Essen Jugendamt



Jugendamt Essen

  I. Hagen 26
  45127 Essen
  Telefon: 02 01/88-5 10 01
  Fax: 02 01/88-5 11 01
   Jugendnotruf: Telefon: 02 01/26 50 50

Leitung
Peter Renzel
Telefon: 02 01/88-5 10 00
Fax: 02 01/88-5 11 01
E-Mail: peter.renzel@jugendamt.essen.de

Kinder- und Jugendarbeit
Arno Offermann
Telefon: 02 01/88-5 11 16
Fax: 02 01/88-5 15 59
E-Mail: arno.offermann@jugendamt.essen.de

Öffentlicher Träger, Jugendhilfeplanung
Reinhard Harms
Telefon: 02 01/88-5 12 05
Fax: 02 01/88-5 15 65
E-Mail: reinhard.harms@jugendamt.essen.de

Soziale Dienste, Wirtschaftliche Erziehungshilfe, , Pflegekinder
Ulrich Engelen
Telefon: 02 01/88-5 13 61
Fax: 02 01/88-5 17 05
E-Mail: sozialedienste.51-10@jugendamt.essen.de

Pädagogische Einrichtungen für Kinder, Kindertagesstätten, Städtischer Heimverbund
Mathias Bänfer
Telefon: 02 01/88-5 12 04
Fax: 02 01/88-5 15 65
E-Mail: mathias.baenfer@jugendamt.essen.de

Amtsvormundschaften, -pflegschaften, Beistandschaften, UVG
Hermann Unkel
Telefon: 02 01/88-5 12 34
Fax: 02 01/88-5 12 33
E-Mail: hermann.unkel@jugendamt.essen.de

Kinderbüro
Jürgen Schroer
Telefon: 02 01/88-8 85 22
Fax: 02 01/88-8 85 66
E-Mail: juergen.schroer@kinderbuero.essen.de

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2 Kommentare zu “Essen Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFASH ZUM JUGENDAMT ESSEN – 14.08.2009 – Essen sorgt sich um das Kindeswohl
    Familiengerichte in NRW haben im vergangenen Jahr mehr Eltern das Sorgerecht entzogen. Die Essener Zahlen fielen gegen den Landestrend aber um 14 Prozent. 98 Fälle waren es im vergangenen Jahr. Ein Erfolg des Umsteuerns, meint Ulrich Engelen von den Sozialen Diensten.

    Geht’s ums Kindeswohl, nimmt der Essener Weg eine offenbar gute Wendung: Familiengerichte haben deutlich weniger Eltern das Sorgerecht entziehen müssen. Die Zahl der aktenkundig gewordenen Fälle ging im vergangenen Jahr auf 98 zurück. Das ist eine Abnahme um 14 Prozent und eine positive Entwicklung gegen den NRW-Trend. Landesweit legten die gerichtlichen Maßnahmen um mehr als sechs Prozent, in Duisburg oder Oberhausen sogar um ein Drittel beziehungsweise um über 75 Prozent zu. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das Statistische Landesamt jetzt veröffentlichte.

    Für Kinder ist es wohl der richtige Weg, den die Sozialen Dienste der Stadt vor etwa drei Jahren eingeschlagen haben, als sie sich neu aufstellten, um den gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, den Nachwuchs in der Not schützen zu können. Das Prinzip der möglichst frühen Hilfen – es scheint sich zu bewähren in der Praxis. Während andere Jugendämter „immer noch die Keule rausholen”, so Ulrich Engelen von den Sozialen Diensten, sei das hiesige Personal geschult worden, keine vorschnellen Entscheidungen zu fällen. „Wir bringen nicht alles gleich zur Anzeige”, sagt Engelen, „sondern wir reizen die Hilfen für die Familien bis zum Anschlag aus”.

    Den „Fall” verstehen
    Den „Fall” verstehen, sei die Essener Philosophie. Dabei müssen die Mitarbeiter Tag für Tag aufs Neue Augenmaß beweisen, um bei der Vielzahl der Fälle nicht die Übersicht zu verlieren. 800 Meldungen akuter Kindeswohlgefährdung sind im vergangenen Jahr beim Jugendamt eingegangen. 200 waren es bereits wieder im ersten Quartal dieses Jahres. Auch wenn die jüngste Dre-Monats-Statistik noch nicht ausgewertet wurde, ist eine Trendwende nicht in Sicht, die Aufmerksamkeit in der Bevölkerung nach wie vor ungebrochen.

    An die Behörden richten sich in erster Linie Verwandte, Nachbarn und Lehrer. Hinweise gehen aber auch von Polizisten und aus Krankenhäusern ein. Nach wie vor ist in 80 bis 90 Prozent aller Fälle tatsächlich Hilfe für die Eltern und das Kind angezeigt. Bei Konflikten sei es besonders wichtig, gemeinsam nach machbaren Lösungen zu suchen, sagt Engelen. 139 Kinder und Jugendliche wurden im vergangenen Jahr dennoch in Obhut genommen, doch nur ein ganz geringer Prozentsatz landete schlussendlich bei Gericht, wo es dann nur noch um den Entzug des Sorgerechts ging.

    Diesen letzten Schritt, sagt Engelen, unternehme man nur, „wenn gar nichts anderes mehr geht”. Zum Beispiel im Fall eines Familienvaters: Der ging jüngst auf einen Helfer los, der ihm Erziehungstipps für den richtigen Umgang mit seinem Einjährigen an die Hand geben wollte. Ausraster gegenüber dem kleinen Sohn Kind konnte da wohl niemand mehr ausschließen.

    550 Essener Kinder leben zur Zeit in Heimen, eine etwa gleich große Zahl in Pflegefamilien.

    Quelle: derwesten.de – 10.08.2009 – Jörg Maibaum
    Link zum Pressebericht: www .derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/8/10/news-128707027/detail.html

  2. Redaktion schrieb:

    NEWSFlASH ZUM JUGENDAMT ESSEN – 27.08.2009 – Säumige Eltern erhalten Post vom Jugendamt
    Bei den Vorsorgeterminen beim Kinderarzt wird nicht nur die körperliche Gesundheit des Kindes überprüft, sondern auch sein Entwicklungsstand. Außerdem geben die U-Untersuchungen Hinweise auf eine mögliche Vernachlässigung. Wer die Termine versäumt, bekommt künftig Post vom Jugendamt.

    Ob Eltern mit ihren Kindern die Vorsorgetermine beim Kinderarzt (die sogenannten U-Untersuchungen) wahrnehmen, liegt in ihrem Ermessen. Nun will die Stadt den Druck auf die Eltern erhöhen – zum Wohle der Kinder.
    U-Untersuchungen als Frühwarnsystem

    Die Termine in den ersten Lebensmonaten werden nur von 6 Prozent der Betroffenen versäumt, dann wird die Haltung offenbar laxer, so dass die Ausfallquote im Vorschulalter auf 15 Prozent steigt. „Die Eltern fühlen sich dann sicherer im Umgang mit einem Baby”, erklärt Petra Freynik, die den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst der Stadt leitet. Dabei lasse mancher außer Acht, dass bei es bei den Vorsorgeterminen nicht allein um die Gesundheit der Kinder geht, sondern auch um ihre soziale, sprachliche und motorische Entwicklung. „Der Arzt sieht, ob ein Kind altersgemäß entwickelt ist oder Förderung benötigt.” Im Übrigen dienten die Termine auch als Frühwarnsystem für Misshandlung oder Unterernährung. Darum gehen Freynik und ihre Mitarbeiter in die Kindergärten, klären Eltern auf, erinnern sie an die U-Untersuchungen.

    Dank der Aufklärung habe man die Quote derjenigen, die alle U-Termine wahrgenommen haben, von 55 Prozent im Jahr 2000 auf 63 Prozent im Jahr 2007 steigern können.

    Nun hofft man, die Quote mit der Umsetzung einer Landesverordnung weiter erhöhen zu können: Seit Juni müssen die Kinderärzte alle Kinder, die zu Vorsorgeterminen erscheinen, an die dafür zuständige Stelle melden. Diese Zentralstelle gleicht die Daten mit den Einwohnermeldeämtern ab und schickt säumigen Eltern ein Erinnerungsschreiben. Wird die Untersuchung nicht binnen vier Wochen nachgeholt, werden die Eltern dem Jugendamt gemeldet, das sie erneut anschreibt. Erfolgt weiter keine Reaktion, sucht das Amt die Eltern auf.
    Frühe Förderung für Kinder mit Defiziten

    Zwei Sozialpädagogen sollen dann auf die Betroffenen zugehen, sie zu ihren Motiven befragen oder Hilfe anbieten, wenn die Eltern überfordert sind oder das Kind vernachlässigt ist. „Wenn wir auch nur einen Fall der Kindeswohlgefährdung so entdecken, ist die Maßnahme sinnvoll”, findet Jugendamtsleiterin Christina Bäuerle. Hilfreich sei auch schon, wenn künftig mehr Kinder rechtzeitig in den Genuss von Logopädie oder anderer Förderung kämen.

    Eine gesetzliche Pflicht zur Teilnahme an den U-Terminen, wie sie regelmäßig diskutiert wird, wenn ein besonders schwerer Fall von Misshandlung bekannt wird, hält Bäuerle nicht für angezeigt: „Die Verantwortung der Eltern sollte im Vordergrund stehen. Wir sollten einfach abwarten, was die Meldepflicht bringt.”

    Quelle: derwesten.de – 21.08.2009 – Christina Wandt
    Link zum Pressebericht: www .derwesten.de/nachrichten/staedte/essen/2009/8/21/news-130166216/detail.html

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