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psychische Kankheit vs. individueller Charakter


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    #1 psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 12.03.2013 19:18
    von Rainer Zufall

    Ich möchte ein Thema in den Raum werfen, zu dem ich von den Aktiven hier gerne ihre Meinung hören würde. Ab und an komme ich da echt ins Zweifeln.^^

    Wird der Mensch (primär in Deutschland bzw. ähnliche Nationen) immer kranker oder erfindet der Mensch nach dem Rad, dem Buchdruck, der Dampfmaschine und dem Internet jetzt, weil es einfacher ist, Krankheiten?

    Wenn man sich ansieht wer und in was für einem Prozess psychische Störungen und Krankheiten klassifiziert und später diagnostiziert werden, egal ob DSM oder ICD, kommt man dann doch ins Grübeln.

    Viele Störungen und Krankheiten sind real und für Betroffene sehr problematisch. Aber es gibt eben auch Fälle, bei denen ich mir denke „Deine Sorgen möchte ich haben“ oder mir die Behandlung sehr fragwürdig erscheint.

    LG Rainer

    #2 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 12.03.2013 19:44
    von Chen-Xin

    Auf die Schnelle:

    http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/Die%20Verbrechen%20der%20Psychiatrie.pdf

    „Psychische“ Krankheiten gibt es überhaupt nicht.

    Auf diese These komme ich später noch einmal zurück

    Mit freundlichen Gruessen

    Chen-Xin Danny

    #3 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 10:44
    von Fiete2

    Zunächst mal ein kleiner Hinweis am Rande:
    wenn Ihr erst lest, dann auf „Antwort“ klickt und das dann erscheinende Anmeldeformular benutzt, werdet Ihr grundsätzlich als Gast angemeldet und der jeweilige Beitrag wird im Newsfeed als Gastbeitrag angezeigt. Leider ist der Admin oft dermaßen im Stress, daß er kaum Zeit findet, sich um solche Feinheiten in der Einstellung im Backend zu kümmern ( behaupte ich einfach mal so ). Und PHP-BB hat ein sehr umfangreiches Einstellungsmenü, das eigentlich einiges an Übung voraussetzt.
    Ich würde es v.dh. gut finden, wenn Ihr die Anmeldung oben in der Menüleiste benutzt.

    Das Thema: was ist überhaupt eine Krankheit und was nicht, können wir hier sicherlich nicht sinnvoll diskutieren. Da ist sich der größte Teil der Wissenschaften schon nicht wirklich einig.
    Kurzes Beispiel: Aids. Ist das eine Krankheit? Ist das ein Symptombild? Ist es einfach nur ein Schnelltest, der verschiedenste Krankheiten und weitere Symptombilder zusammenfasst? Gibt es überhaupt ein HIV-Virus und wird es ggf. durch den Aids-Test sicher indiziert?
    Und in der Folge: sterben möglw. mehr Leute an einer Aids-Behandlung, als an der angebl. dahintersteckenden Krankheit, resp. einer dieser Krankheiten?
    Es gibt dazu regelrechte Kreuzzüge im Netz, wobei für Laien überhaupt nicht erkennbar ist, wer da reliables und valides Wissen verbreitet, wer wild spekuliert, wer einfach seinen Glauben oder sein Geschäftsinteresse durchzusetzen versucht und wer zu welchem Zwecke dreist herumlügt.

    Ähnlich ist es mittlerweile mit der Homöopatie. Auch dazu gibt es Kampagnen, die ich mir einfach nicht mehr anschaue, nicht zuletzt, weil daraus z.T. einfach nur ersichtlich wird, das manche Fans der Schulmedizin mindestens genau so schlimm herumpolemisieren, wie deren Gegner.

    Die Diskussion um AS u. AD(H)S zeigt es ebenso deutlich. Auch in dem Bereich, der ja im familienrechtlichen Kontext schon reichliche Auswirkungen hat, gibt es alle möglichen Interessengruppen, die mit übelsten Kampagnen übereinander herfallen.
    Manche Extremisten sagen, das gibt es alles gar nicht, während die Gegenpartei behauptet, wer einmal diagnostiziert ist, muß sofort medikamentös eingestellt werden.

    Sichere Differentialdiagnosen werden dadurch eher seltener, man könnte sagen, sie werden genau durch die Kampagnenpolitik immer unmöglicher, weil die Standpunkte und daraus resultierende Lehren immer pauschaler werden. Statt seriöser Wissenschaft wird dogmatische Ideologisierung betrieben, besonders von Leuten, die gar nicht die Ahnung haben können.
    Der gesunde Menschenverstand ( common sense ) bleibt nahezu vollständig auf der Strecke.

    Ein etwas komplizierteres Beispiel ist MbPS, das sog. Münchhausensyndrom.
    Das Symptombild ist sicher. Man hat es eindeutig festgestellt. In ICD o. DSM wird es, soweit ich weiß, nicht aufgenommen.
    Ob es zu einer bestimmten Kranheit o. Störung gehört, möglw. eine eigene ist, scheint aber noch völlig ungeklärt.
    Ärzte und Psychologen gehen im allgemeinen sehr vorsichtig damit um. Aber JA-MA, Drittleister und Richter, lassen es von SV-GA mal „diagnostizieren“, mal bestreiten, wie es ihnen gerade in den Kram passt. Da überwiegt das Geschäftsinteresse den rechtlichen und den gesellschaftlichen Auftrag bei weitem.

    Kurz gesagt, es geht mittlerweile weniger um eine sinnvolle Auseinandersetzung mit dem was ist, um die gesundheitlichen und sozialen Interessen der jeweils betroffenen Menschen schon gar nicht, sondern überwiegend um Definitionshoheiten, um Machtausübung, um Geld, um Karriere und Arbeitsplatz.
    Genau an der Stelle kommt der Zusammenhang mit u.a. der Jugendamtsproblematik in’s Spiel.
    Darüber lohnt es sich zu diskutieren.
    Und v.dh. hoffe ich, daß Chen Xin Danny etwas versucht, das Maß zu behalten und den Thread nicht mit Masse zu erschlagen.

    Gruß………Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #4 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 13:08
    von kein Name angegeben

    Bei allem Respekt zu deiner Person, aber wir sollten hier nicht
    den Versuch machen, wichtige Diskussionen zu stoppen. Dazu gibt
    es überhaupt keinen Anlass aus meiner Sicht.
    Doch wenn man vernünftig diskutieren will nach den Regeln und Kunst
    des Faches, dann muss man erst einmal Begriffsdefinition und Annahmen,
    auch Thesen genannt, vornehmen. Wenn man das nicht macht, kommt
    man in der Sache nicht weiter, weil man aneinander vorbeidiskutiert.

    Zitat Anfangn

    Das Thema: was ist überhaupt eine Krankheit und was nicht, können wir hier
    sicherlich nicht sinnvoll diskutieren. Da ist sich der größte Teil der Wissenschaften schon nicht wirklich einig.

    Zitat Ende

    Es geht hier nicht um den Begriff der Krankheit schlechthin, sondern ausschließlich
    um den Begriff der „psychischen Krankheit“. Und dieser Begriff ist ganz sicher
    ein Schwachsinnsbegriff, der von der Pharmaindustrie in die Welt gesetzt wurde.

    Mit ist nicht bekannt, das eine psychiatrische Klinik je in einem Abschlussbericht
    geschrieben hat, jemand sei „psychisch krank“. Selbst bei mir wurde das
    in beiden Abschlussberichten nicht geschrieben. Und das hat auch seinen Grund.
    Und der liegt in dem Schwachsinn einer solchen Behauptung.

    Ein Körper oder einige Organe können erkranken, aber doch keine Psyche. Ist die
    „Psyche“, die „Seele“ ein Körperorgan, etwas Physikalisches ? Wohl kaum.

    „Ein Körper kann medizinisch untersucht werden, aber bei der Psyche ( = Seele) ist das
    nicht möglich, denn sie ist nicht fassbar“
    Quelle: Bernd Seiffert, Heft 28, Seite 17, siehe unten. a.a.O.

    Hier noch einmal der HInweis von Bernd Seifferts Psychiatriekritik:
    http://psychiatriekritikerberndseiffert.blogspot.de/p/die-verbrechen-der-psychiatrie.html

    Unten:
    Warum es psychische Krankheiten nicht gibt , auf Seite 17 zu lesen

    http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/lautsprecher/lautsprecher201006.pdf

    Weiter hat Bernd Seiffert in seinem Buch geschrieben:

    „Weil nur der Körper erkranken kann, nicht aber die Seele. Wenn der Körper
    krank ist, wirkt sich das oft auf die Psyche aus, aber die Psyche selber
    kann nicht erkranken“ Quelle siehe oben a.a.O. , Seite 17

    Jugendämter und Polizei verwenden gerne gegenüber der Presse oder
    Öffentlichkeit den Begriffs-Schwachsinn „psychisch krank“. Während das
    bei Abschlussberichten von Kliniken vermieden wird, solch einen
    Unsinn zu schreiben. Eine solche Verwendung dient nur dazu abzulenken
    von der eigentlichen Motivation.
    Hier werden die Bürger verarscht, in den meisten Fällen jedenfalls.

    Mit freundlichen Gruessen

    Chen-Xin Danny
    Der Begriff „psychische Krankheit“ ist frei
    erfunden worden; vermutlich von der Pharmaindustrie
    oder Psychiatern. Es gibt überhaupt keine
    „psychische Krankheit“ , weil die Psyche
    nicht diagnostizierbar ist.
    „Der Körper kann medizinisch untersucht werden,
    aber bei der Psyche ( = Seele ) ist das
    nicht möglich, denn sie ist nicht fassbar“.
    Zitiert nach Bernd Seiffert, Psychiatriekritiker, a.a. O. oben

    zuletzt bearbeitet 13.03.2013 13:16

    #5 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 15:30
    von Fiete2

    Ich versuche mal zusammenzufassen;
    Chen Xin Danny meint, es gibt nur eine Möglichkeit, den Begriff Krankheit zu definieren, nämlich als Störung eines physischen Organs.
    Da die Psyche das nicht ist, kann sie nach dieser Definition nicht krank werden.
    Deshalb müssen alle anderen Definitionen auch „schwachsinnig“ sein.
    M.E. ein Zirkelschluss erster Güte.
    Eben deshalb finde ich es besser, von einer offenen Diskussionsbasis auszugehen und hier keine Metadiskusionen über den Begriff Krankheit an sich zu betreiben. Zumal man ansonsten auch sehr schnell an die noch weiter gefasste Metadiskussion über die Psychosomatik geraten würde, was dann das Thema noch mehr zerfasert und immer weiter vom Topic weg führt.

    Ich meine, daß die Psyche durchaus effektiv gestört sein kann und oft auch ist, daß es aber diskussionswürdig ist, ob man sich nach engen, oder eben gerade zu weit gefassten Definitionen bestimmter Listen und Lehren richten muß. Oder ob es nicht meistens besser ist, sich nach den Gegebenheiten des Einzelfalls und der sich in ihm bietenden Möglichkeiten zu gehen, ohne von bevorzugten pauschalen Begrifflichkeiten auf z.B. eine Medikation zu schließen.
    Ich meine, ja.
    Ein Medikament kann als Symptomblocker durchaus in bestimmten Situationen eine gute Sache, oder zumindest ein kurzfristiges Vehikel sein, um schlimmeres abzuwehren. Insofern kann es auch eine Heilung unterstützen. Als direktes „Heilmittel“ an sich ist es aber in den meisten Fällen kaum geeignet, besonders bei psychischen Störungen. Da sind m.E. Ursachenforschung, daraus folgend Veränderung von Umfeld, Vorgängen u./o. Herangehensweisen i.d.R. besser geeignet.

    Um es mal an einem etwas an Haaren herbeigezerrten Beispiel zu verdeutlichen:
    Ich kannte mal ein Pferd, das hatte einen ziemlich trotzigen, leicht zickigen Charakter. Nebenbei war es ein wenig sensibel, bildete sich aber scheinbar auch etwas darauf ein. Das Mädel, dem es gehörte, war etwas weniger sensibel und hatte recht genaue Erwartungen, was ein Pferd wann wie zu leisten hatte und welchen Freiraum es dabei hat, oder eben gerade nicht. Ob es besondere Talente hatte, weiß ich nicht.
    Wenn der Zossen sich vor einem zufällig vorbeifliegenden Vogel scheinbar erschreckte, möglw. weil er gerade eine halbe Stunde lang eine bestimmte Dressurübung ableistete, die ihm nicht lag oder gefiel, und einigermaßen gestresst war, bekam er ein paar mit der Gerte und es wurde noch etwas strenger weitergeübt.
    Danach gab sie ihm aber nicht die Schuld an der Sache, sondern, sagte: „mein Pferd hat ein Temperamentsproblem“ und gab ihm nur das beste Futter, Leckerlis und irgendwelche Bachblütentropfen, homöopathische Kugeln und versuchte ein „Wellnessprogramm“. Sie versuchte dann auch mögliche Schrecks von ihm fern zu halten und ihm zu zeigen, daß er das tollste Pferd der Welt sei.

    Frage: wer ist in der Geschichte bekloppter, das Pferd oder seine Reiterin?
    Ich war der Meinung, beide haben einen leichten Hau wech, mit dem sie im normalen Alltag locker klar kommen könnten, passen aber einfach nicht zusammen.

    Ich muß dazu sagen:
    Ich mußte derzeit mit vielen Pferden zwangsweise klar kommen, und die mit mir auch, meistens ohne daß wir uns näher kannten. Ich habe für den Hufschmied die Füsse von den Tieren festgehalten beim Beschlagen.
    Ich hatte also alle Gründe oftmals pauschal zu agieren, konnte mir aber Fehler dabei weniger leisten, denn das Feedback barg ein ziemliches Risiko.
    Speziell mit diesem Bock hatte ich relativ wenig Probleme. Mir war klar, daß ich verdammt aufmerksam mit ihm sein mußte, besonders wenn z.B. ein Turnier anstand und man von verschärfter Überei ausgehen mußte o.ä.
    Also ging ich nach Möglichkeit besonders ruhig und selbstverständlich mit ihm um, möglichst ohne etwas von ihm zu erwarten, dessen ich mir nicht 100%ig sicher war. Auch wenn er Mist baute, war das ja meistens in gewissem Maße vorhersehbar. Klar zeigte ich ihm, daß das nicht gerade gut und richtig war und wenn er mal wieder übertrieb, gab es auch einen auf den Hintern dafür. Aber in Maßen und vor allem: immer eindeutig mit einfachem Bezug und so, daß ihm einigermaßen klar blieb, daß wir einander respektieren sollten ( das war für das Pferd die schwierigste Übung an der Sache – der Respekt, insofern war er schon bekloppt und das wurde bei der Besitzerin auch nicht besser ). Ich zeigte ihm auch offen, daß ich genau so wenig Wert darauf legte, Zeit mit ihm zu verbringen, wie er mit mir.
    Als Dressurpferd o.ä. hat er nie was getaugt, auch für anspruchsvolle Ausritte war er offenbar kaum zu gebrauchen. Aber wir haben immer die Eisen druntergenagelt gekriegt, meistens ohne größere Auseinandersetzungen. Ein- oder zweimal war er allerdings dermaßen verstockt, daß wir ein leichtes orales Sedativum zuhilfe genommen haben.
    Mir war es immer am liebsten, wenn nicht die Besitzerin ihn zum Beschlagen brachte, ich ihn auch nicht selbst holen mußte, sondern der Bauer, oder einer der üblichen Helfer dort ihn brachten. Dann klappte es meistens am besten.
    ( Off-Topic: Falls wer hier mitliest, der sich mit Pferden beschäftigt und die üblichen Vorurteile zu den verschiedenen Rassen kennt:
    Ja, es war ein Trakehner, der „siebte Gewährsmangel“ war eindeutig 😉 )
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #6 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 18:29
    von kein Name angegeben

    Nochmal zur Ausgangslage und ohne Pferdeflüsterei

    Zitat Anfang

    Wenn man sich ansieht wer und in was für einem Prozess psychische Störungen und Krankheiten klassifiziert und später diagnostiziert werden, egal ob DSM oder ICD, kommt man dann doch ins Grübeln.

    Viele Störungen und Krankheiten sind real und für Betroffene sehr problematisch. Aber es gibt eben auch Fälle, bei denen ich mir denke „Deine Sorgen möchte ich haben“ oder mir die Behandlung sehr fragwürdig erscheint.

    LG Rainer

    Zitat Ende

    Über diese Problematik will Rainer diskutieren.

    Ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo ich da einen Fehler gemacht haben soll.
    Wenn das Thema dir unangenehm ist, hättest du die den Thread von Rainer ja löschen
    können. Dann hätte es keine Diskussusion gegeben.

    Aber seine SAchen stehen da immer noch, und ich gehe auf seinen Kram ein.
    DAbei müssen erstmal Wortbegriffe definiert und erläutert werden.
    Woooooooo ist das Problem? Wo genau gehe ich nicht entsprechend dem
    gesunden Menschenvestand mit den Texten um? Wo konkret ?
    Die Texte von mir werden auch überflogen von Bekannten von mir.
    Auch sie können keine Fehler lesen.
    Der Thread heißt „psychische Krankheit“. Da dieser Begriff zumindest
    umstritten ist, müssen wir diesen erst einmal problematisieren.
    Denn oft wird ein Verhalten als „psychisch krank“ abgetan. So zum
    Beispiel bei Schwulen vor 20 Jahren. Sie kamen dafür in den Knast.
    Ein Prof. Dr,. Dr, Dörner aus der DDR führte Hirneingriffe durch, weil er glaubte , er
    hätte die Stellen im Gehirn für Schwulitäten gefunden-. Für Dörner war klar,
    die Schwulen haben einen Defekt im Kopf. Eine These, die sich überhaupt
    nicht halten ließ. Der Herr hat schlicht Schwachsinn verbreitet.
    Eine akademischer Spinner, wie die meisten Psychiater und allgemeingefährlich noch
    dazu.

    Nein nein, Rainer hat einen guten Griff getan, als er den Thread eröffnete un d
    ich kann mir auch denken, dass er genau gewusst hat, was hier jetzt los ist.

    Es wäre gut, wenn ich das mit Rainer ausdiskutieren könnte, wenn dir dieses
    Thema unangenehm ist, schließe es einfach.

    Ich habe hier dazu auch LINKS beigefügt.

    Es geht auch nicht darum, dass eine Psyche ( das es so etwas gibt, ist reine Spekulation, es
    sei denn man ist katholisch etc., gestört ist, sondern es geht um den Krankheitsbegriff.

    Ich wiederhole mich hier:

    Kein Abschlussbericht einer Klapse berichtet von einer „psychischen Krankheit“

    Ich frag mal einfach hier in die Runde ? Wer hat einen Abschlussbericht einer psychiatrischen
    Fachklinik mit dem Passus „psychisch krank“ ?

    Niemand !

    Sollte jemand mich mich „psychisch krank“ betitulieren, wird er von mir angezeigt
    UND in aller Regel wegen übler Nachrede und Verleumdung auch betraft.

    „Psychisch krank“ ist eine schwachsinniges Wortungetüm. Um hier mal Klarheit
    uns zu verschaffen, sollten wir uns mit den LINKs von mir beschäftigen.
    Denn dort geht es ja darum, vernünftig darzustellen, dass eine solche
    Begriffsverwendung falsch ist.
    Ich habe viele Psychiater kennen gelernt aber keine verwendete den
    Begriff “ psychisch krank“. Natürlich mag es welche geben, aber damit
    dummes Zeugs reden.

    Noch einmal Psyche = Seele.

    Eine Seele ist NICHT nachweisbar, die ist reine Glaubenssache.
    Ein Verhalten kann gestört sein aber keine Seele, keine Psyche.

    Man belese und informiere sich bei dem LINK oben von mir
    mit dem Text auf Seite 17, warum es psychische Krankheiten nicht gibt.
    Es ist ein genialer Text, hinter dem alle Mitglieder des Vereins für
    Psychiatrieerfahrene stehen , ich auch, da ich da auch Mitglied in Bochum
    NRW bin.
    Das Krankheitsmodelle ist experimentiell widerlegt worden (
    vgl D. Rosenah, Gert Postelt, etc,

    „Auch Normabweichung kann keine Krankheit sein. Dasselbe Verhalten,
    dass in der einen Kultur verpönt ist, das ist in einer andern Kulur absolut
    beliebt“ Bernd Seiffert, a.a. O.
    In den USA wird in einigen Staaten Analverkehr mit langjährigen Haftstrafen
    belegt, in Deutschland durfte man sogar bisher Hunde ficken oder sich
    in den Arsch das machen. Wenn man sich das im Internet mal ansieht, ist
    das hier sehr beliebt.

    „Dasselbe Verhalten, dass zu einer bestimmten Zeit verachtet wird, ist
    zu einer anderen Zeit erwünscht“ Quelle Bernd Seiffert, a.a.O.

    Über genau diese Problematik hat Rainer einen Thread eröffnet.

    Sinngemäßt zitiert:

    Die Psyche ist nicht diagnostizierbar. Der Körper kann medizinich
    untersucht werden aber bei der Seele ( wo soll die sein ? ) ist das
    nicht möglich, denn sie ist nicht zu greifen, nicht fassbar. Sie ist
    immateriell, übernatürlich oder unsichtbar. Wie soll so etwas
    bemessen werden?

    Ende sinngemäß zitiert nach Bernd Seiffert, a.a.O.

    Und weiter eine Interessante Stelle:

    “ nur der Körper kann erkranken kann, nicht die Seele.
    Wenn der Körper erkrankt ist, wirkt sich das auf die Pysche
    aus, aber die die Psyche selber kann nicht erkranken.
    “ Bernd Seifert a.a.O.

    Man lese dort den genialen Text weiter und betrachte das
    als Fortbildungsmaßnahme.

    Seelisches Leid ist keine Erkrankung, sondern eine
    natürliche und berechtigte Reaktion auf
    ungünstige Ereignisse oder Lebensumstände

    Zitiert auch nach Bernd Seiffert,

    Dieser Text beschäftigt sich mit der Frage von Rainer.

    Da beißt die Maus kéin Faden ab.

    Man muss erst ein bestimmtes Verhalten zur „Krankheit“ machen,
    denn dann erst, kann die Ärzteschaft, vor allem Psychiater,
    Heilpädagogen, Logopäden, Ergotherapeuten etc. zugreifen und gut daran verdienen.
    Aus diesem Grunde müssen Eltern immer zum Arzt, wenn ihr
    Kind eine „Therapie“ durchführen wollen, ein Arzt muss das absegnen und
    wenn es nur der Hausarzt ist,.

    Mir ist schon klar, worauf meine These hinausläuft,

    Die gesamte Forensik ist nach dieser Auffassung von Bernd Seiffert, dummes Zeugs.

    Und genau das ist auch meine Meinung.

    NUR WAS ALS „Krank“ bezeichnet worden ist, wird
    auch von der Krankenkasse bezahlt

    Na, merkt ihr was ?

    Wenn ein Patient in einer Klapse als KRANK diagnostiert wurde,
    beispíelsweise „psychisch krank“, dann sind alle pervesen
    und sadistischen Spielchen gesichert, vom SM-Spielchen bis
    festbinden, Elektroschocks und Medikamente der üblen Art,
    Neuroleptika, bis man seinen Namen nicht mehr nennen kann
    und alles weht tut,
    Und die Pharmaindustrie animiert die Psychiater immer
    neue Krankheiten zu erfinden. Und diese setzen sich jedes
    Jahr zusammen und denken sich eine DSM -Liste aus.

    Erst als die Psychiatrie in Schwung kam, gab es immer mehr
    „psychische Krankheiten“, fast alles frei erfundene, wie ADHS-

    Die so etwas machen, sind Kriminelle.
    Es gibt keine psychischen Krankheiten,
    weil die Psyche ( = Seele ) nicht erkranken
    kann.

    zuletzt bearbeitet 13.03.2013 18:30

    #7 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 19:55
    von Fiete2

    Nur kurz:
    niemand hat Dir vorgeworfen irgendetwas falsch gemacht zu haben.
    Ich habe lediglich geäußert, daß ich hoffe, daß Du den Thread nicht mit Masse erschlägst. Offenbar umsonst.
    Und ich habe Zirkelschlüssigkeit kritisiert.
    Dann habe ich ein Beispiel gebracht, wie sich psychische Störungen auswirken können und wie die unterschiedlichen Herangehensweisen.
    Okay, Du definierst Psyche=Seele, meinetwegen, obwohl ich das etwas kurz gegriffen finde.
    Den Rest, Masse ohne Ende, großteils ad hominem, und unter reichlich Wiederholungen, werde ich nicht lesen, weil zu zeitaufwendig.
    Zumal ein großer Teil dessen sich offenbar wieder nur darauf bezieht, wer hier seine Definitionshoheit durchsetzt, um so die Diskussion nach seinem Gusto einzuschränken.
    Falls noch interessante Beiträge kommen, wo nicht ein oder zwei diskussionswürdige Sätze in Unmengen von ziemlich sinnlosen verbuddelt sind, klinke ich mich wieder ein.

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #8 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 20:36
    von Marianne

    Hallo zusammen,

    ich finde, dass Rainer hier ein sehr interessantes und diskussionsträchtiges Thema aufgemacht hat, worann ich mich gerne beteiligen würde.
    Nur leider vergeht mir die Lust, wenn ich mich ständig mit Usern auseinandersetzen soll, die scheinbar nichts anderes im Sinn haben, als geballte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das wird nach geraumer Zeit langweilig und für mich geht der Tiefgang, den ich gerne hätte verloren.

    Zitat
    Zumal ein großer Teil dessen sich offenbar wieder nur darauf bezieht, wer hier seine Definitionshoheit durchsetzt, um so die Diskussion nach seinem Gusto einzuschränken.

    so sehe ich das auch, und weiter sehe ich, dass einzelne als wertvoll angelegte Threads und Themen abrutschen in Grundsatzdiskussionen sowie eingefahrener, unreflektierter, beharrlicher, ja schon an Penetranz anmutenden durchaus „narzisstisch“ verdächtigen Sichtweisen.
    Wobei es dem einzelnen scheinbar nicht erlaubt ist (bis auf einem Einzelnen), eine eigene Meinung zu haben.

    Sorry, aber das ist mir wirklich zu billig und primitiv.
    Schade um das schöne Thema was Rainer eröffnet hat.
    Schade auch um die vielen anderen Threads die sich hier befinden und dahingehend inhaltlich abrutschen zu drohen, dass einem (mir auf jeden Fall) gänzlich die Lust vergeht mich produktiv- konstruktiv, einzubringen.

    Jeder hat seine Meinung und jeder sollte sie auch haben,
    Aber……jeder sollte auch so höflich sein, und die Meinung der anderen respektieren, und ihm nicht durchweg das Gefühl zu geben, als ticke er / sie nicht richtig im Oberstübchen. Mit Qualität und Weiterentwicklung hat das nämlich m.E. nichts zu tun.
    Was ist falsch und was ist richtig?
    Gibt es überhaupt falsch und richtig?
    Ist nicht alles, was wir erleben, denken und fühlen ein KONSTRUKT unserer selbst?

    Urteile nicht über einen anderen Menschen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokkassins gelaufen bist. (indianische Weisheit).

    @Moderator/en
    Bitte versucht diese Threads sauber zu halten, so dass ein jeder sich hier einbringen darf, ohne das Gefühl zu bekommen, es bereuen zu müssen, hier gelandet zu sein.
    Bitte nehmt Rücksicht auf die Gefühle der Menschen, die in Not sind und sich hier Hilfe erhoffen.
    Bitte lasst grenzüberschreitende und Persönlichkeitsverletzende Verbalattacken gegenüber einzelnen Usern von einzelnen Usern nicht länger zu.
    Negativpropaganda hat es an sich, sich schneller zu verbreiten, als Positive Dinge.
    Nehmt Rücksicht auf momentane Belastungen einzelner, die nach Hilfe suchen und lasst es nicht zu, dass sie hier weitere Verletzungen erleiden müssen.

    Psychische Krankheiten?
    Seelische Krankheiten?

    JA, ES GIBT SIE !
    Gehirnforschung; Traumaforschung; Bindungsforschung; Resillienzen; Ressourcen; Coping- Strategien:……

    Zu mehr habe ich JETZT keine Lust !

    Lg
    Marianne

    #9 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 23:26
    von kein Name angegeben

    Deine Motivation hier einzusteigen kenne ich nicht.

    Du kannst hier mitdiskutieren, solltest aber meine Meinungsäußerung
    nicht behindern wollen.

    Wo an welcher Stelle hast du genau konkret in meinem Text ein Probleme?

    Ich kann das nicht zweifelsfrei erkennen

    Zitat Anfang

    Psychische Krankheiten?
    Seelische Krankheiten?

    JA, ES GIBT SIE !
    Gehirnforschung; Traumaforschung; Bindungsforschung; Resillienzen; Ressourcen; Coping- Strategien:……

    Zu mehr habe ich JETZT keine Lust !

    Lg
    Marianne

    Zitat Ende

    Keine Lust? Warum schreibst du dann so viel , wo du doch
    keine Lust hast ?

    „Ja es gibt sie “ schreibst du , Und das ist alles ?

    Das ist doch keine Erklärung, wenn du schreibst:

    Zitat Anfang

    Psychische Krankheiten?
    Seelische Krankheiten?

    Zitat Ende

    Willst du damit begründen dass es psychische Krankheiten gibt?
    Das ist doch nicht dein Ernst.

    Zitat Anfang

    JA, ES GIBT SIE !
    Gehirnforschung; Traumaforschung; Bindungsforschung; Resillienzen; Ressourcen; Coping- Strategien:……

    Zitat Ende

    Ein solcher Beitrag ist doch kein Beweis für die Existienz von psychischen Krankheiten.
    Hast du mal eine „Psyche“ gesehen ?

    Alle somatischen Krankheiten kann man nachweisen. Tuberkulose und
    Diabetes etc. können mit Test exakt nachgewiesen werden.
    Es gibt aber keinen einzigen Test, der eine von der Psychiatrie
    behauptete Hirnstoffwechselstörung nachweisen kann. ( zitiiert nach Seiffert, a.a.0)

    Und weiter zum mitlesen:
    weil auch keine genetische Erbkrankheit vorliegen kann, denn dann
    müsste es einen Gentest geben, der sie nachweisen kann. Auch das ist
    nicht der Fall.
    Die Psychiatrie spricht hier sogar von „Stoffwechselhypothesen“
    Hypothesen sind unbewiesene Annahmen.

    Ich kann gerne weitermachen mit Hirnbotenstoffe, erspar mir aber den Beitrag
    für später auf.

    Man kann den in der Schule gelernten Unsinn von der Annahme „psychischer
    Krankehiten“ weiter betreiben und gebetmühlenhaft
    wiederholen, bleibt die Annahme dennoch nur eine Annahme und der Beweis ist nicht da.
    Man kann von einem gestörten Verhalten reden aber nicht von einer psychischen Krankheit.

    Der Krankheitsbegriff bei auffallenden psychischen Verhaltensweisen ist
    ausschließlich dazu erfunden, den Menschen einzureden, wieder gesund
    zu werden und nicht erwünschtes Verhalten zu beseitigen, indem man ihm einredet
    „krank“ zu sein. Doch wer will schon „psychisch krank“ sein ? Das ist ja schlimmer als
    3 Jahre im Knast gewesen zu sein. So empfinden das jedenfalls viele von uns.

    Wenn man zum Arzt geht und der sagt, man sei krank, dann setzt
    man den Teufelskreis in Bewegung und will gesund gemacht werden.
    Und hier kommt dann die Pharmaindustrie zum Zuge. Da werden Miliarden umgesetzt.
    Das geht aber nur über den Krankheitsbegriff und wenn ich möglichst viele
    Krankheiten erfinde, wie z.B. ADHS

    Irgendwann wird auch wieder wichsen zu einer psychischen Krankheit.

    Im
    Gegensatz zu einer Geisteskrankheit lässt sich die Annahme einer psychischen Krankheit nicht
    nachweisen.

    Vielleicht sogar, wenn ein Mann ficken will. Das ist dann die Fickkrankheit, eine
    „psychische Krankheit“, die es dann zu bekämpfen gilt dann. LOL. Wenn das Ficken
    erst einmal unter Strafe gestellt und geächtet wird, kann man damit sicher Milliardenumsätze
    machen. Sie halten das für Unsinn? Was glauben Sie, auf was bekloppte impotente Psychiater nicht
    noch alles kommen. Due Dr. Mengeles in den Psychiatrien sind auch heute noch aktiv.

    IN einem oder mehrere Staaten der USA ist anal verboten. Wer so etwas macht, kann nicht gesund sein.
    jedenfalls stehen darauf hohe Haftstrafen. Was die Psychiater in diesen Staaten
    dazu sagen, kann man sich denken. In der DDR wollte ein Prof. Dörner am Gehirn herumschnibbel, um
    die Homosexuellen zu Hetero zu machen, weil „Homosexualität“ eine psychiarische Krankheit sein soll.

    Zitat Anfang

    Nur leider vergeht mir die Lust, wenn ich mich ständig mit Usern auseinandersetzen soll, die sch

    Zitat Ende

    Wer zwingt dich dazu, dich mit meinem Text „auseinanderzusetzen“ ? Niemand.

    Du selber gehst überhaupt nicht auf die Problematik des
    Begriffs „psychische Krankheiten“ ein.

    95 % von deinem Text ist Metakommunikation. Das heißt, du diskutierst
    nicht zum eigentlichen Thema. Wieso aber hast du dich dann gemeldet?
    Geht es dir nicht darum, mich Chen-Xin Danny anzugreifen wie in einem
    Western mich zum Schusswechsel zu nötigen ?

    Ein Körper kann erkranken aber nicht eine Psyche. Sie ist nicht
    diagnostizierbar. Wie will man eine Psyche bemessen? ( zitiert nach Seiffert (

    „Gefühle sind keine Erkrankungen, sondern gesunde und
    natürliche Geschehnisse. Sind sind unter Umständen unerwünscht, aber
    sie können niemals „krank“ sein. Z.B. Angst dient als Warnung und
    zum Schutz. Seelisches Leid ist keine Erkrankung, sondern
    eine natürliche und berechtigte Kritik auf ungünstige Ereignisse
    und Lebensumstäne. “ Zitiert nach Seiffert, a.a.O.

    Und hier auch noch mal der Hinweis für Rainer:

    Auch eine Normabweichung ( ! ) kann keine Erkrankung kann.
    Dasselbe Verhalten, dass zu einer bestimmten Zeit verachtet
    wird, ist zu anderer Zeit erwünscht.

    Es ist eine Beleidigung, die Seele, Gefühle und Persönlichkeit
    als „krank“ zu verleumden.
    Verleumdung ist ein Straftatbestand. Das Begehen einer
    Straftat kann nicht zugleich die Erstellung einer Diagnose sein
    ( zitiert nach Seiffert, a.a.O. )
    Mit freundlichen –Gruessen, jetzt zur Nachtzeit

    Chen- Xin Danny
    Es gibt keinen Beweis von
    „psychischen Krankheiten“.

    zuletzt bearbeitet 13.03.2013 23:28

    #10 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 13.03.2013 23:43
    von kein Name angegeben

    Es geht hier nicht darum das ich die Definitionshoheit“ haben will.

    Ich möchte, dass der Diskussionsteilnehmer weiß, wie ich zu diesem Wortgetüm
    stehe. Ich halte da schon für wichtig, auch vom Gegenüber zu wissen wie er
    dazu steht und auch seine Begründung dazu. Dazu reicht es, wenn er sagt,
    ich stehe dazu was im Duden steht. Dann weiß ich wenigsens woran ich bin.

    Wenn ich jetzt darüber weiter diskutiere, weiß man, wie ich dazu stehe und
    damit gibt es einige Verständigungsprobleme weniger.

    Man muss sich erst über die Begriffe unterhalten. Dann schreitet man zur
    eigentlichen Diskussion.

    Unterstellt euch jemand „psychisch krank“ zu sein, erstattet sofort Strafanzeige
    wegen Verleumdung und üble Nachrede. Und ihr werdet gewinnen.
    Denn kein Psychiater wird auf Antrag behaupten, ihr seit „psychisch krank“
    Noch einmal:

    Wer hier bei Jugendaemter.com einen Abschlussbericht verfügt nach einem
    Aufenthalt in einer Psychiatrie, wo der Satz steht, das man „psychisch krank“
    sei, bekommt 20 Euro

    zuletzt bearbeitet 13.03.2013 23:49

    #11 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 00:52
    von Fredi

    Wenn ich mir ein Bein gebrochen habe, dann steht im Entlassungsbericht auch nicht „körperlich krank“.
    Warum sollte dann in einem Entlassungsbericht einer psychischen Einrichtung „psychisch krank“ stehen?

    Beim Beispiel Beinbruch wird vermerkt sein, dass ich eine Fraktur erlitten habe.
    Bei z.B. Borderline wird darin stehen emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Typ Borderline.

    Somit ist die Beweisgrundlage, das dort nicht „psychisch Krank“ steht kein Ausschlusskriterium ob es psychische Krankheiten gibt.

    Das es jemanden gibt der diese Meinung (es gibt keine Psychischen Krankheiten) vertritt, bedeutet noch lange nicht das er damit Recht hat. Zumindest dann nicht, wenn er diese Meinung exklusiv vertritt.
    Die überwiegender Mehrheit (unabhängig von Psychologen oder Pharmaindustrie) ist definitiv anderer Meinung.

    Die meisten psychischen Krankheiten sind inzwischen pathologisch nachweisbar. Wie erklärst Du Dir das wenn es psychische Krankheiten doch gar nicht gibt?

    Und um auf das ursprüngliche Thema zurück zu kommen:

    Die Menschheit hat sich weiter entwickelt. Wir sind inzwischen weit entfernt von dem einst genetisch vorprogamierten Rollenmodel. Es gibt Menschen die kommen mit dieser Umstellung besser klar, manche weniger.
    Hinzu kommt das man bei der Erforschung der Psyche noch weit davon entfernt ist sie im vollen Umfang zu verstehen. Das was im Gehirn eines Menschen passiert ist nun mal sehr komplex. Ich bin mir sicher das die Forschung in dem Bereich in 100 Jahren auf komplett andere Schlüsse kommt. Aus diesem Grund sind die ICD10 und die DSV im ständigen Wandel. Neue Sachen kommen dazu, manche verschwinden (Narzissmus z.B. soll angeblich als pathologische Form als Persönlichkeitsstörung verschwinden).

    Der Mensch neigt dazu Dinge einfacher verstehen zu können die er sehen kann. Wenn ich einen gebrochenen Arm habe, ist das etwas das relativ eindeutig nachweisbar ist. Die komplexen Vorgänge des Gehirns, wenn z.b. Biochemische Vorgänge nicht so funktionieren wie es für gewöhnlich der Fall ist, fällt das deutlich schwerer. Man bezieht dann gern eigene Erfahrungen auf Empfindungen auf andere.

    Beispiel:

    Als damals ein bekannter Fußballer wegen Depressionen seine Karrie beenden musste, war das für mich absolut unverständlich. Er war Millionär, hatte das Hobby vieler Jungen zu seinem Beruf gemacht, genuss Ruhm und Ansehen. Tolles Haus, schöne Frau. Wie konnte der traurig sein? Damals dachte ich Depression = traurig.
    Ich dachte mir, der muss sich doch einfach nur zusammen reissen und schauen was er alles schönes hat.
    Die Meinung änderte sich schlagartig als ich selbst an einer Depression erkrankte. Da kapierte ich es.

    LG

    Fredi

    #12 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 03:51
    von kein Name angegeben

    Hallo,

    so spät überfliege ich nur den Kram, den du locker frabriziert hast. Leider
    das meiste daneben. Darauf komme ich morgen zu schreiben.

    Wichtig erscheint mir, dass Sie die LINKS von mir mal dich bemühen würdest
    zu belesen und sich informativ fortbewegen möchten, anstatt alte Phrasen
    zu verwenden.

    Und ich gebe einen weiteren Tipp hierzu:

    Und zwar ist das die ganz neue Patientenverfügung mit eingebauter Vorsorgevollmacht
    wo es keine Betreuer gibt, sondern nur „Bevollmächtigte“, denn die Besitzer einer
    solchen Patientenverfügung wollen in der Regel nicht betreut ( gesetzlich betreut )
    werden. Das ist der Trick an der Sache. Würde man sich als Betreuer dort eintragen,
    könnte das Betreuungsgericht sagen, dass man ungeeignet wäre und sucht sich einen
    Berufsbetreuer. Evtl sieht man dann den zu Betreuenden nie mehr wieder,auch wenns
    die eigene Mutte ist. Auf diese Problematik will ich hier nicht weiter eingehen, sondern
    auf diese hier:

    http://www.patverfue.de/media/PatVerfue_neu.pdf

    Für den Fall, dass jemand keine Lust hat die Stelle zu suchen, auf die es hier ankommt,
    mal dieser Auszug:

    Zitat Anfang

    geschlossenen psychiatrischen Einrichtung strikt und verbindlich und unter allen Umständen zu unterbinden.
    Da ich, ………………………………………………………………………………………………. Geburtsname…………………………………………………………….
    geb. am ………………………………………….. in…………………………………………………………………………………………………………………………….
    derzeit wohnhaft …………………………………………………………………………………………………………… Telefon-Nr. ……………………………..
    die Existenz irgendeiner psychischen Krankheit abstreite, stattdessen den psychiatrischen Sprachgebrauch und psychiatrische
    Diagnosen für eine schwere Persönlichkeitsverletzung und Verleumdung, sowie die Gefangennahme in einer Psychiatrie für eine
    schwere Freiheitsberaubung und jede psychiatrische Zwangsbehandlung für Folter und schwerste Körperverletzung erachte, möchte
    ich gemäß dem § 1901 a BGB hiermit eine Vorausverfügung errichten, um mich vor einer solchen Diagnostizierung bzw.
    Verleumdung und deren Folgen zu schützen, indem ich verbiete, folgende medizinischen Maßnahmen an mir durchzuführen:
    A) Unter keinen Umständen darf bei mir irgendeine psychiatrische Diagnose erstellt werden. Ich verbiete hiermit jedem
    psychiatrischen Facharzt oder Fachärztin, mich zu untersuchen, genauso wie ich jedem anderen approbierten Mediziner untersage,
    mich hinsichtlich irgendeines Verdachts einer angeblichen „psychischen Krankheit“ zu untersuchen. Allen Ärzten, die mich
    untersuchen wollen, untersage ich, den Versuch irgendeine der Diagnosen, die im International Statistical Classification of Diseases
    (aktuell ICD 10. Revision, German Modification) im Kapitel V mit den Bezeichnungen von F00 fortlaufend bis F99 als „Psychische
    und Verhaltensstörungen“ bezeichnet werden, zu stellen, und um jede mögliche Unklarheit zu beseitigen, führe ich diese noch
    genauer aus als:
    F00-F09 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
    F10-F19 Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
    F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
    F30-F39 Affektive Störungen
    F40-F48 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
    F50-F59 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
    F60-F69 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
    F70-F79 Intelligenzstörung
    F80-F89 Entwicklungsstörungen
    F90-F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
    F99 Nicht näher bezeichnete psychische Störungen
    jeweils mit allen weiteren Unterspezifizierungen und alle später vorgenommenen Modifizierungen dieses Kapitels des ICD.
    B) Strikt untersage ich folgende Behandlungen:
    – Behandlungen von einem psychiatrischen Facharzt oder dem sozialpsychiatrischen Dienst.
    – Behandlung in einer psychiatrischen Station eines Krankenhauses oder einer Ambulanz oder einem sog. Krisendienst
    – jede Einschränkung meiner Freiheit z.B. einsperren in einer psychiatrischen Station, jede Fixierung, jede Behandlung gegen meinen
    geäußerten Willen, jede Zwangsbehandlung egal mit welchen als Medikament bezeichneten Stoffen oder Placebos.
    – Behandlungen……………………………………………………………………………………………………………………………
    C) Ausdrücklich wünsche ich folgende medizinischen Behandlungen:
    – wenn eine Erkrankung ein unumkehrbar tödliches Stadium erreicht haben sollte, soll…………………………………………………..

    Und weiter am Ende die Herausgeber:

    Zitat Anfang

    Dieser Text einer Patientenverfügung ist eine PatVerfü®. Sie kann ohne Verletzung des Copyrights nichtkommerziell genutzt werden
    und wird herausgegeben von: Bundesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener: die-bpe.de, Bundesverband Psychiatrie-
    Erfahrener: bpe-online.de, Irren-Offensive: antipsychiatrie.de, Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Berlin-Brandenburg:
    psychiatrie-erfahren.de, Landesverband Psychiatrie-Erfahrene Hessen: lvpeh.de, Landesverband Psychiatrie-Erfahrener NRW:
    psychiatrie-erfahrene-nrw.de, Landesarbeitsgemeinschaft der BPE-Mitglieder im Saarland, Werner-Fuß-Zentrum: psychiatrieerfahrene.
    de, Antipsychiatrische und betroffenenkontrollierte Informations- und Beratungsstelle: weglaufhaus.de/beratung,
    Heimkinderverband: heimkinderverband.de, Arbeitsgemeinschaft Patientenverfügung der Rechtsanwälte: RA Paetow rapaetow.
    de, RA Saschenbrecker psychiatrierecht.de, RA Dr. Wähner ra-waehner.de, RA Dr. Schneider-Addae-Mensah schneideraddae-
    mensah.de, Enthinderungsselbsthilfe von Autisten für Autisten (und Angehörige) – ESH: autisten.enthinderung.de,
    Auties: auties.net

    Zitat Ende

    Alle diese Herr- und Damenschaften halten den Begriff einer „psychischen Krankheit“ für für Unsinn und falsch.

    Psychiater sind zumeist Sadisten, Rassisisten und Perverse Bekloppte. Ohne dieses Gesindel hätte es wahrscheinlich
    auch keinen Holocaust / Shoah gegeben, keine Ermordung von Sinti Roma und Schwule und sogenannte Lebensunwerte
    Kinder, die dieses Pack ermorden ließen. Natürlich wurde vorher noch fleißig experimentiert.

    So, das reicht für diese Nacht.

    Schlaft schön,

    Chen-Xin Danny
    Ich streite die Existenz psychischer
    Krankheiten ab.

    zuletzt bearbeitet 14.03.2013 03:53

    #13 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 08:32
    von Marianne

    Zitat
    so spät überfliege ich nur den Kram, den du locker frabriziert hast. Leider
    das meiste daneben. Darauf komme ich morgen zu schreiben.

    das ist genau das, was mich persönlich an deiner Art der Kommunikation stört. Du deklassierst einzelne User zu Deppen.
    Nicht jeder hat Lust, sich mit deiner Art der persönlichen Konfrontation auseinanderzusetzen.
    Du unterstellst und beleidigst „sichtbar“.

    Was bringt dich dazu, den Beitrag von Fredi als „KRAM“ zu beurteilen?
    Wie kommst du darauf zu BEHAUPTEN, das „das meiste daneben“ liegt?

    Wovor hast DU eigentlich Angst?
    Kann es sein, dass du in deinem bisherigen Leben zu wenig Raum bekommen hast, zu wenig beachtet wurdest, zumindest nicht ernst genommen wurdest?

    Für das, was deine „SEELE“ erreichen will (oder nennen wir es mal das „Unterbewusste“, scheinst du im Moment nicht auf dem richtigen Pfad zu sein. (Meine Meinung)

    Für alle ernsthaft Interessierten habe ich einen Artikel des zur Zeit aktuellen Bindungsforschers Karl- Heinz Brisch angehängt.

    Neurobiologische Veränderungen im Falle traumatischer Ereignisse:

    Nicht jeder Mensch reagiert gleich bei Ereignissen, die die SEELE/ UNTERBEWUSSTE erschüttern.
    Was den einen krank macht, muss nicht unbedingt auch den anderen krank machen. Für mich persönlich liegen die Ursachen bereits in einer ausreichenden bzw. nicht ausreichenden Bindung im Kleinkindalter.
    Das Gehirn des Säuglings reagiert auf Dinge, die er als große Angst erleben muss. Angst deshalb, weil er das was passiert noch nicht erklären und einordnen kann. Ein Säugling benötigt zunächst zum Gedeihen, Nahrung UND Wärme, Empathie, Feinfühligkeit, Zuwendung. Werden diese existentiellen Grundbedürfnisse nicht oder nur unzureichend befriedigt, so kann er erkranken.
    Wir können uns fragen, warum nicht alle Menschen, die ungefähr das Selbe durchmachen bzw. erleiden müssen, an den gleichen Symptomen (z.B. Psychosomatisch) erkranken. Dies mag wohl daran liegen, dass jeder auch sogenannte Resillienzen mit ins Leben bringt. Das heißt, das der Eine mehr leidet und der Andere weniger, oder das der Eine besser mit gewissen Verletzungen umgehen kann und der Andere weniger.
    Ein erlebter Autounfall kann den Einen schwer belasten (Schlaflosigkeit, Panikattacken wenn er ähnliche Situationen erinnert wird (Trigger/ Intrusionen( Flas- Backs)), während es dem Anderen weniger ausmacht.
    Die Ursachen der unterschiedlich empfundenen Belastungen hängt meiner Meinung nach mit erlebten Bindungsqualitäten in der Kindheit zusammen.
    Was heuzutage Psychiater mit ihrer Diagnosestellung machen, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Grundsätzlich bin auch ich kein Mensch, der es mag in Diagnoseschubladen gesteckt zu werden. gerade im psychischem Bereich sind Grenzen oft fließend und einmal gestellte Diagnosen hinterlassen den Eindruck „für immer“ daran erkrankt zu sein. Gerade im psychischen Bereich ein gefährliches Unterfangen, denn damit kann den Betroffenen der Mut genommen werden, an sich und ihrer Krankheit zu arbeiten. Psychische Erkrankungen sind häufig heilbar, erfordern aber den Willen und den Einsatz des Betroffenen „gesund“ werden zu wollen.
    Gut: Jetzt könnten wir natürlich darüber erneut diskutieren, was ist „krank“ und was ist „gesund“?
    Ich persönlich denke, dass ein Mensch dann „krank“ ist, wenn er selber Leidensdruck verspürt, und diesen Leidensdruck verringern, gar weghaben möchte.
    Andere Definitionen liegen durchaus in der jeweiligen Gesellschaft, ihren Moralvorstellungen usw.
    Natürlich stehen in einem Arztbericht nicht „psychisch krank“. Nicht, weil es das nicht gibt, sondern weil genau diese Phrase keinerlei Auskunft darüber gibt, was denn überhaupt Sache ist.
    Dafür gibt es dann den ICD- 10.
    Das vieles zuviel und falsch diagnostiziert wird, ist mir auch klar . Das die Pharmaindustrie ihren Antei daran hat, damit sie Pillen fabrizieren kann, und somit die Menschen in Abhängigkeit bring, ist ebenfalls klar für jeden, der sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzt.
    Auf der anderen Seite sind aber Diagnosen notwendig, um evt. Therapien einzuleiten. Dies gilt im psychischen, sowie körperlichen Bereich.
    Gehen wir mit unserem Kind wegen starker Bauchschmerzen zum Arzt, muss es untersucht werden. Der Arzt muss diagnostizieren, um zu erfahren, was dem Kind fehlt. Dazu ist eine Eigen,-sowie Fremdanamnese zwingend notwendig. Jetzt stellt der Arzt eine Blinddarmentzündung fest, und veranlasst sofortige Krankenhauseinweisung. Was würde nun geschehen, wenn der Arzt seine Diagnose (Verdachtsdiagnose), seinen Kollegen nicht mitteilen würde, stattdessen „Bauchweh“, schreiben würde?? Diagnose KÖNNEN also auch hilfreich sein.
    Und im Psychischen Bereich? Sicherlich schwer ab und einzugrenzen. Viele Psychologen sowie Kliniken teilen ihren Patienten/ Klienten eine Diagnose gar nicht mit:
    Warum sie das nicht machen? Damit die Menschen sich nicht auf ihren Diagnosen ausruhen und sich ihrem „Schicksal“ ergeben ffügen mit der Aussage „Ach ja, der Doktor hat gesagt, ich habe eine Deppression. Deshalb bin ich so wie ich bin. Ich kann da ja nchts machen und ich habe keine Schuld“. So oder so ähnlich benutzen viele Menschen Diagnosen auch dazu, für sich selbst keine Verantwortung übernehmen zu müssen, eine Erklärung zu haben.
    Psychologen verschweigen Diagnosen also weniger, weil sie die Klienten „dumm“ halten wollen, sondern weil sie ihnen klar machen wollen, dass sie sehr wohl immer etwas an ihrem subjektiven Leid areiten können. Sie verschweigen es, damit Menschen lernen „verantwortung“ für sich selber zu übernehmen.

    Fehldiagnosen gibt es in allen Bereichen der Medizin und Psychologie. Das mag auch damit zusammen hängen, dass wir Menschen eben von grund auf nur subjektiv sein können. Eigene Erfahrungen, eigenes angeeignetes Fachwissen, Kultur, soziale Herkunft und Zugehörigkeit…………….

    Wir Menschen müssen aufhören in Schubladen zu denken und handeln. Wir müssen Menschsein als Individualität begreifen und in unser denken und handeln, integrieren.

    Die SEELE macht uns ANGST. Weil sie nicht grifbar ist und Dinge mit uns geschehen lässt, die wir nicht einorden können.
    Wir Menschen brauchen aber Erklärungen, denn sie geben und Sicherheit.

    „Die Erde ist eine Scheibe !……“Und sie dreht sich doch““

    Hexenjagt im Mittelalter, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    In diesem Sinne….

    Marianne

    #14 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 12:35
    von Fiete2

    @Chen Xin Danny:
    Du bist zwei mal verwarnt worden, weil Du unsachlich, z.T. weit off-topic und intolerant auf andere User losgegangen bist.
    Du hattest zugesagt, Dein Verhalten zu überdenken und Dir mehr Mühe im Umgang mit den anderen hier zu geben.
    Z.Zt. macht es aber deutlich den Eindruck, daß Du regelrecht am Wüten bist. Daran kann auch eine teilweise vordergründig scheinbar höfliche Formulierungsweise nichts ändern. Inhaltlich ist es klar erkennbar und im zeitlichen Ablauf sogar extrem auffällig.
    Du drischt auf jeden los, der sich nicht Deiner Meinung anschließt, oder gar eine eigene äußert. Ich habe Dich auch schon mindestens zweimal darauf hingewiesen, daß Du auch in diesem Thread schon in Argumentum ad hominen verfallen bist. Zwar nur implizit zirkelschlüssig, aber bei näherem Betrachten doch gut erkennbar, wie ich meine.
    M.a.W.: Du versuchst gezielt, andere zu diffamieren, z.T. auch regelrecht zu diskreditieren, und befleißigst Dich z.T. eines Tonfalls der absolut inakzeptabel ist.
    Du hast als Beleg für Deine Meinung ein paar links gepostet, die auch zur Kenntnis genommen worden sind. Offenbar ist es für Dich aber unmöglich, zu respektieren, daß nicht jeder andere sich der jeweiligen Schule derer anschließt, deren Texte Du zitierst. Der aktuelle Forschungsstand scheint Dich überhaupt nicht zu interessieren, sondern ausschließlich die dogmatische Forcierung Deiner Lieblingsideologie. Das an sich wäre noch hinzunehmen, wenn Du es sachlich bennenst und ein einigermaßen vernünftiges Maß dabei einhältst. Dem ist allerdings nicht der Fall, im Gegenteil. Je mehr User Dir klar zu machen versuchen, daß sie relativ unaufgeregt und möglichst breitbandig diskutieren wollen, desto mehr stellst Du Dich dagegen, möglw. weil Du Dich von einer Art „außerhalb von Dir befindlichen Gruppe“ angegriffen fühlst, zumindest erscheint es mir z.Zt. so.
    Forschungsprojekte, wie das aktuelle der IMJPG z.B. müssen, sofern ich Deine Definitionen nicht vollkommen mißverstehe, Deiner Meinung nach überflüssig, ja geradezu „schwachsinng“ sein.

    Dadurch wird ein Forenbetrieb für alle User, oder wenigstens für die, die den Zusammenhang mit den Abläufen in und um JÄ im Auge behalten, immer mehr behindert. Auch auf der Webseite ist mir eine starke Zunahme Deiner Aktivitäten, z.T. in derbe unsachlicher Form aufgefallen. Auch dort scheint es, als ob Du Dich geradezu zum „Führer“ aufzuschwingen versuchst, jedenfalls aber Dominanz anstrebst, notfalls in dem Du den Gruppenkasper machst ( Aufmerksamkeit erheischend ).

    Die Redaktion und auch ich haben sehr viel Geduld mit Deiner unkonventionellen Agitationsweise gezeigt und einige Male Rücksicht auf Dein zweifelsohne besonderes Schicksal genommen. Allerdings haben alle anderen User hier ( und auch auf der Startseite ) genau so das Recht, Rücksicht und Akzeptanz von Dir zu erwarten. Angriffe mittels Worthülsen, wie z.B. das von Marianne zitierte ( Tenor: das sehe ich mir später, wenn überhaupt an, es taugt ja sowieso nix, ich komme höchstens mal drauf zurück, wenn ich Lust dazu haben sollte, es zu zerpflücken ), sind einfach nur „geht gar nicht“.
    Da eine weitere Verwarnung nicht möglich ist, das wäre eine Inkonsequenz, die ich mir als ehrenamtlicher Moderator, nach mehreren klaren Ansagen, im Sinne des Forums, einfach nicht erlauben kann ( und auch darauf hatte ich Dich deutlich, und extra per PN, hingewiesen ), fordere ich Dich ein letztes Mal auf, sofort Deine offenbar unkontrollierte Wut in den Griff zu kriegen. Eine weitere Vorwarnung wird es nicht geben.

    So leid es mir täte. Ich vergebe keinen Opferbonus. das ist gerade hier völlig kontraproduktiv, da die meisten User in irgendeiner Form Opfer sind weshalb eine unterschiedliche Handhabung, die einzelnen Sonderrechte zubilligt, den Sinn der Gemeinschaft negieren würde. Jeder, egal wie betroffen er ist, muß sich insofern gleich angenommen fühlen können, aber auch andere als Gleiche annehmen. Ich schätze manche Sachpunkte, die Du anführst. Für einen 19-jährigen Jungen hast Du manchmal blitzgescheite Gedankengänge. Ich würde sie sicher vermissen. Aber die weitere Übernahme einer „Forenherrschaft“ werde ich nicht dulden.
    Kapiere das und integriere Dich, wo es nötig ist auch adaptiv, oder Du bist raus.

    Ich denke, Marianne hat es in einem einzelnen Satz zu ihren Vorstellung von Forenmoderation ( im speziellen Bezug auf gerade dieses Forum ) sehr exakt zusammengefasst:
    Zitat
    „Nehmt Rücksicht auf momentane Belastungen einzelner, die nach Hilfe suchen und lasst es nicht zu, dass sie hier weitere Verletzungen erleiden müssen.“

    Das ist Prämisse, wer das nicht geregelt kriegt, muß sein Glück woanders versuchen.
    Gerade wo viele Betroffene sind, kann es nicht darum gehen, die eigenen Probleme an anderen abzuarbeiten, sondern um das genaue Gegenteil, nämlich ihnen Hilfe zur Selbsthilfe auch aus der eigenen Betroffenheit zu bieten wo man kann und ansonsten sie so anzunehmen, wie sie sind. Und das nicht als egoisistische Forderung, sondern als offenes Angebot.

    Gruß………Fiete
    ( Der Moderator )
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #15 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 13:35
    von Marianne

    Hallo Chen- Xin

    es würde mir leid tun, wenn die Moderatoren dich sperren müssten, da auch ich in vielen Beiträgen gute Essenzen sehe. Noch grob und ungeschliffen zwar, aber Veränderung ist ja jedem gegeben, sofern er möchte. Mancher mag erstmal mit der Nase im Dreck liegen müssen, bis er wirklich „SEHEND“ wird.

    Ich kenne dich, ich verstehe dich, ich akzeptiere dich, ich verurteile dich nicht.

    Deine Umgangsformen sind für mich ein Ausdruck eines „HILFESCHREI´s “ deiner SEELE.
    Vielleicht wirst du es irgendwann bemerken. Du bist ja noch jung.

    Natürlich lese ich deine Beiträge und deine „LINKS“, Patverfü und was auch immer. Erlaube mir bitte, dass ich für mich das aussuche, was für mich passt. Ich lasse mir keine Schubladen und Denkmuster überstülpen. Ich lasse nicht über mich bestimmen, und deshalb bin ich FREI und ich geniesse diese innerliche FREIHEIT.
    Ich darf denken, ich darf handeln. Alles das darfst du auch, aber mit ein wenig Blick auf die Menschenwürde wäre schon geholfen, findest du nicht?Deine SEELE sucht nach Hilfe. Sie schreit ganz laut. Hör mal genau hin, hör in dich rein, suche die Stille und den Frieden in dir.

    Zitat
    Viel geschrieben Marianne, leider aus meiner Sicht und der Unterzeichner / Herausgeber
    der Patientenverfügung alles daneben,
    Note 6 , setzen.

    Schön, dass du an dieser Stelle DEINE MEINUNG deutlich machst. Das darfst du und das sollst du auch.
    Du bedauerst es, dass meine Beiträge daneben liegen? „LEIDER“ schreibst du.Das braucht dir nicht LEID zu tun. Ich bin schon „groß“ und suche mir meine Lehrer selber. Eine Benotung erübrigt sich dementsprechend.
    Apropos Noten: Noten können Kinder wahrlich psychisch belasten und in Folge krank werden lassen.

    Ich schau mir im übrigen auch deine teils sehr wichtigen und guten (aus meiner Sicht) Beiträge bei YouTube an.

    Lass dich einladen von mir, eine Reise zu einer möglichen neuen Erkenntnis zu machen:

    http://www.youtube.com/watch?v=wEC7oG-9AlE

    Berichte mir im Anschluss, wenn du willst, welche neuen Erkenntnisse du geschlossen hast.

    LG
    Marianne

    #16 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 14.03.2013 21:27
    von Marianne

    Hallo Rainer Zufall,
    um auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen, warum der Eine besser klar kommt, und der Andere weniger, schau dir mal folgenden Artikel an.

    Resilienzen sind das Geheimnis, wie ich denke.

    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/psychologie-das-geheimnis-einer-robusten-seele-1.1017907

    Diese Unterschiede sind es, die unser Leben so bunt machen, und zeigen uns, dass wir alle Individuen sind, einzigartig,

    LG
    Marianne

    #17 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 15.03.2013 20:06
    von Rainer Zufall

    Vielen Dank euch ALLEN für eure Beiträge!

    Vorneweg möchte ich zur Diskussion über, von und mit Chen-Xin sagen, dass ich es schade finde, wenn es so weit kommen sollte, dass er ausgeschlossen wird. Auch wenn mir das doch wie ein sehr stumpfes Schwert erscheint.
    Mir geht es so, dass ich ewig lange Texte lesen muss und so viele Gedanken sich entwickeln, dass ich, sobald ich schreibe, die Hälfte vergessen habe und es mir schwer fällt, alles einzuordnen. Das geht mir im wissenschaftlichen Disput ähnlich. Allerdings habe ich da mein Thema (nicht so vielfältig wie hier) und das System ist eben so. Was ich auch schon kritisiert habe.
    Aber Wissenschaft lebt zu einem guten Teil von Kritik. ^^
    Sollten wir hier eine wissenschaftliche Diskussion anstreben, bin ich weg. Denn das ist sehr mühevoll und ich habe hier noch nichts gelesen, was an der Uni zu einem Schein reichen würde.
    Chen-Xi versucht das ab und an. Das finde ich eigentlich klasse, denn ich kenne nicht viele 19jährige die Spaß an der Forschung haben. Aber es ist eben ein mühsamer Weg und hier sehe ich eher ein Forum, dass durch teils negative Erfahrungen schon Energie genug kostet. Also lass es uns hier in diesem Thread ein bisschen lockerer angehen.
    Die schiere Masse deiner Worte vergräbt manchmal die wichtigen und richtigen Aussagen. Sie sind dann eher die Nadel im Heuhaufen. Deine links checke ich zumeist, aber ich habe auch diesmal nicht alles gelesen, es war mir zu viel.
    Legen wir nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
    Auch wenn ich Chen-Xis Meinung teile, dass ein gewisses Maß an Exaktheit durchaus Sinn macht. Aber es ist eben, wie Fiete bemerkt hat, unerlässlich, zuerst eine logische Stringenz in die Argumentation zu bringen.

    Nun zu meinem Thema:

    Ich wollte eure Meinungen hören. Durchaus auch subjektiv und einem Bauchgefühl folgend. Ich wollte keine Diskussion beginnen, denn dazu gibt es sicher geeignetere Foren. Oder einen neuen Thread. Auch denke ich, dass die Wissenschaft immer im Rückblick sagt: Damals hat man das Falsche angebetet.
    Deshalb würde es mich freuen, wenn wir recht unkommentiert die einzelnen Aussagen stehen lassen. Der Thread könnte eher dadurch wachsen, dass jeder, wenn er nen neuen link oder so hat, der seine These untermauert, diesen dann postet. Das ist zum Teil auch schon geschehen. Dann hat jeder die Möglichkeit das zu lesen oder es zu lassen.
    Nachfragen ist natürlich erwünscht (:

    Es ist aber auch OK keine Meinung zu sagen. Fiete hat das, glaube ich, gemacht. Es war gestern schon spät und vielleicht habe ich es überlesen, dann Sorry^^

    Paradox finde ich, dass es allgemein eine unglaubliche Nachfrage nach Therapeuten und Beratern gibt, aber in gewissen Situationen (etwa mit dem JA) schon die Vermutung einer Beeinträchtigung (etwa eine zwangsläufige Erschöpfungsdepression – sofern es sie gibt – verursacht durch die natürlichen gesunden Gefühle von Eltern oder Kinder, die entsorgt oder entrissen werden) das Aus für die Betroffenen bedeuten kann.

    LG und schönes WE!

    #18 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 15.03.2013 22:09
    von Fiete2

    Dem kann ich mich nur im Großen und Ganzen anschließen.

    Zur Sache mit Chen Xin Danny möchte ich Euch bitten, die Angelegenheit, zumindest vorläufig, ruhen zu lassen. Ich warte im Moment noch auf Feedback von Jens ( Redaktion ). Im Endeffekt muß er die genaue Entscheidung fällen, da ich keinen Backendzugang habe. Außerdem bin ich als z.Zt. einziger Mod. hier, noch dazu rein ehrenamtlich, der Meinung, daß es meine Pflicht ist, wenigsten eine Art Teamentscheid durch Rücksprache zu versuchen, besonders weil ich ansonsten auch als einfacher User hier eine eigene Meinung vertrete und v.dh. zumindest vorbehalten muß, möglw. nicht immer ganz so neutral zu sein, wie wünschenswert wäre. Ein ziemlicher Spagat, der per se einiges an selbstkritischer Reflexion verlangt, weshalb ich mich im Zweifel lieber absichere. Das wesentliche dazu scheint mir gesagt zu sein, alles weitere sehen wir später.

    Zum Thema:
    Ich persönlich hätte nichts gegen eine Diskussion, allerdings im lockeren, toleranten Rahmen. Einfach weil ich vermute, daß es immer mal vorkommen wird, daß rein informativ eingestellte Links, Thesen u.s.w. den einen oder anderen reizen, einen Kommentar dazu abzugeben, ggf. auf einen solchen etwas zu erwidern. Und das ist grundsätzlich ja auch völlig okay. Aber ich denke auch, das man dabei versuchen sollte, einen angemessenen Rahmen beizubehalten, allein schon um die Offenheit für weitere Beiträge zu erhalten.
    Übrigen habe ich durchaus schon etwas Meinung hier angedeutet ( im Vergleich mit dem Pferd ), die aber weder konkretisiert noch generalisiert, sondern eher darauf abgestellt, daß es nahezu immer mehrere Möglichkeiten gibt, die man im Einzelfall sorgfälitg abwägen sollte.

    Sehr treffend finde ich das Paradoxon im letzten Absatz von Rainer und die darin aufgeführte ( gar nicht paradoxe ) „gesunde Krankheit“. Das ist nämlich ein Punkt, der gern übersehen oder gar bestritten, oder einfach verdrängt wird.
    Die meisten Krankheiten ( egal nach welcher Definition des Begriffes ) sind nämlich insofern ganz gesunde Reaktionen des Organismus um etwas zu verarbeiten, was ansonsten schlimmer, wenn nicht sogar existenzbedrohlich werden könnte.
    Damit sind wir auch wieder voll im JA-Geschehen.
    Ein Burn-out, oder ein Entzugstrauma ist eine ganz normale Reaktion von Eltern deren Kind entzogen ist, bzw. auf den darauffolgenden Stress.
    Beibt derartiges im Extremfall scheinbar aus, muß man sich möglw. schon eher Gedanken machen, was da vlt. hinterstecken könnte.
    JÄ und weitere Beteiligte u. Mitwirkende gehen da oft wie „Sozialchirurgen“ vor, nach der Methode: das ist krank, das muß amputiert werden ( noch dazu ohne jede diagnostische Kompetenz ).
    M. a.W.: Eine wirksame Therapie, ja sogar eine einigermaßen gesicherte Diagnose, wird verweigert, statt dessen wird eine halbe, oder ganze Familie auf ( oft völlig ungesicherten ) Verdacht vollständig abgetrennt.
    Das erlaubt dann m.E. in praktisch jedem Fall die Gegenfrage, ob nicht die eigentliche Störung bei dem liegt, der diese Separation vornimmt, da die Maßnahme unter diesen Umständen in den seltensten Fällen angemessen oder verhältnismäßig sein kann. Zumindest eine deutliche kognitive Störung kann also schon mal begründet vermutet werden, daraus folgend möglw, weitere und schlimmere ( bspw. kann u.U. radikaler Narzissmus vorliegen ).
    Und ich habe mal irgendwo gehört o. gelesen, daß gerade die paradoxen Störungsverhältnisse ( also hier z.B. eine logisch folgende „gesunde“ Störungsreaktion, die als pathologisch dargestellt wird, durch wen, der selbst möglw. pathologisch ist, aber als „der Gesunde“ auftritt ) nahezu zwangsläufig stark aufschaukeln, was dann kurioserweise den tatsächlich Gestörten in seiner Zielsetzung sogar noch unterstützt und bestärkt. Ein Ablauf, den ich in den meisten mir bekannten Fällen meine beobachten zu können.
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #19 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 18.03.2013 13:55
    von azrael

    Zitat von Fiete2 im Beitrag #19

    Und ich habe mal irgendwo gehört o. gelesen, daß gerade die paradoxen Störungsverhältnisse ( also hier z.B. eine logisch folgende „gesunde“ Störungsreaktion, die als pathologisch dargestellt wird, durch wen, der selbst möglw. pathologisch ist, aber als „der Gesunde“ auftritt ) nahezu zwangsläufig stark aufschaukeln, was dann kurioserweise den tatsächlich Gestörten in seiner Zielsetzung sogar noch unterstützt und bestärkt. Ein Ablauf, den ich in den meisten mir bekannten Fällen meine beobachten zu können.

    von solchen strukturen habe ich auch schon mehrmals gelesen, und sie damals bei meiner tochter auch selbst erlebt
    wähle deine feinde mit bedacht *nägel polier*

    #20 RE: psychische Kankheit vs. individueller Charakter in Entwicklung, Gesundheit, Erziehung der Kinder 18.03.2013 19:29
    von Tigress

    Zitat von azrael im Beitrag #20
    Zitat von Fiete2 im Beitrag #19

    Und ich habe mal irgendwo gehört o. gelesen, daß gerade die paradoxen Störungsverhältnisse ( also hier z.B. eine logisch folgende „gesunde“ Störungsreaktion, die als pathologisch dargestellt wird, durch wen, der selbst möglw. pathologisch ist, aber als „der Gesunde“ auftritt ) nahezu zwangsläufig stark aufschaukeln, was dann kurioserweise den tatsächlich Gestörten in seiner Zielsetzung sogar noch unterstützt und bestärkt. Ein Ablauf, den ich in den meisten mir bekannten Fällen meine beobachten zu können.

    von solchen strukturen habe ich auch schon mehrmals gelesen, und sie damals bei meiner tochter auch selbst erlebt

    Es ist genau das, was wir gerade durchmachen! Schon die Idee, dass ein Muster dahinter stecken kann, ist sehr gruselig!

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

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