Eine Meinung oder Erfahrungsbericht

  1. 1

    Claudia Kramp

    Nach Trennung/Scheidungskampf über nunmehr fast 7 Jahren, wurde ich nunmehr dazu gezwungen einen Teil meines Sorgerecht -ABR- an den Vater unserer Kinder (14/17) abzutreten. Das ganze OBWOHL sie bereits bei ihm wohnten und meine Zustimmung hierzu vorlag.

    Zu einem Vater, der den Begriff PAS – Parental Alienation Syndrome und die entsprechenden Manipulationen meiner Kinder bis zur Perfektion beherrscht!

    Zu einem Vater, der in den ganzen 7 Jahren, JEGLICHE Kommunikation mit mir verweigerte. Der mich dazu gezwungen hatte, damit Sicherheit beim Umgang bestand, insgesamt 3 mal vor Gericht zu ziehen, damit endlich der Umgang konkret geregelt wurde (mit Strafgeld bis zu 25.000 € bei Nichteinhaltung)

    Ich könnte so unglaublich viele Beispiele aufzählen, wo er mich ins offene Messer hat rennen lassen. Wo er die Kinder manipuliert hat und sie mir Schritt für Schritt entfremdet hat.

    Ich wurde von ihnen als Nutte bezeichnet, die 17jährige arbeitet nur mit Erpressung (wenn Du nicht so machst wie ich will, dann geh ich zu Papa), selbst die Polizei hatte ich im Türrahmen stehen, weil er sie einfach mitnehmen wollte um sie „vor mir zu schützen“.

    Zu einem Vater, der mich in der Ehe vergewaltigt hat und Nein – das ist eben kein typisches Klischeegejammer einer geschiedenen Ex-Frau. Das sind leider Fakten, die mir aber niemand geglaubt hat.
    Die 7 Jahre haben mich soweit fertig das ich in Therapie bin und auch eine ziemliche Belastungsstörung entwickelt habe. Den Kindern wurde suggeriert, das ich insofern krank bin und auf Grund meiner Emotionalität auch „gefährlich“.

    Ich bin zig-fach zum Jugendamt gerannt. Habe versucht Hilfe zu finden, damit die Beziehung zu meinen Kindern nicht weiter zerstört wird. Ich war bei der Erziehungsberatungsstelle, hatte eine Sozialpädagogische Familienbetreuung beantragt (damit die das Spiel mal hautnah miterleben konnte)….

    Ergebnis: Ein genervtes Jugendamt, was nur eine verzweifelte Mutter gesehen hat und sich hartnäckig geweigert hat zum Wohl der Kinder aufzutreten. Welches NULL Bock dazu hatte, die Augen aufzumachen um zu sehen, was dort passiert.

    Nun wohnen die Kinder bei ihm. Ich erfahre nichts mehr, da er ja auch nichts weitergibt. Die Kinder kommen an den Wochenenden zu mir und behandeln mich, als wäre ich kein Mensch, sondern nur ein besserer Haushaltssklave.

    Die Kinder haben „Sprüche“ bzw. Ansichten die sie äußern, die völlig unangemessen und unpassend zum Alter sind. Man kann förmlich fühlen, WER genau dahinter steht.

    Aber hilft es mir? Hilft mir überhaupt was? Nein! Ich habe drei Kinder seit der Geburt alleine großgezogen. Die Große wohnt bereits alleine und hat vor ein paar Tagen meinen Enkel zur Welt gebracht. Sie bestand darauf, das ich bei der Geburt dabei bin und auch, dass ich im Krankenhaus mit übernachte. Ihr Freund wünschte sich das ebenfalls.

    Ist das etwas, was darauf hinweist das ich eine Gefahr bin? Das ich eine schlechte Mutter bin??

    Aber das Jugendamt schaute zu. Über Jahre hinweg. Machte sich nicht die Mühe all meine Briefe, Mails, Hilferufe ernst zu nehmen. Es wurde tolleriert, das die Kinder Spiele die auf dem Index stehen und über 18 sind, von ihrem Vater geschenkt bekommen. Es wurde tollerriert, das die Große als sie als erstes zum Vater zog, den Unterhalt (Höchstsatz von über 600 €) als Taschengeld in die Hand gedrückt bekam. Besser sie als die Mama. Es wurde tolleriert, dass die Mittlere Splatterfilme und Horrorfilme ab 18 von ihrem Vater gekauft bekommt………..
    Mit all diesen Sachen wurden sie gelockt und mir waren die Hände gebunden.

    Und jetzt erst recht. Ich kann nur weiter hilflos zusehen, wie sie sich entfernen. Ich kann nicht mehr und bin maßlos enttäuscht über dieses Klischeedenken, das Mütter immer die Bösen sein müssen.

    Übrigens wird auch hier die „Väterfreundlichkeit“ in den Bewertungen abgefragt. Wo darf ich denn meine Meinung eintragen, wie man mit Müttern die einen Ex-Mann haben, der es sich zum Ziel gesetzt hat, sie über Jahre hinweg mit Klagen zu überziehen und mit Lügen und Manipulationen bei den Kindern, fertig zu machen?

    Ich bin unendlich traurig über soviel Inkompetenz in einem Jugendamt, wo Leute sitzen die „Kinder“ nur in der Theorie kennen und über den eigenen Schreibtischrand nicht hinausschauen wollen.

    Antwort

-Anzeige-

Hinterlasse ein Erfahrungsbericht oder Deine Meinung

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2008-2016 Jugendaemter.com - Alle Angaben ohne Gewähr