Hamburg-Mitte Jugendamt



Jugendamt Hamburg-Mitte

  Klosterwall 8
  20095 Hamburg
  Telefon: 0 40/4 28 54-45 75
  Fax: 0 40/4 28 54-28 59

Leitung
Pia Wolters
Telefon: 0 40/4 28 54-45 75
Fax: 0 40/4 28 54-28 59
E-Mail: Pia.Wolters@hamburg-mitte.hamburg.de

Amtsvormundschaft, Beistandschaft, Unterhaltsvorschuss
Joachim Beinkinstadt
Telefon: 0 40/4 28 54-23 05
Fax: 0 40/4 28 54-37 15
E-Mail: Joachim.Beinkinstadt@hamburg-mitte.hamburg.de

Wirtschaftliche Jugendhilfe
Hansjörg Diers
Telefon: 0 40/4 28 54-23 97
Fax: 0 40/4 28 54-35 63
E-Mail: Hansjoerg.Diers@hamburg-mitte.hamburg.de

Kindertagesbetreuung
Ursula Weinem
Telefon: 0 40/4 28 54-34 19
Fax: 0 40/4 28 54-25 86
E-Mail: Ursula.Weinem@hamburg-mitte.hamburg.de

Region JA I
Allgemeiner Sozialer Dienst
Jutta Wehrend-Schulz
Telefon: 0 40/4 28 54-45 77
Fax: 0 40/4 28 54-35 71
E-Mail: Jutta.Wehrend-Schulz@hamburg-mitte.hamburg.de

Region JA II
Billstedter Hauptstr. 12
22111 Hamburg
Allgemeiner Sozialer Dienst
Jörg Poschinski
Telefon: 0 40/4 28 54-75 44
Fax: 0 40/4 28 54-75 35
E-Mail: Joerg.Poschinski@hamburg-mitte.hamburg.de

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2 Kommentare zu “Hamburg-Mitte Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT HAMBURG-MITTE – 28.04.2009 – Baby Lara: Jugendamt wusste schon viel früher Bescheid
    Neue Details zum Tod von Baby Lara lassen die Schuldfrage in einem anderen Licht erscheinen. Schon Anfang Dezember hat das Jugendamt im Bezirk Mitte von der Unterernährung des Babys erfahren – ohne dies hinreichend zu überprüfen. Das geht aus der Antwort des Bezirksamtes auf eine Große Anfrage der CDU-Fraktion hervor. Danach wurde am 5. Dezember “auf die Überforderung der Mutter hingewiesen, auf einen Gewichtsverlust Laras und auf eine Verschlechterung des Zustandes der Wohnung”.

    Das neun Monate alte Mädchen Lara war am 11. März tot gefunden worden. Es war stark unterernährt, ausgetrocknet und wog nur noch 4,8 Kilogramm – halb so viel wie normal. Mutter und Kind waren in der Betreuung des Bezirks Mitte, der den freien Träger Rauhes Haus damit beauftragt hatte.

    “Bei der Meldung Gewichtsverlust hätten alle Alarmglocken schrillen müssen und sich der Mitarbeiter persönlich vor Ort informieren müssen”, sagt Jasmin Eisenhut, Sprecherin der Sozialbehörde zum Bericht des Bezirksamtes.

    Die Tante des Babys hatte das Jugendamt informiert. Dieses habe “am gleichen Tag” bei einem “Hausbesuch” niemanden angetroffen. “Daraufhin wurden zwei Telefonate geführt, eines mit der Großmutter des Kindes und eines mit dem Träger.”

    “Soweit hier erstmals eingeräumt wird, dass das Bezirksamt schon im vergangen Jahr Kenntnis von einer möglichen Mangel- wenn nicht gar Unterernährung hatte, muss Herr Schreiber sich fragen lassen, mit welchen Vorgaben er sein Amt leitet. Wegschauen bei ernsten Betreuungsfragen darf nicht passieren!” sagt Gunter Böttcher, Chef der CDU-Bezirksfraktion in Mitte. Die Meldung der Tante sei als Streit in der Familie “verbucht” worden, sagte Schreiber. “Die Betreuerin sagte uns, es gehe dem Kind gut.”
    reba

    Quelle: abendblatt.de – 25. April 2009
    Link zum Pressebericht: www .abendblatt.de/daten/2009/04/25/1136123.html

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  2. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT HAMBURG-MITTE – 19.02.2010 – Verhungerte Lara, weil die Behörden wegsahen?

    Ein Gutachten belastet die Sozialbetreuerin: Sie hätte die Unterernährung erkennen müssen. Das Jugendamt gibt an: “Wir waren überlastet.”

    Der schier unfassbare Fall erschüttert die Hamburger Öffentlichkeit bis heute: Im März 2009 war die neun Monate alte Lara-Mia tot in der Wohnung ihrer Mutter in Wilhelmsburg gefunden worden – vermutlich verhungert. Das Baby war extrem abgemagert, die Rippen traten hervor. Zum Zeitpunkt ihres Todes wog Lara-Mia 4,8 Kilogramm, nur etwa halb so viel wie für das Alter normal. Fast ein Jahr danach ist eine Frage immer noch unbeantwortet: Wie war es möglich, dass die Sozialbetreuerin der Familie nichts vom lebensbedrohlichen Zustand des Kindes bemerkt hat?

    Bislang waren die Behörden davon ausgegangen, dass die vom Jugendamt beauftragte Sozialarbeiterin in der “Routinefalle” gesteckt habe. Sie habe die Vernachlässigung bei ihren Kurzbesuchen nicht wahrgenommen, weil ihr das Misstrauen gefehlt habe. Jetzt freilich belastet das Gutachten der Rechtsmedizin die Betreuerin schwer. Die Experten urteilen: Lara habe “über Monate zu wenig zu essen” erhalten, das hätte auch einem medizinischen Laien auffallen können, vielleicht müssen. Und das selbst dann, wenn Lara-Mia angezogen war. Die Betreuerin hatte dagegen angeben, noch eine Woche vor dem Tod des Kindes habe sie es in gutem Zustand angetroffen. Gegen sie ist Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen erhoben worden.

    Die Rechtsmediziner stellten fest, dass das Mädchen nicht nur deutlich zu mager war, sondern auch zu klein und zu leicht. Zudem hätten sich weitere deutliche Merkmale einer Mangelernährung gezeigt. Überdies war die Wohnung vermüllt.

    Anklage: Versuchter Totschlag durch Unterlassen
    Dabei war die Betreuerin der Familie zugeteilt worden, um einer möglichen Überforderung der minderjährigen Mutter vorzubeugen. Jessica R. war 17, als sie Lara-Mia zur Welt brachte. Vom Vater des Kindes hatte sich die Hartz-IV-Empfängerin da schon getrennt. Seither lebte sie mit ihrem neuen Lebensgefährten (20) zusammen. Das Paar muss sich ebenfalls vor Gericht verantworten, die Anklage lautet auf versuchten Totschlag durch Unterlassen.

    Derweil mehren sich Hinweise auf ein Versagen anderer Behördenmitarbeiter. Das Jugendamt hatte zunächst zehn Stunden Betreuung pro Woche bewilligt. Ein halbes Jahr vor dem Tod des Kindes aber wurde die Stundenzahl halbiert. Ob das ausreicht, sollte drei Monate später überprüft werden. Dazu kam es nie – wegen Arbeitsüberlastung des Mitarbeiters im Jugendamt. Zuletzt suchte die Betreuerin die Familie einmal pro Woche auf und blieb laut Jessica R. jeweils nur zehn bis 15 Minuten.

    So fiel niemandem auf, dass die Mutter die vorgeschriebene U-Untersuchung mit Lara-Mia beim Kinderarzt schwänzte. Ein Warnhinweis blieb ungehört, der Laras Leben hätte retten können: Jessica R.’s Stiefschwester meldete dem Kinder- und Jugendnotdienst, das Baby werde vernachlässigt. Das Jugendamt fragte telefonisch bei Laras Oma nach. Die versicherte, an den Vorwürfen sei nichts dran – für das Amt war die Sache damit erledigt.

    Quelle: shz.de – 18. Februar 2010 – Von Markus Lorenz
    Link zum Pressebericht: www .shz.de/nachrichten/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/verhungerte-lara-weil-die-behoerden-wegsahen.html

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