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Ausziehen mit 17.. Mutter verbietet es.


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    #1 Ausziehen mit 17.. Mutter verbietet es. in Einfach alles 08.01.2015 19:22
    von Dinosaur

    Hallo ich bin 17 Jahre alt.. ich habe familiäre Probleme die zusammen gefasst so aussehen:
    -meine Eltern sind getrennt, mein Vater ist ausgezogen
    -meine Mutter ist jeden Tag bei ihrem neuen “Freund“ ,darf aber rechtlich nicht zu ihm ziehen
    -meine Schwester und ich wohnen nun in einem großen Haus alleine und kümmern uns um alles alleine
    -wenn mein Vater mal vorbei kommt (er hat die Schlüssel zum Haus) wird er oft handgreiflich wenn ihm etwas nicht passt
    Ich habe mich schon an das Jugendamt gewendet und es wurde noch keine feste Entscheidung getroffen was jetzt mit mir passiert. Ich gehe noch zur Schule (11. Klasse) und werde danach wahrscheinlich auch studieren. Meine Mutter versucht mir nun das ausziehen auszureden, obwohl ich das schon beim Jugendamt angefragt habe. Ich brauche aber die Unterschrift meiner Eltern dafür. Als ich beim Jugendamt war wurde mir erzählt, dass ich ausziehen könnte in eine Probe Wohnung und von da in eine richtige.. über die genauen Maßnahmen für die kosten und wer dies genau übernimmt wurde mir nichts erzählt. Meine Mutter ist der Meinung, dass alles so gesehen verkauft werden muss (das Auto.. das Haus) und die Altersversorgung meiner Eltern müsste auch gekündigt werden.. stimmt das?

    #2 RE: Ausziehen mit 17.. Mutter verbietet es. in Einfach alles 13.01.2015 10:51
    von daydreamer

    Äh nee…ganz so ist das sicherlich nicht.
    So lange du in Schule/Ausbildung bist und noch nicht 25 Jahre bist, sind deine Eltern (beide!) für dich Unterhaltsverpflichtet.
    Sie können jedoch entscheiden, ob sie diesen Unterhalt in Bar (durch Zahlung des Kindesunterhaltes) oder in Naturalien (indem du dort wohnst) leisten.
    Mit dem Auszug müssten deine Eltern beide für dich aufkommen, finanziell. Dem können sie sich verweigern, indem sie dir eine Bleibe anbieten.
    Ist es für dich unzumutbar, zu Hause zu wohnen, musst du dies gegebenfalls mit einem psychologischen Gutachten beweißen.
    Könntest du dieses, würdest du mit Hilfe des Amtes ausziehen und diese würden sich dann das Geld bei deinen Eltern holen, vorausgesetzt, diese haben das Geld. Wenn nicht, zahlt dann das Amt.

    Was anderes wäre es jetzt natürlich, wenn deine Mutter eine Sozialwohnung hat und sie mit deinem Auszug zu groß wär. Dann müsste sie mit deinem Auszug eine andere Wohnung suchen.

    Sehe ich das richtig, dass du eigentlich nur ausziehen willst, weil dein Vater manchmal handgreiflich wird?
    Wieso hat er noch einen Schlüssel zur Wohnung? Für mich undenkbar!
    Warum darf deine Mutter rechtlich nicht zu ihrem „Freund“ ziehen? Und vor allem: warum „Freund“?

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