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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Redaktion vor 5 Jahre, 11 Monate.

absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt


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    Moderator
    Redaktion

    #1 absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    30.03.2015 23:20
    von Joseph

    Liebe Leser,

    durch eine aus meiner Sicht absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch einen Mitarbeiter vom Jugendamt rutschte meine Tochter in enorme psychosomatische Belastung. Über ein Jahr durchgehende ärztliche Untersuchungen schließen eine physische Störung im Grunde aus. Die psychosomatische Störung zeigte sich anfangs durch plötzliche Unbeweglichkeit, welche sich nach und nach trotz mehrere Klinikaufenthalte an Beschwerden in Armen und besonders in den Beinen festigte. Selbst nach 2 Jahren sind immer noch Therapien notwendig. Zuvor war meine Tochter eine nachweislich gute Schülerin mit stets sehr guten Sportnoten.
    Am liebsten würde ich im Jugendamt auf den Tisch hauen, dass sich die Balken biegen, nachdem ich endlich Akteneinsicht im Jugendamt erhielt. Aber vernünftig wie ich bin oder versuche zu sein, wird dies nicht geschehen. Fast durchgehend wurden Aktenvermerke eingetragen, welche nachweislich keineswegs der Wahrheit entsprechen, aber an Dritte ohne Schweigepflichtentbindung weitergereicht wurden. Eine Information an mich als Vater und Erziehungsberechtigter wurden selbst nach mehreren Nachfragen verweigert.
    Was würdet ihr machen? Sich gegen die unverschämten Behauptungen und Unterstellungen wehren, oder wie die Meisten in meiner Gegend meinen, dass es sinnlos ist und man nur nach vorne schauen sollte.
    Eigentlich müsste ich einen ganzen Roman hier eintragen um alles verständlich zu erklären. Für Nachfragen aber kann ich gerne Details nennen.

    Gruß Joseph

    #2 RE: absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    01.04.2015 12:54
    von jesjes

    Moin Joseph,

    bei mir ist es ähnlich. Die Mitarbeiterin des JA hat vor Gericht Falschaussagen getätigt. Diese Aussagen wurden bereits durch schriftliche Stellungnahmen von Kindergarten und Schulsozialarbeiterin und andere Unterlagen widerlegt. Ich habe mich mit diesen Unterlagen bei der Leitung JA und bei der Richterin beschwert. Passiert ist gar nichts. Die Richterin hält an ihrem Beschluss, welcher auf diesen Falschaussagen basiert, fest und die Leitung des JA lehnte nach einem 5 Monate dauernden Schriftwechsel eine Stellungnahme ab.

    Ich habe mich nun beim Landrat über das JA beschwert und bin auf der Suche nach anderen möglichen Beschwerdestellen (Landesjugendamt, Ministerium LAnd/Bund etc.).

    Nach vorne gucken auf jeden Fall, allerdings muss man dafür nicht auf die Grundrechte seiner Kinder und auf die eigenen verzichten.

    Toi toi toi
    Jesjes

    #3 RE: absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    01.04.2015 13:30
    von Tigress

    Hallo Jesjes,

    herzlich willkommen hier! Du kannst beantragen, dass nachweislich unwahre Passagen aus den Akten gelöscht werden. Ob dies geschehen wird, kann ich Dir leider nicht sagen.

    lg

    Tigress
    Verstanden werden ist schön, so es denn gelingen sollte.
    (Hans-Werner Henze)

    #4 RE: absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    01.04.2015 15:41
    von Joseph

    Hallo,

    Es wurde Beweise vorgelegt und eine nachweisliche Gegendarstellung schriftlich eingereicht, trotzdem wurde es wohl ohne zu lesen nur abgeheftet. Ein Verfahrensbeistand konnte gerade noch das schlimmste bei Gericht verhindern, so dass es doch noch zu einem von meiner Tochter und mir gewünschten Begleitung des Umgangs kam. Ein Umgang für meine Tochter mit ihrer Mutter ohne Begleitung wäre aus verschiedenen Gründen zu gefährlich gewesen. Diese Begleitung des Umgangs fand ohne Angaben von Gründen aber nur ein einziges Mal mal statt, mindestens 3-mal wurde aber vor Gericht vereinbart. Anstatt dem Beschluss des Familiengerichts zu folgen, wurde im Jugendamt eine eigene Vorgehensweise entwickelt. Der Aktenvermerk, welcher nachweislich nicht der Wahrheit entsprach und auch nicht geändert wurde, sollte in einer Erziehungsbeistandschaft als Grundlage dienen, damit auch ein Umgang ohne Begleitung statt finden kann. Allerdings hat sich das Jugendamt damit nicht an das Familiengericht gewendet, sondern abgewartet bist das Verfahren vom Familiengericht beendet wurde.

    Beachtenswert dabei ist die Tatsache einer Nötigung, welche die vom Jugendamt vorgeschlagene Begleitung an mich herantragen sollte. Fakt ist, dass ich eine Erziehungsbeistandschaft annehmen sollte, oder die Begleitung für meine Tochter im Umgang wird abgesagt. Die Begleitung wurde abgesagt, aber so lange verzögert bis das Familiengericht im Glauben der begleitete Umgang findet statt, das Verfahren eingestellt hat. Rechtzeitig konnte ich nicht mehr reagieren, da mir sämtliche Hintergründe fehlten und eine Akteneinsicht erst wesentlich später genehmigt wurde.

    So einfach ist es bestimmt nicht, nach einer Akteneinsicht beim Jugendamt ruhig und vernünftig zu bleiben. Wenn einem da der Kragen platzt, kann ich es gut verstehen.

    Gruß Joseph

    #5 RE: absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    02.04.2015 10:12
    von jesjes

    moin zusammen,

    also bei mir hat das JA eine Stellungnahme zu den Falschaussagen und auch Gespräche mit mir abgelehnt. Es liegen dort zwar schriftliche Stellungnahmen, in den sich die zitierten Person von solchen Aussagen distanzieren, allerdings bleibt das Frollein vom JA bei ihrer Aussage die bei Gericht protokolliert wurde. Scheinbar hat das JA hier Narrenfreiheit.

    Ich versuche derzeit Stellungnahmen von den vorgesetzten Stellen zu erhalten. Werde hier dann posten, wenn sich etwas tut.

    #6 RE: absichtliche Unterstellung bzw. Verleumdung durch das Jugendamt in Jugendamt
    02.04.2015 13:08
    von Joseph

    Es wird schwierig bei den Vorgesetzten etwas zu bewirken. Ich fürchte die beschmutzen ihr Nest mit aller Wahrscheinlichkeit nicht. Es scheint, dass sie die Problematik einfach aussitzen können. Trotzdem ist es richtig sich auch dort zu beschweren, auch wenn es momentan nichts bringt. Eventuell über den Jugendhilfeausschuss aber da stehen wohl die politischen Richtungen mehr im Vordergrund. Manchmal kann man dies ja auch ausnützen. Eine Petition bei der Landesregierung einreichen wäre noch eine Alternative. Ich frage mich gerade, wie ich ein Problem in wenigen Worten darstellen kann, wenn ich eigentlich ein paar Seiten dazu

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