Monheim Jugendamt



Jugendamt Monheim a. Rh.

  Rathausplatz 2
  40789 Monheim a. Rh.
  Telefon: 0 21 73/9 51-9
  Fax: 0 21 73/9 51-5 19

Leitung
Annette Berg
Telefon: 0 21 73/9 51-5 55
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 55
E-Mail: aberg@monheim.de

Jugendförderung, Offener Ganztag
Günther Serafin
Telefon: 0 21 73/9 51-5 57
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 57
E-Mail: gserafin@monheim.de

Sozialpädagogische Dienste
Bernd Albrecht
Telefon: 0 21 73/9 51-5 48
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 48
E-Mail: balbrecht@monheim.de

Wirtschaftliche Erziehungshilfen
Petra Henn
Telefon: 0 21 73/9 51-5 37
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 37
E-Mail: phenn@monheim.de

Amtsvormundschaften, Beistandschaften
Reiner Fischer
Telefon: 0 21 73/9 51-5 41
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 41
E-Mail: rfischer@monheim.de

, Pflegekinder
Gudrun Scheckler-Dräger
Telefon: 0 21 73/9 51-5 47
Fax: 0 21 73/9 51-2 55 47
E-Mail: gscheckler-draeger@monheim.de

(Die Unterhaltsvorschussstelle ist im Bereich Ordnung und Soziales angesiedelt.)
Anja Krapp
Telefon: 0 21 73/9 51-5 31
E-Mail: akrapp@monheim.de
Marion Röstel
Telefon: 0 21 73/9 51- 5 32
E-Mail: mroestel@monheim.de

Jugendberatung
Körnerstr. 2
40789 Monheim a. Rhein
Jugendsozialarbeit, Kontakt- und Beratungsstelle
Jörg Wahlers
Telefon: 0 21 73/5 05 56
Fax: 0 21 73/69 04 97
E-Mail: jwahlers@monheim.de

Mo.Ki – Monheim für Kinder
Grünauer Str. 10
40789 Monheim a. Rhein
Förderung von Kindern, Familien, Prävention
Inge Nowak
Telefon: 0 21 73/9 51-1 95
Fax: 0 21 73/9 51-5 19
E-Mail: inowak@monheim.de

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Ein Kommentar zu “Monheim Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT MONHEIM – 12.10.2009 – Ein verlässliches Zuhause geben
    Weil die Bewerberzahlen in allen kreisangehörigen Städten zurückgehen, sucht das Monheimer Jugendamt gemeinsam mit den Städten Ratingen, Mettmann, Erkrath und Hilden Pflegefamilien.

    Jana zeigt Marianne Krämer (Namen geändert) die Fortschritte an ihrem gewebten Deckchen. “Toll hast Du das gemacht!”, lobt die Baumbergerin das achtjährige Mädchen mit dem blonden Pferdeschwanz und streicht ihm liebevoll über den Rücken. Marianne Krämer (54) und ihr Mann haben neben Jana noch fünf weitere Pflegekinder in die Familie aufgenommen. “Nicht befristet, sondern für immer. Drei Kinder haben wir inzwischen adoptiert.” Zwar sind die beiden Ältesten schon ausgezogen, doch vier Kinder zwischen sechs und 18 Jahren leben mit dem Ehepaar als Familie in einem gemütlich eingerichteten Häuschen mit Garten.

    Keine leiblichen Kinder
    Die Entscheidung Pflegekinder aufzunehmen, traf das Ehepaar Krämer nach einem langen und schwierigen Prozess. “Wir konnten keine eigenen Kinder bekommen und wollten zuerst ein neugeborenes Baby adoptieren”, erinnert sich Marianne Krämer. Damals war sie 30, ihr Mann 29 Jahre alt. Doch die Hürden waren hoch, die Wartzeit schien endlos. Deshalb entschieden sich die Sozialpädagogin und der Gefängnispfarrer dafür, Pflegeeltern zu werden. “Wir wollten beide immer gerne Kinder haben.” Das Jugendamt vermittelte den Krämers nach eingehender Prüfung und vielen Gesprächen Geschwister, die bereits vier Jahre im Heim verbracht hatten: der Junge war damals acht, das Mädchen sechs Jahre alt.

    Neben allen Neuerungen und Problemen, die ältere Kinder mit in eine Partnerschaft bringen, kommen gerade bei Kindern aus schwierigen familiären Verhältnissen deren “ungeheuere Verlustängste” hinzu. Die sind “existentiell” und schleifen sich nicht nach einiger Zeit von selber ab, erlebte Marianne Krämer immer wieder. So könne selbst ein Sechsjähriger vor Panik zusammenbrechen, wenn sie kurz zum Mülleimer nach draußen gehen muss, weil er bislang keine verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen hatte aufbauen können.

    “Pflegeeltern müssen sich sehr gut einfühlen und die Kinder akzeptieren wie sie sind.” Hilfreiche Unterstützung erfährt Marianne Krämer im Monheimer Jugendamt und beim Austausch mit anderen Pflegeeltern bei einem regelmäßigen Stammtisch. Das Jugendamtsteam habe immer ein offenes Ohr bei Fragen und sei Mittler bei Kontakten mit den leiblichen Eltern oder Großeltern. “Die Ursprungsfamilie des Kindes wird immer eine Rolle spielen.”

    Dem Monheimer Jugendamt stehen 36 Familien zur Verfügung in denen 50 Kinder und Jugendliche (unter 21 Jahren) leben, nennt Leiterin Annette Berg die aktuellen Zahlen. Dennoch werden dringend neue Familien gesucht, die bereit sind ein Pflegekind aufzunehmen. “Wir arbeiten seit 2009 mit den Jugendämtern in Hilden, Erkrath, Ratingen und Mettmann zusammen, weil die Bewerberzahlen in allen kreisangehörigen Städten zurückgehen”, beschreibt Berg den Trend.

    Mut aufbringen
    Bewerber sollten einen Hauptschulabschluss haben, müssen ein Führungszeugnis und ein ärztliches Attest vorlegen und ihr Einkommen offen legen. Wichtig sei auch die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Pflegekinderdienst im Hinblick auf die Förderung. “Die Kinder”, das betont auch Marianne Krämer, “schaffen ganz viel. Umwege gehen sie aber fast alle”. Interessierte Eltern müssten deshalb ein wenig Mut mitbringen und Freude an kleinen Entwicklungsschritten haben.

    Quelle: rp-online.de – 26.09.2009 – VON PETRA CZYPEREK
    Link zum Pressebericht: www .rp-online.de/public/article/langenfeld/762706/Ein-verlaessliches-Zuhause-geben.html

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