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Wichtig! Eidesstattliche Versicherung/Glaubhaftmachung


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    #1 Eidestattliche Versicherungen/Glaubhaftmachung in Rechtliches, Beihilfen, etc. 02.04.2012 14:49
    von Fiete2

    Auch hier noch mal ein Beispiel, wie eine eidestattliche Versicherung korrekterweise aussehen kann.
    Denkt daran, Leute:
    selbst wenn ihr noch so viele Zeugen, Bilder, Videos und was-weiß-ich noch an sonstigen Beweismitteln vorzuweisen habt, nützen die Euch gar nichts, wenn der Richter sie nicht sehen möchte.
    Es ist grundsätzlich seine ganz persönliche Sache, was er meint wahrnehmen zu müssen, oder auch nicht.
    Rechtlich „nicht ganz korrekt“ ( genauer gesagt, eigentlich sogar voll daneben bis manchmal schon geradezu kriminell ), aber in der Praxis leider Gang und Gebe!

    Einzig das zu den Akten reichen von schriftlichen Beweismitteln, kann er nicht verweigern und auf Dauer auch nicht ignorieren, ohne sich dabei als Rechtsbrecher zu outen.

    Somit sind amtliche Dokumente ( z.T. auch institutionelle Stellungnahmen, allerdings nur eingeschränkt ) und eidesstattliche Versicherungen Eure besten, meistens wohl die einzigen Möglichkeiten, Druck auszuüben und Gewicht zu schaffen!

    Ihr könnt selbst welche verfassen, aber besonders die von Euren Beiständen, Zeugen oder am besten unbeteiligten Dritten sind für Euch unersetzlich ( siehe auch der Thread zu Beistand/Zeugen/Bevollmächtigten )

    Eine E.V. ist möglichst sachlich zu halten, was nicht heißt, daß sie keine persönliche Meinung oder Bewertung enthalten darf, aber dann als solche gekennzeichnet und in angemessenem Rahmen.
    Grundsätzlich soll sie Tatsachen und Vorgänge glaubhaft machen.
    Also möglichst kurz, knapp und sachlich. Z.B. als Aufzählung.

    Hier das Blanko-Beispiel zum rauskopieren:

    Zitat
    EIDESSTATTLICHE VERSICHERUNG
    Über die Bedeutung einer zur Vorlage bei Gericht bestimmten eidesstattlichen Versicherung und strafrechtlichen Folgen vorsätzlich und fahrlässiger unrichtiger Angaben, namentlich über die Strafandrohung gemäß § 156 StGB bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bei vorsätzlicher Tat bzw. gemäß § 161 Abs. 1 StGB bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bei fahrlässiger Begehung, belehrt, erkläre ich

    Name

    Straße Hausnummer

    PLZ Wohnort

    folgendes an Eides statt:

    ( Text )

    ————— —————–
    Ort, Datum Unterschrift

    ————————————————————————————————————————————————–

    Hier noch mal als PDF zum herunterladen:
    http://www.vaeter-fuer-gerechtigkeit.de/media/kunena/attachments/64/EV_2013-03-07.pdf

    P.S.: Ihr dürft den Link zu diesem Artikel ( genau wie zu allen unter dem Thema „Rechtliches“ ) nicht nur kopieren und verteilen, so viel Ihr wollt, ich möchte Euch sogar ausdrücklich dazu ermuntern, da es sich um Sachen handelt über die unter Betroffenen sehr große Unkenntnis herrscht, teilweise sogar mächtiger Blödsinn erzählt wird ( u.A. von Forentrollen, aber auch von wohlmeinenden Deppen ), der schon manchen Fall hat vor die Wand gurken lassen.
    Tut Euch selbst und anderen ( besonders deren Kindern) also einen Gefallen und gebt wichtige Infos weiter!

    Gruß……….Fiete
    Respekt immer!
    Angst nie!

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