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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 4 Jahre, 9 Monate.

Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst


  • Redaktion
    Moderator
    Redaktion

    #1 Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht? in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 07.03.2013 11:24
    von munichangelika

    Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist (Jugendamts-/Staatsopfer) und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht?
    Ich habe eine Freundin, die wirklich einsam ist, und obwohl sie ein wertvoller Mensch ist, keinen Sinn mehr sieht?
    Es ist unsere Aufgabe, füreinander da zu sein.
    Nur, was machen?
    …..
    wer heute nicht kann, muss es morgen noch mal versuchen…

    zuletzt bearbeitet 07.03.2013 11:25

    #2 RE: Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht? in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 07.03.2013 14:45
    von anonymisiert

    Vielleicht stark an ihrer Seite stehen und ihr im Kampf um ihr Kind helfen?
    Sie darin unterstützen, ihr Leben (vorerst) alleine in den Griff zu bekommen.
    Vielleicht auch einfach nur da sein, ihr zuhören, ihr zusagen, dass sie keine schlechte Mutter ist und ihr helfen in den Bereichen, wo es vielleicht besser werden könnte.
    Dafür Sorgen, dass Umgänge mit dem Kind stattfinden.
    Das war jetzt einfach mal so ins Blaue geraten, ohne zu wissen, worum es überhaupt geht…

    Ich habe diese Situation bei meinen Kindern zwar nie erlebt, aber ich stelle es mir wahnsinnig schwierig vor, noch einen Sinn im Leben zu sehen bzw. kenne ich solche Phasen, wo es andere Hintergründe gibt, dass das alles ohne Kinder keinen Sinn mehr macht.
    Aber dann denke ich wieder daran, wenn ich nicht kämpfe, wenn ich nicht mehr da bin, wer soll dann für meine Kinder da sein, wenn sie mich mal brauchen? Meine Kinder würden sich im Stich gelassen fühlen, wenn ich einfach gehen würde (psychisch oder physisch).

    Meine Stieftochter kam nach 8 Jahren Pflegschaft zurück…8 Jahre, die viel zu lang waren und die vieles kaputt gemacht haben. Aber sie braucht ihre Eltern, starke Eltern.

    Deine Freundin muss stark sein, sie muss funktionieren und sie sollte besser nicht weiter darüber nachdenken, sonst dreht sie durch.
    Vielleicht kannst du ihr dabei helfen…
    mit einer waffe an der schläfe willst du dich
    für alle ewigkeit von deinem schmerz befreien
    soll denn das zucken deines zeigefingers tatsächlich
    der letzte akt in deinem leben sein?

    die eigenen schmerzen enden zwar
    doch mach dir bitte eines klar:

    du hast dein leid nur gegen anderes eingetauscht
    nichts ist besser, nicht ein stück
    die dich verlieren, werden den schmerz für immer spüren
    wenn du gehst – du verstehst:

    es gibt kein zurück

    #3 RE: Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht? in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 07.03.2013 15:48
    von Chen-Xin Danny

    Zitat von munichangelika im Beitrag #1
    Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist (Jugendamts-/Staatsopfer) und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht?
    Ich habe eine Freundin, die wirklich einsam ist, und obwohl sie ein wertvoller Mensch ist, keinen Sinn mehr sieht?
    Es ist unsere Aufgabe, füreinander da zu sein.
    Nur, was machen?

    Meine Meinung, auch wenn sie hier wieder von der üblichen Meinung abweicht.

    Wenn sie im Leben keinen Sinn mehr sieht und auch gar nicht will einen Sinn zu sehen und
    sich helfen zu lassen,
    so ist das dann ihre Sache, was sie macht.
    Auch der Freitod ist ein Recht eines jeden Menschen in letzter Konsequenz eines
    freien Menschen.
    Wenn es nach mir ginge, benötigen wir nicht nur eine passive Sterbehilfe ( die habe ich
    für mich in meine Patientenvefügung notariell eintragen lassen ), sonder
    wir benötigen auch eine aktive Sterbehilfe.

    Wenn man keinen Bock mehr hat auf die ganze Scheiße hier, dann muss es
    eine Gelegenheit geben, sich schnell und schmerzlos wegzumachen.
    Das hat den Vorteil, dass man bei seinem eigenen Suizid nicht noch andere
    gefährdet und dem Pack dann noch auf den Geist geht.

    Mit freundlichen Gruessen

    Chen-Xin Danny

    #4 RE: Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht? in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 07.03.2013 16:59
    von Fiete2

    Das sehe ich zwar grundsätzlich ähnlich, Chen Xin Danny, aber man sollte aufhören wenn es am schönsten ist.

    Im Ernst, solange das Kind noch lebt, ist Suizid i.d.R. für keinen Elternteil eine Option.
    Es kann einem ja alles mögliche entzogen werden, bis hin zum letzten Rest Menschenwürde, aber das eigene Verantwortungsgefühl und was sich da noch so herumgruppiert, nicht. Absolut unmöglich.

    Es kann aber zu dermaßen schlimmen Belastungsreaktionen kommen, daß man Hilfe von außen braucht. Leider gibt es nicht viele kompetente, oder gar erfahrene Fachkräfte für derartige Problemlagen. Man muß u.U. eine ganze Weile suchen und dabei auch etwas aufpassen, nicht an Scharlatane zu geraten.

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #5 RE: Was machen, wenn es einem Elternteil, das verwaist ist und sein Kind vermisst, dauerhaft schlecht geht? in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 07.03.2013 18:01
    von munichangelika

    Das sehe ich auch so. solange das Kind lebt, hat sie Muttergefühle. Ich erzähle ihr das von dem Stiefsohn, der nach Jahren wiederkam. Und uns dann braucht. Ich werde ihr einen Vorschlag machen, Postkarten an den Sohn zu schicken
    Wer Mut hat, findet einen Weg, Mut hab ich ja.
    …..
    wer heute nicht kann, muss es morgen noch mal versuchen…

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