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Statistische Zahlen zum Jugendamt


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    #1 Statistische Zahlen zum Juugendamt in Einfach alles 07.10.2014 08:41
    von Noel

    Hallo zusammen,
    für ein Studienprojekt wollen wir uns mit der Frage beschäftigten „Wieviele Familien wollen die Hilfe des Jugendamts und ist die Arbeit erfolgreicher wenn die Familie kooperiert“?
    Nun fragen wir uns ob hierfür Zahlen gibt….. gerne auch Literatur Websites oder ähnliches! Ich hoffe ich kann in diesem Forum Hilfe zu dieser Frage bekommen.

    #2 RE: Statistische Zahlen zum Juugendamt in Einfach alles 07.10.2014 13:29
    von Tigress

    Herzlichen Glückwunsch lieber Noel! Mit diesem Thema hast Du/habt Ihr vermutlich den Jackpot von allen zu vergebenden Themen für Studienarbeiten geknackt. Ich fürchte, meine Ausführungen werden nicht sehr hilfreich sein, aber ich werde es trotzdem versuchen.

    Relativ einfach zu beantworten ist die Frage, wieviele Eltern mit dem Jugendamt kooperieren, und wieviele es nicht tun. Die zweite Möglichkeit besteht nur theoretisch: Hält das Jugenamt eine Hilfe für notwendig, die Eltern jedoch nicht, ist die Einschaltung des Familiengerichtes zwingend vorgschrieben. Das ist eines der ersten Dinge, die Du erfährst, wenn Du es mit dem Jugendamt zu tun bekommst.

    Also koopererieren die Eltern mehr oder weniger fleißig, oft genug völlig kritiklos und auf Teufel-komm-raus. Und so manche Familie wundert sich dann, dass sie immer tiefer in den Sumpf gezogen werden – wie kommt das? ‚Hilfe‘ zu bekommen ist etwas Schönes, oder? Kein Mensch, der einigermaßen bei Verstand ist, wird die Möglichkeit einer echten Unterstützung ausschlagen! Pech ist nur, wenn die Helfer und das Amt eine völlig andere Vorstellung von Hilfe hat als die mit der Hilfe Beglückten. Eine Familienhilfe besteht in der Praxis häufig darin, dass sich irgendjemand bei der Familie aufs Sofa oder an den Küchentisch setzt und zuschaut, ob alles rund läuft. Oft genug hat der ‚Helfer‘ weder eine adäquate Qualfifikation – bei uns dilettierte z. B. eine russische Betriebswirtin monatelang – noch einen Bezug zu der Lebenswirklichkeit der Familien haben. Haben die Familien Pech geraten sie an irgendwelche Chaoten, die ihre Lage skrupellos ausnutzen. Darüberhinaus geschieht es immer wieder, dass Familien ursprünglich völlig andere Hilfen beantragen, z. B. einen Schulbegleiter für ein beeinträchtigtes Kind, die dann nicht bekommen, und dann mit Familienhilfen regelrecht abgespeist werden.

    Merkwürdig, nicht wahr? Soll ich Dir was raten? Wenn ich Du wäre, würde ich jetzt noch schnell zu meinem Prof oder Lehrer schleichen und um Imput für ein anderes Studienthema bitten. Die Problematik um die Familienhilfe ist ein qualitatives, kein quantitatives, und somit ganz schwer mit statistischen Mitteln zu efassen. Ich würde sagen, dass Deine Chancen, den Weihnachtsmann oder den Osterhasen zu fangen deutlich größer sind als hier aussagefähige statistische Ergebnisse zu erlangen. Nichts für ungut…

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    #3 RE: Statistische Zahlen zum Juugendamt in Einfach alles 14.10.2014 17:34
    von Fiete2

    Kurz zusammengefasst:
    auf beide Fragen ein klares NEIN!
    Mit Verlaub und ganz ehrlich, Noel, welche Sylvesterferien -AG soll sich dieses ( ähem )“Projekt“ denn ausgedacht haben und welcher Prof. war so wirr, das zuzulassen?
    Es kann wohl nicht der geringste Zweifel bestehen, daß diese Fragen unmöglich statistisch auch nur ansatzweise zu verwerten sind, geschweige denn, daß es bereits entsprechende Erhebungen und dazugehörige Ergebnisse gegeben haben könnte.
    Welcher Zielgruppe sollte man denn da welche Fragen präsentieren, um nicht in alle Richtungn frei interpretierbaren Müll als Antwort zu erhalten?
    Allein die Definitionen, „was ist Hilfe?“ und „was ist Kooperation?“, sowie „was bedeutet erfolgreich?“ dürften höchstens auf ideologischer Basis zu formulieren sein, wenn überhaupt.
    Es dürfte kaum weniger unterschiedliche Ansichten als befragte Fallbetroffene dazu geben, was die Zahlenauswertung schon sinnlos macht.
    Am ehesten könnte man damit rechnen, daß Politiker, Lobbyisten, oder sonstige Profiteure der üblen Lage in D. dazu ausgiebige Texte absondern, die allerdings von Realität, Recht und besten Interessen der Kinder sicherlich meilenweit entfernt sind.

    Gruß……..Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

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