Sprockhövel Jugendamt
Jugendamt Sprockhövel
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45549 Sprockhövel
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Leitung
Ilse Paffen
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Jugend, Familie und Schule, ASD, PKD, JGH, Tagespflege
Ilse Paffen
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Wirtschaftliche Hilfen, Steuerungsunterstützung, Beistandschaft, Vormundschaft, WJH, UVG
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Juni 16th, 2009 um 15:42
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT SPROCKHÖVEL – 16.06.2009 – Jugendhilfe: Ein neuer Notfallplan soll Kinder retten
Sprockhövel, Schwelm und Gevelsberg haben Standards eingeführt, wie die Behörden auf Zeichen für Missbrauch oder Verwahrlosung reagieren können.
Sprockhövel. Anzeichen für Vernachlässigung, Misshandlung oder sexuellen Missbrauch – alle derartigen Meldungen, die das Jugendamt erreichen, werden jetzt nach einem standardisierten Melde- und Reaktionsplan behandelt.
Oberste Maxime: Schnell und angemessen handeln, um Sicherheit für die potentiellen Opfer, aber auch für die Mitarbeiter zu gewährleisten, die sich für ihr Handeln oder Nichthandeln (falls keine Gefahr gesehen wird) rechtfertigen müssen.
Fast ein Jahr lang haben die Jugendämter aus Sprockhövel, Gevelsberg und Schwelm unter Moderation des Landesjugendamts den Maßnahmenplan zur „Gefahrenabwehr bei Kindeswohlgefährdung“ erarbeitet. Seit April ist er in Sprockhövel mittels Dienstverpflichtung durch den Bürgermeister eingeführt geworden.
Je nachdem, wo die Beobachtungen von Dritten gemeldet werden – ob beim Jugendamt, in den städtischen Kindergärten oder auch in Schulen – müssen Mitarbeiter und Schulsekretärinnen unverzüglich einen Meldebogen ausfüllen und an die zuständigen Stellen beim Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt weiterleiten. „Irgendjemand ist immer erreichbar. Auf jeden Fall ist gewährleistet, dass gleich gehandelt wird“, sagt Evelyn Müller, Leiterin des Fachbereichs Jugend, Familie und Soziales bei der Stadt.
Je nach Einschätzung der Dringlichkeit, könne das auch Hausbesuche innerhalb der nächsten zwei, drei Stunden bedeuten. Neu ist, dass bei solchen Hausbesuchen immer zwei Fachkräfte vor Ort sein sollen. Unter Umständen wird das Kind dann (wie bisher) sofort in Obhut genommen, um zu klären, ob und, wenn ja, unter welchen Umständen es zurück in die Familie kann.
Ansonsten wird zunächst eine weitere Risikoabschätzung vorgenommen und wieder auf Fragebögen dokumentiert. Zeigen sich die Eltern nicht kooperationsbereit, wird die Recherche auf Nachbarschaft, schulisches oder Kindergartenumfeld ausgedehnt. Festgelegt ist auch, wann Vorgesetzte, Polizei, Ordnungsamt oder Ärzte zu informieren sind.
„Natürlich sind wir allen Hinweisen auch vorher schon nachgegangen. Aber das neue Verfahren soll auch den Mitarbeitern – insbesondere in schwierigen Situationen, in denen der Stress hoch ist – einen Leitfaden an die Hand geben“, sagt Evelyn Müller.
Quelle: wz-newsline.de – 04.06.2009 – Von Günter Hiege
Link zum Pressebericht: www .wz-newsline.de/index.php?redid=540944
November 8th, 2010 um 15:51
Leider bin ich von der Tätigkeit des Jugendamtes Sprockhövel enttäuscht. Leider hat man es dort nicht verstanden, das es im 21. Jahrhundert eine andere Denkweise gibt, in denen auch Vätern eine Beziehung zum Kind ermöglicht werden soll. Unterstützt man einseitig nur die Mütterseite, so macht man sich Mitschuldig an Entfremdung und Umgangsboykott. Zweimal förderte das Jugendamt Spröckhövel den Entzug des Sorgerechtes des Vaters. Zweimal scheiterte es vor dem Gericht. Denn das Sorgerecht ist ein Recht des Kindes auf beide Elternteile. Hier sollte man sein Denken ändern und auf Gleichberechtigung und Gleichbehandlung beider Elternteile achten. Sollte dennoch einseitig reagiert werden, muss man sich nicht wundern, eines Tages zur Rechenschaft gezogen zu werden. Ich werde alle Unterlagen für meinen Sohn bereithalten, um eine spätere Schadensersatzklage seinerseits zu fördern.