Haltern Jugendamt



Jugendamt Haltern

  Dr.-Conrads-Str. 1
  45721 Haltern am See
  Telefon: 0 23 64/9 33-2 52
  Fax: 0 23 64/9 33-2 51
  E-Mail: jugendamt@haltern.de

Leitung
Egbert Willecke
Telefon: 0 23 64/9 33-4 09
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: egbert.willecke@haltern.de

Allgemeiner Sozialer Dienst
Klaus-Jürgen Miegel
Telefon: 0 23 64/9 33-2 45
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: klaus-juergen.miegel@haltern.de

Pflegekinderdienst
Brigitte Witzenhausen-Glass
Telefon: 0 23 64/9 33-2 54
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: brigitte.witzenhausen-glass@haltern.de

Kosten und Beitragsangelegenheiten
Martin Jacobs
Telefon: 0 23 64/9 33-1 21
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: martin.jacobs@haltern.de

Jugendpflege, Jugendschutz
Klaus-Jürgen Miegel
Telefon: 0 23 64/9 33-2 45
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: klaus-juergen.miegel@haltern.de

Tageseinrichtungen für Kinder
Klaus Sakowitz
Telefon: 0 23 64/9 33-2 46
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: klaus.sakowitz@haltern.de

Beistandschaften
Klaus Sakowitz
Telefon: 0 23 64/9 33-2 46
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: klaus.sakowitz@haltern.de


Sonja Kalwey
Telefon: 0 23 64/9 33-1 17
Fax: 0 23 64/9 33-2 51
E-Mail: sonja.kalwey@haltern.de

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Ein Kommentar zu “Haltern Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT HALTERN – 11.03.2009 – Pflegekind muss sich auf Erwachsene verlassen können
    Zurzeit leben 50 Kinder in Pflegefamilien, 45 davon wurden in Familien in Nachbarstädten vermittelt. Die Mitarbeiter des städtischen Bereichsteams „Familie und Jugend“ erläutern, wie eine Vermittlung verläuft und welche Voraussetzungen zu erfüllen sind.
    Interviewpartner sind Amtsleiter Egbert Willecke, Brigitte Witzenhausen-Glass (Pflegekinderdienst, Tagespflege), Klaus-Jürgen Miegel (Allgemeiner Sozialer Dienst, Kinder-/Jugend- und Familien-Förderung) und Klaus Sakowitz (wirtschaftliche Jugendhilfe).

    Wie viele Adoptionen werden pro Jahr durchgeführt?
    Miegel: Im vergangenen Jahr waren es drei Kinder. Vier Bewerber-Familien werden momentan überprüft.

    Das hört sich nicht viel an. Woran liegt das?
    Witzenhausen-Glass: Der klassische Fall der ledigen, jungen Frau, die ihr Kind sofort nach der Geburt zur Adoption freigibt, ist Vergangenheit.

    Warum werden sie nicht frei gegeben?
    Wíllecke: Weil die Eltern es nicht wollen. Viele hoffen, ihr Kind eines Tages wieder selbst zu versorgen und zu erziehen. Das Jugendamt versucht, Familien zu unterstützen und zu erhalten. Einige Eltern befürchten auch den Druck ihres Umfeldes. „Wie kannst Du nur Dein eigenes Kind abgeben?“ Auch wenn ein Kind in eine Pflegefamilie vermittelt wurde, begleitet das Amt Besuchskontakte der Eltern.

    Wer will ein fremdes Kind aufnehmen?
    Witzenhausen-Glass: Paare/Erziehende, die keine Kinder bekommen können, aber gerne Eltern sein möchten oder die ein zweites Kind möchten. Es gibt auch Paare, dessen leibliche Kinder groß sind und weiteren Kindern ein Zuhause bieten wollen.

    Reicht es, das zu wollen?
    Miegel: Nein. Da kommt vieles zusammen. Die Chemie muss stimmen, die Geschwisterkonstellation. Eltern müssen eigene Bedürfnisse zurückstellen, man muss sich auf die Kinder konzentrieren. Einer der beiden Elternteile bleibt zu Hause, um sich ganz dem Kind widmen zu können. Äußere Rahmenbedingungen sind außerdem ein gesichertes Einkommen, ausreichender Wohnraum, Pflegeeltern sind physisch und psychisch gesund. Sie dürfen keine Straftaten begangen haben.

    Können Alleinerziehende nicht mindestens ebenso gute Eltern sein?
    Witzenhausen-Glass: Sicher, wenn sie die Bedingungen erfüllen, ist eine Vermittlung auch hier kein Problem. Das trifft für gleichgeschlechtliche Paare ebenfalls zu.

    Wie werden Pflege- /Adoptiveltern vorbereitet?
    Witzenhausen-Glass: Es finden Vorbereitungsgespräche und Seminare statt: Wie helfe ich dem Kind, das in den meisten Fällen schon negative Erfahrungen mit Eltern gemacht hat? Das Kind muss sich auf die Erwachsenen verlassen können. Mit der Pflegefamilie sollen für das Kind erheblich bessere Verhältnisse geschaffen werden.

    Gibt es lange Wartelisten, um Pflege- oder Adoptiveltern zu werden?
    Willecke: Natürlich gibt es Paare, die länger warten als andere. Aber wir handeln auch nicht mit einer Ware. Wir suchen Eltern für Kinder und nicht umgekehrt! Pflegeeltern und deren Familien müssen zum jeweiligen Kind passen. Und manchmal ist das einfach nicht der Fall.

    Gibt es Vorurteile gegen das Jugendamt, wenn es ein Kind aus seiner Familie herausnimmt?
    Miegel: Wir nehmen keine Kinder weg. Das sitzt vielleicht noch als Vorurteil in den Köpfen vieler Menschen. Bei uns steht immer das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Das Jugendamt versucht, mit gezielten Hilfsangeboten Familien zu unterstützen und zu erhalten. Manchmal gelingt das nicht. Dann kann die Pflege- bzw. Adoptivfamilie eine alternative Lebensform für das Kind sein.

    Quelle: halternerzeitung.de – 10.03.2009 – Von Elke Rüdiger
    Link zum Pressebericht: www .halternerzeitung.de/haltern/lokal/halo/art900,504994

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