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Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie


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    #1 Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 01.09.2014 21:27
    von Kapitän_Schnee

    Hallo zusammen, vielen herzlichen Dank für die Aufnahme. Ich wusste nicht, an wen ich mich sonst hätte wenden können, daher meine Registrierung. Mich interessiert die Meinung von Leuten, die bereits selbst Erfahrung mit dem Jugendamt gehabt haben und sich ein wenig mit Familienkrisen auskennen.

    Zum Thema: Ich selbst bin 19 und habe eine gute Kollegin aus Österreich, die im Dezember 17 wird. Bei ihr in der Familie war alles schon immer ein wenig chaotisch, ursprünglich kommt sie aus Deutschland, aber weil ihre Familie vor Schulden fliehen musste, gingen sie nach Österreich. Hört sich im ersten Moment bereits jetzt schon schlimm an, ich weiß. Mir wird hoffentlich verziehen, wenn ich aus diesem Grund auch keine Namen verwende. Es sieht jedenfalls im Moment so aus: Sie hat lange Zeit keine Schule bzw. Ausbildung gefunden, zwei ihrer älteren Schwestern sind von zu Hause bereits weggezogen, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben. Neben ihren beiden älteren Schwestern hat sie noch einen jüngeren Bruder und eine jüngere Schwester. Ihr jüngerer Bruder ist Autist, ihre Schwester gehbehindert.

    Und nun zum eigentlichen Knackpunkt: Meine Kollegin ist derzeit die einzige im Haushalt, die sich um irgendetwas kümmert. Der Vater und die Mutter sind größtenteils nur mit Streiten beschäftigt, der Vater deshalb vor ein paar Tagen in ein Hotel gezogen, weil er nervlich auch vor dem Zusammenbruch steht. Um fair zu sein: Er arbeitet sich auch den Wolf, um die vorhin erwähnten Schulden in Deutschland zu bezahlen. Aber ihre Mutter ist ein Riesenproblem. Und zwar sieht es folgendermaßen aus: Auch wenn ich kein Psychologe bin, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass sie eine Psychopathin ist. Sie ist chronisch streitsüchtig, lässt ihre Wut regelmäßig an ihren Kindern aus (ich spreche hier von seelischer und körperlicher Misshandlung), ist in ziemlicher Regelmäßigkeit betrunken und darüber hinaus eine exzellente Schauspielerin.

    Wieso exzellente Schauspielerin? Weil das für diese Familie zuständige Jugendamt bereits ein paar mal bei der Familie vorstellig wurde und ihre Mutter als hochintelligente, absolut fähige und liebevolle Mutter einschätzt. Dementsprechend gibt es keine Möglichkeit für den Vater, das Sorgerecht für sich alleine zu beanspruchen und damit das Problem zu lösen. Die Situation ist mittlerweile derart schlimm, dass meine Kollegin neben der Ausbildung (täglich etwa 9h Arbeit) auch noch den kompletten Haushalt und die Pflege der behinderten Geschwister selbst erledigen muss, während sie von ihrer Mutter provoziert, beleidigt und geschlagen wird.

    Weil das alles meine Kollegin derart fertig macht, lässt ihre Leistung bei der Arbeit natürlich sehr zu wünschen übrig. Man versetze sich einmal in ihre Situation: Sie hat den ganzen Tag nur Stress und keine Erholung, wird täglich gedemütigt und heruntergemacht. Ihr Vorgesetzter droht ihr deshalb mittlerweile bereits mit Kündigung (Sie ist immer noch in der Probezeit). Eine Kündigung will sie natürlich mit allen Mitteln verhindern, schließlich hat sie lange gebraucht um an eine Ausbildung zu kommen.

    Ich habe ihr bereits ein paar Ratschläge gegeben, was sie unternehmen könnte, im Endeffekt kommen wir aber immer wieder nur auf den einen Nenner: Wenn sie etwas unternimmt, rastet ihre Mutter aus und schlägt sie windelweich. Meine Kollegin fürchtet sich langsam immer mehr um ihr Leben. Und ehrlich gesagt kann ich es ihr nachsehen, weil sich alles immer weiter verschlimmert.

    Nun meine Frage: Was kann meine Kollegin (oder im Zweifelsfall auch ich selbst) unternehmen, damit das ein Ende hat? Sie lebt unter wirklich schlimmen Umständen und mich belastet das auch sehr, schließlich steht sie mir recht nahe. Ich hoffe ihr nehmt mich Ernst und könnt mir hilfreiche Antworten und Lösungsansätze geben.

    Ich danke euch im Voraus für euer Gehör und euren Einsatz.

    Mit lieben Grüßen

    Nico

    zuletzt bearbeitet 01.09.2014 21:29

    #2 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 02.09.2014 06:40
    von Tigress

    Herzlich willkommen hier, Captain. Nachdem das Amt mehrmals unverrichteter Dinge wieder davon gezogen ist, fürchte ich, dass Deine Kollegin wenig tun kann. Natürlich kann sie eine Kindswohlgefährdungsmeldung nach der anderen setzen (heist vielleicht bei Euch anders als in Piefkinesien), und vermutlich ist es auch bei Euch möglich, dass Minderjährige um eine Inobhutnahme bitten. Dann muss das Amt tätig werden. Möglicherweise lässt es sich dabei Zeit – wenn ein Antragsteller kurz vor der Volljährigkeit steht, macht es Sinn, darauf zu warten, dass er aus dem Zuständigkeitsbereich des Amtes fällt – und sie muss damit rechnen, dass die Eltern Widerspruch gegen die Inobhutnahme einlegen. Denkbar ist auch, da der Vater wohl die Nase allmählich voll hat, sich tatsächlich trennt und das alleinige Sorgerecht für seine Kinder beantragt. Ob er damit durchkommen wird, steht wie Du bereits erkannt hast auf einem anderen Blatt, zumal es der Mutter offenslichtlich gelingt, die Vertreter des Amtes für sich einzunehmen. Hier wäre eine Stellungnahme Deiner Kollegin und anderer größerer Kinder sehr wichtig um den Vater zu unterstützen.

    Was nicht funktionieren wird ist der Versuch, einen erwachsenen Menschen gegen seinen Willen zu einer Therapie zu bewegen. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was in der Familie abgeht, aber eine stationäre Zwangseinweisung wäre bei uns und gewiss bei Euch nur möglich wenn eine akute Selbst- oder Fremdgefährdung gegeben ist. Und aus der Sicht der Mutter wird alles prima laufen: Seit Jahr und Tag kommt sie ‚durch‘ mit ihrem Gezänk, der Mann ackert sich ab um die Schulden abzutragen, die Tochter schmeißt den Haushalt, also braucht sie das nicht zu tun, warum sollte sie sich ändern wollen? So bitter es ist, der beste Rat, den Du Deiner Kollegin geben kannst ist die Haushaltsführung einzustellen, das Elternhaus zu verlassen und Abstand zu halten. Das ist angesichts der behinderten Geschwister ein extrem schmerzhafter aber auf Dauer unvermeidlicher Schritt. Psychologische Unterstützung durch einen niedergelassenen Psychotherapeuten (nicht durch irgendeine kirchliche oder sonstige Beratungsstelle) wäre auch anzuraten.

    Ach ja: Nach dem nächsten handgreiflichen Ausraster der Mutter die Polizei zu rufen und die Dame wegen Körperverletzung anzuzeigen ist ein Gedanke, über den Deine Kollegin zumindest nachdenken sollte. So etwas lässt sie sich sonst von niemandem gefallen, oder? Die Chancen sind gut, dass ein einziger Auftritt der Uniformierten genügt, um die Mutter diesbezüglich zu kurieren. Schließlich wird sie ihr positives Bild nach außen um fast jeden Preis beibehalten wollen. Steht die Polizei mehrmals bei Deiner Kollegin auf der Matte, wird sie über kurz oder lang ebenfalls das Jugendamt einschalten.

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    zuletzt bearbeitet 02.09.2014 07:01

    #3 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 02.09.2014 09:45
    von daydreamer

    Echt traurig, dass der Vater nicht seine Kinder nimmt und auszieht bzw. seine Frau vor die Tür setzt. Aber dazu hat er anscheinend nicht den A. in der Hose. Das wäre aus meiner Sicht die einfachste Lösung.
    Wahrscheinlich käme es dann zu einem Streit vor Gericht bezüglich Verbleib der Kinder. Aber mit 17 Jahren dürften die Chancen nicht schlecht stehen, dass die Tochter selbst entscheidet, beim Vater zu bleiben. Wie alt sind die beiden jüngeren Geschwister? Und was sagen die zu der ganzen Situation?
    An sonsten finde ich die Anzeige bei der Polizei die einzig gute Lösung.
    (Auf die Art und Weise ist der Vater meines Mannes ins Gefängnis gekommen)
    …dann kehrt da auch Ruhe ein 😉

    Vorausgesetzt die Geschichte stimmt genau so…

    Und um als Psychopath zu gelten, da gehört noch einiges mehr dazu. Vielleicht ist die Mutter auch einfach nur unzufrieden mit ihrem Leben und lässt es an den Kindern aus. Das kannst du aus der Ferne sicherlich nicht beurteilen.

    zuletzt bearbeitet 02.09.2014 09:47

    #4 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 02.09.2014 19:01
    von Kapitän_Schnee

    Erst mal danke euch beiden für die Antwort. Es ist schön, wenn man ernst genommen wird und nicht gleich vorgeworfen bekommt, dass man sich alles nur ausdenkt. Leider ist die Situation halt so verzwickt, dass man da gern nicht so wirklich für voll genommen wird.

    Zunächst mal: Ich muss dir zustimmen, daydreamer, ich bin auch deiner Meinung, dass ich die Situation selbst aus der Ferne nicht wirklich 100% einschätzen kann. Ich kann auch nur das wiedergeben, was ich mittlerweile schon seit Jahren höre. Anfangs war ich auch der Meinung, dass sie maßlos übertreibt und eigentlich alles nur halb so schlimm ist, wie sie es schildert. Allerdings höre ich jetzt schon seit fast zwei Jahren beinahe wöchentlich beim skypen diese schluchzende Stimme von meiner Kollegin, die mir erzählt, was alles wieder vorgefallen ist. Ich bin absolut überzeugt davon, dass sie die Wahrheit sagt und sich das nicht alles ausdenkt.

    Mag auch sein, dass das Wort „Psychopath“ von mir eine Fehleinschätzung ist. Ich denke nur, wenn sich jemand so autoritär aufführt, die Menschen um sich herum gnadenlos belügt, mit Leichtigkeit Behörden manipulieren kann und vor körperlicher wie seelischer Gewalt nicht zurückschreckt… dann naja, hat diese Person definitiv ein psychisches Problem.

    Ich habe ihr auch schon vorgeschlagen, dass sie versucht mitzuhelfen, dass der Vater das Sorgerecht übernehmen kann. Sie hat dann allerdings ein wahnsinnig schlechtes Gewissen wegen ihrer invaliden Geschwister und befürchtet, für diesen bloßen Versuch wieder von der Mutter geschlagen zu werden. Um die Frage von dir, daydreamer, zu beantworten, ihr jüngerer, autistischer Bruder ist 11 und ihre gehbehinderte Schwester ist gerade mal 4.

    Um noch ein Wort zum Thema Therapie zu sagen: Es ist klar, dass sowohl ihr Vater als auch ihre Mutter psychische Probleme haben. Der Vater, weil er von der Lage in der Familie hoffnungslos überfordert und depressiv ist, die Mutter… naja, das dürfte ich schon ausführlich geschildert haben. Beide haben bereits freiwillig (!) eine Therapie begonnen, aber dadurch, dass die Mutter die Therapie nicht ernst nimmt, macht das in Meinen Augen keinen Sinn. Ich habe absolut keine Ahnung, warum ihre Mutter sich mit einer Therapie einverstanden erklärt, wenn sie dem Therapeuten nur schildert, dass es ihr geistig absolut gut geht und zu Hause alles in bester Ordnung sei. Zumal so eine Therapie ganz bestimmt nicht günstig ist. Dadurch ändert sich logischerweise an der Lage überhaupt nichts und wenn der Therapeut dem Vater auch helfen kann, fällt er immer sofort in sein altes Schema zurück, sobald er wieder zu Hause ist. In der Hinsicht bin ich also absolut ratlos.

    Der Rat den ich meiner Kollegin im Moment gebe ist, dass sie das ganze einfach abwartet bis sie 18 ist und definitiv selbst entscheiden kann, was sie macht und wo sie wohnt. Jetzt wo allerdings ihre Ausbildung durch diese Umstände gefährdet ist, bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das der richtige Rat ist. Auch ihre Geschwister sind bestimmt kein einfaches Thema. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es den beiden Kleinen nach dem Auszug meiner Kollegin noch schlechter geht, als durch die Behinderung ohnehin schon. Ob die Mutter dann nämlich anfängt, sich selbst um alles zu kümmern, dessen bin ich mir nicht sicher. Es bleibt zu hoffen, aber wenn alles so bleibt, wie es jetzt ist, dann bestimmt nicht.

    Ich werde allerdings meiner Freundin wirklich mal den guten Rat von dir, Tigress, weitergeben. Durch einen Auftritt von der Polizei könnte sich wirklich vieles ändern. Das setzt zwar voraus, dass die Polizei schnell eintrifft (sonst heißt es wieder „Entschuldigung, ich weiß nicht, was Sie meinen. Hier ist alles in bester Ordnung.“), aber einen Versuch ist es bestimmt wert.

    Dankesehr nochmals für die Antworten, ich denke, ich konnte ein paar nützliche Denkansätze aufschnappen. Ich halte euch auf dem Laufenden!

    Liebe Grüße

    Nico

    #5 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 02.09.2014 21:18
    von Tigress

    Dass der Vater gnadenlos überlastet und ziemlich am Ende seiner Kräfte ist, habe ich mir schon gedacht. Alleine in ein Hotel zu flüchten, war kein kluger Schachzug, sondern eher eine Notlösung. Jetzt wäre es gut, wenn die großen Kinder zusammen halten, sich gemeinsam hinter den Vater stellen und ihm den Rücken stärken. Gegen übereinstimmende Aussagen der übrigen Familienmitglieder kommt auch das beste Schauspiel- und Vertuschungstalent der Mutter nicht an. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das Amt umd der Familienrichter dem Vater ohne Zores das Sorgerecht zusprechen. Dazu braucht er jedoch eine passende Bleibe, idealerweise die Familienwohnung.

    Andererseits ist offensichtlich Gefahr im Verzug: Wenn Deine Kollegin davor Angst hat, dass die Mutter die beeinträchtigten Kinder schlägt, dann wird diese Angst nicht aus der Luft gegriffen sein. Das gehbehinderte vierjährige Kind wird sich wahrscheinlich selbst kaum adäquat äußern können – wenn es sich überhaupt getraut. Und wie stark betroffen ist das andere Kind? Zwischen ‚ein bisschen Asperger‘ und dem ‚Kanner-Autismus‘-Vollbild liegen Welten. Was die vom autistischen Formenkreis betroffenen Menschen gemeinsam haben ist eine mehr oder weniger stark ausgeprägte soziale Unbeholfenheit. Sie sind stärker als gewöhnliche Menschen auf funktionierende Strukturen und stabile persönliche Bindungen angewiesen. Genau das wird die Mutter dem Bruder Deiner Kollegin nicht bieten können, weder jetzt noch in vorhersehbarer Zukunft. Dieser Gedanke mag ihr helfen, die – nachvollziehbaren – Schuldgefühle beim kurzfristigen Verlassen der jüngeren Geschwister zu verhindern. Was mit Deiner Kollegin los ist? Google mal nach dem Begriff ‚Parentifizierung‘ und Du lernst viel über die unheilvollen Mechanismen, die Minderjährige dazu bringen, Erwachsenenrollen einzunehmen und auszufüllen.

    Zur Mutter: Die zeigt sich so stark verhaltensauffällig dass sie für ihre Familienmitglieder zu einer Zumutung wird. Deine Schilderungen mögen die Vermutung nähren, dass bei ihr das eine oder andere Schräubchen (oder ein halber Werkzeugkasten) locker sitzt. Das Diagnostizieren steht uns jedoch keinesfalls zu – Persönlichkeitsstörungen sind schwierig genug für Profis zu diagnostizieren und zu behandeln. Aus Sicht der Mutter mag eine Therapie für sie selbst nicht notwendig erscheinen: Für sie läuft alles rund, alle tanzen stikt nach ihrer Pfeife – prima! Also nutzt sie bestenfalls die Gelegenheit, den Therapeuten darüber aufzuklären, welche psychischen Defizite der Vater hat! Und wenn der Therapeut eine Flasche ist – es gibt unsägliche Nieten auch auf diesem Gebiet – geht er darauf ein. So entsteht niemals der Leidensdruck, der notwendig ist, damit sich die Mutter vom Fleck bewegt.

    Haben beide Eltern den gleichen Therapeuten? Der Vater sollte schon einen Therapeuten für sich alleine haben, keinen Paar- oder Familientherapeuten, sondern einen Traumatherapeuten.

    Ob die Kollegin die Situration bis zur Volljährigkeit aussitzt oder vorher aktiv wird, wird sie mit sich ausmachen müssen. Wir können ihr nur die entsprechenden Wege aufzeigen. Was würde sich mit der Volljährigkeit ändern?

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    #6 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 03.09.2014 11:46
    von daydreamer

    Ich wollte nochmal betonen, dass es wichtig ist, wenn die 3 großen Kinder mit dem Vater an einem Strang ziehen können.
    Zum einen ist dann der Vater gestärkt und zum anderen wird dies dann gerichtlich nicht so das Problem werden.
    Ob die beiden Kleinen, gerade der 11jährige, mit einzubeziehen ist, mag wohl am Grad der Behinderung liegen. An sonsten bekommt man in dem Alter ja vielleicht auch schon einiges mit. Wäre es für die Kleinen eine Wohltat, wenn die Mutter weg ist oder würden sie ihr hinterherheulen?
    Bei dem Erzeuger meines Mannes haben die Ehefrau und 6 Kinder gegen ihn ausgesagt. Das Thema war schnell erledigt.

    #7 RE: Gute Kollegin, chaotische Zustände in der Familie in Jugendamt, Ämter, Behörden 14.10.2014 18:36
    von Fiete2

    Mir fällt nach grobem Überfliegen der ersten Beiträge hier auf, daß der Thread hier eigentlich verkehrt ist, da in Ösiland noch erheblich andere Zustände herrschen als in D..
    Ich denke, es wäre möglw. chancenreicher den ganzen Draht mal in den Teil für die Ösi-JÄ zu verschieben, sofern keiner etwas dagegen hat.
    Wäre es ein deutscher Fall ( also die Regeln und Gepflogenheiten der hiesigen JÄ und Gerichte u.s.w. zu beachten ) würde ich anregen, sich um massive schriftliche Beweismittel der schlimmen Zustände zu bemühen. Allerdings ist die „Genderlage“ in Ö. noch etwas radikaler als hier. Dort wurden schon Kinder zu Tode gebracht von Müttern und deren Unterstützern und der Vater, der sich um Verhinderung dessen bemühte, landete unter Terrorverdacht in Einzelhaft.
    Aber es gibt auch dort sehr engagierte Selbsthilfegruppen, die sogar eher noch etwas mehr Gas zu geben bereit sind, als die bundesdeutschen.
    Z.B. diese hier (http://www.vaeter-ohne-rechte.at/der-verein/warum-vater-ohne-rechte/)

    Gruß……Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

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