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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 5 Jahre, 11 Monate.

Befürchtung des sofortigen Besuch vom Krisendienst


  • Redaktion
    Moderator
    Redaktion

    #1 Befürchtung des sofortigen Besuch vom Krisendienst in Jugendamt
    06.04.2015 11:18
    von claudi

    Hallo frohe Ostern liebe Redaktion. Fiete 2 und alle User
    Wir sind neu und haben leider auch schon ein dringendes Problem.
    Haben schon eine Akte beim Jugendamt, welche aber geschlossen wurde.Damals hatte Tochter im Streit mit Bruder eine Türscheibe zerbrochen und hatte sich vom schimpfenden Vater bedroht gefühlt und rief die Polizei. Jugendamt drohte abschließend wenn noch einmal etwas vorfallen würde, werden sie Maßnahmen ergreifen. Sie drohten weil Spielzeug im Kinderzimmer nicht ordentlich genug weggeräumt war daß Gefahr in Verzug sein könnte und sie mir die kleinen wegnehmen könnten. Jetzt ist wieder etwas vorgefallen. Unsere Tochter hat bei Internetfreunden die Option gegeben sich umzubringen. damit sie den Freunden nicht im Weg stehe. Daraufhin haben wahrscheinlich diese Freunde bei der Polizei angerufen. die kurze Zeit später bei uns zu Besuch war. Werden einen Bericht anfertigen. Gaben den Rat erstmal mit Tochter zu reden und eventuell noch an ein empfohlenes Krankenhaus zu wenden( Psychiatrischer Notfalldienst). Mit Tochter geredet. hat sich nicht umbringen wollen nur die Unterarme etwas geritzt. Tochter möchte was unternehmen damit wir nicht wieder Ärger mit dem Jugendamt bekommen. Was können wir tun? Habe Angst sie entziehen die kleinen Geschwister aus irgentwelchen Gründen. Ist es gut ins Krankenhaus zu gehen um zu zeigen daß wir uns kümmern, oder wird dadurch alles noch schwieriger. Befürchten sofortigen Besuch vom Krisendienst. sollen wir kooperieren oder nur sie zusammen mit Anwalt sprechen?(heute ist Feiertag) Sollen wir von uns aus den Krisendienst aufsuchen?

    #2 RE: Befürchtung des sofortigen Besuch vom Krisendienst in Jugendamt
    06.04.2015 19:23
    von Tigress

    Hallo Claudi,

    aus eigener Initiative den Krisendienst, bzw. den ASD zu kontaktieren ist keine gute Idee. Das kann Dir als Eingeständnis ausgelegt werden, dass Du mit der Situration überfordert bist. Dass Du handelst, sei Dir jedoch dringend anzuraten. Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher Selbstmordabsichten äußert, ist das etwas, dass Du auf keinen Fall ignorieren solltest. Und Du solltest Dich fragen, wie es dazu gekommen ist. Ritzen ist auch ein Alarmsignal. Du kannst Dein Kind in einer Klinik vorstellen, besser noch bei einem niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater. (Einen guten zu finden ist gar nicht so einfach, ich weiß) Ihr solltet Euch jedoch darüber im Klaren sein, dass diese ebenfalls das Jugendamt kontaktieren werden, wenn sie Gefahr für Dein Kind sehen.

    Falls der Krisendienst oder sonstwer vom Amt bei Dir auf der Matte steht bleibt Dir/Euch gar nichts anderes übrig als zu kooperieren. Das heißt nicht, dass Ihr alles abnicken müsst, was den Leuten vom Amt einfällt, und das heißt schon gar nicht, dass Ihr Euch irgendwelche Unterschriften abnötigen lassen müsst. Dringend anzuraten ist, dass Ihr zu jedem Gespräch mit dem Amt einen Beistand hinzu zieht. Dazu steht schon relativ viel in diesem Forum. Versucht Gespräche zu vermeiden, bei denen Ihr alleine seid mit Vertretern des Amts! Das heißt, dass Ihr die Leute vom Amt falls sie unangemeldet auftauchen, auf die eine oder andere Art nett um einen anderen Termin bitten solltet.

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    #3 RE: Befürchtung des sofortigen Besuch vom Krisendienst in Jugendamt
    14.04.2015 10:30
    von daydreamer

    Wenn ich das richtig sehe, ist jetzt noch nicht das Jugendamt informiert worden wegen dem 2. Vorfall?
    Ich gehe davon aus, dass deine Tochter Hilfe braucht. Das Problem kenne ich aus eigener Familie und auch vom Sohn meiner Kollegin (da stand aus gleichem Grund nachts die Polizei vor der Tür).

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man sich um das Kind kümmert, was in deinem Fall bedeutet, einen Kinder- und Jugendpsychiater aufzusuchen, ist das auch in Ordnung für das Jugendamt.
    Es ist wichtig, dass deiner Tochter geholfen wird, denn das Ritzen alleine ist schon nicht okay.
    Am besten würde ich parallel zum Kinder- und Jugendpsychiater einen Termin bei einem Kinder- und Jugendtherapeuten machen.
    Die Wartezeiten sind wahrscheinlich immenz lange und absagen könnt ihr immer noch.
    Gehe jedoch mal davon aus, dass dir der KJP eine Therapie für die Tochter vorschlagen wird.

    Meiner Meinung nach geht dies das Jugendamt nichts an und ich habe auch noch nicht die Erfahrung gemacht, dass der KJP das Jugendamt verständigt.
    Grundsätzlich unterschreibe bitte keine Schweigepflichtsentbindungen, z. B. gegenüber KJP und Jugendamt o.ä. und melde dich nciht selber beim Jugendamt…

    Kinderarzt, KJP und Therapeut reicht…oder eins davon mindestens…meiner Meinung nach…und erzähl keinem etwas vom Kontakt zum Jugendamt. Geht die gar nichts an…

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