Alle wichtigen Infos zur Taufe

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taufeMit der Taufe werden Kinder, aber auch Erwachsene in die Kirche aufgenommen. Einmal getauft, lässt sich das Band zwischen Mensch und Gott nicht mehr auflösen. Die meisten Menschen werden nur wenige Wochen nach ihrer Geburt getauft und treten so dem christlichen Glauben bei. Den Eltern ist es natürlich besonders wichtig, eine schöne Feier zu veranstalten, an die sich die Gäste auch später noch gerne erinnern. Bei einer Taufzeremonie darf traditionell eine Kerze nicht fehlen, sodass das Kind in einigen Jahren noch ein schönes Andenken hat. Doch bis es endlich zur Taufe kommt, ist es für die Eltern meist noch ein längerer Weg. Was Sie alles vorbereiten müssen und worauf Sie besonderen Wert legen sollten, wird auf dieser Seite erläutert.

Die Taufe und was es damit auf sich hat

Die Taufe wird bereits seit der Zeit des neuen Testaments durchgeführt und ist ein rein christlicher Ritus. Gefeiert wird sie nicht nur in der katholischen und der evangelischen Kirche, sondern auch in der Orthodoxie, bei den Baptisten, den Mennoniten und allen weiteren christlich orientierten Kirchengemeinschaften.

Der Ablauf unterscheidet sich je nach Kirchengemeinschaft teils sehr stark. Die wohl am häufigsten durchgeführte Tauffeier ist jedoch die der evangelischen und der katholischen Kirche. Besonders üblich ist hier die Kindertaufe.

Oft findet sie bereits wenige Wochen nach der Geburt des Kindes statt, welches somit vom „Geschöpf Gottes“ zu einem „Kind Gottes“ wird. Bei diesem Ritual bekennt sich Gott zu dem Säugling und wird von nun an sein ständiger Begleiter sein.

Die ersten Vorbereitungen

Bevor es allerdings zur Taufe kommen kann, muss natürlich erst ein Termin festgelegt werden. Die meisten Kirchen bevorzugen es, wenn die Eltern den Tauftermin sechs bis acht Wochen zuvor anmelden. Ein Termin für ein erstes Gespräch lässt sich in der Regel telefonisch ausmachen. Natürlich kann das Pfarrbüro aber auch ohne Voranmeldung aufgesucht werden.

Ist der Termin festgelegt, sollten sich die Eltern des Täuflings natürlich Gedanken darübermachen, wo sie die Tauffeier stattfinden lassen möchten. Das kann zu Hause, aber auch in einer Gaststätte oder einem gemieteten Saal sein. Anschließend können die Einladungen gestaltet und verschickt werden. Enthalten sollte sein:

-der Anlass
-der Ort
-das Datum
-die Uhrzeit
-der Ablauf nach der Taufzeremonie

Zu diesem Zeitpunkt sollte natürlich bereits feststehen, wer der Taufpate des Kindes wird. Hierbei kann es sich um einen Verwandten, aber auch um einen guten Freund oder eine gute Freundin handeln. Wichtig zu wissen ist, dass die katholische Kirche maximal zwei Taufpaten zulässt.

Diese Unterlagen werden benötigt

Damit ein Kind getauft werden kann, benötigt die Kirche in paar Unterlagen. Dazu gehört die Geburtsbescheinigung des Täuflings, die Taufscheine, die Personalausweise und die Heiratsurkunde der Eltern sowie eine Bescheinigung über die Kirchenzugehörigkeit der Paten. Findet die Taufe in einer anderen Gemeinde statt, wird zudem eine Bescheinigung der Heimatgemeinde benötigt – auch Dimissoriale genannt.

Was, wenn beide Elternteile nicht der gleichen Konfession angehören?

Ideal ist es natürlich, wenn beide Eltern derselben Konfession angehören. Das ist aber nicht immer so. Gehört ein Elternteil etwa der evangelischen und das andere Elternteil der katholischen Kirche an, kann individuell entschieden werden, welcher Konfession das Kind angehören soll.

Auch, wenn ein Elternteil keiner Kirche angehört, ist die Taufe möglich. Während der Taufzeremonie wird der Elternteil ohne Konfession allerdings nicht gefragt, ob er das Kind im christlichen Glauben erziehen möchte.

Sind beide Elternteile keiner Kirche zugehörig, setzt die Taufe des Kindes einen Wiedereintritt der Eltern beziehungsweise eines Elternteils in die Kirche voraus.

Das gehört zu einer Taufe dazu

Nun geht es an die Details der Tauffeier. Gängig ist, dass das Baby ein Taufkleid trägt. In einigen Familien wird das weiße Kleid von Generation zu Generation vererbt. Da kann es schon einmal sein, dass das Kleidchen nicht passt. Das ist allerdings nicht schlimm. Es reicht vollkommen aus, wenn das Taufkleid dem Kind aufgelegt wird. Wer kein Kleid für die Taufe kaufen möchte oder kann, der hat die Möglichkeit, direkt in der Kirche nach einem Kleid zu fragen. Viele Pfarreien haben für solche Fälle ein Kleid oder einen weißen Umhang verwahrt.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch ein passender Taufspruch. Er wird in die Taufurkunde des Kindes eingetragen und sollte deshalb mit Bedacht ausgewählt werden. Traditionell stammen Taufsprüche aus der Bibel. Es ist aber durchaus auch erlaubt, einen moderneren Spruch zu wählen.

Für eine besonders persönliche und emotionale Feier bietet sich eine eigens geschrieben Taufrede an. Vorgetragen wird sie von den Eltern oder dem Paten direkt während der Zeremonie. Besprochen werden kann die Taufrede bereits im Vorbereitungsgespräch mit dem Pfarrer, so kann dieser seine Predigt auf die Rede abstimmen.

Erinnerungen an die Taufe

Bei der Kindertaufe ist der Täufling meist noch nicht alt genug, um sich später an seine Taufe erinnern zu können. Jetzt liegt es bei den Eltern, Erinnerungen für später zu schaffen. Perfekt ist da eine Taufkerze, die ganz traditionell zu einer Taufe dazugehört. Sie wird den Täufling für immer an seine Taufe erinnern. Im Zeitalter von Smartphones mag es auch kein großer Aufwand sein, einige Erinnerungsfotos zu schießen. Eine weitere, wirklich schöne Möglichkeit, Erinnerungen zu schaffen, ist ein liebevoll gestaltetes Gästebuch. Hier kann sich jeder Gast eintragen und einen schönen Spruch hinterlassen.

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Elterngeld

Die einkommensunabhängige Leistung für Familien soll nach der Geburt eines Kindes finanziell unterstützen. Elterngeld wird aus diversen Bedingungen errechnet und kann vielen Betroffenen helfen.