Ostprignitz-Ruppin Jugendamt
Jugendamt Ostprignitz-Ruppin
Heinrich-Rau-Str. 27 – 30
16816 Neuruppin
Telefon: 0 33 91/6 88-0
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
Leitung
Annemarie Hefenbrock
Telefon: 0 33 91/6 88-51 00
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
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Allgemeiner Sozialer Dienst, Adoption, Pflegekinder, WJH, Kita, Tagespflege
Jens Illing
Telefon: 0 33 91/6 88-51 10
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
E-Mail: jens.illing@o-p-r.de
Beistandschaft, Vormundschaft, Unterhaltsvorschuss
Antje Hauser
Telefon: 0 33 91/6 88-51 30
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
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Jugendförderung
Jens Illing
Telefon: 0 33 91/6 88- 51 10
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
E-Mail: jens.illing@o-p-r.de
Kindertagesstätten-Praxisberatung
Adriane Maruhn
Telefon: 0 33 91/6 88-51 54
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
E-Mail: adriane.maruhn@o-p-r.de
Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit
Andrea Horn
Telefon: 0 33 91/6 88-51 52
Fax: 0 33 91/6 88-51 02
E-Mail: andrea.horn@o-p-r.de
Außenstelle Wittstock
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16909 Wittstock
Allgemeiner Sozialer Dienst
Telefon: 0 33 91/4 65-1 18, -1 21
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E-Mail: asd_opr@o-p-r.de
Außenstelle Kyritz
Perleberger Str. 21
16866 Kyritz
Allgemeiner Sozialer Dienst
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Fax: 03 39 71/71 0-47
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Juni 26th, 2009 um 11:43
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 26.06.2009 – Fehler im System
Kathrin Gottwald zum monatelangen Stillstand im Jugendamt des Kreises
Im Jugendamt des Kreises bleibt seit mehreren Monaten die Arbeit im Bereich der Tagespflege liegen, weil die zuständige Mitarbeiterin krank ist. Das darf nicht sein. Wenn das Ausfallen eines einzigen Mitarbeiters einen ganzen Bereich lahmlegt, gibt es einen Fehler im System. Die Kreisverwaltung macht sich selbst störanfällig, wenn sie in einigen Abteilungen nur Einzelkämpfer zu sitzen hat.
Es ist wohl unmöglich – und auch nicht nötig – alle Fachgebiete doppelt zu besetzen. Die Lösung ist ein Rotationsprinzip. Es muss ja nicht gleich jeder alles machen können, aber es sollte für jeden Mitarbeiter einen Ersatzmann geben. Oder wie überbrückt das Jugendamt sonst die Urlaubszeit? Ist das Amt dann für Anfragen von Tagesmüttern „aus technischen Gründen geschlossen“?
Im aktuellen Fall hat das Sozialdezernat jetzt reagiert. Eine Mitarbeiterin aus einem anderen Bereich des Jugendamtes wurde in die Tagespflege eingewiesen und hat in dieser Woche die Vertretung übernommen. Die Einsicht, dass ein Zustand monatelangen Stillstands unhaltbar ist, kommt allerdings viel zu spät. Immerhin kam sie, und der Kreis baut damit für die Zukunft vor. Zumindest in diesem Bereich gibt es künftig einen zweiten Mitarbeiter, der im Notfall einspringen kann.
Quele: maerkischeallgemeine.de – 26.06.2009
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11544198/61299/Kathrin-Gottwald-zum-monatelangen-Stillstand-im-Jugendamt-des.html
Juli 22nd, 2009 um 09:48
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 22.07.2009 – 30 000 Euro Zuschuss erschlichen – Ehemalige Kreis-Bedienstete vor Gericht
Zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Jugendamtes des Kreises müssen sich ab heute wegen Betrug und Untreue vor dem Amtsgericht Neuruppin verantworten: Sachgebietsleiterin Dör- te K. (41) soll von 2004 bis 2006 für den von ihr betriebenen Sozialverein Konmedia Fördermittel beantragt und genehmigt haben. Roswitha R. (51), ebenfalls Mitglied des Vereins, soll dabei geholfen haben. Angeklagt ist zudem Manfred K., der Mann von Dörte K. Der 47-Jährige war der Vorsitzende des in Kyritz ansässigen Vereins. Dieser hatte sich auf „konstruktive Konfliktbewältigung“ spezialisiert.
Die Ermittler gehen davon aus, dass der Schaden mindestens 30 000 Euro beträgt. Immerhin soll Dörte K. beim Kreis auch Projekte abgerechnet haben, die nicht oder nicht in dem Umfang realisiert wurden.
Aufgeflogen war das Ganze durch eine Anzeige des Kreises im Juni 2006. Die Verwaltung hatte selbst vier Wochen recherchiert und dann die Staatsananwaltschaft eingeschaltet. „Es geht um viele kleine Betrügereien durch Doppelabrechnungen“, hatte Landrat Christian Gilde (SPD) seinerzeit gesagt. Demnach ging es bei Konmedia um Beträge zwischen 100 und 5000 Euro. Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) hatten im September 2006 die Räume des Vereins in Kyritz, die Wohnung von Dörte und Manfred K. sowie weitere Büroräume in Neuruppin, Wittstock und Neustadt (Dosse) durchsucht.
Der Kreis hat Dörte K. und Roswitha R. bereits im Herbst 2006 fristlos entlassen. Zudem wurde das Jugendamt umstrukturiert. Damit sollen Betrügereien erschwert werden. Allerdings war dem Kreis durchaus bekannt, dass die zwei geschassten Mitarbeiterinnen des Jugendamtes bei Konmedia arbeiteten: Die Verwaltung hatte dieser Nebentätigkeit zugestimmt.
Das Amtsgericht hat vorerst fünf Verhandlungstage angesetzt. Demnach wird das Urteil gegen Dörte und Manfred K. sowie gegen Roswitha R. am 13. August gesprochen.
Quelle: maerkischeallgemeine.de – 21.07.2009 – Von Andreas Vogel
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11563013/61299/Ehemalige-Kreis-Bedienstete-vor-Gericht-Euro-Zuschuss-erschlichen.html
Juli 22nd, 2009 um 09:54
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 22.07.2009 – Die Angeklagten schweigen – Zwei einstige Mitarbeiterinnen des Kreisjugendamtes sollen betrogen haben
Das Projekt erschien dem Kreis als sinnvoll: Die Umweltgruppe Neustadt wollte an der Dosse mit Hilfe von Kindern und Jugendlichen einen Naturlehrpfad einrichten. Neben dem Bauen von Holzbänken und -tischen sollten die 14- bis 17-Jährigen auch lernen, sich frei in der Natur zu bewegen, ohne diese zu stören oder gar zu zerstören. Also bewilligte das Jugendamt einen Zuschuss von 2440 Euro. Das Problem: Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wurden dieses sowie zwei weitere Projekte der Umweltgruppe nie durchgeführt. Deshalb muss sich seit gestern Dörte K. vor dem Amtsgericht Neuruppin verantworten. Die 41-Jährige ist nicht nur Vorsitzende jener Umweltgruppe. Sie war bis 2006 zudem Sachgebietsleiterin im Jugendamt.
Angeklagt sind auch Roswitha R. (51), die ebenfalls bis 2006 im Jugendamt arbeitete, und Manfred K. (47), der Mann von Dörte K. Dieser war Projektleiter eines Sozialvereins in Kyritz. Dieser Verein, Konmedia, soll ebenfalls beim Kreis Zuschüsse für mehrere Projekte beantragt, diese aber nicht oder in deutlich geringerem Umfang umgesetzt haben. Das Pikante daran: Dörte K. und Roswitha R. waren auch Vorstandsmitglieder von Konmedia. Der Verein bot Schulen im gesamten Landkreis das Training von Konfliktlotsen und die Ausbildung von Streitschlichtern an. Deshalb sollen auch die Leiter von Schulen in Breddin, Neuruppin, Neustadt, Rheinsberg, Wittstock und Wusterhausen sowie Uta Jolk, Chefin des Oberstufenzentrums, als Zeugen gehört werden. Immerhin soll der durch Betrug entstandene Schaden mindestens 30 000 Euro betragen.
Die Angeklagten schwiegen gestern zu den Vorwürfen. Allerdings wurde beim Verlesen mehrerer Briefe zwischen Umweltgruppe und Kreis deutlich, dass die Behörde bereits 2005 Kritik an dem Verein hatte. Grund: Die Umweltgruppe legte erst mit achtwöchiger Verspätung einen Verwendungsnachweis für den angeblich gebauten Naturlehrpfad vor. Zudem enthielt dieser keine Originalrechnungen, sondern nur Kopien. Und: Ein Teil der kopierten Belege war aus Sicht des Kreises nicht zuschussfähig. Dabei soll es sich auch um 33 Säcke Zement und zwei Tonnen Mauersand gehandelt haben. Der Kreis forderte deshalb vor zwei Jahren das Geld für den Naturlehrpfad zurück. Die Umweltgruppe legte Widerspruch ein: Sie will den Pfad gebaut und einen Workshop mit neun Jugendlichen abgehalten haben.
Ein ebenfalls gestern verlesener Brief legt den Verdacht nahe, dass das Verhältnis zwischen Dörte K. und dem Rechtsamt schon lange zerrüttet war. Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt. Betrug in besonders schwerem Fall wird mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zehn Jahren geahndet.
Quelle: maerkischeallgemeine.de – 22.07.2009 – Von Andreas Vogel
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11563891/61299/Zwei-einstige-Mitarbeiterinnen-des-Kreisjugendamtes-sollen-betrogen-haben.html
Juli 29th, 2009 um 09:42
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 29.07.2009 – JUSTIZ: Amtsleiterin belastet – Viele Ungereimtheiten im Prozess gegen zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Kreis-Jugendamtes
NEURUPPIN – Im Untreue-Prozess gegen zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Kreis-Jugendamtes ist Amtsleiterin Annemarie Hefenbrock gestern von einer Zeugin belastet worden. Demnach soll Hefenbrock den Anstoß für drei fingierte Rechnungen gegeben haben. Die Amtsleiterin bestritt die Vorwürfe.
Laut Zeugin Karin W. wollte die einstige Sachgebietsleiterin Dörte K. mit einem Trick Geld für die Jugendarbeit retten. Die 55-jährige Zeugin hat dabei geholfen und ist deshalb bereits zu einer Geldstrafe von 4500 Euro verurteilt worden.
Amtsleiterin Hefenbrock habe im Dezember 2005 gesagt, dass der Etat „leerzumachen“ sei – drei Tage vor Auszahlungsschluss von Zuschüssen für die Jugendarbeit. Dörte K. habe deshalb vorgeschlagen, schon Veranstaltungen in Rechnung zu stellen, die erst für das nächste Jahr geplant gewesen seien. Karin W. fand die Idee ihrer Vorgesetzten gut. „Sonst wäre das Geld für die Jugendarbeit futsch gewesen.“
Rechtzeitig vor Kassenschluss gingen daraufhin drei Rechnungen beim Jugendamt ein – über 1900, 2200 und 3700 Euro. Angeblich für Bildungsprojekte und Schulungen. Karin W. zeichnete die Rechnungen sachlich richtig und reichte sie an Amtsleiterin Hefenbrock weiter. Diese ordnete die Auszahlung an.
„Ich habe mich auf die Prüfung durch meine Mitarbeiter verlassen“, sagte Hefenbrock gestern. Deshalb sei sie davon ausgegangen, dass die drei Veranstaltungen wirklich stattgefunden hätten.
Laut einer hausinternen Richtlinie hätte die Amtsleiterin die Auszahlung der 3700 Euro aber gar nicht genehmigen dürfen. Denn über Beträge von mehr als 2500 Euro entscheidet der Jugendhilfeausschuss. Das räumte auch Hefenbrock gestern ein. Sie bestritt aber, ihre Mitarbeiter zu den fingierten Rechnungen animiert zu haben. Davon habe sie erst im Juni 2006 erfahren – als Karin W. ihr davon berichtete und die Sache aufflog.
„Ich war sicher, dass die vorzeitige Auszahlung abgestimmt war“, sagte indes Zeugin Ulrike H. Die freiberufliche Beraterin hatte zwei der drei fingierten Rechnungen geschrieben – auf Bitten von Karin W. oder Dörte K. So genau wusste Ulrike H. das nicht mehr. Die 51-Jährige hat die gut 4000 Euro im März 2006 zurückgezahlt. Damals war klar, dass aus den geplanten Veranstaltungen nichts wird. Wegen der falschen Rechnungen wurde Ulrike H. bereits zu einer Geldbuße von 2500 Euro verurteilt.
Wenig Erhellendes konnte Karin K. sagen. Die 56-Jährige hatte beim Sozialverein Konmedia gearbeitet. Vorstandsmitglied war Dörte K. Sie soll Fördergeldanträge gestellt und dann selbst genehmigt haben. Doch sollen die Projekte nicht oder nicht in dem beschriebenen Umfang umgesetzt worden sein. Karin K., die unter Depressionen leidet, konnte sich gestern an nichts erinnern, auch nicht an ihre Aussagen bei der Polizei, die sie im Oktober 2007 gemacht hatte. Das nahm ihr der Staatsanwalt nicht ab. Er erwägt eine Anzeige wegen des Verdachts der Falschaussage.
Der Prozess wird morgen fortgesetzt.
Quelle: maerkischeallgemeine.de – 29.07.2009 – Von Andreas Vogel
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11569268/61299/Viele-Ungereimtheiten-im-Prozess-gegen-zwei-ehemalige-Mitarbeiterinnen.html
August 3rd, 2009 um 10:15
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 03.08.2009 – Im Betrugsfall gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des Jugendamtes sagten gestern sechs Zeugen aus
NEURUPPIN – Heinz E. vom Internationalen Bund (IB) in Dabergotz dachte sich nichts Böses, als er im November 2005 vom Kreis-Jugendamt erfuhr, dass noch Geld für Streitschlichterausbildungen an Schulen übrig ist. Immerhin bildet der IB nicht nur Jugendliche im Auftrag des Arbeitsamtes aus. Vielmehr ist der IB auch Träger von vier Schulsozialarbeitern, die an der Fontane- und Pestalozzischule in Neuruppin, dem Oberstufenzentrum sowie der Polthierschule in Wittstock arbeiten. Und das Thema „Streitschlichter“ war schon damals ein großes Thema. Das Problem dabei: Der IB beantragte zwar einen Zuschuss für ein Streitschlichter-Projekt an der Pestalozzischule noch für das Jahr 2005, das von Mitarbeitern des Sozialvereins Konmedia umgesetzt werden sollte. Auch wurden gegenüber dem Jugendamt Rechnungen für geleistete Stunden abgerechnet. Doch wurde des Projekt im Jahr 2005 gar nicht realisiert.
Davon will Heinz E. allerdings erst Monate später erfahren haben. Denn die Koordinatorin für die Schulsozialarbeit beim IB, die nebenbei auch für Konmedia als Dozentin gearbeitet haben soll, hatte einen Sachbericht geschrieben. In diesem waren die Leistungen vorgetäuscht worden. „Wir haben daraufhin das Geld an den Kreis zurückgezahlt“, sagte Heinz E. Zudem habe die Mitarbeiterin eine Abmahnung erhalten. „Wir würden nie einen Antrag stellen, wenn wir den nicht auch realisieren können“, betonte der IB-Mann, dem seit 1995 gut 40 Leute unterstehen. Gleichwohl soll es mindestens noch einen zweiten Fall dieser Art gegeben haben. Diesmal für ein Streitschlichterprojekt am Oberstufenzentrum. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der zwei Fälle gegen Heinz E. ein Verfahren wegen Betrugsverdacht eröffnet. Dieses sei aber gleich wieder eingestellt worden, sagte Staatsanwalt Thomas Wulff. Heinz E. war überrascht. Der 56-Jährige hatte gar nicht gewusst, das ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden war.
Gehört wurden gestern fünf weitere Zeugen, darunter die Schulsozialarbeiterin der Pestalozzischule. Die 41-Jährige bestätigte, dass es ein Streitschlichter-Projekt an der Schule gab. Allerdings hätten die abgerechneten Termine nicht 100-prozentig so stattgefunden, wie sie abgerechnet worden seien. Die falsche Liste habe aber nicht sie erstellt, sondern die Koordinatorin für Schulsozialarbeit beim IB.
Uta Jolk, Chefin des Oberstufenzentrums, sprach von weiteren Unkorrektheiten durch Konmedia. So seien mehrere Veranstaltungen abgerechnet worden, die nicht an den angegebenen Tagen stattgefunden haben. Jolk bezeichnete das als Betrug – und bedauerte dies zugleich. Denn Konmedia habe bei der Konfliktberatung und dem Kommunikationstraining ei- ne gute Arbeit abgeliefert.
Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt.
Quelle: maerkischeallgemeine.de – 31.07.2009 – Von Andreas Vogel
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11571667/61299/Im-Betrugsfall-gegen-zwei-ehemalige-Mitarbeiter-des-Jugendamtes.html
August 14th, 2009 um 09:45
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 14.08.2009 – Befangenheitsantrag abgelehnt – Untreue-Prozess wird fortgesetzt
Der Untreue-Prozess gegen zwei ehemalige Mitarbeiterinnen des Kreis-Jugendamtes muss nicht neu aufgerollt werden: Der von der Verteidigung eingereichte Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Gerhard Pries wurde abgelehnt. „Damit wird die Verhandlung am Donnerstag normal fortgesetzt“, sagte gestern Andreas Rose, Direktor des Amtsgerichts.
Die Verteidiger hatten moniert, dass Richter Pries am vierten Verhandlungstag eine Frist für das Benennen von Zeugen setzen wollte. Damit werden ihren Mandanten eine Verschleppungsabsicht unterstellt, so die Anwälte (die MAZ berichtete). Doch diese Sicht teilte das Gericht nicht.
Hauptangeklagte in dem Prozess ist Dörte K., einst Sachgebietsleiterin im Jugendamt und zugleich Vorstandsmitglied eines Sozial- und eines Umweltvereines. Die 41-Jährige soll Zuschüsse für Projekte beantragt haben, die nicht oder nicht in Gänze umgesetzt wurden. Roswitha R. (51), die ebenfalls im Jugendamt arbeitete und Vorstandsmitglied in dem Sozialverein Konmedia war, soll davon teilweise gewusst haben. Angeklagt ist zudem der Mann von Dörte K. Dieser war Projektleiter des Sozialvereins in Kyritz.
Bisher hat das Gericht zehn Zeugen gehört, weitere acht wurden bereits geladen. Am Donnerstag soll eine Vertreterin des Rechtsamtes des Kreises gehört werden.
Quelle: maerkischeallgemeine.de – 11.08.2009 – av
Link zum Pressebericht: www .maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11579094/61299/Untreue-Prozess-wird-fortgesetzt-Befangenheitsantrag-abgelehnt-JUSTIZ.html
November 6th, 2010 um 14:21
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT OSTPRIGNITZ-RUPPIN – 06.11.2010 – Ex-Mitarbeiterinnen des Jugendamtes verurteilt – Das Amtsgericht Neuruppin hat am Dienstag zwei frühere Mitarbeiterinnen des Kreisjugendamtes wegen Betrugs und Untreue zu Bewährungsstrafen verurteilt.
Den beiden Frauen war vorgeworfen worden, über das Jugendamt rund 30 000 Euro an Fördermitteln für Vereine eingestrichen zu haben, denen sie selbst vorstanden. Die beantragten Projekte wurden aber nicht oder nicht in vollem Umfang realisiert.
Die frühere Sachgebietsleiterin im Jugendamt, Dörthe K., wurde deshalb zu elfeinhalb Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss sie 5 000 Euro an die Landeskasse zahlen. Ihre Ex-Kollegin Roswitha R. bekam sieben Monate auf Bewährung plus 2 000 Euro Strafe. Verurteilt wurde auch der Ehemann von Dörthe K., der als Manager des Konmedia-Vereins in die Betrügereien verwickelt war. Er muss eine Geldstrafe von 1 800 Euro zahlen.
Die drei Angeklagten hatten die von der Staatsanwaltschaft vorgetragenen Delikte vollständig eingeräumt, sich aber nicht weiter dazu geäußert. Auch zu ihren Motiven verloren sie kein Wort. Richter Gerhard Pries bescheinigte ihnen hohe kriminelle Energie und warf ihnen vor, dem Ruf des Jugendamtes geschadet zu haben.
Der Kreis wird zumindest einen Teil des veruntreuten Geldes zurückfordern, will aber zunächst versuchen, sich gütlich mit den Ex-Mitarbeitern zu einigen. 8 000 Euro wurden schon zurück gezahlt.
Quelle: die-mark-online.de – 26.10.2010 – Von Tilman Trebs
Link zum Pressebericht: www .die-mark-online.de/nachrichten/kreis-ostprignitz-ruppin/ex-mitarbeiterinnen-jugendamtes-verurteilt-979018.html