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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 5 Jahre, 5 Monate.

Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter


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    Moderator
    Redaktion

    #1 Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 08.01.2015 13:15
    von Solze Mam

    Hallo ….

    Ich habe da mal eine Frage und hoffe das ihr mir da helfen könnt.
    Meine Tochter 3 Jahre lebt seid 1 Jahr in einer Pflegefamilie und davor lebte sie von 10/2012 – 01/2014 in einer Bereitschaftspflegefamilie.
    Seid sie in der Pflegefamilie lebt darf ich sie nur alle 2 einhalb Monate für eine Std. nur sehen, was mir zu wenig ist.
    Ich habe das Gefühl das meine Tochter mir entfremdet wird und möchte gerne wissen welche Rechte ich als Mutter habe ?
    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen .

    #2 RE: Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 08.01.2015 16:24
    von Fiete2

    Hallo Stolze Mami,
    Dein Recht, Deine Pflicht und das Recht des Kindes sind in Art. 6 ( 2 ) GG nachlesbar:
    http://dejure.org/gesetze/GG/6.html

    Aber ich denke, das hilft Dir so nicht weiter.
    Genauer ausgeführt wird die Sache im Bürgerlichen Gesetzbuch:
    http://dejure.org/gesetze/BGB/1626.html

    Aber es geht hier ja um Deinen Einzelfall. Dazu ist zu sagen, daß es ein Recht auf eine ganz bestimmte Anzahl von Betreuungstagen, o. sonstigen Umgang, nicht gehen kann. Dementsprechend gibt es dazu auch kein Gesetz.

    Du hast die Pflicht, Dein Kind großzuziehen und dazu elterlichen Umgang mit ihm zu pflegen.

    Um genaueres dazu sagen zu können, müßte man die Daten des Falles berücksichtigen, also was es für eine Vorgeschichte gibt, wer die Sorge inne hat, was von welchem Gericht beschlossen wurde u.s.w.
    Am besten macht Du dazu mal eine sachliche und chronlogische Fallbeschreibung, die alles wesentliche enthält aber möglichst knapp gehalten ist.
    Infos dazu findest Du hier:

    Wichtig! Chronologie eines Falles

    Sicher ist, daß Du auf jeden Fall wesentlich mehr Umgang mir Deinem Kind haben solltest.

    Gruß………Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    zuletzt bearbeitet 10.01.2015 07:29

    #3 RE: Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 08.01.2015 19:07
    von Solze Mami

    Hallo Fiete.

    also im Feb. 2012 habe ich meine Tochter bekommen, war da noch mit dem KV zusammen, haben uns nur noch gestritten, bis dann im August 2012 die Trennung und ich mit meiner Tochter alleine gewohnt habe, im im Sebtember bin ich an Depressionen erkrankt, da ich mit der ganzen Situation überfordert war und mich die Trennung zum KV sehr mitgenommen hatte.
    Hatte dann im Oktober 2012 das JA eingeschaltet und um Hilfe gebeten, da ich eine Stationäre Therapie machen musste.
    Da ich nicht wußte wohin mit meiner Tochter, da der KV sich nicht um sie gekümmert hat und auch kein Interesse an Ihr zeigte und meine Eltern zu weit weg wohnen hatte mir das JA angeboten, meine Tochter in eine Bereitschaftspflegefamilie zu geben in der Zeit wo ich die Stationäre Therapie machte, mit der Vorraussetzung das ich danach meine Tochter wieder zu mir nehme.
    da ich zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage war mit meiner Tochter alleine zu leben, habe ich mich entschlossen nach der Therapie ins MutterKindhaus zu gehen um dort Hilfe für das Zusammenleben mit meiner Tochter zu bekommen.
    Leider ist es im MutterKindhaus gescheitert, da ich noch voll in den Depressionen war und immernoch überfordert mit meiner Tochter war.
    Daher habe ich mich entschlossen sie erstmal in eine Langzeitpflegefamilie unterzubringen, damit ich wieder gesund werde und später meine Tochter wieder zu mir nehmen kann.
    Der KV war dagegen das meine Tochter in eine Pflegefamilie kommt, so musste ich dann das alleinige Sorgerecht beantragen, was ich auch bekommen habe.
    bis meine Tochter in die Pflegefamilie kam habe ich sie 1 mal im Monat gesehen für nur 1 Std. und es war immer die Bereitschaftspflegemutter und die Dame vom JA bei dem Besuchskontakt dabei, zu der Bereitschaftspflegemutter hatte ich von anfang an ein vertrautes Verhältnis sie war wie eine Mutter für mich.
    Als meine Tochter dann in die Pflegefamilie kam, hat die Dame vom JA beschlossen, das ich meine Tochter nur noch 3-4 mal im Jahr sehen darf, aus dem Grund damit meine Tochter zu den Eltern ne Bindung aufbauen kann und sie in der Familie in Ruhe ankommen kann.
    Bei den Besuchskontakten ist immer die Dame vom JA dabei sowie die Pflegeeltern, zumal ich sagen muss das ich die Dame vom JA von anfangan nicht mochte, bei ihr habe ich immer das Gefühl das sie mich meiner Tochter entfremden will.
    Es kommt noch hinzu, das ich nicht wissen darf wo meine Tochter wohnt, ich sie dort auch nicht besuchen darf ich keine Telefonnummer von den Eltern habe um mal mit meiner Tochter zu telefonieren.
    Und wenn ich frage ob meine Eltern meine Tochter auch mal sehen dürfen, heißt es immer nein das geht nicht weil erstmal die Mutter an erster Stelle dran ist.
    Wie gesagt meine Tochter ist jetzt 3 Jahre mit 8Monaten kam sie in die Bereitschaftspflegefamilie und mit 2 Jahren in die Langzeitpflegefamilie.
    Meine Frage, welche Rechte habe ich als Mutter wie oft darf ich meine Tochter sehen ?

    #4 RE: Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 13.01.2015 10:36
    von daydreamer

    Ich kann zwar rechtlich dazu nicht viel helfen, möchte aber trotzdem ein paar Dinge loswerden.

    Zuerst einmal stellt sich mir die Frage, wenn der Vater gegen die Fremdunterbringung war, wieso hat er dann die Kleine nicht aufnehmen können?

    Dann hört man immer wieder das Argument, dass sich die Kleine an die Pflegeeltern gewöhnen muss und daher der Umgang nur sehr stark eingeschrenkt ist.
    Aber mittlerweile dürften sich die beiden Parteien aneinander gewöhnt haben, so dass dieses Argument nicht mehr zählt.
    Es ist davon auszugehen, dass man dir die Kleine entfremden will.

    Wichtig ist, dass du für dich wieder ganz gesund wirst, denn deine Tochter braucht eine starke Mama.
    Und du musst ganz klar fordern, was du möchtest.
    Warum sind die Umgänge in Begleitung? Ich sehe dafür keinen Grund.

    Wie laufen die Hilfeplangespräche ab? Finden sie überhaupt statt? Wann ist das Nächste?

    Du kannst versuchen, die Umgänge bei dem nächsten Hilfeplangespräch durchzusetzen.
    Ich finde ein monatlicher Umgang ist absolutes Minimum und darauf solltest du bestehen.
    Würde die Kleine auch mit dir alleine gehen? Dann würde ich zusätzlich unbegleitete Umgänge verlangen.
    Vielleicht fangt ihr erst einmal eine Stunde im Monat unbegleitet an.

    Wenn du dich beim Hilfeplangespräch nicht durchsetzen kannst, würde ich den Weg zum Anwalt machen und das ganze gerichtlich durchsetzen.
    Mein Mann hat damals gleiche Umgänge gehabt, wie du jetzt und er hat auch drauf bestanden, wenn die Umgänge begleitet sein müssen, dann doch bitte die Charitas (ist hir nur ein Beispiel). Und auf jeden Fall auch ohne Pflegeeltern.
    Bis dieses gegeben war, hat er sämtliche Umgänge abgebrochen (weil eine massive Beeinflussung während den Umgängen stattgefunden hat).
    Dies hatte zur Folge, dass er seine Tochter 6 (!) Jahre nicht sehen durfte. Erst dann hat ein Gericht anders entschieden.

    Also überlege dir gut, was du willst und wie du zum Ziel kommst.
    Was willst du überhaupt? Bist du bereit, deine Tochter wieder bei dir wohnen zu lassen? Oder bist du ganz froh darüber, dass du noch keine weiteren Verpflichtungen hast, weil es dir noch nicht gut genug geht?
    Wenn du langfristig deine Tochter wieder bei dir haben willst, würde ich alles dafür tun, die Umfänge strukturiert auszuweiten.
    Es ist auch denkbar, dass deine Tochter in einem Jahr jedes 2. Wochenende bei dir verbringt, aber da mich dies alles zu sehr an unsere Geschichte erinnert, mag ich das bezweifeln…aber du darfst dies verlangen…noch nicht heute…aber du musst darauf hinarbeiten, wenn du denn willst.

    #5 Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 14.01.2015 14:53
    von Kämpferherz mit Stolz

    Hallo ihr lieben könnt ihr mir weiterhelfen?
    Es geht um Mein Sohn er ist 6 Jahre alt,lebt seid sein 4 Monat in einer Pflegefamilie.Ich war damals noch zu jung und musste noch vieles lernen um so eine Verantwortung zu übernehmen und ich habe damalig mal Drogen genommen ich bin jetzt aber 4 Jahre clean.Ich darf ihn nur 1 mal im Monat sehen für 1 stunde,unter beobachtung.Unsere Bindung ist stark,und die Besuchertermine tun dem kleinen gut,dies wurde mehrmals bestätigt.Mein Sohn möchte mich länger sehen,aber das Jugendamt verweigert dies.letztes Jahr haben die 3 Stunden angeboten wo ich auch mein Kind mal woanders mit spielen kann/Spieleland/Kirmes.Dies wurde jedoch wieder gekürzt!Grund:Weil mein Sohn schwierigkeiten in der Pflegefamilie machte.Er sagte zu mir das er wieder nach mir möchte.Ich denke das das Jugendamt unsere Bindung nicht unterstützen möchte,das ich deshalb ihn nur noch 1 stunde sehen darf.Ich hab doch mehr rechte mein Kind länger zu sehen?
    Mit den Pflegeeltern ist das Verhältnis dermaßen Angespannt.
    Ich hatte alles versucht aber die Pflegemutter wirkt immer angespannt wenn sie mich sieht.Ich denke das sie am liebsten möchte das ich nicht mehr komme und sie mein Sohn für sich alleine hat.Sie sieht ihn auch als ihren eigenen Sohn und vergisst das ich die Mutter bin.Dies hatte das Jugendamt bestätigt.
    Die Pflegeeltern können keine eigenen Kinder bekommen und haben noch ein 2 Pflegekind.Die Pflegemutter geht sogar heimlich die Tante von meinen ex besuchen und fährt sogar extra nach meinen Wohnort und Geburtsort von meinen Sohn,und wie ich rausbekam redet die Tante mich schlecht.Und die Pflegemutter freut sich das sie was schlechtes über mich erfahren kann.
    Ist das alles so richtig?
    Ich bin verzweifelt…….
    könnt ihr mir weiterhelfen :`(

    #6 RE: Umgangsrecht für Pflegekinder und Mütter in Sorgerecht 14.01.2015 22:05
    von Fiete2

    Hallo Kämpferherz,
    eröffne doch bitte mit Deiner Beschreibung einen eigenen Thread, hier bist Du im falschen gelandet.

    Hallo stolze Mama;
    lies Dir bitte nochmal die Infos zu Fallchronologie durch, da fehlt immer noch das wichtigste
    und gehe bitte NICHT ( ! ) zu einen Familienrechtsanwalt und versuche auch NICHT allein irgendetwas in einem HPG durchzudrücken, dadurch würde alles nur noch schlimmer.

    Besorge Dir SCHNELLSTENS einen Beistand ( oder mehrere ) nach §13 SGB X, der Dich zu allen institutionellen Kontakten, die man nicht verhindern oder rein schriftlich führen kann, begleitet. Der macht dort ein im wesentlichen wortgenaues Protokoll, daß Ihr beide per eidesstattlicher Versicherung glaubhaft macht und in Deine Akte sauber einsortiert. Es wird nicht an dritte weitergegeben, noch nicht mal als existent erwähnt.

    Infos:
    Wichtig! Chronologie eines Falles
    Beistand, Zeugen, Bevollmächtigte u.ä.
    Eidestattliche Versicherungen/Glaubhaftmachung

    Sicher ist, daß man Dir das Kind vorsätzlich und böswillig entfremdet, vermutlich weil man die Pflegestelle als Abnehmer beliefern wollte.
    Du solltest mindestens dreimal die Woche Umgang mit dem Kind haben und die Rückführung vorzubereiten und zwar höchstens 6 – 10 mal begleitet ( von einem fachlich kompetenten Umgangsbegleiter und nicht von Verwaltungsangestellten oder Pflegepersonal ).
    Aber darüber unterhalten wir uns wenn Deine Fallchronologie vorliegt.

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

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