Prenzlau Jugendamt



Jugendamt Landkreis Uckermark

  Karl-Marx-Str. 1
  17291 Prenzlau
  Telefon: 0 39 84/70-0
  Fax: 0 39 84/70-44 99

Leitung
Britta Gilgen
Telefon: 0 39 84/70-11 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Jugendförderung, Praxisberatung Kita, Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz
Heiko Stäck
Telefon: 0 39 84/70-30 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Wirtschaftliche Jugendhilfe, Haushalt, Bundeserziehungsgeld, Elterngeld
Rene Schley
Telefon: 0 39 84/70-43 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Sozialpädagogischer Beratungsdienst, Adoptionsvermittlungsstelle, Vormundschaften,
Hannelore Bock
Telefon: 0 39 84/70-29 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Pflegekinderdienst
Ricarda Zech
Telefon: 0 39 84/70-23 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Jugendhilfegrundsätze und Planung
Andreas Jeske
Telefon: 0 39 84/70-33 51
E-Mail: dezernat-2@uckermark.de

Außenstelle Schwedt
Berliner Str. 123
16303 Schwedt
Britta Gilgen
Telefon: 0 33 32/2 08-1 54
Fax: 0 33 32/2 08-2 08

Banner01 Kinderbetreuung

Hast Du mit diesem Jugendamt Erfahrungen gesammelt? Dann nutze die Möglichkeit hier über Deine Erfahrungen zu schreiben.

Bookmark Dienste: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Readster
  • Alltagz
  • Oneview
  • SEOigg
  • Maodi
  • Colivia
  • Infopirat
  • Linkarchiv
  • Linkarena
  • Webbrille
  • Tausendreporter
  • Newsrider
  • newskick
  • seekXL
  • Newstube
  • Weblinkr
  • Wikio DE
  • Propeller

Post to Twitter Post to Facebook Send Gmail Post to MySpace

Verwandte Artikel:


2 Kommentare zu “Prenzlau Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT PRENZLAU – 30.07.2009 – Steigende Gewalt an Kindern
    Im ersten Halbjahr 2009 sind Fälle von Kindesmisshandlungen und Vernachlässigung in der Uckermark erneut gestiegen. Innerhalb eines Jahres sprang ihre Zahl um fast 30 Prozent nach oben. Nach Angaben des Jugendamtes bestätigten sich Meldungen und Verdachtsmomente in 110 Fällen.

    “Durch die gesamtgesellschaftliche Situation haben viele Familien zunehmend Probleme”, schildert Jugendamtsleiterin Britta Gilgen die Ursachen. Was sich hinter den Wohnungstüren abspielt, ist zum Teil erschreckend. Von Januar bis Ende Juni wurden allein 23 Misshandlungen von Kindern gemeldet. 26-mal musste das Jugendamt eingreifen, weil die Grundversorgung von Mädchen und Jungen gefährdet war. Dazu gehören solche elementaren Bedürfnisse wie Mahlzeiten und Bekleidung. In 33 Fällen registrierten die Mitarbeiter eine sogenannte Milieu-Schädigung.

    Selbst sexueller Missbrauch gehört zu der langen Liste der Gewalttaten an Kindern. Sechs Meldungen bestätigten sich im ersten Halbjahr. Doch Gefahren für Kinder bestehen nicht nur im sogenannten Milieu. Auch Einflüsse wie Arbeitslosigkeit oder lange Fahrzeiten der Eltern zur Arbeitsstelle, Zeitmangel, Suchtmittel und Geldsorgen führen zu Problemen innerhalb von Familien. “Die Eltern erkennen meist nicht, wann der Familienverband allein nicht mehr hilft”, so Britta Gilgen. Häufig werde die Hilfe von Jugendämtern oder externen Anlaufstellen zu spät in Anspruch genommen. Ursache ist eine natürliche Scheu vor Behörden.

    Dennoch nimmt die Akzeptanz der Beratungsstellen in der Uckermark weiter zu. Daher konnten in der Mehrzahl aller gemeldeter Fälle Beratungen helfen. Zwölfmal mussten Kinder allerdings auch in Obhut genommen werden, um ihren Schutz zu gewährleisten. In 27 Fällen wurde eine Hilfe zur Erziehung eingesetzt. Doch Nachbarn, Arbeitskollegen oder Verwandte schauen immer häufiger hin, wenn es Anzeichen für bedrohte Kinder gibt. Die Sensibilität in der Öffentlichkeit steigt. Nach Ansicht des Jugendamtes erhöht sich dadurch die Aufdeckungsquote. Einen hundertprozentigen Einblick in die Familienverhältnisse hinter verschlossenen Wohnungstüren gibt es nicht.

    In relativ großem Umfang werden die Notdienste und Anlaufstellen für Kinder in Anspruch genommen. Sie sind flächendeckend im gesamten Landkreis verteilt. Während körperliche Misshandlungen meist offensichtliche Spuren hinterlassen, sind psychische Misshandlungen und sexueller Missbrauch weitaus schwerer oder gar nicht erkennbar.

    Die Folgen wirken sich drastisch auf die Entwicklung von Kindern aus. Psychische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Suchtverhalten, eigene Gewalt an anderen oder Suizidgefahr sind typische Anzeichen für Vernachlässigung und Misshandlungen.

    Beratungsstellen gibt es in Prenzlau, Templin, Schwedt und Angermünde. Weitere Informationen beim Jugendamt unter der Nummer 03984 701151.

    Quelle: moz.de – 29. Juli 2009 – Von Oliver Schwers
    Link zum Pressebericht: www .moz.de/index.php/Moz/Article/category/Uckermark/id/289645

  2. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT PRENZLAU – 10.08.2009 – Fall Jennifer – Personalknappheit führte zu Fehlern
    Personalknappheit und falsche Entscheidungen bei den Verantwortlichen im Jugendamt Prenzlau haben offenbar entscheidend zu den fatalen Fehlern im Fall Jennifer beigetragen. Dies geht aus dem im Auftrag von Landrat Klemens Schmitz (parteilos) erstellten, neunseitigen Abschlussbericht zum Fall Jennifer hervor.

    Ein Berufsanfänger, der noch nie einen Fall allein bearbeitet hatte, war der als Vertretung für zwei Mitarbeiter eingesetzt gewesen, so eines der Ergebnisse des Abschlussberichts. Die damals zehnjährige Jennifer war damit sein erster Fall. Der noch geheim gehaltene Bericht offenbart nach Informationen von Morgenpost Online, dass im Jugendamt vor dem Fall Jennifer über eine zu geringe Zahl an Mitarbeitern geklagt wurde.

    Die Forderung, den Beratungsdienst aufzustocken, blieb offenbar ohne Folgen. „Die Erkenntnisse zeigen, dass es sich nicht nur um menschliches Versagen gehandelt hat“, zitiert „Morgenpost Online“ den Vorsitzenden des Jugendhilfeauschusses, Henryk Wichmann (CDU). Es sei deshalb „zu überlegen, ob personelle Konsequenzen erforderlich sind“. Der Ausschuss werde die Vorgänge in seiner Sondersitzung am 27. August bewerten. Die damalige Leiterin des Sachgebietes „Sozialer Beratungsdienst“ ist wegen Altersteilzeit nicht mehr im Dienst, die Jugendamtsleiterin Britta Gilgen weiter auf ihrem Posten.
    Der Mitarbeiter hatte im April 2006 nach dem Besuch bei der Familie eine Notiz über die fehlende Einschulung der damals Zehnjährigen angefertigt. Das Jugendamt solle dem nachgehen. Doch sein Bericht landete in der Ablage der erledigten Vorgänge. Erst etwa dreieinhalb Jahre später, am 5. Juli 2009, holten die Behörden Jennifer aus dem Haus der Eltern, wo sie neun Jahre lang versteckt gehalten wurde.

    Quelle: morgenpost.de – 9. August 2009
    Link zum Pressebericht: wwww .morgenpost.de/brandenburg/article1147428/Personalknappheit_fuehrte_zu_Fehlern.html

Geben Sie einen Kommentar ein