Borken Jugendamt
Jugendamt Kreis Borken
Burloer Str. 93
46325 Borken
Telefon: 0 28 61/82-0
Fax: 0 28 61/82-19 10
Leitung
Hans-Josef Overmann
Telefon: 0 28 61/82-22 12
E-Mail: hj.overmann@kreis-borken.de
Stab, Wirtschaftliche Jugendhilfe
Norbert Wiemer
Telefon: 0 28 61/82-22 20
E-Mail: n.wiemer@kreis-borken.de
Jugendhilfeplanung
Elisabeth Möllenbeck
Telefon: 0 28 61/82-22 20
E-Mail: e.moellenbeck@kreis-borken.de
Familienbüro
Norbert Wiemer
Telefon: 0 28 61/82-22 20
E-Mail: n.wiemer@kreis-borken.de
Unterhalt, Beistandschaft, Vormundschaft
Martin Bröker
Telefon: 0 28 61/82-22 28
E-Mail: m.broeker@kreis-borken.de
Jugendarbeit
Elisabeth Büning
Telefon: 0 28 61/82-22 35
E-Mail: e.buening@kreis-borken.de
Nebenstelle Stadtlohn
Josefstr. 17
48703 Stadtlohn
Soziale Dienste
Ruth Rösing
Telefon: 0 25 63/96 98-0
Fax: 0 25 63/96 98-10
E-Mail: r.roesing@kreis-borken.de
Nebenstelle Rhede
Bahnhofstr. 21
46414 Rhede
Soziale Dienste
Anne Rolvering
Telefon: 0 28 72/80 97 -0
Fax: 0 28 72/80 97-22
E-Mail: a.rolvering@kreis-borken.de
Nebenstelle Gescher
Gartenstr. 10
48712 Gescher
Soziale Dienste
Heinz Wilmes
Telefon: 0 25 42/95 67-10
Fax: 0 25 42/95 67-25
E-Mail: h.wilmes@kreis-borken.de
Jugendamt Stadt Borken
Im Piepershagen 17
46325 Borken
Telefon: 0 28 61/9 39-0
Fax: 0 28 61/9 39-3 08
Leitung
Wolfgang Schlagheck
Telefon: 0 28 61/9 39-2 92
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 92
E-Mail: wolfgang.schlagheck@borken.de
Verwaltung – Beistandschaft
Andreas Kaßner
Telefon: 0 28 61/9 39-2 87
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 87
E-Mail: andreas.kassner@borken.de
Jugendhilfeplanung, Jugendförderung
Jürgen Friedrich
Telefon: 0 28 61/9 39-2 93
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 93
E-Mail: juergen.friedrich@borken.de
Sozialer Dienst
Gudrun Hellhammer
Telefon: 0 28 61/9 39-2 82
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 82
E-Mail: gudrun.hellhammer@borken.de
Verwaltung – Wirtschaftliche Jugendhilfe
Andreas Haick
Telefon: 0 28 61/9 39-2 86
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 86
E-Mail: andreas.haick@borken.de
Adoption, Pflegekinder
Uwe Zachej
Telefon: 0 28 61/9 39-2 83
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 83
E-Mail: uwe.zachej@borken.de
Vormundschaft
Gudrun Hellhammer
Telefon: 0 28 61/9 39-2 82
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 82
E-Mail: gudrun.hellhammer@borken.de
Verwaltung – Unterhaltsvorschuss
Kerstin Gudel
Telefon: 0 28 61/9 39-2 85
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 85
E-Mail: kerstin.gudel@borken.de
Verwaltung – Kindertagesstätten
Ralf Wensing
Telefon: 0 28 61/9 39-2 80
Fax: 0 28 61/9 39-6 22 80
E-Mail: ralf.wensing@borken.de
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März 15th, 2009 um 19:47
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BORKEN – 15.03.2009 – „Familienlotse“ stockt auf der Zielgeraden.
Borken . Ins Ziel sollte er einlaufen, davon waren am Dienstagabend alle im Ausschuss für Jugend und Familie ausgegangen. Doch dann ließ der geplante „Familienlotse“ erneut die Wogen hochschlagen. Grund war diesmal nicht das Konzept – auf dieses hatten sich Politik und Verwaltung in zwei Arbeitskreissitzungen geeinigt.
Diesmal entbrannte die Diskussion an der 0,65-Stelle, die im Jugendamt geschaffen werden muss, um die Realisierung des Dienstes und der Überbringung des Begrüßungsgeschenkes zu verwirklichen. Und diese rechtfertige nicht, dass deswegen „der komplette Haushalt auf den Kopf gestellt wird“, wie der Erste Beigeordnete und Kämmerer Frank Fillbrunn deutlich machte.
Sein Vorschlag: „Eine Übergangslösung.“ Danach sollte ein externer Dienst bis zum Jahresende damit beauftragt werden, Eltern das Begrüßungsgeschenk für das Neugeborene zu überbringen und auf die vielfältigen Angebote und Hilfen aufmerksam zu machen, die die Stadt für Mütter, Väter und Kinder vorhält. Diese Idee allerdings brachte den Ausschuss in Rage. Unabhängig von der politischen Coleur war sich dieser einig, dass das nicht die Lösung sei.
Genauso wenig konnten sich die Vertreter der unterschiedlichen Fraktion mit der Vorstellung anfreunden, dass der „Familienlotse“ erst zum 1. Januar 2010 in Aktion tritt. Wenngleich diese Lösung zum Beispiel aus Sicht von Klaus Olthoff (CDU) immer noch glücklicher gewesen wäre als der Fillbrunn-Vorschlag.
Ausschussvorsitzende Evegret Kindermann (SPD) war empört. Für sie war die Tatsache, dass der „Familienlotse“ nach zwei Jahren Diskussion nun immer noch nicht an den Start gehen könne, „ein Armutszeugnis“. Auch hatte nicht nur sie Probleme, sich vorzustellen, dass die Mitarbeiter des Jugendamtes nicht doch vorübergehend diese Aufgabe ohne Stellenaufstockung mit wahrnehmen könnten. „Etwas angekratzt“, wie sie selbst sagte, appellierte sie daher – unterstützt von den Vertretern aller Parteien – an die Verwaltung, noch einmal zu schauen, ob der Stellenplan nicht doch noch Raum lässt für diese 0,65-Stelle.
Ein Appell, der offenbar fruchtet, wie sich gestern zeigte. Wie der Pressesprecher der Stadt Borken, Bernd Kemper, am Mittag mitteilte, stellt es sich derzeit so dar, dass der Stellenplan doch noch die kurzfristige Ausschreibung der 0,65-Stelle im Allgemeinen Sozialen Dienst (Jugendamt) zu lässt. Bis zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses beziehungsweise des Rates werde nun eine entsprechende Vorlage erarbeitet. Stimmt die Politik dem dann vorgelegten Vorschlag zu, werde die Stelle kurzfristig ausgeschrieben. Der „Familienlotse“ könnte dann noch in diesem Jahr in Aktion treten – endlich!
Quelle: ahlener-zeitung.de – 11.03.2009 – VON MARITA RINKE
Link zum Pressebericht: www .ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_borken/borken/994374_Familienlotse_stockt_auf_der_Zielgeraden.html
Februar 19th, 2010 um 12:13
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BORKEN – 19.02.2010 – Mutter gegen Jugendamt – Nadine kämpft um ihre Kinder
Immer öfter nehmen die Jugendämter Kinder aus ihren Familien. Seit 2005 stieg die Zahl der Sorgerechtsentzüge laut Statistischem Bundesamt um 41 Prozent an. Der Film begleitet über sechs Monate lang den Sorgerechtsstreit zwischen einer 19jährigen Mutter und dem Jugendamt Kreis Borken.
Diese Entwicklung ist vor allem eine Folge der Kindesmisshandlungen mit tödlichem Ausgang, die in den vergangenen Jahren für Schlagzeilen sorgten. Gehen die Jugendämter mittlerweile zu weit, gehen sie zu radikal vor?
Der kleine Maik ist erst sechs Wochen alt, als das Jugendamt Kreis Borken ihn seiner 19jährigen Mutter Nadine S. wegnimmt. Maiks Vater wird verdächtigt, den Säugling misshandelt zu haben. Er kann sein Bein nicht mehr bewegen und muss im Krankenhaus behandelt werden. Kurz danach holt das Jugendamt auch die eineinhalbjährige Tochter ab. Die Kinder kommen in Pflegefamilien. Der Sozialarbeiter des Jugendamts beantragt, der jungen Mutter das Sorgerecht zu entziehen. Doch Nadine S. will um ihre Kinder kämpfen und geht vor Gericht: Sie kann nicht mehr schlafen, nicht mehr essen. Nadine fiebert dem Urteil entgegen, sie will nur eins: ihre Kinder zurück.
Als Nadine S. mit siebzehn zum ersten Mal schwanger wurde, griff das Jugendamt ein und betreute das Mädchen in einer Wohngruppe. Der Alltag mit Kind fiel Nadine schwer, überforderte sie. Sie wurde ein zweites Mal schwanger. Das Jugendamt stellte ihr und dem jungen Vater eine Wohnung zur Verfügung. Eine Haushaltshilfe unterstützte das Paar täglich, zwei Familienhelfer betreuten die junge Familie einmal in der Woche. Trotzdem kam es zur Kindesmisshandlung.
Nadines Kinder leben bis zum Gerichtsurteil in unterschiedlichen Bereitschaftspflegefamilien. Einmal in der Woche dürfen die jungen Eltern ihre Kinder sehen. Die Besuche finden im Jugendamt statt und der Mitarbeiter des Jugendamts beobachtet stets, wie die jungen Eltern mit ihren Kindern umgehen. Eine Psychologin erstellt zudem ein Gutachten, inwieweit die Eltern erziehungstauglich sind. Der 20jährige Vater fühlt sich falsch beurteilt und bekommt einen Wutausbruch. Der Ausgang des Sorgerechtsstreits bleibt ungewiss: Die Gewalt ging vom Kindsvater aus, aber Nadine S. hat sich von ihm getrennt. Möglicherweise ist sie in den Augen des Richters fähig, das Sorgerecht für ihre Kinder zu behalten.
Der Film begleitet den Sorgerechtsstreit in der Zeit vor dem Prozess, am Tag der Urteilsverkündung und zwei Monate später. Die Autorin Katrin Wegner zeigt darin den verzweifelten Versuch einer Mutter, Erklärungen für das Geschehene zu finden, ihre Hoffnung auf eine zweite Chance und die Position des Jugendamtes, zum Wohle des Kindes zu handeln. Auf der einen Seite steht Nadine S., die ihre Kinder liebt und sie selbst erziehen will. Auf der anderen Seite das Jugendamt, dass die Kinder vor dem gewalttätigen Vater und der scheinbar überforderten Mutter schützen will.
Downloadlink zur Sendung: http://medien.wdr.de/download/1266528600/menschenhautnah/wdr_fernsehen_menschen_hautnah_20100218.mp4
Film von: Katrin Wegner
Quelle: wdr.de – 19. Februar 2010
Link zum Pressebericht: www .wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/10/02/18_2230_w.php5
Mai 1st, 2012 um 21:52
Das Jugendamt Borken war sehr fleissig, wie heute von einer Mitarbeiterin eines gemeinnützigen Kinder- und Jugendhilfevereins zu erfahren war.
Sie musste bei der Frage nach dem zuständigen JA-MA für einen “In-Obhut-genommenen Jungen erst einmal nachdenken, wer das denn sei: “Wir hatten letzte Woche mehrere Inobhutnahmen”.
Dieser Satz relativiert die vorherige Aussage, man sei aktuell zu 110 % ausgelastet und wäre nicht auf Quotenfänge angewiesen……
Legt man die Annahme zugrunde, dass “mehrere Inobhutnahmen”, mindestens drei Kinder bedeutet und der betreffende Junge bereits in der Woche davor die Wohngruppe bereicherte, dann lag die Auslastung zuvor bei lediglich 70%.
Der Leser möge seine Gehirnzellen strapazieren, was diese geringe Auslastung für einen auf Spenden angewiesenen Verein mit festen Mitarbeiterstamm für die Betreuung sowie fixen Kosten für die Einrichtungen bedeutet.
Dem Jungen geht es gut und er soll alle ihm zustehenden Gelder wie Taschengeld, Bekleidungsgeld sowie Hygienegeld erhalten. Er sei auch über seinen Rechtsanspruch darauf aufgeklärt.
Jedoch müsse der Junge, wie alle Neuankömmlinge, “erst mal runterkommen” (sich quasi von der unangekündigten “Inobhutnahme” erholen? Anm. des Autors). Er dürfe zwar telefonieren, wolle das mit seiner Mutter aber derzeit nicht!
Hierzu liegen dem Autor dann allerdings auch widersprüchliche Aussagen vor….
Mal hoffen, dass das Jugendamt Borken schnellstens dem VOR jeder “Hilfe zur Erziehung” notwendigen Hilfeplangespräch nach § 36 SGB VIII nachkommt, wie von der netten Mitarbeiterin des Hilfevereins in Aussicht gestellt.