Archiv für die ‘Mutterschaft’ Kategorie

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Eine Mutter kämpft um ihre Tochter

Samstag, Juli 17th, 2010

RECKENFELD Lisa A. (Name von der Red. geändert) ist abgerutscht. Das 14-jährige Mädchen geht nicht mehr zur Schule, nimmt Drogen. Die verzweifelte Mutter möchte ihrer Tochter helfen und sie in eine Therapieeinrichtung einweisen lassen. Dafür aber erhalte sie keine Unterstützung vom städtischen Jugendamt, beklagt sie sich.

Dies ist eine dieser Geschichten, in denen das Elternhaus alleine das Kind im Teenager-Alter nicht mehr retten kann. In denen die Mutter getrennt vom Kindsvater lebt und Hilfe für ihre Tochter sucht, sie aber – warum auch immer – nicht so erhält, wie sie es sich wünscht. Martina A. (Name der Mutter ebenfalls geändert) weiß jedenfalls nicht mehr weiter. “Seit einem Jahr versuche ich, meiner Tochter zu helfen. Aber das Jugendamt kümmert sich nicht so, wie es für Lisa nötig wäre.”

Das Jugendamt sieht das naturgemäß anders. Stadt-Pressesprecher Klaus Hoffstadt bittet aber um Verständnis, dass man zu diesem Fall öffentlich nichts sagen möchte. Fakt aber – und das bestreitet Martina A. auch gar nicht – ist, dass zwischen Jugendamt und der Reckenfelder Familie seit Jahren ein intensiver Kontakt besteht.

Aufgeschoben?
Was die Mutter der Stadt vorwirft: “Seit einem Jahr soll meine Tochter in eine stationäre Einrichtung eingewiesen werden, damit ihre Drogensucht therapiert werden kann. Aber das wird immer wieder aufgeschoben.” Laut Martina A. wollte das Jugendamt das Mädchen nach Hörstel bringen lassen, da aber habe ihre Tochter auf gar keinen Fall hingewollt, weil sie dort schon mal mit anderen Klienten der Einrichtung schlechte Erfahrungen gemacht habe. “Es muss doch eine andere Einrichtung geben, in die man meine Tochter einweisen kann”, sagt die Mutter.

Das Jugendamt meint, die Mutter könne bei begründetem Verdacht der Verwahrlosung beim einen Beschluss erwirken, dass das Kind in eine geschlossene Einrichtung eingewiesen werde. Martina A. weiß, dass die Zeit drängt: “Lisa lebt auf der Straße und nimmt Drogen. Zur Marien-Hauptschule gehe sie auch schon länger nicht mehr.

Quelle: ruhrnachrichten.de – 29.06.2010 – Von Michael Hagel
Link zum Pressebericht: www .ruhrnachrichten.de/lokales/greven/Eine-Mutter-kaempft-um-ihre-Tochter;art967,952675

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Ein Kind braucht beide Elternteile

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Verein „Väteraufbruch für Kinder“ macht sich für getrenntlebende Männer und Frauen stark, die Kontakt zu ihren Kindern möchten

Stuttgart – Eine Trennung oder ist oft unvermeidlich. Skandalös aber ist, wenn sich Kinder deswegen oft von einem Elternteil trennen müssen und von diesem mutwillig entfremdet werden. Deswegen will der Verein „Väteraufbruch für Kinder“ alles daran setzen, dass beide Eltern in der Trennungssituation das Wohl ihrer Kinder stets im Auge behalten.

Nach einer Trennung der Eltern, sind es meist die Kinder, die unter der Situation leiden. Aber auch die Elternteile können verzweifeln, wenn der Ex-Partner oder die Ex-Partnerin mit allen Mitteln den Kontakt der Kinder zum jeweils anderen Elternteil unterbinden wollen. In Kontakt zu bleiben, das sei das wichtigste überhaupt, sagen Peter Walcher, Dagmar Bauer und Henning Schläger vom Verein „Väteraufbruch für Kinder“. Sie machen sich seit Jahren dafür stark, dass die Beziehung der Kinder zu den getrenntlebenden Elternteilen bestehen bleibt. Rund 90 Mitglieder hat der Verein in Stuttgart, bundesweit etwa 3000. Väter sowie Mütter sind dabei. „Der Frauenanteil beträgt bei uns in Stuttgart etwa zehn Prozent“, sagt Peter Walcher. Er selbst ist seit neun Jahren geschieden und kämpft seitdem um den Kontakt zu seinen Kindern. Mehr kann er nicht sagen, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. „In meinem Fall wird die Bindung zum Vater von der Mutter wenig toleriert“, sagt Walcher. Und spiele eine wichtige Rolle. Auch Dagmar Bauer ist im Vorstand engagiert. Die Stuttgarterin bringt ebenfalls eigene Erfahrungen in den Verein mit ein. Sie ist Mutter eines 16-jährigen Sohnes. „Als er fünf Jahre alt war, haben mein Mann und ich uns getrennt. Für das Kind ist eine Welt zusammengebrochen“, erzählt sie. Die Verantwortung für das Kind wollte sie nicht aufgeben, dennoch blieb der Sohn beim Vater. „Er beantragte das alleinige , was aber abgewiesen wurde“, sagt Bauer. Dann habe es geheißen, der mit der Mutter tue dem Jungen nicht gut, in die Ferien durfte sie mit dem Kleinen nicht fahren. Gerichtsverfahren und Gutachten waren die Folge. Der Widerstand des Ex-Mannes war so groß, dass Dagmar Bauer Hilfe beim Verein „Väteraufbruch für Kinder“ suchte. „Mittlerweile sehen mein Sohn und ich uns ohne größere Probleme. Ich sagte ihm auch schon oft, dass ich Angst habe, ihn zu verlieren“, sagt Bauer. Doch dann reagiere der Sohn fast wütend, weil beide – Vater und Mutter – ihm wichtig seien. Wie Dagmar Bauer setzt sich auch Henning Schläger im Verein dafür ein, dass Mutter und Vater auch nach einer Scheidung beim gleichgestellt sind und Kinder zu beiden Elternteilen ein vertrauensvolles Verhältnis behalten oder wieder aufbauen können. Henning Schlägers drei Söhne sind bereits zwischen 21 und 26 Jahre alt und zu allen hat er Kontakt, obwohl sie rund 80 Kilometer von ihm entfernt leben. Getrennt hatten sich Henning Schläger und seine Partnerin, als die Kinder zwischen fünf und zehn Jahre alt waren. Die Hürden und Kämpfe seien mittlerweile übersprungen und ausgestanden. „Aber es war hart.“ Obwohl Schläger keine „aktuellen Streitigkeiten mehr um den Kontakt zu den Kindern hat“, ist er immer noch beim Verein: „Ich bringe mit dem, was ich erlebt habe, viel Erfahrung mit“, sagt Schläger. Dass sei für die Mütter oder Väter, die neu in den Verein kommen, oft sehr hilfreich – auch was rechtliche Fragen anginge. „Aber der Gang zum sollte eigentlich immer das allerletzte Mittel sein“, betonen alle drei. „Es steht das Wohl des Kindes im Vordergrund – immer.“ Auf Beratung legt „Väteraufbruch für Kinder“ großen Wert. Ziel sei es vor allem, die getrenntlebenden oder alleinerziehenden Mütter und Väter „aufzufangen“, ihnen eine „Plattform zu bieten, auf der sie ihre Wut ausdrücken können“, sagt Walcher. „Aber wir fragen die Betroffenen auch erst mal, was sie eigentlich wollen – für sich selbst und für das Kind.“ Von Vorteil wäre, die Kinder aus den Verhandlungen um Sorgerecht, oder Besuchszeiten herauszuhalten. Politisch kämpfen, das sei eine Motivation für die Mitglieder – und erreichen, dass Kinder viel Zeit mit Mama und Papa verbringen können, auch wenn diese sich nicht mehr verstehen und sich getrennt haben. Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat findet um 19 Uhr ein offenes Treffen im Eltern-Kind-Zentrum, Ludwig Straße 41 – 43, statt. Wie in jedem Jahr wird auch diesmal wieder am Vatertag, 13. Mai, das Fest „Papipalu“ gefeiert. Nähere Infos gibt es unter www.vafk.de/Stuttgart

Quelle: esslinger-zeitung.de – 24.04.2010 – Von Yvonne Weirauch
Link zum Pressebericht: www .esslinger-zeitung.de/lokal/stuttgart/stuttgart/Artikel545919.cfm

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“Mutti muss arbeiten”

Donnerstag, April 22nd, 2010

Scheiden tut weh. Heute nicht weniger als früher, auch nicht weniger als vor den Änderungen im vom 1. Januar 2008. Ein Satz, den Rechtsanwältin Christina Bühler mehrfach wiederholte.

Christina Bühler erläuterte kürzlich auf Einladung der CDU-Frauenunion die Entwicklung im Unterhaltsrecht seit der Reform vom 1. Januar 2008. Der Michelsaal im Goldenen Adler in Michelfeld war restlos gefüllt – und das nicht nur von Frauen.

Christina Bühlers Fachgebiet ist das . Die Rechtsanwältin weiß, wovon sie spricht. Es ist ihr beruflicher Alltag. Bald 50 Prozent aller Ehen in Deutschland werden bei einer durchschnittlichen Dauer von etwa 14 Jahren geschieden. Die ist und bleibt das Ende eines Lebenskonzeptes, welches am Tag der Hochzeit mit Liebe und Zuversicht begonnen wurde. Wenn aber aus einer Familie plötzlich zwei gemacht werden, aus einem Haushalt zwei Haushalte, dann wird es eng. Schließlich bedeutet eine nicht, dass künftig doppelt soviel Geld da ist. Kein Partner kann so weiterleben wie zuvor. Weder der berufstätige Ehemann, noch die erziehende Mutter und Hausfrau. Es beginnt der Streit um den .

An dieser Stelle greift die Reform. Denn musste der berufstätige Partner seine geschiedene Frau bislang weiterhin mit unterhalten, sieht das die Gesetzesänderung nicht mehr vor. Ein Leben nach dem Grundsatz “einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin” ist passee. Künftig wird die Eigenverantwortlichkeit beider Eheleute in den Vordergrund gerückt. Der nacheheliche Unterhalt soll die Ausnahme bleiben und nicht die Regel.

In 50 Prozent aller Scheidungsfälle leben minderjährige Kinder. Und genau sie sind der eigentliche Ursprung der neu entflammten Debatte. Basierend auf der neuen Eigenverantwortlichkeit hat die erziehende Mutter nur noch bis zum dritten Lebensjahr des Kindes ein Anrecht auf Unterhaltszahlung von ihrem “Ex”. Das heißt, wer heute heiratet, seinen Beruf aufgibt und die nächsten 20 Jahre mit den Kindern zu Hause bleiben will, geht ein hohes Risiko ein. Denn im Scheidungsfall muss er ab dem dritten Geburtstag des jüngsten Kindes für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommen. Auch Frauen, die bislang noch nie im Berufsleben standen.

“Mutti muss arbeiten” – hieß im Januar eine Fernsehreportage im Ersten zu diesem Thema. Ehemänner, die nach altem Recht geschieden wurden, wittern Morgenluft und beginnen die Ansprüche ihrer Exfrauen einzuklagen. Das geht, führt aber nicht unweigerlich zum Erfolg. Denn im Gesetz heißt es auch, dass Verlängerungen über den dritten Geburtstag hinaus möglich sind. Jedoch nur solange und soweit dies der Billigkeit entspricht.

Die Billigkeitsabwägung ist die zweite Reform im Scheidungsrecht. Sie setzt auf den konkreten Einzelfall. Wenn zum Beispiel vor Ort keine oder nur eine eingeschränkte Kindergarten- oder Hortbetreuung möglich ist, kann die Unterhaltszahlung per richterlichem Beschluss verlängert werden. Auch die Psyche der Scheidungskinder, Hyperaktivität (ADHS) und andere Auffälligkeiten oder Krankheiten spielen eine Rolle. Sie könnten ein Zeichen dafür sein, dass Kinder doch mehr Zeit mit Vater oder Mutter benötigen. Auch der Erziehende bringt eine Geschichte mit in die Scheidung. Sein Alter, sein Gesundheitszustand, die tatsächlichen Wiedereinstiegsmöglichkeiten in einen Job sollen mitberücksichtigt werden. Die Billigkeitsabwägung ist individuell und kein Fall vergleichbar mit einem anderen. Weder dem der besten Freundin noch dem der Nachbarin. Es ist einzig und allein an den Richtern – basierend auf den dargelegten Sachverhalten – zu überprüfen, was einer Mutter zuzumuten ist, ohne ihr Kind dadurch zu vernachlässigen.

Dem 30minütigen Vortrag folgte eine rege Diskussion der Teilnehmer. Auch die anwesende Familienrichterin am Amtsgericht Schwäbisch Hall, Monika Jörg-Unfried, wurde um Rat angefragt.

Quelle: swp.de – 20.04.2010 – VON MICHAELA CHRIST
Link zum Pressebericht: www .swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/art5722,449260

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Berlin/Brandenburg (14.04.2010): Kinder wollen keine Außenseiter sein

Mittwoch, April 14th, 2010

Beratungsstellen und Frauenzentren helfen binationalen Familien
Binationale Ehen gibt es in Berlin genug. Die Palette der Konstellationen ist sehr breit. Allein in der Hauptstadt ist jede vierte Partnerschaft binational, bundesweit jede siebte. Jedes dritte Kind, das geboren wird, hat unterschiedlicher Nationalitäten. Für diese Familien ist die Erziehung der Kinder wie für jede Familie eine Herausforderung. »Dennoch kommen einige Besonderheiten wie zum Beispiel unterschiedliche Sprache, Religion, Kultur, Erziehungskonzepte, Reaktionen der Umgebung hinzu«, erklärt Tatjana Lima Curvello, Geschäftsführerin des Verbandes binationaler Familien und Partnerschaften in Berlin, bei einer Veranstaltung der Reihe »Kindererziehung im interkulturellen Kontext« im Frauenzentrum S.U.S.I.

Die Reihe des Frauenzentrums wurde gemeinsam mit dem Interkulturellen Frauenhaus Berlin konzipiert und fand großen Zuspruch.

Patentrezepte gab es an diesem Abend nicht, dafür aber viele Denkanstöße, Anregungen und Fragen. »Die typischen Probleme von bikulturellen Familien kann ich nicht nennen, weil es die typische bikulturelle Familie nicht gibt«, meint die Soziologin Lima Curvello. Paaren, die einen binationalen Alltag leben, Hilfen zu geben und Partner zu sein, sind Anliegen des Verbandes. Er setzt sich für die soziale und rechtliche Gleichstellung von Menschen ungeachtet der Hautfarbe und kulturellen Herkunft ein.

Der gemeinnützige Verein ist seit 1972 in 25 Städten Deutschlands aktiv und hat sich von einer Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen (iaf) zu einem interkulturellen Familienverband entwickelt, dessen Beratungsangebote sich an deutsch-ausländische Paare ebenso richten wie an eingewanderte Familien mit und ohne deutschen Pass.

»Kinder sind sehr kreativ, wenn sie mit unterschiedlichen Kulturen umgehen müssen«, weiß Lima Curvello aus ihrer eigenen Biografie und ihrer Arbeit. »Schwierigkeiten entstehen erst, wenn die Gesellschaft damit Schwierigkeiten hat.« Für die Soziologin spielen die Eltern eine große Rolle. Die Selbstsicherheit färbt auf den Nachwuchs ab, ebenso aber auch deren Orientierungslosigkeit und Identitätsprobleme. Kinder, Mütter und Väter gehen oft unterschiedlich mit dem Anderssein um. »Kinder wollen keine Außenseiter sein, und in Berlin mit seinen vielen multikulturellen Bezirken hat man Möglichkeiten, sie unterzubringen, damit sie sich nicht als solche fühlen«, meint die Geschäftsführerin des Verbandes.

Die Diskussion am Abend zeigt jedoch, dass nicht allein die Eltern verantwortlich sein können, wenn die Kinder Probleme haben. Von Kitas und Schulen wird erwartet, dass sie erklären, »wie die Welt aussieht und dass es Kinder unterschiedlicher Hautfarbe gibt«. Mehr noch, die interkulturellen Ressourcen, die diese Kinder mitbringen, sollten dort weiter entwickelt werden. Auch dabei brauchen viele Eltern Hilfe, die sie in solchen Beratungsstellen wie der des Verbandes oder auch beim interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I. von Anwälten und Psychologen bekommen.

Neben ganz konkreten Beratungen zum Ausländer- und wird dort auch ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Außerdem werden ihnen Chancen gezeigt, die bikulturell erzogene Kinder haben können. »Wichtig ist es, sich auf seine eigenen Kräfte, seine Ressourcen zu besinnen, solange Schule und Gesellschaft sich nicht ändern«, meint Tatjana Lima Curvello.

Informationen: www.verband-binationaler.de; www.susi-frauen-zentrum.com

Quelle: neues-deutschland.de – 12.04.2010 – Von Uta Herrmann
Link zum Pressebericht: www .neues-deutschland.de/artikel/168864.kinder-wollen-keine-aussenseiter-sein.html

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Zum Tag der Eltern-Kind-Entfremdung fliegen die Seifenblasen der Liebe

Mittwoch, April 14th, 2010

Mit dem weltweiten Parental Alienation Awareness Day (PAAD), jährlich am 25. April, soll in der Öffentlichkeit das Bewusstsein möglicher -Kind-Entfremdung nach oder geschärft werden und durch besseres Wissen Trennungs-Elternteile zu kindesgerechterem Verhalten angeregt werden.

Nicht nur eine Trennung oder Scheidung an sich kann zu Eltern-Kind-Entfremdung führen, sondern insbesondere auch ein feindselig-aggressives Elternverhalten z. B. durch elterliches Schlecht-Reden über den anderen Elternteil, erläutert die Selbsthilfegruppe.
Letzteres könne beim Kind zum sogenannten Eltern-Kind-Entfremdungs-Syndrom ( = Parental Alienation Syndrom) führen, einer Störung im Kindesalter.

Diese Störung, wenn deren Ursache nicht durch Vernachlässigung oder echtem Missbrauch begründet sei, zeige sich in verschiedensten Formen der irrationalen Ablehnung des anderen Elternteils, z. B. durch eine Zurückweisungs- und Herabsetzungskampagne gegenüber dem abgelehnten Elternteil.

Zum diesjährigen Tag der Eltern-Kind-Entfremdung (PAAD), der ursprünglich von der „Parental Alienation Awareness Organisation (PAAO)“ initiiert und schon zum fünften Mal weltweit begangen wird, lässt die Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main am Info-Stand Seifenblasen als Zeichen der Liebe fliegen.

“Nicht nur Kinder brauchen Liebe. Wenn man alles was man tut mit Liebe macht, dann gelingt alles viel besser!”, meint Thilo Mühlberger, Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe.

Quelle: Selbsthilfegruppe PAS Rhein/Main
Link zum Pressebericht: www .curado.de/Eltern-Kind-Entfremdung-14883/

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