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Wichtig! Chronologie eines Falles


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    #1 Wichtig! Chronologie eines Falles in Rechtliches, Beihilfen, etc. 30.09.2012 02:25
    von Fiete2

    Zum Thema chronologische Fallbeschreibung:

    ich poste in fast jedem Fall der von einem Betroffenen angesprochen wird, daß eine chronologische, sachliche, möglichst nur auf Fakten und Vorgängen basierende Fallbeschreibung notwendig ist.
    Bitte seid so nett und gebt das auch selbst als Tipp an jeden weiter, der sich mit Euch über seinen Fall auszutauschen versucht.
    Wenn wichtige Einzelheiten über Vorgeschichte und Fallverlauf fehlen, kann selbst der erfahrenste Mensch leicht eine völlig falsche Einschätzung abgeben, die unter ungünstigen Umständen eine Katastrophe auslösen kann.

    Persönliche Daten sind dabei völlig uninteressant.

    Auch Meinungen und Wertungen sollte man darin, außer wenn sie von Dritten stammen und den Verfahrensverlauf beeinflussen, möglichst weglassen ( geht nicht immer, aber wenn dann kurz und sachlich geäußert ).

    Benutzt dabei bitte IMMER genau die Begriffe und Formulierungsweisen, die auch in den offiziellen Schriftstücken dazu stehen, also z.B.: „gemeinsame Sorge“ anstatt „geteiltes Sorgerecht“, oder „Umgangsantrag“ anstatt „Klage auf Besuchsrecht“
    Sonst kann es leicht grobe Mißverständnisse geben, die wiederum zum Schaden der Betroffenen und der Kinder sein können. Und es lesen auch andere mit, die sonst falsche Begrifflichkeiten möglw. übernehmen, was an anderer Stelle zu Problemen führen kann.

    Wichtig ist:
    – Vorgeschichte, soweit sie für das Verständnis maßgeblich ist.

    – Die ungefähren Angaben zu den Personen, also wer ist beteiligt, wer wirkt mit, Anzahl und ungefähres Alter der Kinder, Handicaps u.s.w.,

    – die rechtliche Position, also wer trägt die Sorge, ganz oder teilweise und in welchem Verhältnis steht er zu den anderen Beteiligten? Beispw. „Kind, 3J., Mutter 35J., alleinige Sorge, teilentzogen, med. Sorge liegt beim Amtsvormund, Vater 40J. kein Sorgeinhaber, da erst im zweiten Lebensjahr des Kindes als Vater überhaupt festgestellt, gemeinsame Sorge wollen beide Eltern erklären ( extra ein sehr extremes Beispiel, damit Ihr seht, wie wichtig solche Details sein können ).

    – Vorgänge, dazu gehört alles, was im Fall auftaucht oder auftauchen könnte, also bspw. wann und mit welcher offiziellen Begründung das Kind entzogen wurde, ob sich vorher schon etwas abgespielt hat, was dazu von Belang ist, wer wann welche Anträge gestellt hat, welche Begründung dazu u.s.w.

    Ihr braucht keinen Roman zu verfassen, eher im Gegenteil, es darf ruhig eine mehr oder weniger stichwortartige Aufzählung sein, das wird meistens schon lang genug.

    Es kommt dabei hauptsächlich darauf an, einen möglichst schnellen, genauen und vollständigen Überblick zu ermöglichen.
    Diese Fallchronik könnt Ihr immer wieder erweitern und aktualisieren und jedem zeigen, von dem Ihr Euch Unterstützung erhofft, bspw. einer Selbsthilfegruppe, einem Beistand oder einem Anwalt ( sofern Ihr Euch einen brauchbaren leisten könnt ).
    Es ist sozusagen, das wichtigste Werkzeug, das Ihr habt um Unterstützung überhaupt zu ermöglichen.
    Und das ist in Eurem Interesse!
    Denn wochenlanges Diskutieren über Mißverständnisse und ewiges Nachfragen hilft Euch nicht weiter!
    Eure Kinder brauchen Euch jetzt!

    Ein Beispiel habe ich z.Zt. gerade nicht zur Hand, aber wir arbeiten daran

    Gruß………..Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

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