Kontakt zu ihrem Kind, durch die Mutter des Kindes, genommen wurde.

    Hierbei handelt es sich um eine Doku.

    Meine Erfahrungen ! http://entsorgtevaeter.wordpress.com/

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    H. Dannenberg

    Hallo, das kennen wir als ehemalige Pflegefamilie leider auch.
    Rückführung ist das wichtigste.
    Bei uns in Gummersbach haben wir viel zu oft die Überlastung erlebt, die wir als Pflegefamilie dann ausbügeln sollten / mussten – es ging ja um die Pflegekinder. Wirkliche Unterstützung durch den Amtsleiter Herrn Thomas Hein haben wir nie erhalten. Wehrt Euch und nehmt euch immer einen Rechtsbeistand, wenn ihr Probleme habt. Wir haben viel zu oft erlebt, dass falsch gesprochen wurde. Schaut auf Gummersbach nach.
    Wie gesagt – nehmt Euch immer rechtlichen Beistand oder einen Zeugen zu JEDEM Gespräch mit einem Jugendamtsmitarbeiter !!!!!!
    Rückfragen unter H. Dannenberg 02261-24381

    Antwort
  6. 6

    Wolfgang Schmidt, Jägerstrasse 48, 42653 Solingen

    Guten Tag.
    Gerne komme ich der Aufforderung nach, meine Erfahrungen mit dem Solinger Jugendamt mitzuteilen. Vorweg gesagt, diese sind katastrophal.
    Die Mitarbeiterinnen im Jugendamt sind hochnäsig und unverbesserlich besessen davon immer Recht zu haben. Wenn nicht, dann wird gelogen und betrogen. Gutachten werden bestellt, immer gegen das Wohl der Familie und letztendlich gegen das Wohl der Kinder.
    Ich verstehe, dass Pflegekinder immer noch ein attraktives Geschäft sind und Kinder aus Familien im wahrsten Sinne des Wortes ohne Sinn und Verstand herausgerissen werden um diese dann Pflegeeltern oder Pflegeinstitutionen zuzuschieben. Immerhin erhält ein Pflegeheim wie Kannenhof für drei Pflegekinder ca. 15.000,- €, und das Monat für Monat. (Bemerkung: Dafür muss ein normaler Familienvorstand lange „stricken“.) Dass es dem Jugendamt in Solingen gelungen ist eine ganze Familie zu zerstören ist nicht nur ungeheuerlich, sondern es wurden, da die Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern, die sowohl menschlich als auch materiell helfen wollten, rigoros abgelehnt. Eine positive Erfahrung noch zum Ende, die Kinder, die im Pflegeheim Kannenhof sexuell belästigt wurden, wurden in ein anderes Heim verfrachtet, so dass zumindest auf diesem Gebiet Ruhe eingekehrt ist.
    Sie erkennen, dass ich, als hilfsbereiter Onkel, mehr als nur wütend bin. Diese Wut wird sich noch entladen. Darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort.

    Eine nicht ganz ernst gemeinten weihnachtlichen Gruß sendet Ihnen W. Schmidt.

    Antwort
  7. 7

    Del Duca

    Wo kann ich mich hier mal beschweren????

    Mein Kind ist in einen städtischen Kindergarten hier in Solingen gegangen, und wurde dort von einer Erzieherin GESCHLAGEN!!!

    Wer kann mir bitte helfen, denn mein Kind ist total traumatisiert!

    Antwort
  8. 8

    Name auf Wunsch anonymisiert

    http://www.jugendaemterforum.de/t181f16-Kinder-werden-gehauen-und-abgeklatscht.html#msg694

    Hallo Del Duca@,

    ich hab das Thema im Forum eröffnet
    und bitte Sie dort mal nachzusehen.

    Mit freundlichen Gruessen

    (Name anonymisiert, die Red.)

    Antwort
  9. 9

    Joe

    Die Erfahrungen von Herrn Schmidt aus Solingen kann ich nur eingehend bestätigen!

    „… diese sind katastrophal.
    Die Mitarbeiterinnen im Jugendamt sind hochnäsig und unverbesserlich besessen davon immer Recht zu haben. Wenn nicht, dann wird gelogen und betrogen. Gutachten werden bestellt, immer gegen das Wohl der Familie und letztendlich gegen das Wohl der Kinder.
    ….. Dass es dem Jugendamt in Solingen gelungen ist eine ganze Familie zu zerstören ist nicht nur ungeheuerlich, sondern es wurden, da die Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern, die sowohl menschlich als auch materiell helfen wollten, rigoros abgelehnt.“

    An dieser Stelle möchte ich zunächst anfügen, dass auch die Mithilfe kirchlicher Organisationen kategorisch unterbunden wurde.

    Es ist völlig unverständlich, dass sich Eltern, vor allem aber alleinerziehende Mütter, wegen Hilfemaßnahmen aus dem im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe an Sozialarbeiter des ASD Solingen gewandt haben, heute ihr Sorgerecht nicht mehr ausüben können und sich ihre Kinder in Heimen weitab jeglicher sozialer Kontakte und fahrtechnisch fast unerreichbar in Schleswig-Holstein befinden.

    Dagegen wurden Jugendliche, die den ASD um eine Heimunterbringung gebeten haben, weil ihre Eltern alkoholkrank sind, dort abgewiesen.

    Um eine Vernetzung weiterer Betroffener zu ermöglichen, wird die Benutzung des Postfachs proundcontraasdsg@gmx.de angeboten.

    Antwort
  10. 10

    Joe

    Ich finde es absolut erschreckend, was auf dieser Internet-Präsenz über die Handlungsweise von Jugendämtern in Deutschland zur Kenntnis gegeben wird.

    Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einige Punkte zum Solinger Jugendamt ergänzen.

    Das Thema ADS/ADHS ist ein großes gesellschaftliches Problem in der heutigen Zeit.
    Beim ASD Solingen hat man darauf jedoch eine ganz andere Sichtweise. Man erkennt auch die Krankheit als solche nicht an. Man vertritt durch die Bank die Auffassung, es handele sich ausschließlich um ein Erziehungsproblem der Sorgeberechtigten. Die Kinder/Jugendlichen müssten nur mit pädagogischen Maßnahmen sozial nachreifen. Man kann hier ohne Zweifel schon von einer erheblichen Gefährdung des Kindeswohls sprechen.
    Da werden Therapien für ADS/ADHS erkrankte Kindern untersagt, der Kontakt zu Fachkliniken/-Universitäten von vornherein unterbunden. Stattdessen erfolgt eine Unterbringung in Regelheimen, die fachlich für eine ADS/ADHS Symptomatik überhaupt keine Qualifikation aufweisen. Meistens sind diese Einrichtungen noch nicht einmal in der Lage, die Kinder/Jugendlichen auf dem täglichen Schulweg zu begleiten. Selbst Hinweise von Richtern des Amtsgerichts, diese Heime seien als Setting für die erkrankten Kinder überhaupt nicht geeignet, fanden beim ASD Solingen erst gar kein Gehör.
    Für die Kinder/Jugendlichen beginnt damit eine nicht mehr Ende Abwärtsspirale ihres Daseins. Wenn das eine Heim nicht klappt, wird halt das nächste versucht.
    Für mich jedenfalls hat der Begriff „Sozial“-Arbeit seit dem Wissen um diese Begebenheiten einen erheblichen negativen Beigeschmack bekommen.

    Antwort
  11. 11

    Joe

    In seinem gerade erschienen Buch „Kritik der Ökonomisierung sozialer Arbeit – Plädoyer für eine freudvolle Soziale Arbeit“ möchte der im Bereich des ASD Solingen tätige Sozialarbeiter seine KollegInnen ermuntern, einen Beitrag zur substantiellen gesellschaftlichen Veränderungen durch eine „freudvolle Soziale Arbeit“ zu leisten.

    Die Eltern, Kinder bzw. Jugendlichen, die u.U. von diesem Sozialarbeiter auch heute noch betreut werden, haben jedoch nach meinem Wissen alles andere als eine freudvolle Sozialarbeit am eigenen Leib zu spüren bekommen (siehe o.g. Ausführungen).

    Antwort
  12. 12

    Joe

    Bezüglich seiner Ausdrucksweise im dienstlichen Schriftverkehr mit seinen Klienten empfehle ich dem allseits für sein soziales Engament bekannten Sozialarbeiter und Buchautor das Schriftstück „Bürgernahe Sprache in der Verwaltung“, speziell aber die Seite 30 „Freundlicher Ton“.

    http://www.verwaltung.bayern.de/egov-portlets/xview/Anlage/2104463/BuergernaheSpracheinderVerwaltung.pdf

    „Begegnen Sie den Bürgerinnen und Bürgern freundlich und mit Verständnis für ihre Belange.

    …..

    Auch ein gelegentliches „danke“ trägt zu einem höflichen Stil bei.
    Formulieren Sie auch Ablehnungen ohne Schärfe.
    Verzichten Sie auf belehrende,drohende, vorwurfsvolle, … Formulierungen.“

    Antwort
  13. 13

    Joe

    Für mich ist weiterhin absolut unverständlich, warum der für Eingliederungshilfen nach §35a SGB VIII in Solingen zuständige Sozialarbeiter Olaf L. Leistungsträgern, an die psychisch kranke Kinder/Jugendliche für eine Heimunterbringung vom ASD vermittelt werden, verschweigt, dass die Kinder in Wirklichkeit nach §35a SGB VIII seelisch behindert sind und dadurch den täglichen Anforderungen in solchen Heimen eigentlich gar nicht gewachsen sind.

    Antwort
  14. 14

    Dr. Pepper

    @Joe: Wundert Dich das wirklich?

    Angenommen, Du wendest Dich an das Jugendamt, weil Du einen Schulbegleiter und eine ambulante autismusspezifische Therapie für ein Aspergerkind haben möchtest. Schon beim ersten Ansinnen überschlägt Dein Sachbearbeiter im Hinterkopf, dass eine höhere fünfstellige Summe fällig wird, Jahr für Jahr. Mit Deinem Ansinnen machst Du weder ihn noch seine Vorgesetzten glücklich. Also steckt man für ein Dienstgespräch die Köpfe zusammen, und heraus kommt, dass die Probleme in Deiner Familie liegen. Also werden die Kollegen im ASD angefunkt, und das Gezerre um Dein Kind geht los. Ziel ist idr eine Fremdunterbringung. Die ist zwar auf den ersten Blick auch sehr teuer, lässt sich aber zu einem wesentlichen Teil über die Eltern refinanzieren, sofern die nicht völlig mittellos sind. So läuft das Spiel in verschiedenen Variationen landauf, landab, wieder und wieder. Sinngemäß gilt das Schema auch für A(H)DS-Kinder, frühkindliche Autisten, und was es sonst noch geben mag.

    Jedem, der sich ein bisschen mit der Materie befasst hat, dürfte klar sein, dass seelisch behinderte Kinder auf ihre Primärfamilien im besonderen Maße angewiesen sind. Und dass sie so lange die Familien einigermaßen intakt sind, dort am besten aufgehoben sind.

    Ändern wird sich die gängige Praxis wohl erst, wenn die Kosten für stationäre Maßnahmen vollständig bei den jeweiligen Landkreisen hängen bleiben.

    Antwort
    1. 14.1

      tamara

      wenn ich nicht schon sprachlos geschockt wäre! meine Erfahrungen sind ähnlich.. auch dort geht es um Aspis! meine Erfahrungen sind niederschmetternd.. die haben eine Menge Leid über uns gebracht obwohl ich als Mutter auf sie zugegangen bin.
      bin noch viel zu emotional um auf meine Geschichte einzugehen.
      Aber alleine nebenbei erlebte ich in zwei Fällen, Kindesabnahmen.. Eine Freundin erlebte ich dabei..
      „Vorsichtig bin mit einer Äußerung, deren nicht für meine Ohren gedacht waren…
      Die Kosten für Familienhelfer sind völlig ausgelastet.. Da die Gelder für eine Fremdunterbringung aus einem anderen Topf kommen sollten diese ausgeschöpft werden..“
      gibt es diesbezüglich Erkenntnisse? gibt es einen Block oder ein Forum in dem mehr zu erfahren ist?

      Antwort
    2. 14.2

      Rosebrock

      Unglaublich! Heftig! Aber auf Facebook und in meinem Bekanntenkreis finde ich es (leider!) bestätigt… .
      Leben und Lebensglück – was jeder Mensch nur einmal hat. vor allem die KINDHEIT – wird zerstört.

      Antwort
  15. 15

    Joe

    Von wegen geschlossene Unterbringung!!!!!

    Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen:
    Kosten für die Bereitstellung eines Integrationshelfers
    aus Mitteln der Jugend oder Sozialhilfe zu erbringen

    http://dreifuerwuppertal.de/wp-content/uploads/2014/01/NRW-Justiz-Landessozialgericht-Nordrhein-Westfalen-Kosten-fu%CC%88r-die-Bereitstellung-eines-Integrationshelfers-aus-Mitteln-der-Jugend-oder-Sozialhilfe-zu-erbringen.pdf

    Antwort
  16. 16

    Joe

    Märchen statt Multimedia

    Der Sozialarbeiter Olaf Link vom ASD Solingen sollte lieber seine Burger Bretzel backen und seiner Tätigkeit als Buchautor („Plädoyer für eine freudvolle Soziale Arbeit“) nachgehen, als seine altbackenen Weisheiten unters Volk zu streuen. In den 30 Jahren seiner Tätigkeit als Sozialarbeiter hat sich die Gesellschaft nämlich in Bezug auf eine moderne Medienlandschaft erheblich weiterentwickelt. Zugegeben: von einigen wenigen Nachteilen mal abgesehen.

    Antwort
  17. 17

    Sabi

    Meine 3 Kinder hat Solingen Jugendamt in Obhut genommen ohne jegliche Begründung. Diese Schweinerei geht auf die Seele meiner Kinder diese Machenschaften dort haben mein Leben komplett zertört . Ständig finden sie neue Gründe nun hat das ja hinter mein Rücken Antrag auf Sorgerechtswntzug bei Gericht eingereicht obwohl sie mir Engelszungen glaubhaft machen wollen die Kinder wieder zu mir zurück zu bringen. Die können es sich nicht mal annähernd vorstellen was in Mutter und Kind vorgeht . Ich will nur jeden abraten der Hilfe von ja sucht , für diese profiteurw sind Kinder nur ware ! LEIDER!

    Antwort
    1. 17.1

      Rosebrock, Almut

      Liebe Sabi, wie geht es Dir jetzt? Ist die Situation so geblieben – oder (hoffentlich, aber unwahrscheinlich) besser geworden?
      Man findet mich unterm Namen auf Facebook – und viele, viele, viele andere Betroffene… .
      Es ist eine Sauerei, was hierzulande, im Namen des „Kindeswohls“ geschieht an Familien- und Lebenszerstörung!

      Antwort
  18. 18

    Tanja

    Hilfe Hilfe Hilfe

    Unsere Enkeltochter wurde Ende 2008 geboren. Mein Mann hatte nur 2 Monate später einen Schlaganfall, so war ich tagsüber oft im Krankenhaus. Meine Tochter war mit meiner Enkelin mehr bei mir als in ihrer eigenen Wohnung. So hatte ich bereits Dezember 2008 alles in unserem Haus was für einen Säugling benötigt wird….von Babywanne….über Fläschchenaufwärmer….bis Kinderbett. Anfang 2009 wurde meine Enkelin vom Jugendamt Solingen in eine Pflegefamilie gebracht. Ich habe sie mit Hilfe eines Top Solinger Anwaltes noch am gleichen Tag des Abends zurück bekommen können. Meine Tochter hatte sich hierum nicht gekümmert.
    Im zweiten drittel des Jahres 2009 habe ich selbst meine Enkeltochter mit zu mir genommen und mich beim Jugendamt gemeldet um Hilfe zu bekommen. Die Zustände in der Wohnung meiner Tochter waren katastrophal und eine Verwahrlosung des Kindes drohte.
    Es gab verschiedene Gespräche beim Jugendamt Solingen und meine Tochter bekam Auflagen, die zu erfüllen waren um ihre Tochter wieder zu sich zu bekommen. Sie erfüllte leider nichts. Ließ sich teils 3 Wochen am Stück nicht bei ihrer Tochter sehen. Sie lebte oft bei Freunden und war stets arbeitslos.
    Im August 2009 wurde vom Jugendamt festgehalten, dass die Kleine in Vollzeitpflege bei uns bleibt. Über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren gab es keinen Besuch bei uns vom Amt, um eventuell mal zu prüfen wie es der Kleinen überhaupt bei uns geht.
    Dann meldete sich eine Dame vom Allgemeinen-Kinder-Pflegedienst. Sie besuchte uns. Saß im Wohnzimmer redete etwas und das wars. Im Jahr 2012 hat die Dame dann auch mal das Kind gesprochen und kennen gelernt.
    Von nun an hieß es, dass es unserer Kleinen bei uns optimal geht. Sie entwickelt sich hervorragend und wird liebevoll versorgt.
    Anfang 2014 gab es einen Zwischenfall im Kindergarten. Unsere Kleine berichtete etwas, was auf einen sexuellen Missbrauch deutete. Ich war mit ihr bei der Anlaufstelle für sexuell misshandelte Kinder in Solingen. Die Termin wurde allerdings so oft abgesagt und verschoben, das ich beschloss mit ihr zu einer Psychologin zu gehen um Hilfe zu erhalten. Jedoch bekommt man da nicht so einfach einen Termin. Im April 2014 wurde beim Jugendamt schriftlich festgehalten das eine Rückführung der Kleinen nicht mehr angestrebt wird, da sie schon so lange in unserer Familie lebt. Juli 2014 wurde das wieder aufgehoben, Begündung: Wir haben jetzt eine neue Situation, meine Tochter möchte ihre Tochter jetzt doch ganz bestimmt zu sich zurück haben. Ein Martyrium für die Kleine begann. Sie wurde von ihrer Mutter stets bearbeitet, sie sollte sagen das sie zu ihrer Mutter will. Sie wurde dann oft krank, ich war viel mit ihr beim Arzt. Meldete mich immer wieder beim Jugendamt und bat um Hilfe, damit irgendjemand mit meiner Tochter spricht und ihr sagt das sie aufhören soll das Kind unter Druck zu setzen. Es wurde mir erklärt, dass es da noch viel krassere Fälle gäbe, wo die Kinder zurück vom Besuch auf dem Teppich sitzen und sich in den Haaren ziehen usw., Ich konnte dann nur bewirken, dass es die Zusage gab, dass die Dame vom ASD und die Dame vom Kinderpflegedienst abwechselnd an der Schule sind, wenn meine Tochter sie abholt. Das war einmal in der Woche. Sie wollten sie dann begleiten bis nachhause und sie sollte die Kleine dann später zum Jugendamt bringen, damit sie den Zustand des Kindes sehen können. Ich sollte sie dann dort abholen. Die Übergabe beim Amt funktionierte ganze 2 mal, an der Schule ist jedoch nie jemand erschienen. Die Damen waren ständig krank oder nicht da. Zum Ende des Jahres 2014 war ich dann wieder bei der Anlaufstelle. Unsere Kleine bekam dann tatsächlich kontinuierlich Termine. Beim Abschlussgespräch wurde mir mitgeteilt, dass die Kleine sehr wohl über einen übergriff durch …… berichten konnte. Auch berichtete sie von ihrer großen Angst von zuhause weg zu müssen. Diese Angst, so die Dame der Anlaufstelle zog sich durch alle Sitzungen. Sie erhoffte sich wohl Hilfe von der Dame der Anlaufstelle.
    Ich wurde gefragt was sie den dem Jugendamt weiter geben dürfen, ich sagte alles was sie über den Missbrauch herausgefunden haben und natürlich ihre Angst das sie von uns weg muss.
    Man glaubt es kaum aber es wurde nichts weiter gegeben. Man fragt sich warum? Ich weiß es nicht. Im Gegenteil es wurde dann gesagt man habe nichts herausgefunden.
    Angemerkt sei hier, dass die Anlaufstelle vom Jugendamt beauftragt wurde mit unserer Kleinen zu arbeiten.
    Seit Sommer 2014 macht unsere Kleine die Hölle mit. Sie geht eigentlich gerne ihre Mutter besuchen, hat aber auch gleichzeitig angst. Auf anraten der Dame von der Anlaufstelle habe ich unsere Kleine eine Zeit nach dem Abschlussgespräch nicht mehr zu ihrer Mutter gegeben, wenn ich nicht sicher sein konnte, das ihr Freund nicht da ist. Heute wird mir dies vom Jugendamt als vorenthalten des Kindes ausgelegt.
    2015 habe ich dann Termine bei einer Diplompsychologin vom Caritas für unsere Kleine bekommen.
    Diese Besuche taten ihr sehr gut. Da sie immer wieder nur weinte aus angst, dass sie von uns weg muss und ich das Gefühl hatte, dass das Jugendamt nun doch eine Rückführung bejaht, habe ich einen Anwalt zur Hilfe genommen. Er stellte einen Verbleibensantrag bei Gericht. Bei der Anhörung wurde entschieden, dass die Besuchszeiten erweitert werden auf 1 Nachmittag in der Woche und alle 2 Wochen das ganze Wochenende. Ein Mitarbeiter des ASD drohte mir im Gerichtssaal, nachdem er berichtete wie ich bin. Es sei bemerkt das dieser Mensch zuvor nie auch nur ein Wort mit mir gesprochen hatte, ich sah ihn dort zum ersten Mal. Er sagte das die Zahlung von Pflegegeld ab dem nächsten Monat eingestellt wird. Ich antwortete, dass dies kein Problem für uns sei und teilte mit, dass ich schon vor Jahren darum gebeten hatte, dass das Amt die Zahlungen einstellt, da meine Tochter überall verbreitete wir hätten ihr Kind genommen um Geld zu erhalten. Dies war unwahr und ich wollte mir so etwas nicht nachsagen lassen. Ende 2015 wurde dann, nach Erstellung eines Gutachtens, vom Gericht entschieden das die Kleine bei uns bleiben soll.
    Das Jugendamt bestand auf eine flexible Erziehungshilfe, die mit meiner Tochter an ihrer Persönlichkeitsentwicklung arbeiten sollte und auch zu uns kommen sollte. Diese Hilfe kommt seit ca. 2 Monaten einmal die Woche zu uns und spielt mit unserer Kleinen. Dreimal die Woche ist sie bei meiner Tochter.
    Einen Einfluss auf meine Tochter scheint sie aber nicht zu haben, denn das Bearbeiten unserer Kleinen durch meine Tochter hört nicht auf.
    Zwischenzeitig hatte ich um ein persönliches Gespräch mit der Sachbearbeiterin des ASD gebeten. Es wird mir nicht gewährt. Die Dame weigert sich allerdings auch mir schriftlich mitzuteilen, dass sie kein Gespräch mit mir führen will. Und das obwohl ich ihr mitteilte, dass es hierbei um das Wohl der Kleinen geht.
    Im vorigen Monat hatte ich für ein Gespräch mit der Lehrerin unserer Kleinen, meiner Tochter, der Flex und mir sorgen können, wie auch für ein Gespräch mit der Diplompsychologin, meiner Tochter, der Flex und mir.
    Die Psychologin fragte meine Tochter warum sie die Kleine jetzt zu sich haben will. Sie sagte: „Weil es ihr bei meiner Mutter sehr schlecht geht“. Ich war geschockt. Die Psychologin erklärte meiner Tochter was jetzt wichtig sei für die Kleine. Und was es mit ihr machen kann wenn stets an ihr gezerrt wird und sie immer zwischen den Stühlen sitzen muss.
    Dies interessierte meine Tochter nicht. Sie sagte, dass sie Widerspruch eingelegt hat und dass sie, auch wenn nun das Oberlandesgericht einem Verbleib der Kleinen bei ihr Oma zustimmt, sie auf jedenfalls weiter machen werde.
    Ich weiß inzwischen nicht mehr was ich noch machen soll oder kann, damit unsere Kleine endlich zur Ruhe kommen kann.
    Das Jugendamt scheint Geld einsparen zu wollen, anders kann ich mir deren Verhalten nicht erklären.
    Oder gibt es jemanden der erklären kann, wie man auf den Gedanken kommen kann ein Kind, welches von Säuglingsalter an in einer Familie ist, nach 7 Jahren dort wegnehmen zu wollen.

    Antwort
    1. 18.1

      Rosebrock, Almut

      Wie hat sich das weiterentwickelt?
      Sie haben offenbar keine gute Beziehung zu Ihrer Tochter – bzw. umgekehrt.
      So eine Zerrerei ist echt ein Problem. Allerdings ist auch die Frage, was die „flexible Erziehungshilfe“ 3 mal wöchentlich mit Ihrer Tochter macht(e), wenn die das Kind nur selten zu Besuch hat.
      Hat Ihre Tochter diesen Partner noch? Das wäre nicht gut für das Kind.

      Antwort

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