Wenn Kinder kein gutes Zuhause haben
Immer wieder hört ihr von Pflegeeltern oder Pflegekindern. Aber was ist das genau?
Manche Eltern schaffen es nicht, sich gut genug um ihre eigenen Kinder zu kümmern, weil sie selbst große Probleme haben oder weil sie krank sind. In solchen Fällen kümmert sich das Jugendamt darum, dass diese Kinder neue Eltern bekommen, die sich besser um sie kümmern können. Solche Pflegeeltern haben meistens schon eigene, sogenannte leibliche Kinder. Und wenn sie finden, dass in der Familie noch Platz ist und alles gut funktioniert, dann entscheiden sich manche dazu, Pflegekinder in ihre Familie aufzunehmen. Weil das oft Probleme mit sich bringt, bekommen die Pflegeeltern als Unterstützung Geld vom Jugendamt.
Pflegekinder sind nämlich manchmal in ihrer frühen Kindheit so schlecht behandelt worden, dass sie sich anders verhalten als “normale” Kinder. Oft treten solche Probleme erst auf, wenn die Kinder größer werden. Um mit solchen Problemen, die die ganze Familie stark belasten können, besser klar zu kommen, haben die Pflegeeltern in Winsen jetzt einen Verein gegründet.
Quelle: abendblatt.de – 14.08.2009 – jäs
Link zum Pressebericht: www .abendblatt.de/region/harburg/article1138790/Wenn-Kinder-kein-gutes-Zuhause-haben.html
























Dezember 22nd, 2009 um 11:11
Ich stimme diesem Artikel vollkommen zu, ABER hält sich das Jugendamt dran??
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es dies nicht tut!!!
Hab ich heute wieder gesehen!
Sie geben einer psychischkranken Mutter das Kind wieder, was die größte und schlimmste Sauerei ist, die es gibt.
Am liebsten würde ich das gesamte Amt deshalb verklagen! Anstatt alles genau zu überprüfen, sagen deren Prüfer, dass die Mütter (krank) ihre Kinder ja wieder bekommen können ohne Probleme. (Sry für die Unterstellung, aber die Prüferin in meinem Fall hat es nicht die Bohne interessiert, ob die Mutter krank war oder nicht bzw. sich um es gekümmert hat oder nicht!)
Und eins sage ich, wenn dem Kind wegen Ihrer Entscheidung etwas passieren sollte, dann werden Sie gefälligst die Schuld auf sich nehmen und nicht behaupten, dass keiner was gewusst hat! Ansonsten sehe ich dieses Amt nicht mehr als eine Vereinigung an die man sich zu halten hat.
Ich hoffe, dass allen Menschen endlich die Augen geöffnet werden, dass der Staat sich kein Muks um das Leben von Kindern macht, obwohl er dies immer sagt!
Das sollte jetzt mal gesagt werden und ich werde nicht einfach schweigen und sowas ruhen lassen, das sähe ich nicht ein!
Danke für Ihre Aufmerksamkeit!
Dezember 24th, 2009 um 09:48
Butter bei die Fische!
“Wenn Kinder kein gutes Zuhause haben” ( kann es auch daran liegen, daß man es ihnen weggenommen hat )
“Immer wieder hört ihr von Pflegeeltern oder Pflegekindern. Aber was ist das genau?”( Das sind Kinder, die in eine sog. Pflegefamilie gesteckt wurden, ob das nun sinnvoll war, oder nicht, ob sie dort gepflegt oder auch vernachlässigt oder mißhandelt werden, oder nicht, sie werden immer Pflegekinder genannt )
“Manche Eltern schaffen es nicht, sich gut genug um ihre eigenen Kinder zu kümmern” (die meisten aber doch, das ist für die Umwandlung eines Kindes, daß zu Hause lebte, in ein Pflegekind, vollkommen unwesentlich; worum es tatsächlich geht, lest ihr in der letzten Klammer dieses Absatzes ), “weil sie selbst große Probleme haben oder weil sie krank sind” ( oder weil ihnen z.B. eine Kitamitarnbeiterin, eine Lehrererin, oder ein Mitarbeiter eines sog. Drittleisters geraten hat, beim Jugendamt eine kurzfristige Hilfe zu beantragen; z.B. eine Familienhilfe für die Kinderbetreuung o.ä.; das könnten durchaus die meisten sein ). “In solchen Fällen kümmert sich das Jugendamt darum, dass diese Kinder neue Eltern bekommen”
( anstatt sich, wie es das Gesetz vorsieht, darum zu kümmern, daß die Familie, ggf. unter Gewährung von Hilfen, wenn es eben geht, als Gemeinschaft erhalten bleibt oder sogar wieder hergestellt wird ), “die sich besser um sie kümmern können” ( könnten, oder auch nicht, das ist dabei kein wesentliches Kriterium, die damit befassten Wissenschaftszweige gehen davon aus, daß die Ursprungsfamilie dafür am besten geeignet ist, das Jugendamt grundsätzlich nicht, da es andere Interessen hat [ siehe letzte Klammer dieses Absatzes ]). “Solche Pflegeeltern haben meistens schon eigene, sogenannte leibliche Kinder” ( oder das eine oder mehrere sog. Pflegekinder ). “Und wenn sie finden, dass in der Familie noch Platz ist und alles gut funktioniert” ( was darunter zu verstehen ist, entscheiden sie allerdings selbst, was bei Ursprungsfamilien nicht der Fall ist, da entscheidet das Jugendamt und das Gericht segnet diese Entscheidung dann ungeprüft nachträglich ab ), “dann entscheiden sich manche dazu,” ( noch mehr ) “Pflegekinder in ihre Familie aufzunehmen” ( da diese ihren Lebensstandard deutlich anheben ). “Weil das oft Probleme mit sich bringt” ( weil die Kinder wieder nach Hause wollen, was rigoros zu unterbinden ist, oder die Eltern ihre Kinder sehen wollen, was gar nicht erwünscht ist, da das Kind dann noch mehr Probleme machen würde; z.B wenn es feststellen muß, daß seine Eltern nicht die beschriebenen kranken Monster sind, oder daß sie überhaupt noch leben, was auch oftmals bestritten wurde ), “bekommen die Pflegeeltern als Unterstützung Geld vom Jugendamt” ( welches damit das BIP um eine Kostenstellenerweiterung von , je nach Lage des Falles, bis über 5000€ im Monat [ soviel kann keine echte Familie jemals bekommen ] anhebt und das ist ein ziemlich lukratives Geschäft ).
Pflegekinder sind nämlich manchmal” ( meist eher aber nicht ) “in ihrer frühen Kindheit so schlecht behandelt worden, dass sie sich anders verhalten als “normale” Kinder. Oft treten solche Probleme erst auf, wenn die Kinder größer werden” ( meist nämlich, nachdem sie gegen ihren und ihrer Eltern Willen in eine Pflegefamilie verbracht wurden, dann aber sehr schnell ). “Um mit solchen Problemen, die die ganze Familie stark belasten können” ( natürlich die Pflegefamilie, die sich ja über die Störungen durch Kindes-u. Elternwillen- u. Gefühle ärgert; die Belastungen der oftmals praktisch komplett zerstörten Ursprungsfamilie sind dabei völlig belanglos ), “besser klar zu kommen, haben die Pflegeeltern in Winsen jetzt einen Verein gegründet.”
Zitate des Ursprungsbeitrags in Anführungszeichen; Kommentare in Klammern
Nun, ich kenne diesen Verein ( noch ) nicht ( werde mich aber ein wenig umhören ), deshalb bleibt der letzte Halbsatz vorerst von einer Klammer verschont.
Und selbstverständlich gibt es auch tatsächlich zu recht bei liebevollen Pflegeeltern lebende Kinder.
Trotzdem ist es nicht unwahrscheinlich, daß an dieser oder anderer Stelle irgendwann ein Beitrag gepostet wird, mit der Überschrift:
Kinderklau e.V.
Falls jemand über echte Erfahrungen mit diesem Verein verfügt, möchte ich ihn/sie hiermit ausdrücklich ermuntern diese ( warum nicht hier? ) zu veröffentlichen, oder über die Betreiber dieser Seite mit mir in Verbindung zu treten ( siehe auch Jugendamt Osnabrück )
Frohes Fest und guten Rutsch an alle, die in der Lage sind mit ihrem Kindern zu feiern.
An alle denen das verboten wurde: KÄMPFT!
Gruß……..F. Mahler
Januar 11th, 2010 um 13:39
Nur ein kurzer Kommentar zum Text von F. Mahler…
Ich kann alle nur warnen sich an Vereinen wie “Kinderklau e.V.” zu wenden. Ich habe kürzlich einen Fall miterlebt, bei dem dieser Verein einer Mutter, deren Kinder im Kinderheim leben, helfen wollte. Letztendlich stellte sich heraus, dass die Person, die einem Verein mit Namen Kinderklau angehört, die Kinder der Mutter entführen wollte. Die Mutter bestätigte auch, dass diese Person, ihr alle Pässe abnahm (angeblich zur eigenen Sicherheit)- Zum Glück ist jetzt die Polizei auf diesen Verein aufmerksam geworden…
Was sind das für Maßnahmen, wenn sich Eltern strafbar machen müssen, um ihre Kinder zurückzuerhalten. Der sicherste Weg ist dann doch mit den Jugendämtern und deren Familienhilfen zu kooperieren und anzufangen zu verstehen, warum die eigenen Kinder “weggenommen” wurden. Setzt euch den Gesprächen der Familienberater udn -helfer aus und kooperiert mit den Jugendämtern. Ich rate jedem nochmals von solchen Vereinen ab.
Januar 14th, 2010 um 20:47
Zum Kommentar von Pini:
Es scheint darin einige seltsame Mißverständnisse zu geben, die ich gern Aufklären möchte.
1) Der Text ist nicht von mir, sondern ich habe ihn hier auf Jugendämter.com gelesen. Lediglich die Anmerkungen in Klammern und den abschließenden Kommentar habe ich hinzugefügt.
2) Einen tatsächlich existierenden Verein namens “Kinderklau e.V.” kenne ich nicht. Ich hatte diesen Namen in satirischer Absicht frei erfunden. Es handelt sich dabei um eine Versymbolisierung der “Kinderklauindustrie”, in welcher leider auch viele Pflegefamilien tätig sind. Nach neueren Schätzungen liegt der Jahresumsatz jenes bedeutenden Wirtschaftszweiges jetzt bei über 90 Mrd €.
3) Daß jener “Verein” ( also AG, JA und Drittleister ) Kinder, z.T. ins Ausland, entführt und ihnen zu diesem Zwecke auch die Pässe abnimmt, ist auch mir schon zu Ohren gekommen. Daß die Polizei dagegen etwas unternimmt, allerdings noch nicht. Im Gegenteil, die Polizei wird gern von jenen bemüht, wenn es darum geht, in Nacht- u. Nebelaktionen Kinder aus Familien herauszureissen.
4) Daß Pini erst vor diesem “Verein” warnt, um dann dazu aufzurufen mit eben jenem zusammen zu arbeiten verstehe ich allerdings auch nicht, zumal jener “Verein” die Kooperation mit den betroffenen Eltern, nach den dafür vorgesehenen Richtlinien, zumeist verweigert.
5) Zu verstehen, warum die Kinder entführt werden, ist eigentlich recht einfach, wenn man sich die Umsatzzahlen des “Vereins” anschaut ( s.o.).
6) Sich den “Gesprächen” der “Vereinsmitglieder” auszusetzen ( man ist diesen wahrlich ausgesetzt ) ist wohl kaum vermeidbar, hilft den Kindern leider aber meist gar nicht, eben aufgrund der nicht erwünschten Kooperation.
7) Den letzten Satz von Pini unterschreibe ich allerdings voll und ganz und ergänze ihn lediglich um ein paar Anführungszeichen:
Ich rate jedem nochmals von solchen “Vereinen” ab.
Abschließend möchte ich vorsichtshalber anmerken, daß ich ausdrücklich nicht den Winsener Pflegeelternverein mit dem Titel “Kinderklau e.V.” diskreditieren wollte, da ich jenen ( noch ) nicht kenne, behalte mir ein Einbeziehen desselben in jenen Oberbegriff aber ggf. vor. Das mag die Zukunft zeigen.
In der Hoffnung, daß die beiden Beiträge von Pini und mir dadurch etwas verständlicher geworden sind
Gruß………F. Mahler
November 19th, 2010 um 12:31
Ich bewohne seit 2007 eine 4 Zimmerwhg. 76qm.Über mir wohnt eine Familie, über die Jeder den Kopf schüttelt. Beide arbeitslos, seit 2007 ein Paar im Moment 3 Kleinkinder, Frau wieder Hochschwanger.
Diese Leute schreien und brüllen ihre Kinder an, als wären es Hunde. Ich konnte hören, wie der “Vater” die Kinder schlägt, aber nur dann wenn die Frau nicht dabei ist.Dieses Geschrei der Leute hören sogar Anwohner die 300m weiter weg wohnen. Mehere Anzeigen gingen beim Jugendamt in Forst ein. Es wird nichts gemacht, obwohl schon 2 Kinder der Frau im Heim sind (wegen Verwahrlosung),der Mann hat noch 3 weitere Kinder um die er sich auch nicht kümmert und gerichtlich mit seiner EX zu tun hat.
Warum schaut dieses verfluchte Amt weg???
November 2nd, 2011 um 21:54
Also mich ärgert es schon etwas, wie man über Pflegeeltern denkt und über sie schreibt.
Es mag sein, dass es Pflegeeltern gibt die nicht ihr bestes geben, jedoch sicherlich nicht die Mehrheit.
Ich finde es erschreckend so über Menschen zu urteilen, die Kinder aufnehmen ihnen ein Zuhause geben, Geborgenheit und ihnen zur Seite stehen, denn nicht alle leiblichen Eltern sind so toll. Wacht mal auf. Wenn es Pflegefamilien nicht geben würde, wo würden dann die meisten Kinder hin kommen, in ein Heim oder vielleicht würden sie dort gelassen, wo sie geschlagen werden usw.
Es ist ja nicht so dass, die Pflegefamilie zum Amt geht und sagt, ach wir hätten mal gerne ein 2-jähriges Kind, bitte nehmen sie es aus der Familie XY, sondern:
Kinder die meistens (nicht immer, aber von so einem Fall habe ich noch nicht gehört) haben schon soviel mitgemacht mit ihren leiblichen ELtern und kommen dann in einer Pflegefamilie an, die zum ersten mal ihnen ein richtiges Zuhause bietet, ohne Gewalt ohne Missbrauch usw.
An alle findet ihr es richtig wenn misshandelte missbrauchte Kinder zurück zu ihren Peiniger müssen? Ja das passiert auch oft, egal von welcher Seite, es kann nicht sein, das Kinder dorthin zurück müssen.
Die Strafen für solche Menschen sind viel zu gering…..
Egal ob Pflege-Leiblich Familie es geht um Kinder, vergesst das nicht.
Meiner Meinung nach liegt das Problem bei den Gesetzen und wie sie angewendet werden oder das für diese Probleme noch garkeine Gesetze gibt usw.
Es ist nicht immer alles schwarz – weiß.
Februar 17th, 2012 um 15:12
Nachdem ich die Beiträge gelesen und das Gefühl habe, jeder von Euch ist eigendlich nur indirekt betroffen und hat sich so seine Meinung gebildet, muß ich das folgende loswerden.
Ich stimme mit dem Beitrag von “sowieso” überein.
Ich war ein Pflege- und später Adoptivkind in der ehemal. DDR, weiß also wovon ich rede.
In meiner leiblichen Familie war ich das 10. und letzte Kind. Mich hat zwar niemand geschlagen oder mißbraucht, aber ich wurde wegen Überlastung meiner Eltern, die sich viel stritten und schlugen, oft vernachlässigt was Essen, Kleidung und Hygiene anging. Das Jugendamt hat ragiert und mich mit 3 Jahren in ein Heim gegeben über den Willen meiner Eltern und älteren Geschwister hinweg. Ich habe das gar nicht verstanden, war tot unglücklich, hab mich zurückgezogen,nicht mehr gesprochen, mich nachts in den Schlaf geweint. Mußte auch mehrfach das Heim wechseln. Eigendlich waren die Betreuer immer gut zu mir. Ich hatte, was ich brauchte, aber es war kein zu Hause, wo sich eine Mama und ein Papa um einen sorgen und einen lieb haben!!!
Als ich 7 Jahre wurde und in die Schule kommen sollte (somit wieder das Heim wechseln), hat sich eine Pflegefamilie für mich interessiert.
Deren eigene Tochter war auch 7 und hat sich eine gleichaltrige Schwester gewünscht. Meiner heutigen Schwester, die ich über alles liebe, verdanke ich eine wunderbare Kindheit und eine sehr schönes 2. Leben!
Ich kam in eine sehr schöne Pflegefamilie, die es schwer mit mir “Problemkind” hatte. Sie haben auch nicht immer alles richtig gemacht, erzogen mich streng. Aber ich habe Liebe, Geborgenheit, Vertrauen erfahren, hatte eine Mama, einen Papa, eine Schwester nur für mich. Das ist es, was für Kinder zählt, nicht wieviel jemand materiell bieten könnte! Nach 2 Jahren durften sie mich adoptieren.
Ich habe das Abitur machen können, eine gute Ausbildung erhalten, mich verliebt, geheiratet, ein Haus gekauft. Ich bekam die Chance auf ein ganz normales Leben. Das verdanke ich, damals fremden Leuten, die sich entschlossen, einem kleinen Mädchen ein zu Hause zu geben. Ich liebe sie! Für mich sind sie meine Eltern.
Meine leibliche Familie habe ich nach der “Wende” mal wieder getroffen. Es war nett, aber außer Mitleid empfand ich nichts mehr für sie.
Leider haben wir aus gesundheitlichen Gründen selbst keine Kinder, denken jedoch oft darüber nach, Kinder in Pflege zu nehmen, um etwas von dem, was ich erfuhr, zurück zu geben. Es ist aber keine Entscheidung, die man leichtfertig trifft oder des Geldes wegen. Die “guten Pflegeeltern” haben andere Beweggründe. UND ICH WEISS AUS ÜBERZEUGUNG, DASS ES SIE GIBT. Sowie es auch bei den Jugendämtern die “Guten”, vertrauenswürdigen, fähigen Leute gibt!
Ich Danke Euch fürs zuhören.