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Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Michael-Strerath vor 4 Jahre, 8 Monate.

OLG: Jugendamt darf leibliche Eltern bei religiöser Erziehung nicht übergehen


  • Redaktion
    Moderator
    Redaktion

    In einer bedeutenden Entscheidung hat das Oberlandesgericht Hamm die religiösen Rechte von Eltern gegenüber dem Jugendamt gestärkt. In seiner Entscheidung zu Az. 2 UF 223/15 stellte das Gericht fest, dass auch im Falle eines Einvernehmens zwischen Pflegeeltern, dem Jugendamt und einem Pflegekind, das das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, das Erstbestimmungsrecht über die religiöse Erziehung des Kindes, das den leiblichen Eltern zukommt, nicht ausgehebelt werden kann. weiterlesen…

    Quelle: sabahdeutsch.de – 14.05.2016


  • Michael-Strerath
    Moderator
    Michael-Strerath

    Ein Fall aus der Jugendhilfe, gar nicht lange her:
    Hat ein Jugendlicher das 14te Lebensjahr vollendet, darf dieser seine
    Religion selber wählen. Im bekannten Jugendhilfe-Fall Chen-Xin Danny aus Moers NRW legte man
    ihm allerdings Steine in den Weg und zwar vom Jugendamt. Der entschloss sich
    nämlich zum christlichen Glauben zu konvertieren. Doch da hatte er die Rechnung
    ohne das Jugendamt und Heimleiterin der Evang. Kinderheimat GmbH in Neukirchen-Vluyn
    machen wollen, zudem war der Leiter des Stadtteiljugendamtes als Presbyter tätig.
    Der nämlich und andere Mitarbeiter des Jugendamtes wollten verhindern, dass
    er außer dem Heim Kontakte über den Konfirmandenunterricht usw. bekam. Das war
    nämlich der Hauptgrund, das verhindern zu wollen. Doch Chen-Xin Danny schrieb
    darauf erst die Kreissynode an des Kirchenkreises und doch der Leiter des
    Stadtteil-Jugendamtes versuchte über die Kreissynode die Konversion unmöglich
    zu machen, indem behauptet wurde, er sei geistig behindert. Als trotz Rücksprache
    mit dem Pfarrer der evangelischen . Kirchengemeinde in Neukirchen-Vluyn ( Dorfkirchengemeinde)
    es keinen Fortschritt gab, schrieb er die Landessynode der Evangelischen
    Kirche an. Doch vom Jugendamt hatte man ihn zu dieser Zeit schon gesetzwidrig
    in eine Klapse verfrachtet. Dort schrieb er nun an den Landesbischof ( Landessynode der
    evangelischen Kirche) und bat darum getauft und konfirmiert zu werden. Im Abschlussbericht
    der Klapse, hier die Kinder- und Jugendpsychiatrie der LVR in Bedburg-Hau bei Kleve
    formulierte man dann falsch und wohl mit Absprache des Jugendamtes Moers,
    den Satz im Abschlussbericht, er zeige ein paranoides Verhalten, was
    in dem Schreiben an den Bischof zum Ausdruck käme ( sic !) – Die Abschlussberichte wollte
    man weder ihm noch mir freiwillig rausgeben, Erst mit Androhung eines Polizeieinsatzes
    und durch mein striktes, rabiates Auftreten in der Klapse wurden uns dann die Abschlussberichte
    übergeben. Außerdem konnte ich ihn über den Bundesgerichtshof in Karlsruhe dort
    rausholen, weil ganz klar erwiesen war, dass er über Lügen der JA- Mitarbeiter
    dort eingewiesen wurde. Selbst der Familienrichter kümmerte sich nicht darum.
    Und von dem Landesbischof, vielmehr vom Superintendenten, gab es dann die strikte Anweisung
    man solle seinen Wunsch nach Taufe und Konfirmation sofort nachgeben, was dann der Pfarrer auch
    bereitwillig tat und ihn sogar noch wegen des Jugendamts-terrors heimlich an einer Konfirmandenfreizeit
    teilnehmen ließ. Es war ein Glücksfall sich taufen und konfirmieren zu lassen.
    Und warum ? Zu dieser Zeit des Konfirmandenunterrichts warf man nämlich
    den 16-jährigen Jugendlichen auf Anweisung des Moerser Jugendamt ( Moers-Repelen)
    aus dem Heim, um ihn derart zu nötigen sich in einer von ihm gehassten
    Pflegefamilie unterbringen zu lassen und ihn damit von seinem eineiigen Zwillingsbruder,
    den er heiß liebte, zu trennen. Die Mitarbeiter des Jugendamtes ( er war Amtsmündel)
    belogen die Polizei, das Familiengericht, die Staatsanwaltschaft, seine Lehrer
    , seine Eltern und Brüder wie auch Verwandten, er sei freiwillig abgehauen.
    Gelogen hat vor allem eine Frau Schulz vom JA Moers-Repelen. Ich kann es hier so
    deutlich schreiben, weil es nachgewiesen ist und also der Wahrheit entspricht.
    Das war ganz klar eine kriminelle Lüge, ja sogar die Polizei anzulügen, bei der
    man dann noch die Frechheit beging und eine Vermisstenanzeige erstattete.
    Und der Beweis ? Der Beweis dafür, dass er tatsächlich rausgeworfen
    wurde, ist ganz einfach zu nennen. Als er kurz vor Dunkelheit rausgeworfen wurde,
    wie ein Stück Sperrmüll, setzte er sich vor der Dorfkirche auf eine Bank, wo ihn sein Taufpastor und
    Pfarrer, bei dem er den Konfirmandenunterricht besuchte, sitzen sah. Dieser fragte
    warum er dort sitze. Der Jugendliche sagte ihm, er sei rausgeworfen worden. Die
    Frage nach dem Warum aber konnte er nicht beantworten. Da radelte der Pastor
    zum Kleinstheim auf der Gartenstraße in Neukirchen-Vluyn und befragte hierzu
    die Heimleiterin, die dann auch zugab, sie hätte ihn im Auftrage des Jugendamtes
    aus dem Heim geworfen. Warum aber sie das tun musste, konnte sie nicht sagen oder
    wollte es nicht sagen.
    Warum ich das hier schreibe, nein es ist nicht vom Thema ab. Hiermit soll
    verdeutlicht werden, wie wichtig Außenkontakte für Heimkinder sind und bei
    der Kirchengemeinde findet man nicht selten Zuspruch und Hilfe bei Personen
    nämlich die ihren Glauben auch ernsthaft praktizieren. Das kann aber genauso
    gut eine jüdische oder islamische Gemeinde sein.
    Ist ein Kind unter 14 Jahren bereits in einer Kirchengemeinde integriert, sind
    die Heime und Jugendämter schnell dabei, dass Kind dort auszugliedern, wenn
    damit erreicht wird, dass es keine unerwünschten Kontakte mit den Eltern
    bekommt, die vielleicht auch in der Kirchengemeinde tätig sind. Diesem familienfeindlichen
    Verhalten der Jugendämter und Heime hat man jetzt einen Riegel vorgeschoben.
    Es gilt also: Vor dem 14ten Lebensjahr bestimmen die leiblichen Eltern die
    Religionszugehörigkeit und nach diesem Alter, also ab dem 14ten Lebensjahr
    ausschließlich der Jugendliche, welche Religion er ausüben möchte. Zu
    respektieren ist auch, wenn dieser überhaupt nicht religiös tätig werden will.

    Dipl.-Päd., Dipl. Soz,.Päd, Michael Strerath ( Muslim )
    Erziehungswissenschaftler und Sozialpädagoge
    -Experte für Erziehung und Soziales
    -Krisenintervention für Kinder und Jugendliche in Not
    Erstelle zwecks Vorlage beim Familiengericht, Schule,
    Jugendgerichtshilfe und Psychiatrie preiswerte
    erziehungswissenschaftlich-sozialpädagogische Gutachten

    Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres
    Daseins. Sie sollen es auch regieren.
    ( Wilhelm Reich, Psychoanalytiker )

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