4 Meinungen & Erfahrungsberichte

  1. 1

    H. Dannenberg

    Hallo – Wehrt Euch und nehmt euch immer einen Rechtsbeistand, wenn ihr Probleme habt. Wir haben viel zu oft erlebt, dass falsch gesprochen wurde. Schaut auf Gummersbach nach.
    Wie gesagt – nehmt Euch immer rechtlichen Beistand oder einen Zeugen zu JEDEM Gespräch mit einem Jugendamtsmitarbeiter !!!!!!
    Rückfragen unter H. Dannenberg 02261-24381

    Antwort
  2. 2

    Leo

    Hallo! in den Zeitungen wird veröffentlicht das kein mehr Geld für Kindergärten in Troisdorf zur Verfügung ist, aber bestimmte Personen des Jugentamtes schmeissen das Geld mit vollen Händen raus, für Unterbringungen die normal nicht nötig sind,wo es auch andere Lösungen gibt. Eine Unterbringung kostet im Monat ca.4-5000€ das sind im Jahr so um die 50.000€ wen das nur 4Fälle sind kommt man im Jahr auf ca. 200.000€ sollte man sich da nicht als Amtsleiter mal Gedanken machen und seinen Angestellten auf die Finger schaun es gibt viele andere Hilfen um Jugendliche wieder in die Spur zu bringen als in teure Unterbringungen zu stecken? für die Mitarbeiter ist unterbringen sehr bequem hat man keine Arbeit mehr. aber für 200.000€ kann man vieles für Kindergärten tun und erhalten.

    Antwort
    1. 2.1

      Michael-Strerath

      Hallo Leo,
      was das Jugendamt in Troisdorf angeht habe ich konkret noch aus meiner Sichtweise und meiner Meinung nach einen richtigen Skandal aufzuzeigen. Verstrickt ist
      hier zudem noch das Familiengericht in Siegburg, ein teilgeschlossenes Kinderheim, u.a. auch das Axelfeldhaus in Köln-Porz, wo heute die Polizei vor Ort da war und eine Jugendliche in Schutz nehmen musste. Hier geht es um eine 15-jährige Heimbewohnerin, welche mit mir Kontakt hat und ebenso die Eltern. Ich betreibe hierzu derzeit genaues Aktenstudium zu diesen Jugendhilfefall. Und es kann noch einige Tage dauern, bis ich genaue Auskunft geben kann, was dort passiert ist. Auch werde ich einige Klarnamen nennen. Es wird spannend, soviel kann ich jetzt schon verraten.

      Dipl.-Päd.(UNI), Dipl.Soz.-Päd. (FH) Michael Strerath
      Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge
      -Experte für Erziehung und Soziales
      -Krisenintervention für Kinder und Jugendliche in Not
      Moderator bei jugendaemter.com

      Antwort
  3. 3

    Michael-Strerath

    +++ Zum Thema Jugendamt Troisdorf und Familiengericht Siegburg +++
    Beim Studium der Akten einer Familie aus Troisdorf ist mir aufgefallen, dass die Eltern von Anfang an – laut Aktenlage – nicht nur die Psychiatrisierung der jetzt 15-jährigen Tochter zu gestimmt haben, sondern auch noch die Zwangseinweisung in teilgeschlossene und jetzt sogar noch einem ganz-geschlossene Heim zugesagt haben gegenüber dem Familiengericht Siegburg. Die Eltern behaupten zwar, sie wären vom Jugendamt dazu genötigt worden mit der Drohung, sonst das Sorgerecht entzogen zu bekommen, doch Fakt ist, sie haben zugesagt. Jetzt ist das Gejammer groß, weil die Jugendliche, eigentlich schon eine junge Frau und kein Kind mehr, nach Karlsruhe in einem geschlossenen Heim verfrachtet werden soll.
    Eine Einweisung vor einigen Tagen konnte ich zwar abwenden, doch dann sind mir beim genauen Studium der Akten fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Sie haben aus meiner Sicht und meiner Meinung nach kaum die Interessen der Jugendlichen vertreten, sondern nur die Interessen des JA und des FG Siegburg. Jetzt kommt das bittere Ende und die Jugendliche wird dennoch dauerhaft weggesperrt, wahrscheinlich mit einer Entmündigung, sprich gesetzlicher Betreuung nach Volljährigkeit. Die Eltern werden ihre Tochter kaum wiedersehen in den nächsten Jahren. Danach sind Tochter und Eltern zueinander entfremdet. Das ist das Ziel des Jugendamtes, so meine Meinung hierzu.

    Ohne jetzt diesen gesamten Jugendhilfefall hier an dieser Stelle weiter problematisieren zu wollen, gebe ich als Moderator dieses Forums für alle Eltern verbindlich bekannt:
    Ich unterstütze keine Eltern, die ihre Kinder, gleich wie alt, in ein geschlossenes Heim verbringen wollen oder nicht für eine Alternative kämpfen. Nicht ohne Grund sind in den meisten Bundesländern die Errichtung von geschlossenen Heimen verboten. Aus dem Blickwinkel der Erziehungswissenschaften kann belegt
    werden, welche schlimmen Ergebnisse solche Einrichtungen an Persönlichkeitsschäden für Kinder und Jugendliche anrichten.
    Im übrigen sind nach dem Gesetz alle Hilfemöglichkeiten auszuprobieren, bevor man Kinder und Jugendliche entweder in einem „normalen“ Heim oder sogar ins geschlossene Heim wegsperren zu gedenkt. Geschieht das nicht, handeln Eltern wie Jugendamt und Familiengericht gesetzwidrig und einem „Kindeswohl“ abträglich.
    Noch einmal:
    Es gibt von mir keine Unterstützung Kinder und Jugendliche bei dem Bemühen sie in geschlossene Heime wegzusperren,. Ich sehe darin ein kriminelles, menschenverachtendes, dem Kindeswohl entgegengesetztes Verhalten. Schon das Einsperren in „normale“ Kinderheime ist schlimm genug. Hier wird vor allem die
    Betreuungsindustrie bedient. Wenn man bedenkt, dass eine Unterbringung in einem geschl, Heim bis zu 8 T Euro monatlich kostet und selbst die Unterbringung in einem normalen Heim ca 4 Tausend Euro, dann wird schnell auch dem Dümmsten klar, dass hier das Geld für die Zerstörung von Familien verwendet wird und nicht für den Erhalt der Familien. Denn nur mit 2 T Euro monatlich könnten durch eine geeignete, fachkompetente Familienhilfe die meisten Familien gerettet werden, so meine Überzeugung als Experte für Erziehung und Soziales und auch gemäß meinen Berufserfahrungen in diesem Bereich.

    Dipl.-Päd. (UNI). Dipl. Soz.-Päd.(FH) Michael Strerath
    Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagogik
    -Moderator bei Jugendaemter.com

    Antwort

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