Hofheim Jugendamt
Jugendamt Main-Taunus Kreis
Am Kreishaus 1 – 5
65719 Hofheim/Taunus
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Leitung
Thilo Schobes
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E-Mail: thilo.schobes@mtk.org
Planung, Grundsatz, Schulentwicklung
Horst Böhmer
Telefon: 0 61 92/2 01-18 62
E-Mail: horst.boehmer@mtk.org
Soziale Dienste (Adoption, Pflegekinderdienst)
Gert Nötzel
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E-Mail: gert.noetzel@mtk.org
Controlling, Finanzen, Unterhalt, Vormundschaften, Beistandschaften, UVG, WJH, Kita
Wolfgang Müller
Telefon: 0 61 92/2 01-15 56
E-Mail: wolfgang.mueller@mtk.org
Kindertagesbetreuung, Erziehungsberatung
Gunther Kirchner-Peil
Telefon: 0 61 92/2 01-15 14
E-Mail: gunther.kirchner-peil@mtk.org
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Oktober 2nd, 2008 um 09:23
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT HOFHEIM – 01.10.2008 – Damit Eltern nicht in Verdacht geraten
Jugenddezernent appelliert an Ärzte, Vorsorgeuntersuchungen zügiger zu melden.
MAIN-TAUNUS Kinderärzte sollen Vorsorgeuntersuchungen zügig weitermelden, damit nicht unnötigerweise das Jugendamt eingeschaltet werden muss. Diesen Appell richtet der Jugenddezernent und Kreisbeigeordneter Michael Cyriax in einem Brief an die Praxen im Main-Taunus-Kreis. “Andernfalls geraten Eltern ungerechtfertigt in Verdacht, das Wohl ihrer Kinder zu gefährden”, so Cyriax.
Anlass des Schreibens sind laut Cyriax schleppende Meldungen über die Untersuchungen, die seit Anfang des Jahres gesetzlich geregelt sind. Mit diesen Untersuchungen sollen die Ärzte nicht nur erkennen können, ob sich Kinder gesund entwickeln, sondern auch, ob sie möglicherweise gefährdet sind oder missbraucht werden.
Wurde ein Kind untersucht, soll der Kinderarzt das an das Kindervorsorgezentrum der Uniklinik Frankfurt melden. Aus Datenschutzgründen werden keine Untersuchungsergebnisse mitgeteilt, nur die Tatsache, dass die Untersuchung erfolgt ist. Sind bei einem Kind Untersuchungen überfällig, informiert das Zentrum das Jugendamt des Kreises. Sind die Eltern telefonisch nicht zu erreichen, werden sie von einem Sozialarbeiter und einer Ärztin Zuhause aufgesucht.
Laut Cyriax gingen seit Juni 2008 17 Meldungen über ausstehende Untersuchungen im Jugendamt ein. Wie das Amt dann aber feststellte, waren nur mit einer Ausnahme sämtliche Kinder untersucht worden. Die Meldungen waren lediglich nicht rechtzeitig an das Vorsorgezentrum und damit an das Jugendamt gegangen. In keinem Fall seien die Mitarbeiter auf einen Fall von Kindeswohlgefährdung gestoßen.
Werden die Meldungen nicht zügig weitergegeben, werde die Jugendhilfe “unnötigerweise” eingeschaltet, kritisiert Cyriax: “Es wird dadurch Arbeitszeit im Gesundheits- und im Jugendamt gebunden, die für wirkliche Fälle gebraucht wird.”
Quelle: wiesbadener-kurier.de – 01.10.2008
Link zum Pressebericht: www .wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=3457838