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Ausziehen mit 18 – welche Unterstützung?


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    #1 Ausziehen mit 18 – welche Unterstützung? in Einfach alles 18.03.2015 14:16
    von Annaeis24

    Hallo ihr lieben,
    das Thema gab es hier schon sehr oft, allerdings nie etwas, was ungefähr zu meiner Situation passen würde. Deshalb versuche ich es mal so 🙂
    Ich werde jetzt bald 18 und würde dann gerne Ausziehen. Seit über 3 Jahren ist seelische Gewalt in meiner Familie an der Tagesordnung. Das fängt schon morgens beim Frühstück an. Zu Spitzenzeiten wurde mir sogar der Strom und das Wasser abgestellt, sodass ich 2 Tage lang keinen Strom hatte und nicht duschen konnte. [Wir haben ein Haus mit zwei Wohnungen drin, eine davon besitze ich]. Ich darf keine Musik hören ab 21 Uhr und ab 23 Uhr darf ich nicht mehr rum laufen. Wenn ich nachts auf die Toilette muss und zum Bad laufe, bekomme ich einen Anruf und werde angeschrien, wieso ich zur Toilette gehe. Meine Eltern wohnen 3 Etagen unter mir… Außerdem wird mir ständig vorgeworfen, dass ich ein Nichtsnutz bin, ein schlechtes Abitur machen werde (Notenschnitt derzeit 2,2) und das ich später Obdachlos sein werde. Weiter wird an mir Gehirnwäsche versucht, dass ich meinen Vater hassen soll und mein Freund ein Schmarotzer ist. Achja, und ich möchte meine kleine Schwester töten (das würd ich natürlich niemals tun). Wie man sieht, kann man das ja schon unter seelische Gewalt einstufen, das läuft immerhin so seit 3 Jahren. Das ich davon psychische Probleme habe ist natürlich auch klar. Von Depressionen bis hin zur Selbstverletzung (zum Psychologen darf ich natürlich nicht gehen, der gute Ruf der Familie ist ja sonst in Gefahr). Logisch also den Entschluss, dass ich nun ausziehen möchte. Ich werde 2016 mein Abitur haben, bin also noch Schülerin auf einem Gymnasium. Meine Mutter und mein Vater sind geschieden (mit Eltern meinte ich in dem Text daher meine Mutter und meinen Stiefvater). Das ich ein Anrecht auf Unterhalt habe (höchstens 670€) weiß ich mittlerweile durch viel googeln, genauso wie die 184€ Kindergeld, die mir zustehen. Zusätzlich würde ich natürlich noch einen 400€ Job annehmen und mein Freund steuert mir auch noch 100€ im Monat zu. Möbel etc besitze ich, bzw bezahle ich aus erspartem, das ist jetzt erstmal kein Problem.
    Nun zu meinen Fragen:
    – Was für Hilfe kann ich noch beantragen? Ich habe viel von AGII gelesen + Wohngeld aber leider stand überall etwas anderes
    – Wenn meine Eltern (Mutter + Stiefvater) den Auszug verweigern (nicht den Unterhalt) trotz meiner Volljährigkeit, muss ich dann zuhause bleiben?
    – Ist es ein Problem, dass ich eine kleine 3-Zimmer-Wohnung in dem Haus meiner Eltern habe oder spielt das bei sowas keine Rolle?
    – Mal angenommen, dass es Wohngeld geben würde. Wäre es ein Problem, dass ich in eine Stadt ziehen würde, die 30 km von meiner Schule weg ist, ich aber dennoch auf der Schule bleiben will (zurzeit beträgt die Entfernung zur Schule 700m)?

    und vor allem:
    – An welche Ämter muss ich mich für was genau wenden? Bei meiner Suche habe ich unzählige Ämter raus bekommen aber versteh immer noch nicht, wo ich für was genau hin muss. Meine Eltern kann ich leider nicht fragen. Die Erfahren von ihrem „Glück“ erst, wenn ich 18 bin. Dann würde es vermutlich alles völlig eskalieren und dann kann ich mal eben für paar Tage abhauen, ohne das ich die Polizei dann auf den Hals gedrückt bekomme.

    Vielen lieben Dank für eure Antworten schon mal im voraus und liebe Grüße 🙂

    #2 RE: Ausziehen mit 18 – welche Unterstützung? in Einfach alles 20.03.2015 11:05
    von daydreamer

    Nur mal auf die schnelle 2 „Anregungen“:

    1. Wenn du mit 18 Jahren ausziehen willst, können deine Eltern nicht dagegen sprechen. Du bist dann volljährig und darfst dies tun.
    Etwas anderes ist es jedoch mit dem Unterhalt. Deine Eltern sind zwar unterhaltsverpflichtet, können dir jedoch auch Naturalunterhalt gewähren (in Form von dort wohnen).
    Wenn du dir allerdings von einem Psychologen Bescheinigen lässt (ich weiß nicht, ob das schon ein Gutachten ist), dass du zu Hause psychisch leidest ect., dann kannst du dies beim (ich glaube) Jobcenter einreichen und kannst vielleicht auch so ausziehen. Das Jobcenter würde sich dann das Geld von deinen Eltern wiederholen, falls es da etwas zu holen gibt.

    2. Was ist mit deinem Vater?

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