Interessante Themen für Sie:

Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 4 Jahre, 9 Monate.

Jugendamt als Diskrimminierungsamt


  • Redaktion
    Moderator
    Redaktion

    #1 Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 17.05.2015 20:39
    von Corinna

    Hallo,

    ich bin Corinna 35 Jahre und seit fast zwei Jahren mit meinem Mann bei der Inlandadoptionsstelle gemeldet.

    Lt. Aussage der Mitarbeiterin haben wir hier sowieso so gut wie keine Chance, da ich eine Gehbehinderung habe. Wir haben aber gleich betont, dass wenn ein Kind in Frage kommt mein Mann zu Hause bleibt, der ja gesund ist. Bei einer letzten Nachfrage meines Mannes bekam er zur Antwort: „Ich habe Ihnen doch schon gesagt, dass es aufgrund der Behinderung ihrer Frau so gut wie keine Chance gibt.“ Auch die Nachfrage der Behindertenbeauftragten der Stadt hat nur gebracht, dass diese uns sagte, leider kann man hier nicht viel machen, da Sie nichts schriftlich haben. Das einzige, was wir machen könnten, ihr sagen, wenn die abgebenden Paare ein Problem mit meiner Behinderung haben, wir gerne bereit sind sie kennenzulernen und andersrum. Das haben wir auch getan. Ich fühle mich diskrimminiert und weiß nicht, ob ich das noch lange durchstehe.

    Mittlerweile denken wir auch es ist verschwendete Zeit! Vielleicht sollten wir uns von Inland verabschieden und eher auf Ausland gehen, was natürlich auch eine Kostenfrage ist.

    #2 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 22.05.2015 23:56
    von Fiete2

    Hallo Corinna,
    ich kann gut verstehen, daß Dich die persönliche Meinung dieser Verwaltungssachbearbeiterin ärgert. Zeigt der Vorgang doch, daß in Jugendämtern Menschen vom Bürgermeister o. Landrat beschäftigt und z.T. sogar mit sehr weitreichender Macht ausgestattet werden, die aus menschlicher Sicht noch nicht mal für niederste Hilfsarbeitern charakterlich geeignet sind.
    Eine ( insofern aktive ) Diskriminierung kann aber überhaupt nicht gegeben sein, da es gar keinen Fall gibt, der auf eine solche schließen ließe.
    Die aktuell grassierende Mode, sich „irgendwie diskriminiert zu fühlen“, hat ja nun nichts mit rechtlichen, oder sonstigen Tatsachen zu tun, sondern ist ein politisches Instrument, Minderheiten für äußerst fragwürdige Zwecke zu instrumentalisieren, um nicht zu sagen, zu mißbrauchen.
    V.dh. erinnert mich Dein Post ein wenig an die abstruse Diskussion um das „sich diskriminiert fühlen“ von schwulen Partnerschaften, weil man ihnen keine gesetzliches Sonderrecht Kinder zu adoptieren einräumt.

    Dazu gibt es einiges zu sagen. Nämlich, daß es überhaupt keine Sonderrechte geben kann und darf.

    Mit einer Ausnahme und das sind die Kinderrechte. Diese sind vorrangig zu beachten ( was von unseren staatlichen Institutionen und Gerichten leider verweigert wird, obwohl es seit spätestens 2010 vollumfänglich nationales Recht ist und im Range eines – ebenfalls vorrangig zu beachtenden – Bundesgesetzes steht ).
    Ansonsten gibt es die Individualrechte, also in diesem Zusammenhang die allgemeinen Menschenrechte, die im übrigen auch für die Kinder gelten, nur eben daß diese sie nicht unbedingt selbst vertreten oder einfordern können.
    Gruppenrechte, wie sie in letzter Zeit immer stärker in der Diskussion sind, kann und darf es logischerweise nicht geben, denn das wäre praktisch immer eine ECHTE Diskriminierung anderer Gruppen oder einzelner Menschen.

    Somit ergibt sich zwangslogisch, daß es ein Adoptionsrecht von Erwachsenen per se gar nicht geben kann.
    Wie sollte ein solches denn ausgeübt werden?

    Sollte der Staat ( wie es übrigens in D. tatsächlich passiert ) Eltern die Kinder wegnehmen, um das Adoptionsrecht von Erwachsenen zu befriedigen, die sich sonst „irgendwie diskriminiert“ fühlen?
    Tatsächlich wird das ja hier in D. so praktiziert und es ist mit der wichtigste Grund warum es Seiten wie Jugendaemter.com gibt. Diese halb staatliche, halb privatwirtschaftliche Willkür an Kindern durch Entziehung ihrer essentiellsten Rechte muß schnellstmöglich beendet werden!

    Kein Erwachsener Mensch kann das Recht haben, Kindern ihr Recht auf ihre Eltern und ihr Zuhause zu verweigern oder gar aktiv zu entziehen.
    Auch Schwule oder Behinderte nicht, ganz egal, ob sie in Paargemeinschaft oder allein leben!
    Das Recht auf Adoption muß ein Recht des konkret bedürftigen Kindes bleiben, resp. wieder ein solches werden!

    Zitat
    „Das einzige, was wir machen könnten, ihr sagen, wenn die abgebenden Paare ein Problem mit meiner Behinderung haben, wir gerne bereit sind sie kennenzulernen und andersrum.“

    Nun ja, dieses Zitat verrät einen recht naiven Glauben, nach dem es Elternpaare gibt, die sich wünschen ihr Kind würde von anderen Leuten großgezogen. Und folgert daraus, daß es zwischen den Eltern und den Adoptionspflegepersonen persönliche Abmachungen gäbe, wie die Entelterung und das Weiterleben in der Pflegestelle auszugestalten wären.
    Das mag es in sehr seltenen, insofern arg kuriosen, Einzelfällen vielleicht sogar geben, aber es ist ganz und gar nicht die Regel.

    Üblicherweise werden Eltern die Kinder weggenommen, man entzieht dem Kind und den Eltern die familiären Rechte und dann wird das Kind, meist über Pflege- u. Adoptionsholdings, an Subunternehmer u./o. Adoptionswillige weitervermittelt.

    Kontakte zwischen den Eltern und den „Kindesempfängern“ sind seltene Ausnahme.

    Sie wären auch unpraktisch, denn dadurch würde möglw. ein Informationsaustausch stattfinden, es würde dem Pflegepersonal u.U. bewußt, daß die vorher zur Motivation erhobenen Verleumdungen gegen die Eltern Phantasieprodukte sind, das Kind würde oft in seinem Wunsch bestärkt wieder nachhause zu dürfen u.s.w..

    V.dh. wird i.d.R. alles getan, um die Eltern als Verbrecher/tot/psychisch krank o.ä. darzustellen und jeden Kontakt der Pfleger und des Kindes zu ihnen zu verhindern.

    Der „Tipp“ den man Euch gab ist also bestenfalls blanker Hohn.

    Ich möchte die oben erwähnten rechtlichen Aspekte mal anhand eines fiktiv konstruierten praktischen Beispiels erläutern, aus dem hoffentlich klar wird, wir bizarr dieser Mißbrauch von Personengruppen durch Politlobbies ist, welche bestimmten Menschen einreden sie müßten sich „irgendwie diskriminiert“ fühlen, weil man ihnen keine Privilegien ggü. anderen einräumt.

    Normalerweise nehme ich dazu das Beispiel von Bobby Brederlow, einem Schaupieler mit Trisomie 21, der von seinem schwulen Bruder adoptiert wurde ( ganz ohne ein Gruppenprivileg für schwule Paare, also auf dem üblichen Wege ), heute werde ich aber einfach mal den Fall „Corinna’s Nichte“ erfinden.

    Wir nehmen einfach mal an, Du hättest einen Bruder, der ist zwischen 20 u. 30 Jahre alt und seit 7 Jahren verheiratet. Aus der Ehe stammt ein Kind, nennen wir es Yvonne, im Alter von 5 Jahren.

    Dein Bruder und seine Frau sterben bei einem Autounfall während Yvonne im Kindergarten ist.

    Deine Eltern leben schon länger nicht mehr, weitere Geschwister hast Du nicht und bei der Frau Deines Bruders sieht es genau so aus.

    Yvonne kennt Euch gut, ihr seht Euch des öfteren. Du und Dein Mann lebt in relativ stabilen Verhältnissen, jedenfalls gibt es keinen Grund zu der Annahme, daß Du die besten Interessen von Yvonne in irgendeiner Form gefährden würdest, wenn das Mädchen bei Euch leben würde.

    Damit hat Yvonne nicht nur das Recht ( als ansonsten Waise ) adoptiert zu werden, sondern Du bist die zuvördert dazu heranzuziehende Kandidatin.

    Ob das in der Praxis tatsächlich dabei herauskommt, daß Yvonne zu Euch gegeben wird, ist eine ganz andere Frage, denn es ist nicht unwahrscheinlich, daß das zuständige Jugendamt und irgendwelche Adoptionswilligenholdings einen schmutzigen Krieg um das Kind beginnen, um es lukrativ als Humanressource abzuschöpfen. Und da viele Familienrichter an diesem ekelhaften Geschäft mitprofitieren, wäre Yvonne’s Chance bei Euch leben zu können bestenfalls 50:50. Aber das hat mit Recht und Gesetz nix zu tun, sondern mit den mafiösen Verhältnissen im deutschsprachigen Raum ( siehe Beispiel 2 ).

    Rein rechtlich ist der Fall aber ganz klar, insofern, daß es vollkommen unerheblich ist, ob Du nun gehbehindert bist oder nicht. Solange sich durch ein Leben bei Euch keine gravierenden Gefährdungen Yvonne’s bester Interessen ergeben, muß das Kind zu Euch gegeben werden.

    Vielleicht verstehst Du jetzt etwas besser, warum diese JA-MA zwar sicherlich ein reichlich charakterschwacher Mensch ist, der Dich aber in Punkto Adoption gar nicht diskriminieren kann, solange gar kein Kind den dringenden Bedarf hat, von Dir adoptiert zu werden ( wodurch Du im übrigen NICHT zur Mutter würdest und Dein Mann nicht zum Vater, obwohl Dir analoge Befugnisse eingeräumt würden: Ihr würdet – ich hoffe das wird am Beispiel deutlich – Onkel und Tante bleiben und lediglich als eine Art Dauerpflegepersonal fungieren, egal ob einer von Euch mit dem Kind verwandt ist, oder nicht ).

    Tatsächlich wird durch ein Nachgeben, wenn Personengruppen sich diskriminiert fühlen und Sonderrechte einfordern ( sei es mit realem Grund, oder einfach weil sie von menschenverachtenden Lobbies instrumentalisiert werden, wie jetzt die Schwulen und Lesben ), meist das Gegenteil dessen erreicht, was vordergründig behauptet wird, nämlich ( im konkreten Familienrecht ) eine tatsächliche Diskriminierug von Kindern und die Mißachtung ihrer natürlichen Rechte.

    Dazu drehen wir das fiktive Beispiel einfach mal um und passen es an die reale Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz ( und einigen weiteren Ländern ) an.

    Wir unterstellen einfach mal, Yvonne ist gar nicht Deine Nichte, sondern die eines ganz anderen Menschen, nennen wir ihn einfach mal Thomas.

    Thomas ist kerngesund ( bist Du ja eigentlich auch, aber er hat keinerlei Behinderung ) und hat eine Freundin, mit der er aber nicht fest zusammenlebt.

    Nun hast Du, weil Du Dich diskriminiert fühlst, zusammen mit den recht mächtigen Behindertenverbänden jahrelang politischen Druck ausgeübt und es durchgesetzt daß Euch – als Behinderten – ein einfachgesetzliches Adoptionsrecht eingeräumt wurde, also ein Sonderrecht, daß es ansonsten weder für nichtbehinderte Individuen, noch für Paare, oder für wen auch immer gegeben hat und das eigentlich ( siehe Beispiel 1 ) völlig überflüssig ist. Dieses Recht wurde nur für Euch als Gruppe neu geschaffen, damit Ihr Euch nicht mehr „irgendwie diskriminiert“ fühlen müßt. Adoptieren konnten Behinderte auch vorher schon, aber jetzt haben sie ein unverbrüchliches gesetzliches Recht dazu, das sonst niemand hat.

    Aber es hat für einige mächtige Politiker viele Wählerstimmen gebracht, die charakterschwache ( und das ist sie immer noch ) Jugendamtstante hat sich mit Dir angefreundet, Du bist mittlerweile Mitglied eines „Adoptionsrechts“-Verbandes und Subunternehmer einer Pflege- u. Adoptionsholding. Man konnte Dein lächelndes Gesicht schon auf mancher Broschüre sehen, mit der der Bürgermeister o. Landrat Reklame dafür macht, wie toll „sein“ Jugendamt sich für sich diskriminiert fühlende Minderheiten einsetzt.

    Yvonne betrachtet Thomas zwar fast als eine Art zweiten Papa, auch seine Freundin ist für sie schon lange eine Art Tante, aber man interessiert sich überhaupt nicht für ihre besten Interessen und Rechte, sondern weist Dir das Kind zu ( und das geschieht in D. täglich, das ist der Alltag ).

    Jeder Kontakt zu Thomas wird konsequent unterbunden, damit „Ruhe in den Fall“ kommt.

    Das Kind reagiert rebellisch, kommt erst in psychologische, dann in psychiatrische Behandlung, z.T. sogar stationär.

    Thomas wird mit Klagen überzogen, weil er sich beschwert und an die Öffentlichkeit geht, man begutachtet ihn auf „Schuldfähigkeit“, er wird wirtschaftlich und gesellschaftlich vernichtet, vielleicht sogar zum „Verbrecher“ abgestempelt und immer mal in den Knast gesteckt.

    Yvonne wird nie einigermaßen unbeschwert aufwachsen können. Du suchst Dir ( vielleicht mit Hilfe der JA-MA, oder über die Verbände ) ein neues Kind, weil sie nicht pflegeleicht genug ist, wirst Dauerpflegestelle für mehrere, gelegentlich wechselnde Kinder und erziehlst damit ein hohes Einkommen.

    Yvonne’s letzter Verwandter – Thomas – ist ihr fremd, sie wächst als Mensch ohne stabile soziale Bindungen auf, durchläuft zeitweise eine Heimkarriere, wird möglw. drogenabhängig, kriminell, oder ähnliches, jedenfalls ist ihre Existenz als Jugendliche schon nahezu unrettbar zerstört.

    Möchtest Du das?

    Das ist aber die „ganz normale“ Realität in diesem Land ( und weiteren )!

    Ansonsten hast Du aber durchaus Recht, es werden in den Jugendämtern quasi „beschützende Werkstätten“ für Menschen geschaffen, die normalerweise in gar keinem sozialen Bereich arbeiten dürften. Noch dazu arbeiten sie in einem rechtsfreien Raum, w.h. es ist praktisch unmöglich sich wirksam über sie zu beschweren, oder sie gar zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sie ihre obskuren psycho-sozialen Gelüste u./o. ihr Geschäftsineresse an kleinen Kindern und deren Familien ausleben.

    Sie beliefern und verwalten nahezu ohne jede Kontrolle die größte, reichste und am aggressivsten expandierende wirtschaftliche Sparte im gesamten Dienstleistungsbereich: den Kinder- u. Sorgehandel, auch Streitbewirtschaftungsindustrie genannt.

    Liebe Corinna, wenn ich Dein Eingangsposting richtig verstehe, bist Du kinderlos.

    Sei froh darüber, für Dein ungeborenes Kind ist es das beste, gar nicht erst diesen Gefahren ausgesetzt zu werden.

    Und solltest Du, warum auch immer, doch mal zu einem Jugendamt müssen, dann gehe niemals allein dorthin, sondern immer mit Deinem Beistand nach § 13 SGB X und sorge für ein mindestens zweimal glaubhaft gemachtes „Gedächtnis“-Protokoll.

    Dann hast Du die Möglichkeit, solche Personen, wie die von Dir erwähnte JA-MA ggf. juristisch zu belangen, wenn sie Dir ggü. beleidigend wird o.ä..

    Infos und Beispiele zum herauskopieren findest Du hier im Forum:

    Beistand, Zeugen, Bevollmächtigte u.ä.

    Eidestattliche Versicherungen/Glaubhaftmachung

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    zuletzt bearbeitet 23.05.2015 00:36

    #3 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 28.05.2015 13:04
    von Tigress

    Lieber Fiete,

    grundsätzlich hast Du die Mechanismen wieder einmal schön und umfassend erklärt! Nur: Die Machtposition und das Interventionsinteresse der Behindertenverbände unterschätzt Du grundlegend. Leider werden Menschen mit Behinderungen nur allzu oft im öffentlichen Leben von Menschen ohne Behinderungen – darunter viele in dem Bereich tätige Profis – vertreten. Die Folgen kann sich Dein wacher Verstand leicht ausrechnen. Zudem neigen viele Jugendamtsmitarbeiter und Familienrichter tatsächlich dazu, die Erziehungsfähigkeit von Eltern mit Behinderungen infrage zu stellen. Diverse Bemühungen Eltern als psychisch oder sonstwie chronisch krank erscheinen zu lassen, sind nichts Neues.

    @Corinna: Bei einem anhaltend hohen Überschuss an adoptionswilligen Paaren sind Inlandsadoptionen tatsächlich mehr oder weniger Glückssache. Und bei Kosten von mehreren zehntausend Euro, die regelmäßig bei Auslandsadoptionen anfallen, ist jeder Versuch, eine Aislandsadoption als einen Akt reiner Menschlichkeit schönzureden pure Heuchelei. Zu viele Interessensgruppen wollen auch hieran verdienen. Leider kann ich Dir auch nicht den Weg über eine Pflegschaft anempfehlen. Wenn Du einen Kinderwunsch hast, dann hast Du einen Kinderwunsch. Als Handlanger einer Institution und eines Trägers wirst Du so nicht glücklich. Du möchtest nicht mit ungewissem Ausgang ein Kind aufnehmen, Dich für jeden nennenswerten medizinischen Bedarf, Kindergarten- und Schulfragen und ähnlichen Dingen mit dem Vormund herum schlagen, oder? Wie würdest Du regelmäßige Umgangkontakte verkraften, vor allem, sollte sich heraus stellen, dass die Herkunftsfamilie nicht annähernd so furchtbar ist, wie man es Dir weismachen wollte? Könntest Du damit umgehen? Und was ist, wenn das Amt einige Jahre später und entgegen aller vorherigen Versprechungen zu dem Schluss kommt, dass Dein Pflegekind in einem Heim besser aufgehoben ist?

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    #4 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 31.05.2015 21:34
    von Corinna

    Die meisten Adoptionen im Inland sind ja inkognito, sodass wir die abgebenden Eltern gar nicht kennenlernen und andersherum. Wenn die leiblichen Eltern ein Besuchsrecht haben, dann müssten wir halt irgendwie damit klar kommen. Ich denke schon, dass wir das könnten. Aber so wie es aussieht kriegen wir da ja keine Chance zu. Leider ging es mir auch so, dass ich zu der Jugendamt-Mitarbeiterin hier nicht so den Draht hatte. Vielleicht auch, weil ich nicht verstehe, was meine Gehbehinderung mit der Erziehung oder der Liebe zum Kind zu tun hat. Das ist auch unbegreiflich für Familie und Freunde, die mich auch gut kennen.
    Die Frage ist doch auch, wenn es so viele Adoptionswillige gibt, warum sind dann so viele Kinder in Heimen?

    Leider werden behinderte Menschen oft „anders“ behandelt als gesunde Menschen. Das ist so!

    Leider ist es ja auch so, dass man Inland- und Ausland nicht gleichzeitig laufen lassen kann.

    Bei der Auslandsadoptionsbehörde geht es eher ab 20.000 Euro aufwärts. Da hatten wir uns bei einer Stelle schon mal informiert. Die Dame dort sagte, man müsste in meinem Fall einfach eine Bewerbung an das entsprechende Land schicken und schauen wie diese Behörden reagieren.

    Pflegschaft kommt für uns nicht in Frage!

    #5 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 01.06.2015 11:18
    von Fiete2

    @ Tigress: sorry, ich kenne mich mit den Behindertenverbänden zugegebenermaßen gar nicht aus, kann also auch nichts zu deren tatsächlichen Einflussmöglichkeiten sagen. Es ging mir lediglich darum den Unterschied zu den Vereinen und Selbsthilfegruppen entsorgter, oder von Entsorgung bedrohter Eltern darzustellen. Und der ist wohl recht klar: Behinderte werden zumindest als zu beachtende Menschengruppe wenigstens offiziell wahrgenommen, während für ihr Kind kämpfende Eltern als Verbrecher, Feinde, verachtenswert und sowieso mindestens selbst Schuld betrachtet und von Behörden, Gerichten, sonstigen Institutionen auch behandelt werden.
    Ansonsten ist mir natürlich durchaus klar, daß auch Behindete im konkreten Fall und sicherlich besonders hinter verschlossenen Türen, oft als reine Verfügungsmasse zur Kostentellenauslastung und ansonsten „Menschen zweiter Klasse“ angesehen werden.

    @ Corinna:
    Das eben ( @ Tigress ) geschriebene bringt mich gerade ein wenig in eine Zwickmühle.
    Wer hier länger mitliest, weiß sicherich, daß ich, wenn es um Kinderhandel geht, egal ob nun im Pflegestellen- o. Adoptionsbereich, üblicherweise kein Blatt vor den Mund nehme und oft auch sehr deutlich werde.
    Und hier treffen nun verschiedene Problematiken aufeinander und die Abwägung fällt im konkreten Fall etwas schwer. Ich bitte also um Nachsicht und weise schon mal vorab darauf hin, daß ich Dich garantiert für genau so „Erziehungsgeeignet“ ( ich mag diesen Terminus überhaupt nicht ) halte, wie jeden anderen Menschen auch. Es gibt kein objektives Kriterium, an dem man festmachen könnte, ob jemand Kinder großziehen kann, oder möglw. nicht.

    Allerdings fällt mir auf, daß Deine Wortwahl darauf hindeutet, daß Du zum Thema „Recht des Kindes auf seine Eltern“ besonders im Kontext von Adoptionsgeschäften scheinbar deutlich einseitig vorgebildet zu sein scheinst.

    Deshalb gleich die klare Ansage: Ein Recht auf Kinder gibt es nicht und darf es auch nie geben!
    Wer meint, sich diskriminiert fühlen zu müssen, weil ihm suggeriert wurde, andere hätten so ein „Recht“, ist Opfer derer, die ihm diesen Unsinn einreden, um ihn gegen andere zu instrumentalisieren. In diesem Fall besonders gegen Kinder und deren Eltern.

    Zitat
    „Die meisten Adoptionen im Inland sind ja inkognito, sodass wir die abgebenden Eltern gar nicht kennenlernen und andersherum.“

    Das ist schimm und wer sich für diese Kinder einsetzen möchte, sollte alles tun, damit das möglichst konsequent geändert wird!
    Jedes Kind hat das Recht, bei seinen Eltern aufzuwachsen und wenn das, warum auch immer, nicht möglich sein sollte, sie zumindest zu kennen und in möglichst engem Kontakt zu ihnen zu stehen.
    Mir ist natürlich schon klar, daß das bei Kindern aus weit entfernten Kriegsgebieten nicht immer möglich sein kann, schlimm genug, aber gerade in so einem Fall sollten sich alle Beteiligten und Mitwirkenden um so mehr bemühen, die Möglichkeiten zu erweitern, anstatt diese einzuschränken, weshalb ich von sog. „Auslandsadoptionen“ überhaupt gar nichts halte, da sie pauschal vorgeben, die das Kind pflegenden Personen könnten sich einfach so als Eltern fühlen und aufspielen. In krassen Fälln kommt es sicherlich vor, daß durch diese Vorgehensweise Kinder quasi als „Heilmittel“ für einen unerfüllten Kinderwunsch mißbraucht werden, indem ihnen ihre Familie einfach weggenommen, oder zumindest gezielt nicht ( und zwar schnellstmöglich ) wiedergegeben wird. Es ist ja sehr einfach da „ein wenig zu schummeln“ ( sehr höflich formuliert, denn tatsächlich handelt es sich dabei um Menschenrechtsverbrechen ).

    Zitat
    „Wenn die leiblichen Eltern ein Besuchsrecht haben, dann müssten wir halt irgendwie damit klar kommen.“

    Exakt andersherum wird ein Schuh daraus. Zunächst ist es eine Diffamierung, Eltern als ( lediglich ) „leiblich“, „biologisch“ o.ä. abzuqualifizieren.
    Eltern sind immer Eltern, alle anderen sind es gerade nicht!
    Bspw. Herbergseltern, Tagesmütter, Väter des Grundgesetzes, Mutter der Kanonen, oder was auch immer, nicht zuletzt auch Stief-, Pflege- u. Adoptiveltern. Das sind alles zu Recht attributtierte Termini, die ein, wie auch immer geartetes, Surrogat bezeichnen, ergo: keine Eltern!

    Und ein Besuchsrecht gibt es in D. glücklicherweise schon lange nicht mehr!
    Derartiges soziales Mittelalter wird zwar in Österreich und der Schweiz noch offiziell gepflegt ( und die Elternverbände kämpfen dafür, daß das endlich abgeschafft wird ), hier in D sind wir aber wenigstens offiziell und in dem speziellen Punkte schon ein winziges Stückchen weiter. Das Kind hat das Recht von seinen Eltern, unabhängig vom Geschlecht, oder sonstigen vordergründigen „Gruppen-Merkmalen“, aufgezogen zu werden, die Eltern haben die Pflicht dazu, welche zugleich zuvörderst ihr ureigenes Recht ist ( siehe Art 6 [2] GG ).
    Und das geht nur mit adäquatem Umgang!
    Per gelegentlichem Besuch ist kein Kind ordentlich ordentlich aufzuziehen!

    Daraus ergeben sich auch Pflichten für alle, die die Eltern unterstützen wollen und müssen!
    Leider werden die vom deutschen Kinder- u. Sorgehandel gezielt unter den Teppich gekehrt, z.T. sogar glatt verleugnet.
    Jeder, der ein Kind im Pflege hat, auch wenn es adoptiert ist, hat sich nach Kräften dafür einzusetzen, daß jede Chance genutzt wird, dem Kind seine Familie wiederzugeben!

    Das heißt allerdings keineswegs, daß ein Mensch der ein Kind pflegt, es nicht lieben dürfte. Gerade Adoptiveltern, die ja von Rechts wegen nur solche werden dürfen, wenn es überhaupt keine absehbare Möglichkeit für das Kind gibt, dürfen das selbstverständlich, sie sollen natürlich alles versuchen, dem Kind familiäre, oder zumindest möglichst ähnliche Verhältnisse zu bieten. Aber sie werden dadurch nie zu Eltern, selbst wenn es sich einspielen sollte, daß das Kind sie mit Mama u./o. Papa anredet.

    Über diese einfachen Grundvoraussetzungen muß man sich einfach mal klar sein, sonst läuft man Gefahr, dem Kind und seiner tatsächlichen Familie schlimmstes anzutun.

    Z.Zt. ist zu dem Thema eine ganz üble Propaganda in unserer politischen und wirtschaftlichen Landschaft am laufen, die soweit führt, daß man in D., Ö. u. CH sogar ein „Adoptionsrecht“ für Schwule Paare einzuführen versucht, mit der irrwitzig abstrusen Begründung, diese hätten ein „Recht auf Kinder“ ( s.o. – das es überhaupt nicht geben kann und darf, weder für Einzelpersonen, egal welchen Geschlechts o. Gruppenzugehörigkeit, noch für Paare, was per se schon ein Gruppenrecht wäre, also etwas, was in den allgemeinen Menschenrechten aus gutem Grunde kategorisch ausgeschlossen wird ).
    Leider laufen dazu sehr viele, äußerst üble Verdummungskampagnen von Medien und Politik, die für viele zig Millionen € menschen- u. besonders kinderverachtenen Unfug in die Welt pusten.

    Um das zu verdeutlichen, drehen wir den Fall doch einfach mal fiktiv um:
    nehmen wir einfach mal an, Du, Corinna, hättest ein Kind mit Deinem Partner. Das Kind ist 5 Jahre alt, Ihr seid eine glückliche Familie. Der Partner stirbt ( ist immer die einfachste Konstellation für so ein Beispiel ).
    Nun mußt Du Hilfen beantragen, um Dein Handicap auszugleichen, sagen wir mal, eine Putzhilfe und einen Fahrdienst.
    Dafür sind die Kostenstellen knapp bemessen und hochausgelastet.
    Die für Inobhutnahmen, Pflegestellen, Adoptionen haben noch hohe Reserven in Euem Ort.
    Und aufgrund des vermeintlichen Rechts homoerotischer Partnerschaften, sind die Plattformen für Adoptionswillige auch brechend voll, es herrscht quasi „Gedränge um’s Kind“. ( Übrigens gibt es tatsächlich, warum auch immer, schon länger mehr Leute, die Kinder „haben wollen“, als es Kinder gibt, die unbedingt irgendwo unterkommen müssen, dazu gibt es recht eindeutige Statistiken ).

    Ergo wird unterstellt, Du wärest nicht „Erziehungsfähig“, möglw. nachdem erstmal mit Druck eine SPFH installiert wurde. Und man gibt ganz frech noch an, es gäbe da ein Lesbenpäärchen, die beide sehr gut zu Fuß sind und von denen eine sogar an einer Schule als Lehrerin arbeitet.
    Mit ein paar weiteren kleinen Mauscheleien und Intrigen wäre es heute schon möglich, dafür zu sorgen, daß Euer Kind dort in Bereitschaftspflege, in Kurzzeitpflege, nach einiger Zeit sogar in Dauerpflege kommt und es ist nicht auszuschließen, daß man Dich permanent bearbeitet, ( da gibt genug probate Methoden ), daß Kind doch – aufgrund eines „Kindeswohls“ – zur Adoption freizugeben.

    Nun stellen Dir nur mal vor, was das für Dich als Mutter bedeuten würde und wie so ein, sicherlich einige Jahre beanspruchender, Vorgang Dich schädigen würde. Und für das Kind ist so etwas noch viel schlimmer, denn es ist gezwungen, sich anzupassen und zu versuchen, damit zu leben.

    Verstehe mich nicht falsch, es kann bestimmt schon mal traurig stimmen, wenn man keine Kinder hat, keine bekommen kann o.ä..
    Aber das gibt einem nicht das Recht, sich Kinder als „Heilmittel“ zu beschaffen, um so seine Traurigkeit in den Griff zu bekommen.
    Und kein Kind zu haben kann niemals eine Diskriminierung sein!
    Außer es wurde einem das eigene Kind weggenommen!

    Und glaube mir, Corinna, ich weiß wovon ich da schreibe, da ich selbst Trennungskind war und auch mal ein Kind hatte, mich v.dh. recht intensiv mit der Materie befasst ( und vieles auch selbst sehr schmerzhaft erlebt ) habe.

    So, jetzt habe ich ziemlich weit ausgeholt, nun aber weiter im Text:

    Zitat
    „Die Frage ist doch auch, wenn es so viele Adoptionswillige gibt, warum sind dann so viele Kinder in Heimen?“

    Dazu fasse ich mal kurz die wesentlichen Stichpunkte zusammen:
    Die allermeisten Adoptionswilligen, wollen gar kein Pflegepersonal sein ( Du und Dein Partner ja scheinbar auch nicht, s.u. ), viele wünschen sich ausdrücklich eine Art „Elternschaft“, warum auch immer ( s.o. ).
    Und die meisten Kinder in Heimen sind nicht zur Adoption freigegeben, sondern müssen auch ganz offiziell möglichst schnell wieder nachhause zurückgeführt werden ( was allerdings eher noch öfter zu verhindern versucht wird und in ein jahrelanges zähes Ringen ausartet ).
    Viele Heimkinder sind nicht gerade pflegeleicht, also sowieso bei Pflegepersonal und Adoptionskandidaten relativ unerwünscht. Ein leicht nachzuvollziehendes Beispiel wären stark behinderte Kinder, aber auch erheblich ( z.B. durch die Inobhutnahme und den dadurch verursachten Kampf gegen die Eltern ) psycho-sozial gestörte möchte kaum wer bei sich zuhause haben. Sie werden in Behinderteneinrichtungen, Heime, Psychiatrien abgeschoben, die damit satt Umsatz machen.

    Um es noch deutlicher zu machen, stelle ich zum Zitierten mal ganz frech die Gegenfrage:
    Nehme Dir mal etwas Zeit und besuche ein paar Heime, Pflegestellen und Adoptivfamilien. Und befrage die dortigen Personen, inkl. Kinder, oder beschaffe Dir sonstwie Daten dazu. Es dürfte unübersehbar dabei herauskommen, daß Du so gut wie gar keine Kinder finden wirst, die aus dem direkten Umfeld von Pflegepersonen stammen und auch nur wenige, bei denen unzweifelhaft ist, daß sich kein Zuhause haben.
    Warum nicht?
    Sind alle Eltern dieser Kinder zu faul ihre Kinder großzuziehen, oder völlig ungeeignet?
    Ganz sicher nicht!

    Die meisten davon könnten, in manchen Fällen vielleicht unter Gewährung von entsprechenden Hilfen, sicherlich besser bei ihren Eltern sein, als in jeder Surrogatbeziehung!

    Deswegen sind wir hier, in diesem Forum zur Website Jugendämter. com. Ansonsten bräuchten man so etwas nicht.

    Zitat
    „Leider werden behinderte Menschen oft „anders“ behandelt als gesunde Menschen. Das ist so!“

    Das ist leider wahr und da treffen wird uns wieder, Corinna. Manchen werden sogar Behinderungen von Verwaltungsangestellten und Juristen einfach angedichtet ( mir z.B. eine psychiatrische Krankheit – ohne jede Diagnose, wohlgemerkt und natürlich ohne dieselbe konkret zu benennen).

    Anders gesagt: wäre ich Richter und es würde in Deinem direkten Umfeld ein Kind zweifelsfrei Adoptionsbedürftig werden, wärest Du vermutlich unter den ersten zu überprüfenden Kandidaten.

    Zitat

    „Bei der Auslandsadoptionsbehörde geht es eher ab 20.000 Euro aufwärts. Da hatten wir uns bei einer Stelle schon mal informiert. Die Dame dort sagte, man müsste in meinem Fall einfach eine Bewerbung an das entsprechende Land schicken und schauen wie diese Behörden reagieren.“

    Allein das liest sich extrem gruselig! Das hat nichts mehr mit dem Bedaf von Kindern zu tun ( eher mit Scheinbedarf an Kindern ) und ich kann nur raten von Organisationen, die solche Geschäftspraktiken haben, so weit wie möglich wegzubleiben!
    Sich bei einem Land zu bewerben, das wohlmöglich die UNmrk u. -krk noch weniger achtet als D., um dort ein Kind zu kaufen, schafft einen Markt, das ist sicher. Das ist Kinderhandel!

    Zitat
    „Pflegschaft kommt für uns nicht in Frage!“

    Das stimmt mich nun wieder fast traurig, Corinna. Denn an gut informierten, die besten Interessen des Kindes beachtenden, Bereitschaftspflegern, die zwar kurzfristig ein Kind aufzunehmen bereit sind, es jedoch so schnell wie möglich wieder an die Eltern zurückgeben wollen, herrscht tatsächlich ein Mangel in D., soweit mir bekannt.

    Gruß…… Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    #6 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 01.06.2015 20:12
    von Corinna

    Hallo Fiete

    also ich empfinde Deine Texte sehr anstrengend. Entschuldige, wenn ich das jetzt mal so sage. Du musst auch nicht jedes Wort auseinander nehmen. 😉

    Aber mal ehrlich, wenn die Frau vom Jugendamt sagt: „Aber Herr…, ich habe Ihnen doch gesagt, dass sie aufgrund der Behinderung Ihrer Frau so gut wie keine Chance haben!“ Ist das dann ein irgendwie diskrimminiert „fühlen“?

    Natürlich haben Kinder ein Recht auf Ihre Eltern. Das Wort „leibliche“ sollte nicht so hoch gewertet werden. Aber ist es nicht manchmal auch im Einzelfall besser, wenn beispielsweise die Mutter drogenabhängig ist und sich nicht um das Kind kümmern kann, sich andere liebende Eltern um das Kind kümmern?

    Pflegschaft kommt aus genau diesem Grund nicht in Frage, da man hier das Kind jederzeit wieder weggenommen bekommen kann. Das würde ich seelisch nicht überstehen.

    LG
    Corinna

    #7 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 03.06.2015 03:45
    von Fiete2

    Hallo Corinna.
    weißt Du, ich würde auch lieber angenehmen Smalltalk pflegen, aber dazu ist hier nicht der Platz. Für Menschen, die sich ernsthaft um ihre oder ihrer Freunde und Bekannten Kinder sorgen müssen, ist das Leben nunmal bestenfalls sehr anstrengend und das ist noch sehr vorsichtig formuliert. Für die meisten ist es wahrscheinlich eher die Hölle. Jedenfalls gar kein Ponyhof. Und für deren Kinder schreibe ich hier.

    Zitat
    „Aber mal ehrlich, wenn die Frau vom Jugendamt sagt: „Aber Herr…, ich habe Ihnen doch gesagt, dass sie aufgrund der Behinderung Ihrer Frau so gut wie keine Chance haben!“ Ist das dann ein irgendwie diskrimminiert „fühlen“?“

    Das kommt darauf an wie man Worte inhaltlich definiert. Mir wurde in der Schule erklärt, daß eine Diskriminierung auf Deutsch eine Benachteiligung wäre.
    Ich weiß zwar – und eben deshalb habe ich in den letzten Kommentaren auch schon ein wenig zu “ sich irgendwie diskriminiert fühlenden“ und gern darin bestätigten und instrumentalisierten Minderheiten geschrieben – daß es heutzutage Mode ist, jede abqualifizierende Meinungsäußerung, und jeden Beleidigungsversuch als „Diskriminierung“ zu bezeichnen, aber es wird damit soviel Schindluder getrieben, daß ich das Spiel einfach nicht mitspiele. Z.B. erklären die sich als feministisch gerierenden Lobbyvertreter unserer politischen Landschaft ganz offen, daß es richtig und notwendig wäre, Jungen und Männer zu diskriminieren, einfach aufgrund des Geschlechts, weil das männliche eben grundsätzlich das schlechtere wäre. Sie begründen damit irrsinigste Aktionen, forden oder stimmen zu, daß zwar Mädchen und Frauen ein Recht auf körperliche Unversehrtheit haben und angebl. sowieso friedlicher und begabter wären, daß das aber Schuld der per se kriminellen und gewalttätigen Jungen und Männer wäre. Da sie als stellvertretend für alle Mädchen und Frauen sich „irgendwie diskriminiert fühlen“, müssen jetzt alle Jungen und Männer diskriminiert werden, das wäre nämlich „positive Diskriminierung“ und als Ausgleich gut und richtig. Und das hat zur Folge, daß willkürlich Menschen in Psychiatrie und Knast verschwinden, einfach weil sie einen Penis haben und irgendwer ( der i.d.R. keinen hat ) ihnen irgendetwas vorzuwerfen können meint. Ermittlungen, Beweisaufnahmen, Fehlanzeige.
    Das, Corinna, ist diskriminierend.

    Anders gesagt: Diese Verwaltungssachbearbeiterin hat ( mal eine deutliche Ansage nach Deiner Beschreibung voraussetzend ) vermutlich einen derben Dachschaden psycho-sozialer Natur und sollte in gar keinem sozialen Beruf arbeiten, nicht mal als Friseuse und Busfahrer. Sie führt sich scheinbar selbstherrlich auf und schätzt Dich offenbar gering.
    Ob Du ( oder jemand anders, bspw. ein Kind ) dadurch aber einen tatsächlichen Nachteil hast, können wir erst beurteilen, wenn in Deiner Familie oder Deinem direkten Umfeld ein Kind adoptionsbedürftig wird und sie durchsetzt, daß es zu einer rein objektiv als weniger geeignet einzuschätzenden ( z.B. wildfremden, oder weit weg wohnenden ) Person gegeben wird .
    Vorher kann nunmal, soweit ich den Begriff nicht falsch verstehe, keine Diskriminierung vorliegen, sondern maximal ( je nach Tonfall, tatsächlicher Begriffswahl und Ausdrucksweise ) eine Beleidigung, Abqualifizierung o.ä..

    Zitat
    „Das Wort „leibliche“ sollte nicht so hoch gewertet werden.“

    Auch das ist eine Beleidigung. Ich sage ja auch nicht, daß Du die dieser JA-MA „nicht so hoch bewerten“ solltest. Eltern an den Kopf zu werfen, sie wären ja „irgendwie nicht echt“, implizit kaum geeignet, sondern lediglich „leiblich“, beinhaltet auch, daß sie bestenfalls mit „billigem Ersatz“ ( salopp für „Surrogat“ ) gleichgesetzt werden. Eine sehr deutliche Abqualifizierung.

    Zitat
    „Aber ist es nicht manchmal auch im Einzelfall besser, wenn beispielsweise die Mutter drogenabhängig ist und sich nicht um das Kind kümmern kann, sich andere liebende Eltern um das Kind kümmern?“

    Ob ein Elternteil Drogensüchtig oder Alkoholiker ist, besagt überhaupt nicht, inwieweit er geeignet ist, sein Kind aufzuziehen, da vermischt Populismen mit Tatsachen. Im Einzelfall müssen sicherlich auch mal Kinder ohne ihre Eltern auskommen, egal warum. Und dafür sollten dann andere möglichst kurzfristig einspringen und helfen, vollkommen egal, ob die ganz nebenbei auch noch „liebende Eltern“ sind, oder nicht. Der schwule Bruder von Bobby Brederlow ist ganz sich nicht nicht „liebende Eltern“, er ist Bobby’s Bruder und somit die am besten geeignete Person bei der Bobby leben kann.

    Ich glaube Du rutscht da leicht in Klischees, die sehr populär und weit verbreitet sind, die aber mit „dem Leben da draußen“ nichts zu tun haben.

    Zitat
    „Pflegschaft kommt aus genau diesem Grund nicht in Frage, da man hier das Kind jederzeit wieder weggenommen bekommen kann. Das würde ich seelisch nicht überstehen.“

    Eltern, Corinna, richtigen Eltern, kann heute jederzeit das Kind weggenommen werden! Pflegepersonal ist da schon eine ganze Ecke weiter auf „der sicheren Seite“, weil es die Kinderhändler i.d.R. mit im Boot hat ( und oft aktiv gegen die Eltern und ihr Kind kämpft ).
    Du hast kein Kind um das Du Dir Sorgen machen müsstest. Darüber solltest Du, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr froh sein. Du mußt nicht mit ansehen, wie Dein Kind gezwungen wird, Fremde als Elternersatz zu akzeptieren und Dich zu hassen.
    Kinder sind kein Besitz und noch weniger Eigentum!
    Man kann nur versuchen für das Kind da zu sein, als Eltern ist man dazu verpflichtet, andere tun es weil sie Kinder mögen.
    Nehmen wir mal an, Dir würde ein Kind angeboten das noch Eltern hat. Wärest Du bereit für das Kind zu kämpfen, alles dafür zu tun, daß es wieder nachhause kann?
    Sorry, aber nach dem oben von mir zuletzt zitierten habe ich da leichte Zweifel.

    Gruß….Fiete.
    Respekt immer!
    Angst nie!

    zuletzt bearbeitet 03.06.2015 03:50

    #8 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 04.06.2015 21:10
    von Corinna

    Hallo Fiete,

    also dass, das mit dem Wort „leibliche“ Eltern nicht so hoch gewertet werden soll, war eher so gemeint, dass das Wort leibliche ruhig gestrichen werden kann. Ich wollte nur den Unterschied zwischen Adoptionswilligen und den Eltern klar machen. Die Adoptionseltern sind ja auch evtl. irgendwann wie leibliche Eltern.

    Ja, da hast Du wohl recht, dass die JA-MA nicht da arbeiten sollte, aber sie tut es nun mal. Vielleicht arbeitet sie schon zu lange in ihrem Job. Leider oder vielleicht auch Gott sei Dank kann man sich diese Leute nicht aussuchen.

    Ich heiße Diskriminierung bestimmt nicht gut, auch nicht an anderen! Und diese gibt es leider öfter als gedacht.

    Pflegschaft ist nicht jedermanns Ding. Und ich/wir können es nicht. Klar, Pflegeeltern werden eher gesucht, aber die Gefahr ist auch groß, dass man das Kind wieder abgeben muss. Und ich bin der Meinung, dass man in dieser Hinsicht nichts tun sollte, wenn man nicht dahinter steht.

    Ich habe eine Nichte 4 Jahre alt und wir kümmern uns auch öfter mal um sie. Sie hat auch schon öfter bei uns übernachtet. Jetzt am Samstag bin ich wieder bei ihr, weil meine Schwester und ihr Mann ausgehen.

    Vielleicht müssen wir uns auch irgendwann einfach damit abfinden, dass das mit der Adoption nichts wird?!

    Sorry, aber so manches in Deinen Ausführungen hilft mir nicht weiter. An manchen Stellen sind wir da unterschiedlicher Meinung.

    LG Corinna

    #9 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 06.06.2015 03:26
    von Fiete2

    Tja, Corinna, scheint wohl so zu sein. Ich denke, wie bereits erwähnt, an die Kinder und ihr Recht auf ihre Familie. Mit dem privaten Wunsch auch mal Eltern zu sein zu wollen muß ein Mensch m.E. klar kommen, sonst hat er ein persönliches Problem, daß er, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht an Kindern abarbeiten sollte. Sie sind dafür nicht zuständig.
    Zitat
    „Klar, Pflegeeltern werden eher gesucht, aber die Gefahr ist auch groß, dass man das Kind wieder abgeben muss.“
    Das sehe ich exakt umgekehrt: es besteht die Chance, daß das Kind wieder nachhause kann, wo es hingehört und das ist ggf. ein großes Glück für das Kind. Da sollten sich alle – und besonders die sich zwischenzeitlich um das Kind kümmernden Pfleger – doch drüber freuen!
    Sonst sind sie m.E. für den Job nicht geeignet.
    Es ist mir natürlich sehr klar, daß die Realität oft ganz anders aussieht und Kinder als Einkommensquelle und „Allheilmittel“ für geistig-seelische Wehwehchen benutzt werden.
    Aber – ich kann mich da nur wiederholen – wir sind hier auf einer Seite, deren oberstes Thema die von zuhause verschleppten Kinder sind, und ganz besonders die, die man aus niederen Gründen nicht wieder zurück in ihre Familien lassen will.
    V. dh. ist es schon etwas seltsam wenn jemand hier schreibt, er will unbedingt ein Kind, scheinbar egal woher und es auch möglichst nie wieder zurückgeben.
    Versuche doch mal die Sache aus Sicht eines betroffenen Elternteils zu sehen ( z.B. aus meiner ).
    Oder aus Sicht des Kindes, das vlt. als erwachsener Mensch erfahren muß, daß man ihm die Eltern und das Zuhause weggenommen und einfach nicht wiedergegeben hat, obwohl es keinen vernünftigen Grund dafür gab.
    Vielleicht verstehst Du dann etwas besser, warum ich dazu eine ziemlich unverrückbare Position einnehme.

    Gruß……Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

    zuletzt bearbeitet 06.06.2015 03:58

    #10 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 06.06.2015 15:09
    von Corinna

    Irgendwie reden wir, glaube ich, aneinander vorbei. Ich habe auch keine Lust mehr mich hier zu rechtfertigen! kann.
    Ich sehe das Kind sicher nicht als „Alheilmittel“! Das wäre wirklich schlimm.

    Eine Pflege würde ich/wir nicht machen, weil wir es aus emotionalen Gründen nicht schaffen würden. Das muss auch mal hier mit beachtet werden! Bin der Meinung, dass das auch für das Kind eine Belastung wäre. Es ist gut, wenn es Leute gibt, die das können und machen und es ist auch gut, dass das Kind dann evtl. wieder nach Hause kann.

    Bin auch der Meinung, dass das Kind nicht grundlos aus der Familie genommen wird.

    #11 RE: Jugendamt als Diskrimminierungsamt in Tratsch-, Spaß- und Ausheulecke 09.06.2015 00:16
    von Fiete2

    Hallo Corinna,
    niemand kann hier eine Rechtfertigung ( wofür denn? ) von Dir verlangen und das wird auch nicht geschehen ( da sei der Mod. vor ).
    Im Gegenteil finde ich es sehr gut, daß Du Deinen offenbar recht starken Kinderwunsch hier beschreibst und auch nicht verschweigst, daß Du Probleme hättest, das Kind wieder zurückzugeben, wenn es dessen beste Interessen verlangen.
    V.dh. war es nur logisch, daß ich versucht habe Dir ( und nicht nur Dir, sondern allen Mitlesern ) ein wenig zu erklären, daß Du Dich damit in einem Grenzbereich befindest, der u.U. ( die echt häufig sind ) erhebliche Schäden am Kind bedingen kann. Und ich denke, Du solltest Dir genau überlegen, ob es nicht besser wäre Dich erstmal mit Dir selbst auseinander zu setzen und abzuklären, ob es nicht besser wäre auf ein Kind lieber zu verzichten. Das sollte m.E. jeder Mensch tun, der nicht gerade gezwungen ist ein Kind bei sich aufzunehmen ( bspw. weil er der einzig in Frage kommende Verwandte ist ).
    Daß ich damit wichtige Punkte anspreche, die der Kinder- u. Sorgehandel gezielt verschweigt und die von der Propaganda desselben beeinflussten Menschen möglw. derbe überraschen, ist mir natürlich vollkommen klar. Sicherlich hat niemand in JA und Adoptions- resp. Pflegeorganisationen Dich auf diese primär zu beachtenden Punkte aufmerksam gemacht. Das ist auch logisch, da man ja vom ( wie auch immer zu steuernden ) Bedarf lebt, allerdings nicht vom Bedarf der Kinder, sondern eben dem der Menschen mit Kinderwunsch. Egal wie normal, oder eben nicht normal und damit gegen das Kind gerichtet derselbe ist.
    Fremderziehung ist nunmal ein sehr gewaltiges ( z.T. auch gewalttätiges ) und extrem dreckiges Geschäft.
    Schon die Tatsache, daß deutlich mehr Kinder in Surrogatbeziehungen um’s Leben kommen, als in ihren Familien ( und zwar in Absolutzahlen, nicht in Prozenzanteilen! ) belegt das absolut unzweifelhaft.
    Du schreibst ja selbst:
    Zitat
    „Eine Pflege würde ich/wir nicht machen, weil wir es aus emotionalen Gründen nicht schaffen würden. Das muss auch mal hier mit beachtet werden!“
    Eben! Genau darun geht es, denn:
    Zitat
    „Bin der Meinung, dass das auch für das Kind eine Belastung wäre.“

    Richtig!
    Dieses ggf. zu erwartende emotionale Defizit ( im Zweifel eben nicht für das Kind eintreten zu können ) wäre mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sogar mehr als nur eine Belastung für das Kind. Das Kind wäre ggf. gezwungen seine Eltern zu hassen, um Euch solidarisch sein zu können, denn es hätte einfach keine andere Wahl. So etwas schädigt das Kind i.d.R. lebenslang!
    Zitat
    „Bin auch der Meinung, dass das Kind nicht grundlos aus der Familie genommen wird.“

    Welches Kind aus welcher Familie und aus welchen Gründen denn?
    Du kennst doch offenbar noch gar keins, noch weniger dessen Familie oder die Gründe mit denen sich die Beteiligten und Mitwirkenden die Wegnahme zu rechtfertigen versuchen.
    Der Satz ist also bestenfalls ein Schuss in’s Blaue.
    Vielleicht ein Kind dessen Mutter geraten wurde sich eine Haushaltshilfe zuzulegen ( weil der Vater akut über 60 Stunden pro Woche arbeiten muß ), mit dem Tipp, daß es dafür Fördergelder gibt und die daraufhin zum JA gelatscht ist und ( unbemerkt, jedenfalls unbeabsichtigt ) eine SPFH aufgedrückt bekam? Welcher von die SPFH eingeredet wurde, sie solle sich sofort vom Partner trennen, da das Kind sonst in Obhut genommen würde? Die dann dieser Erpressung nachgegeben hat und im Trennungstreit sogar noch ( auf wessen Anraten auch immer ) den Umgang des Vaters vollständig boykottiert hat, bis er vollständig ausgeschlossen wurde?
    Der dann später die Pistole auf die Brust gesetzt wurde, sie hätte sich ja schon im Trennungsgeschehen als nicht „erziehungsfähig“ erwiesen und müsse jetzt das Kind zur Adoption freigeben, sonst würde es mit Gewalt in Obhut genommen und sie würde es nie wiedersehen?
    Solche und ähnliche Fälle findest Du zuhauf auf der Seite Jugendaemter. com und einige auch hier im Forum.
    Wärest Du in der Lage für dieses Kind zu kämpfen, daß es wieder beide Eltern bekommt?
    Natürlich wäre es nicht grundlos aus der Familie genommen worden. Im Laufe der Fallentwicklung hätte es sicherlich div. zehntausende, möglw. auch hundertausende €uros an Umsatz für dutzende davon ihr elendes Leben finanzierende Leute gebracht.
    Schaue einfach mal in den Thread von Hottie, in dem ich gerade kommentierte, bevor ich diesen jetzigen Kommentar zu schreiben begann:
    Jugendamt will uns zu tagesstationärem Klinikaufenthalt zwingen
    Da geht es um sehr viel Geld und ein Kind, das, wenn Hottie nicht sehr clever vorgeht, demnächst in Fremdpflege gesteckt wird. Sicherlich nicht als Adoptionskandidat, weil nicht pflegeleicht, aber als Dauerkostenstelle in einer Psychiatrischen Klinik, einem Heim für besonders schwierige Kinder o.ä..

    Bedenke, Corinna, Du hast bis jetzt das Glück, nicht befürchten zu müssen, daß Dein Kind aus niederen Gründen verschleppt, seiner Familie beraubt und so lebenslang schwerst geschädigt wird.
    Vielleicht ist das das beste was diesem, insofern gar nicht existenten, Kind überhaupt passieren kann.
    Ich wäre froh, wenn ich das von meinem ehemaligen Kind und mir sagen könnte.

    Denke mal darüber nach.

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

Um antworten zu können musst Du angemeldet sein. Oben rechts in der Navigationsleiste findest Du den Link zur Anmeldung. Bitte gib eine gültige E-Mail Adresse an, da für eine erfolgreiche Anmeldung eine Bestätigung per E-Mail erforderlich ist.

© 2008-2018 Jugendaemter.com - Alle Angaben ohne Gewähr.