Hamburg (Nord) Jugendamt
Jugendamt Hamburg – Nord
Kümmellstr. 7
20249 Hamburg
Telefon: 0 40/4 28 04-0
Fax: 0 40/4 28 04-20 38
Leitung
Frau Buchholz
Telefon: 0 40/4 28 04-23 03
Fax: 0 40/4 28 04-25 46
Jugendamt Region I
Frau Irle
Telefon: 0 40/4 28 04-21 97
Fax: 0 40/4 28 04-29 36
Jugendamt Region III
Frau Schröder
Telefon: 0 40/4 28 04-54 21
Fax: 0 40/4 28 04-54 24
Jugendamt Region II
Flachsland 23
22083 Hamburg
Telefon: 0 40/4 28 04-23 66
Fax: 0 40/4 28 04-21 65
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Oktober 7th, 2008 um 14:01
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Schreiben wende ich mich hilfesuchend an Sie. Ich bin vor kurzem nach HH gezogen und arbeite in ein Hort als Pädagoge.
Ich wohne in der Stresemann Str. und heiße Lars T. (34).
Nun zu meiner BITTE, obwohl ich schon sein fast 10 Jahren im Sozialdienst arbeitet, bräuchte ich Ihre Hilfe. Mittlerweile habe ich mich schon etwas an das „Klima“ hier in der Stresemnann Str. gewöhnt, doch das bedarf einer Meldung oder ähnlichem.
Meine Nachbarn Frau Kühne, hat große Schwierigkeiten ihre Kinder zu erziehen. Die Kinder (2 ) sind ca. 2 und 5 Jahre alt, obwohl da auch verschiedene andere Kinder ein und aus gehen- genau wie die zu beaufsichtigen Personen. Das fast tägliche Geschreie und Herumgebrülle ist somit schon zu meinem Alltag geworden und ich war schon einige male da um Hilfe anzubieten oder nach dem Rechten zu sehn. Doch obwohl die Kinder schreien und ich glaube, den Unterschied zwischen bockigem und Angstschreien zu erkennen, löste das allein schon mein Bedauern und Hilflosigkeit aus. Zudem aber noch nicht genug, sah meine Freundin auch wie die Kinder körperlich misshandelt (geschlagen) worden sind. Zu oft höre ich wie Worte mit Drohungen, das Kindsein entwürdigen. Es fehlt jeglicher Respekt in der Kommunikation und Frau Kühne ist sichtlich mit der Situation überfordert. Ich weiß, wie schwierig es sich gestaltet Hilfe anzubieten und anzunehmen, ohne gleich in die Defensive zu rutschen. Keiner will IHR etwas böses, doch sie sollte Hilfestellungen annehmen und ggf. eine Beratung aufsuchen. Leider befürchte ich wenn ich in meiner Rolle als Nachbar, dort als „Besserwisser“ auftrete und kluge Ratschläge verteile, wird die Change vertan allen beteiligten zu helfen.
Was ich Ihnen hier berichte sind keine einzelnen Aktionen, sondern ein fortlaufender Schneeball, der sich zu einer Lawine entwickeln wird und die Kinder diese Saat der „Missachtung von Leben“ weiterführen könnten. Wenn nicht durch fachliche Hilfe, Strukturen geschaffen werden, um solche geballten Situation durch andere Verhaltensmuster zu entschärfen.
Bitte tretten Sie mit mir oder Frau Kühne in Kontakt, da ich Sie telefonisch nicht erreicht habe wende ich mich auf diesem Wege an Sie. Mit der Hoffnung die Welt ein kleines Stücken besser zu machen und Menschen in unserem sozialen Gebilde zu unterstützen.
Tel.:
Mit freundlich Gruß
Lars T
Lo unico necesario para que el mal triumfe,
es que la gente buena no haga nada.