Gießen Jugendamt



Jugendamt Landkreis Gießen

  Ostanlage 39
  35390 Gießen
  Telefon: 06 41/93 90-0
  Fax: 06 41/93 90-4 21

Leitung
Klaus-Peter Heydt
Telefon: 06 41/93 90-7 97
Fax: 06 41/93 90-4 21
E-Mail: klaus-peter.heydt@lkgi.de

, Vormundschaft, Wirtschaftliche Jugendhilfe, UVG
Hans Happel
Telefon: 06 41/93 90-7 64
Fax: 06 41/93 90-4 21
E-Mail: hans.happel@lkgi.de

Jugendförderung, Kindertagesbetreuung
Gerhard Greilich
Telefon: 06 41/93 90-4 31
Fax: 06 41/93 90-4 21
E-Mail: gerhard.greilich@lkgi.de

Jugendhilfeplanung
Sabine Teich
Telefon: 06 41/93 90-8 91
Fax: 06 41/93 90-4 21
E-Mail: sabine.teich@lkgi.de

Soziale Dienste
Claudia Warnat
Telefon: 06 41/93 90-3 94
Fax: 06 41/93 90-4 21
E-Mail: claudia.warnat@lkgi.de

Außenstelle Grünberg
Londorfer Str. 34
35305 Grünberg
Jugendamt
Telefon: 0 64 01/91 53-1 20
Fax: 0 64 01/91 53-1 28
E-Mail: jutta.guettler@lkgi.de

Außenstelle Lich
Unterstadt 14
35423 Lich
Telefon: 0 64 04/66 21-11
Fax: 0 64 04/66 21-21
E-Mail: doris.karger@lkgi.de

Jugendamt Stadt Gießen
Neuen Bäue 2
35390 Gießen
Telefon: 06 41/3 06-13 77
Fax: 06 41/3 06-23 81

Leitung
Andreas Prinz
Telefon: 06 41/3 06-13 78
Fax: 06 41/3 06-23 81
E-Mail: aprinz@giessen.de

Wirtschaftliche Jugendhilfe, UVG
06 41/3 06-13 79
Fax: 06 41/3 06-23 81
E-Mail: hphilipp@giessen.de

Sozialer Dienst und Adoptionsberatung-vermittlung
Beate Kuhn
Telefon: 06 41/3 06-13 71
Fax: 06 41/3 06-23 81
E-Mail: bkuhn@giessen.de

Kinder- und Jugendförderung
Egon Wielsch
Telefon: 06 41/3 06-14 98
Fax: 06 41/3 06-24 94
E-Mail: ewielsch@giessen.de

Kindertagesstätten und Kindertagespflege
Karin Wilhelmi
Telefon: 06 41/3 06-13 83
Fax: 06 41/3 06-23 81
E-Mail: kwilhelmi@giessen.de

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24 Kommentare zu “Gießen Jugendamt”

  1. admin schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT GIESSEN
    31.07.2008 – Jugendamt denkt über Umwandlung in Kita Rödgen nach
    Prinz: Stärkerer Handlungsbedarf in der Weststadt und der Nordstadt – “Stadt steht im Vergleich mit anderen Kommunen ganz weit vorne da”
    GIESSEN (tt). Die Stadt Gießen denkt nach Aussage von Jugendamtsleiter Andreas Prinz darüber nach, einen Teil der Plätze in der städtischen Kindertagesstätte in Rödgen in eine Krabbelgruppe umzuwandeln. “Wir sind schon am überlegen, ob wir dadurch etwas Bewegung in die örtliche Betreuungssituation bringen können”, sagte Prinz mit Blick auf einen Antrag der Rödgener SPD, die sich für die Einrichtung einer Krabbelgruppe in der Kita ausspricht.
    Allerdings machte Prinz zugleich deutlich, dass in der Weststadt oder der Nordstadt und in anderen Quartieren mehr Handlungsbedarf bestehe. Der Amtsleiter verwies in diesem Zusammenhang auf eine Erhebung der Stadt aus dem Jahr 2006, nach der für 40 Prozent der Rödgener Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehe. “Ein vergleichsweise hoher Wert”, wie Prinz feststellte. In der Untersuchung enthalten sind nach seinen Angaben auch die Plätze in der Tagespflege. An den vor zwei Jahren ermittelten Zahlen habe sich bis heute nur wenig geändert. Prinz bekräftigte die Auffassung von Bürgermeisterin und Jugendamtsdezernentin Gerda Weigel-Greilich, die Rödgener Eltern empfohlen hatte, ihre Kinder in der Kita “Helene Simon” der Arbeiterwohlfahrt in der Grünberger Straße anzumelden. “Das ist ganz gut erreichbar.”
    Grundsätzlich merkte Prinz an, dass die Stadt ihr Ziel eines bedarfsgerechten Angebots an Betreuungsplätzen noch nicht erreicht habe, aber im Vergleich mit anderen Kommunen ganz weit vorne stehe. Im Gießener Jugendamt geht man davon aus, Ende des Jahres bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren ein Versorgungsgrad von rund 24 Prozent erreicht zu haben. Bis zum Jahr 2010 soll diese Marke bei 25 Prozent liegen. Ab 2013 sollen bundesweit Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren haben. Bis dahin sollen für 35 Prozent der Unter-drei-Jährigen Betreuungsplätze zur Verfügung stehen.

    Quelle: giessener-anzeiger.de – Von tt
    Link zum Pressebericht: www . giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=3751391&template=d_artikel_import&_adtag=localnews&_zeitungstitel=1133842&_dpa=

  2. admin schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT GIESSEN
    05.09.2008 – Für Werbung von Pflegeeltern fehlt das Personal

    Das Jugendamt der Stadt braucht mehr Pflegeeltern. Zugleich fehlen die Personalkapazitäten, um geeignete Familien anzuwerben: Das sagten Jugendamtsleiterin Andreas Prinz und Bereichsleiterin Beate Kuhn am Donnerstagabend im Jugendhilfeausschuss.
    Wer Kinder aufnimmt, die vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr in der Herkunftsfamilie leben können, übernehme einen »verantwortungsvollen 24-Stunden-Job« mit steigenden Belastungen. Dazu wären mehr Eltern bereit, wenn sie besser informiert wären: Diese Überzeugung äußerten Frank Ehnis und Dr. Karl Piske vom Verband der Pflege- und Adoptiveltern (PFAD). Sie wünschten sich an einigen Stellen mehr Unterstützung der Behörde.

    Derzeit werden in Stadt und Kreis Gießen etwa 60 Kinder in Pflegefamilien betreut, anderthalb Stellen sind für die Arbeit mit den Betroffenen im Jugendamt vorhanden. Gäbe man für Werbung und Betreuung der Pflegeeltern mehr Geld aus, so würde man an anderen Stellen erhebliche Kosten sparen, meinte Ehnis, der seinen Verein zu Beginn der Sitzung kurz vorstellte. Darin stimmte Prinz ihm zu: Schließlich ist die Unterbringung im Heim viel teurer als die bei Privatleuten. Allerdings gebe es Kinder, die in professionellen Einrichtungen besser aufgehoben seien, weil sie »jede Familie sprengen würden«. Dass der Pflegeeltern-Verein sich »Notdienst«-Ansprechpartner und Supervision wünscht, sei verständlich.

    Bis vor einigen Jahren bot die Stadt – in Zusammenarbeit mit dem Verein PFAD – regelmäßig Seminare für Interessenten in Gießen an; derzeit gebe es nur wenige Bewerber, sagte Beate Kuhn. Sie machte auf Nachfragen deutlich, dass deren Eignung eingehend überprüft werde. Sie müssten natürlich ausreichend Zeit haben und der schwierigen Aufgabe gewachsen sein. Zugleich gebe es keine starren Regeln darüber, wer Pflegekinder aufnehmen kann: Es gebe Paare und Alleinstehende, Menschen mit und ohne Kinder, Sozialhilfeempfänger und solche, die nicht für jedes Kind ein eigenes Zimmer haben. Jeder Einzelfall sei anders zu bewerten.

    Mit den Jugendämtern von Stadt und Kreis wollen die PFAD-Vertreter nun enger zusammenarbeiten. Dabei soll es vor allem um Probleme zu Lasten der betroffenen Kinder gehen. So lebten manche nach einer »Inobhutnahme« ein halbes Jahr in einer »Warteschleife« in Pflegestellen und müssten immer wieder »Bindungsabbrüche« verkraften, so Ehnis. Für die Förderung der Erziehungsfähigkeit in den Herkunftsfamilien reichten einige Stunden pädagogische Arbeit in der Woche meist nicht aus.

    Das »Frühwarnsystem« soll rechtzeitig eingreifen, wenn Kinder misshandelt oder vernachlässigt werden: Die Qualifizierung der Kita-Erzieherinnen dazu sei im Gange, berichtete Jugendhilfeplanerin Birgit Schlathölter. Einen eigenen Weg gingen Stadt und Kreis Gießen in Sachen »Familienbuch« für junge Eltern: Unter den Arbeitstitel »Hallo Welt« soll es leicht verständlich Begleitung rund um die Geburt und in den ersten Lebensmonaten bieten. Ziel sei nicht die Kontrolle von Familien und das Aufspüren von Problemen, sondern Hilfestellung. Einige Beratungsstellen unterstützen die Anlaufphase, indem sie Personal abstellen. Das werde nicht dauerhaft möglich sein, merkte Astrid Dietmann-Quurck an, Geschäftsführerin der Aktion Junge Menschen in Not.

    1,4 Millionen Euro kosten die aktuellen Investitionen in den Ausbau der Kleinkinderbetreuung, berichtete Holger Philipp, stellvertretender Jugendamtsleiter. Knapp 680 000 Euro schießt der Bund zu, den Rest tragen die Stadt und die Träger etwa je zur Hälfte; das Land gebe in Hessen kein Geld dafür. Berichtet wurde darüber hinaus, dass bisher alle 13 Interessenten vom »Mittagessenfonds« für Kita-Kinder unterstützt werden und dass die Projektgruppe Margaretenhütte keine Personalaufstockung erhält.

    Quelle: giessener-allgemeine.de – 05.09.2008 – Von kw
    Link zum Pressebericht: www . giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Fuer-Werbung-von-Pflegeeltern-fehlt-das-Personal-_arid,58728_regid,1_puid,1_pageid,113.html

  3. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT GIEßEN – 12.05.2009 – Das Jugendamt hat nun Rufbereitschaft

    Gießen | Es kommt zu Glück nicht oft vor, aber es kommt vor, dass es Situationen gibt in denen Kinder nachts weg aus schweren schicksalhaften Ereignissen gebracht werden müssen. Oftmals ist dann die Polizei oder Feuerwehr vor Ort und muss entscheiden wo die Kinder untergebracht werden können, wenn es keine Verwandten oder Bekannten gibt die die Kinder aufnehmen. Für solche Situationen hat sich das Jugendamt nun eine gute Lösung ausgedacht um Ihre Kollegen aus anderen Ämtern zu entlasten. Es wurde eine Notfallrufnummer eingerichtet. Diese Nummer ist nicht als Hotline für die Bevölkerung gedacht, sondern als Notfallnummer für Polizei und Feuerwehr. “Wir verstehen uns als Unterstützung der anderen Dienste” so Jugendamtsleiter Heydt. Seit dem 04. Mai besteht diese Rufnummer nun und es gab bereits 2 Fälle in der sie gewählt wurde. In einem Fall konnte sogar eine Lösung bei einem beratenden Telefongespräch gefunden werden. In Ernstfällen allerdings müssen die Freiwilligen die an der Rufbereitschaft teilnehmen auch bereit sein, nachts ein oder mehrere Kinder aufnehmen. Entsprechende Kindersitze in verschiedenen Größen stehen bereit. Ebenso ein Notfallrucksack mit einer Grundausstattung wie zum Beispiel Decken, Windeln, Getränke sowie wichtige Rufnummern von Pflegefamilien und Heimen. Eine Unterbringungsmöglichkeit für solche Fälle bietet das Kinder- und Jugenhaus in Butzbach. Mit Caritas laufen erste Gespräche. Im Wochentakt wechseln sich 16 erfahrene Jugendamtmitarbeiter für die Rufbereitschaft ab. Diese ist Wochentags von 16.30 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Morgen und Freitag von 13 bis Montag 8 Uhr.
    Bis zum Ende des Jahres wird das Projekt laufen und dann eine erste Bilanz gezogen.

    Quelle: giessener-zeitung.de – 15.05.2009 – Von Jasmin Hahnam
    Link zum Pressebericht: www .giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/12450/das-jugendamt-hat-nun-rufbereitschaft/

  4. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT GIEßEN – 14.08.2009 – Ehrenamtliche Paten gesucht – Projekt für Familien von Jugendamt und zwei Vereinen – Ziel ist Entlastung von Betroffenen
    “Ehrenamtliche Familienpaten” ist ein neues Projekt, das vom Jugendamt in Kooperation mit dem Verein Forum Alter und Jugend und dem Verein Ehrenamt Gießen ins Leben gerufen worden ist. Gesucht werden engagierte Bürger, die auf ihre Aufgabe, Familien zu begleiten und zu unterstützen, vorbereitet werden. Im Januar sollen sie mit ihrer Arbeit beginnen. “Familien leben in vielschichtigen, teilweise komplizierten Bezügen, die ein hohes Maß an Organisation und Flexibilität erfordern”, sagt Lydia Hauschild vom Jugendamt. Die Diplom-Sozialpädagogin weiß aus ihrer Erfahrung im Sachgebiet Ambulante Erziehungshilfen, dass “schwierige Alltagssituationen von Familien oft daraus resultieren, dass keine ausreichenden Entlastungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen”. Einmal ohne Kinder einzukaufen oder zum Arzt zu gehen bis hin zur Unterstützung im Haushalt: der Entlastungsbedarf sei vielfältig. Vor allem Mütter seien hier Mehrfachbelastungen ausgesetzt. “Die Folgen sind Überbeanspruchung, Gereiztheit, Ungeduld und manchmal Isolation”, sagt Lydia Hauschild, die das Projekt leitet.
    Genau hier setzt das Angebot einer Unterstützung durch Familienpaten an. Um Entlastung zu ermöglichen sucht das Jugendamt in Kooperation mit den beiden Vereinen Bürger, die sich als Familienpaten engagieren wollen. “Ein Familienpate begleitet die Familie solange, wie es von beiden Seiten gewünscht wird”, beschreibt Lydia Hauschild die Aufgabe. Zeitlicher Rahmen, Ablauf, Einsatzort und so weiter werden individuell aufeinander abgestimmt. “Die Aufgabenbereiche können sein Unterstützung bei der Kinderbetreuung und der Kinderpflege, Hausaufgabenbetreuung, Unterstützung bei Behördengängen, im Haushalt, beim Einkaufen und viele verschiedene andere Belange und Sorgen des alltäglichen Lebens.”
    Die Paten werden vor ihrem Einsatz von Sozialpädagogen und Diplom-Pädagogen qualifiziert und “während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit intensiv unterstützt, begleitet und beraten”. Ziel sei es, mit “Hilfe bürgerschaftlichen Engagements ein niedrigschwelliges Angebot zu installieren und Unterstützung zu vermitteln”. Bürger, die bereit sind , ihre Kenntnisse, Fähigkeiten, Erfahrungen und Freude am Umgang mit Kindern einzubringen, seien herzlich willkommen. Angesprochen darauf, ob die ehrenamtlichen Familienpaten nicht in Konkurrenz treten zu den Bürgern, die sich ehrenamtlich für das sich derzeit in Arbeit befindende “Familienbegleitbuch” der Partnerstiftung “Hallo Welt” der Bürgerstiftung Mittelhessen engagieren wollen, erklärte Lydia Hauschild: “Hallo Welt” wird über das Familienbegleitbuch, das im St. Josefs Krankenhaus von Ehrenamtlichen übergeben wird, zunächst ausschließlich Zugang zu Familien mit Neugeborenen haben.” Das neue Projekt dagegen sei ein Angebot, das sich an Familien richte, die über das Jugendamt Ambulante Erziehungshilfen erhielten. Perspektivisch gesehen, soll die ehrenamtliche Unterstützung all denen angeboten werden, “die den Bedarf für sich selbst sehen”, so die Sozialpädagogin. In vielen Städten der Bundesrepublik bestehe das Angebot von ehrenamtlichen Familienpaten schon einige Jahre. “Die gemachten Erfahrungen sind überwiegend positiv und bringen den ehrenamtlich tätigen Menschen viel Spaß”, so Lydia Hauschild.
    Wer sich als Familienpate engagieren möchte, kann sich bei Lydia Hauschild vom Stadtjugendamt unter 0641/306-2070 melden. Am 19. August um 16 Uhr werden sich im Stadthaus im Zimmer 02-152 die angehenden Familienpaten treffen, um sich über das Thema “Umwelt – Natur – Spielpädagogik – Lesewerkstatt” zu informieren. Um “Erste Hilfe am Kind” wird es am 16. September um 15 Uhr im Stadthaus gehen.

    Quelle: giessener-anzeiger.de – 14.08.2009
    Link zum Pressebericht: www .giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=7236633&template=d_artikel_import&_adtag=localnews&_zeitungstitel=1133842&_dpa=

  5. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT GIESSEN – 17.09.2009 – 70 Plätze für Kinder unter drei Jahren werden geschaffen
    Laubach (vh). Über die besondere Bedeutung der Frühförderung von Kindern sprach der Sozialausschuss unter dem Vorsitz von Gabriele Schäfer-Klaus.
    Hauptamtsleiter Karl-Heinz Weicker sprach von einer gedeihlichen Zusammenarbeit zum Kindeswohl von Stadt, Laubacher Stift und Kreisjugendamt. Um bei den Kindergartenplätzen den gesetzlichen Anspruch einer örtlichen Versorgungsquote von 35 Prozent für Kinder unter drei Jahren (U 3) bis zum Jahr 2013 abzudecken, stimmte der Ausschuss einstimmig für die weitere Ausbauplanung. In den Kindertageseinrichtungen Adolf-Wieber-Straße, Auf den Röden, Freienseen, Ruppertsburg, Wetterfeld und Lauter sollen insgesamt 70 Plätze neu geschaffen werden.

    Landeszuschüsse in Gesamthöhe von 165 000 Euro seien allein im laufenden Jahr für das U3-Programm in Laubach geflossen. Allerdings bedeute die Umsetzung der jüngsten Tarifabschlüsse für Erzieher und Sozialarbeiter eine Haushaltsmehrbelastung in Höhe eines knapp sechsstelligen Betrags, so Weicker. In Wetterfeld wird noch der ideale Raum für zehn U3-Betreuungsplätze gesucht. Günther Semmler (FW) sagte, diese einmal bewilligten Plätze, sprich Zuschüsse dafür, sollte die Stadt nicht verfallen lassen. Wer wisse schon, ob das Land auch in den nächsten Jahren so spendabel bleibe.

    Zurzeit bieten sich ungenutzte Räumlichkeiten über dem Wetterfelder Feuerwehrgerätehaus an, die auf ihre Tauglichkeit geprüft werden, bevor die Stadt andere Varianten in Erwägung zieht. Ab 2010 wird der Kindergarten in Münster mit maximal 16 Kindern einzügig sein und somit unterbelegt. Bürgermeister Peter Klug nannte diesen Sachverhalt »pädagogisch nicht sinnvoll«, die Kinder würden also auf andere Kitas verteilt. Die Transportfrage werde noch abgeklärt.

    Unter dem Motto »Zukunft sichern – Kinder schützen« legte die FDP-Fraktion einen Antrag vor, die Stadt Laubach solle zum 1. Januar 2010 zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kindergarten- und Schulkinder einen Fonds mit anfangs 10000 Euro (alternativ 5000 Euro) einrichten. Eberhard Roeschen erklärte den Hintergrund. Er bezeichnete Laubach als schulfreundlich gesonnene Stadt, obgleich alle vier Schulen nicht in städtischer Trägerschaft seien. In den letzten Jahrzehnten habe sich auf der sozialen Schiene aber ein Wandel vollzogen. Daher ziele der Antrag auf Mithilfe zum Defizitausgleich für möglichst gleiche Bedingungen aller Kinder. Bei der Diskussion stellte sich eine Vielzahl bereits vorhandener Födermöglichkeiten heraus. Neu seit 1. August dieses Jahres ist ein Bundeszuschuss in Höhe von 100 Euro für jedes Kind aus einer Hartz-4-Familie beim Schulstart. Bisher schon gebe es schulische Fördervereine, eine spezielle Stiftung für den Mittagstisch und Landesmittel für Klassenfahrten.

    Weicker beschrieb die Diskrepanz von Kinderarmut in Deutschland und zeitgleich hohen Sozialleistungen für bedürftige Familien. Dies lasse den Schluss zu, dass das eigentliche Problem nicht die finanzielle Bereitstellung, sondern die Verteilung beim Empfänger sei. Roeschen verzichtete auf eine Abstimmung, das Antragspapier wird möglicherweise modifiziert und zu einem späteren Zeitpunkt neu vorgelegt.

    Quelle: giessener-allgemeine.de – 16.09.2009
    Link zum Pressebericht: www .giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Laubach/70-Plaetze-fuer-Kinder-unter-drei-Jahren-werden-geschaffen-_arid,131109_regid,1_puid,1_pageid,46.html

  6. Stephanie Klotz schrieb:

    Ich bin annerkannte Tagesmutter ,wohnhaft in der Nordstadt in Giessen.
    Ich biete 2 Kinder Betreuungsplätze an ,in der Zeit von 7.00 bis 17.00 Uhr ,für Kinder im Alter ab 1 jahr aufwärts
    trete auch gerne bei Notfällen ein..
    Bei Bedarf und Interesse
    bitte schicken Sie mir eine e-mail an :
    realsally4@yahoo.com

    Mit freundlichen Grüßen
    Stephanie Klotz

  7. Uwe Hahn schrieb:

    JUGENDAMT GIESSEN

    “Dienstleister für Kinder, Jugendliche und Familien” (Gießener Anzeiger 11.11.2010), wie sagte MaxL liebermann: Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte und dem schließe ich mich an.
    Uwe ..

  8. Bianca Schubert schrieb:

    Kreisjugendamt Pflegekinderdienst

    Wir erleben gerade am eigegen Leib, wie mit Pflegeeltern umgegangen wird die sich wagen dem Jugendamt nicht nachdem Mund zu reden.

    Ein einziges Netzwerk aus Jugendamt, Heim, herkunftseltern und befreundeten Rechtsanwälten und abhängigen Gutachtern.

    Leidtragender ist jason der in uns zum ersten mal in seinem Leben eine echte Bindnug aufgebaut hat, die ja so schützenswert ist wenn es nicht um das eigene Wohl geht.

    Weil wir uns gegen haltlose Vorwürfe wehren leiden wir unter Verfolgungswahn.

    Es wird nicht mal davor zurückgeschreckt Polizei und Gericht anzulügen.

  9. olaf schrieb:

    Liebe Mitstreiter! Ich suche gestandene Väter, welche bereit sind auch mal etwas wirksames zu unternehmen, wenn Ihr Interesse habt bitte bei mir melden!

    Gruß

    Olaf

  10. biböö schrieb:

    wieso steht da ich hab isowas geschrieb mein name und so ?

  11. Bianca schubert schrieb:

    http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/49955/wer-schuetzt-kinder-vor-diesem-jugendamt/%20

  12. CEED schrieb:

    Link aus der giessener Zeitung wurde hier gesichert:
    CEED – INFO / Mai 2011 / Opfer des JUGENDAMTS suchen nach weiteren JUGENDAMTSOPFER / Das verwerfliche Spiel der Medien die nach weniger Stunden JUGENDAMTSkritische Beiträge entfernen (müssen).
    Hier eine CEED Sicherungskopie – siehe :
    http://www.jugendamt-wesel.com/CEED_ge.htm

    Mit Hilfe zweier Zeitungsanzeigen suchte ich weitere Betroffene, nach dem das Jugendamt des LK Gießen uns übel mitspielte. Die Resonanz war erschreckend hoch, so dass ein Treffen iniziert wurde.
    Hierbei traten Abgründe zu Tage die schwer zu verkraften sind. Dem Jugendamt des LK Gießen ist es sogar egal ob es sich zur Arbeitserleichterung durch schnelle Fallbearbeitung um Pflege-oder Herkunftseltern handelt. Immer mit dem guten Gefühl, dass dem Jugendamt von Amtswegen geglaubt wird. Auch vor dem Familiengericht muss man Glück haben, da durch die freiwillige Gerichtsbarkeit oft weder Beweise noch Zeugen zum Zuge kommen, keine Wahrheitspflicht herrscht und dem Jugendamt alles ohne Nachfragen geglaubt wird. Was dies für die Kinder die ohne Grund aus ihrem Zuhause gerissen werden und für die Eltern, deren soziale und berufliche Existenz,aufgrund der anhaltenden Meinung der Öffentlichkeit, dass das JA nur handelt wenn es besonders schlimm ist (ich vertrat diese Meinung vorher auch, sonst hätte ich mich nicht als Tages-und Pflegemutter zur Verfügung gestellt) , bedroht wird und die ständige Angst um das Kind …

  13. Daniela Gottmanns schrieb:

    Ich bin Mutter eines Sohnes 13 Jahre, und uns half das Jugendamt was manche hier schon im Landkreis als Kinderklaumafia bezeichnen nicht. Im Gegenteil hier nahm man einem glücklichen Kind sein zu Hause. Mit Hilfe einer Gutachterin aus Giessen, sowie einer Richterin, und anderen Beteiligten. Ich habe auf news4press.com schon so einiges veröffentlicht. Mein Kind gehört nach Hause, und nicht in eine Wohngruppe.

  14. Thomas schrieb:

    Auch ich kann aus Erfahrung sagen, dass das Jugendamt dazu dient, die Familien zu trennen. Sie tun zwar immer so, als dienen sie den Kindern, doch ist das wirklich so? Tun sie ihre Arbeit doch nicht aus anderen Beweggründen? Ist es nicht so, dass sie Schreibtischtäter sind und ihr Geld damit verdienen? Sind es ihre eigenen Kinder? Nein. Somit ist eine objektive Stellungsnahme zu einzelnen Fällen möglich. Es wird nur nach Paragraphen entschieden und das kann nicht sein. Wir sind als freie Menschen auf die Welt gekommen und was wird daraus gemacht? Es wird willkürlich Macht ausgeübt und das oft mit verheerenden Folgen. Ich erinnere mich an einen Fall in Österreich, wo eine ganze Familie zerstört wurde, wo der Vater schließlich Selbstmord begangen hat. Und nur weil, so viel ich weiß die Mutter Aids hatte. Es ist absolut pervers im Namen des Volkes
    “Urteile” zu verfügen und zu verhängen, die rein subjektiv sind. Ich fordere, dass dem Jugendamt “unabhängige” Eltern angehören, die ein Mitspracherecht bei Entscheidungen haben. Diese können aus dem Umkreis der betroffenen Familie kommen zum Beispiel. Auf jeden Fall kann es so nicht weitergehen. Wieviele Kinder leiden heute in Heimen. Und wieviele Eltern sind am Boden zerstört. Das war jetzt eine kritische Ansicht. Es ist eben meine Meinung. Und die Gedanken sind frei.

  15. Tommy schrieb:

    Personelle Engpässe: Jugendamt derzeit nur im Notbetrieb

    Gießen | Beim Jugendamt des Landkreises Gießen, insbesondere in dem für die Gemeinden Biebertal, Heuchelheim und Wettenberg zuständigen Regionalteam 6, ist aufgrund personeller Engpässe derzeit nur ein Notdienstbetrieb eingerichtet. Dies teilte der Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernent Dirk Oßwald in einer Pressemitteilung mit und bat Bürgerinnen und Bürger dabei um Verständnis für den jetzt eingeschränkten Service.

    Hintergrund sind personelle Vakanzen, die in den vergangenen Wochen und Monaten durch Personalfluktuation und eine hierdurch ausgelöste hohe Zahl von Stellenbesetzungsverfahren sowie einen immer stärker spürbaren Fachkräftemangel auf dem sozialpädagogischen Gebiet entstanden sind. „Nachbesetzungen sind derzeit erheblich schwieriger als früher und verzögern sich dadurch zum Teil erheblich“, so Oßwald.

    Um die Aufgabenerledigung – besonders im Hinblick auf die Gewährleistung des Kinderschutzes – dennoch sicherstellen zu können, habe man in Absprache mit Fachdienst- und Teamleitungen Maßnahmen ergriffen, zu denen auch die genannten Einschränkungen in Dienstleistungen und Erreichbarkeit gehörten.

    Man arbeite mit Hochdruck an der Lösung und hoffe, bis Herbst personell wieder in „geordnetes Fahrwasser“ zu kommen. Bürger der genannten Gemeinden verwies Oßwald in Fragen der Trennung, Scheidung und der Umgangskontakte auf die Beratungsangebote der freien Träger in Gießen und Umgebung.

    In Notfällen stehe das Jugendamt selbstverständlich jederzeit und uneingeschränkt unter den bekannten Kontakten zur Verfügung.

    http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/55352/personelle-engpaesse-jugendamt-derzeit-nur-im-notbetrieb/

  16. Günther Kreß schrieb:

    Hallo Pflegeeltern!

    Als Pflegeeltern im Streß?
    Oder einfach “nur so” auf der Suche nach Beratung, Unterstützung und Hilfe?

    In unserer unabhängigen(!) Beratungsstelle “LebensRaum e.V.” in Gießen beraten wir Sie gerne. Individuell, fachkompetent und absolut verschwiegen. Auch in Situationen, die Sie als unangenehm erleben. Die Streß machen. Bersorgt machen. Vielleicht auch wütend. Oder hilflos. Und bei denen Sie sich als Pflegeeltern von anderer Stelle nicht so gut beraten, begleitet und unterstützt erleben…

    > Wir hören Ihnen zu und beraten Sie ganz persönlich.

    > Wir vermitteln Informationen (z.B. zu Sorgerechtsfragen, Rechte und Pflichten von Pflegeeltern, Umgangsregelungen, Bedeutung der Hilfeplanung, Pflegegelder und Nebenkostenerstattungen, Kinderschutz §8a usw…) und unterstützen Sie in der Klärung Ihrer Anliegen.

    > Wir eröffnen Kontakte zu anderen Pflegestellen im Stadt- und Kreisgebiet, und vernetzen Sie mit überregionalen Verbänden, die im Kontext Pflegekinderwesen tätig sind.

    > Bei Bedarf organisieren wir Gesprächsforen, Tagungen und Schulungen zu Themen, die Ihnen als Pflegeeltern wichtig sind. Ebenso unterstützen wir Sie im Bedarfsfall bei der Suche nach kompetenten Supervisorinnen und Supervisoren.

    > Gerne können Sie im “LebensRaum” auch Erziehungsfragen bearbeiten oder Paarberatung in Anspruch nehmen. Damit Ihnen im Zusammenleben mit eigenen und fremden Kindern nicht die Luft ausgeht.

    *

    Also:

    Wenn Sie…

    … (alleinerziehende) Pflegeeltern sind und Kinder
    nach § 33 SGB VIII in Ihren Haushalt aufgenommen haben,
    … durch das Jugendamt oder Kreisjugendamt Gießen anerkannt sind,
    oder
    … ihren Wohnsitz in der Stadt oder im Kreis Gießen haben,
    oder
    … als Pflegeeltern mit einem freien Träger der Jugendhilfe
    kooperieren,

    dann können Sie sich vertrauensvoll an unsere Beratungsstelle wenden.

    *

    Entdecken Sie den “LebensRaum” und freuen Sie sich auf ein multiprofessionelles Fach- und Beratungsteam von ehrenamtlich tätigen Sozialpädagogen, Lehrern und Seelsorger.

    Wir helfen Ihnen gerne weiter!

    Günther Kreß
    (Dipl.-Sozialpädagoge, Kinderschutzfachkraft, unabhängiger Fachberater für Pflegeeltern)

    *

    P.S.:
    Die Beratungsstelle “LebensRaum” kooperiert mit dem “Erziehungsstellenverein Hessen, e.V.”, einem Zusammenschluss von mehr als 100 Pflegefamilien in Hessen.
    Der Erziehungsstellenverein Hessen bietet für seine Mitglieder auch Pflegekinderfreizeiten und Tagungen/Kurzfreizeiten für leibliche Kinder an.

    Hinweis: Unsere LebensRaum-web-site wird aktuell überarbeitet. Wir bitte um Entschuldigung.

  17. Bianca Schubert schrieb:

    http://www.giessener-zeitung.de/giessen/?page=content%2Farticle_detail.php&source_page=article_list.php&sitenr=1&docid=56337#comment

  18. Bianca Schubert schrieb:

    Anbei der Link zu meinem Beitrag auf giessener-zeitung.de:
    http://www.giessener-zeitung.de/heuchelheim/beitrag/57054/zdfzoom-kampf-ums-kind-wenn-gutachten-familien-zerstoeren-26102011-2245-uhr/?lesen&recommend

  19. P. Kneipp schrieb:

    Sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit dem Kreisjugendamt Gießen, Hessen.
    Mein leiblicher Vater galt als Psychopat. Hat meine ältere Schwester, sie wurde nur drei , zu tote misshandelt, an die Wand geschleudert. Sie starb an Gehirnblutung.Halbschwester weiß davon. Auch mein inneres Gefühl weiß es. Das Jugendamt hat die Familie vorher schon betreut. nichts unternommen. Pflegemutter erzählte es mir. Gehirntumor heißt es offiziell. Bei den vielen Schlägen , ist es nicht wunderlich. Mich hat er vor dem Amt, Berliner PLatz in Gießen (Gebäude Landratsamt), auf die Nase geschlagen. Blutüberströmt sah das Amt mich, haben gesehen wie er zu schlug. Es tat nichts. Meine Halbschwester und ich waren dort mit ihm. Meine Nasenscheidewand wahr gebrochen. Ein Stück Knorpel vorne an der Spitze brach ab.
    Sie zeigten ihn nicht an, ich wurde nicht raus genommen aus der Hölle und wurde nicht ins Krankenhaus geschickt.
    Da wahr ich drei.
    Auch wurde ich sexuell missbraucht von ihm. Auch da bekam ich keine Hilfe. Obwohl meine Pflegemutter, da wahr ich drei Jahre und drei Monate alt, ich noch sehr traumatisiert wahr. Davon erzählte. Das Jugendamt bekam es zu hören, es pasierte nichts. Kein Interesse. keine Anzeige, keine Ermittlung, keine Therapie, nichts. Dies alles geschah im Zeitraum von 1969-1973.
    Die Narben des Missbrauchs seien Narben von einem Hautgeschwür. Sagte eine Beratungsstelle. 1975.
    Sie gingen dem nicht nach, weil das Jugendamt dies nicht wollte.
    Sagten sie mir später.
    Ich habe schon das ganze Leben Ängste. Der Missbrauch wiederholt sich ständig in meinem Kopf.
    Ich klage das Amt an.
    Nicht behördlich. Alles verjährt.Kinderseelen wurden zerstört.
    All dies ohne Bedeutung bei diesem Amt.Kinder sterben und nichts passiert, es wird zugeschaut , aber nicht gehandelt. Sie wissen Bescheid tun aber nichts. Retten die Kinder nicht.
    Sabine heißt meine Schwester. Hätte sie überlebt, wäre sie heute seelisch und geistig behindert.
    Und das nur weil nicht bei den ersten blauen Flecken und Knochenbrüchen nichts gemacht wurde.Die traurigen hilflosen Augen sahen sie nicht. Obwohl sie hin schauten.
    Noch heute hat nichts sich geändert. Siehe Berichte überall.
    Ich hoffe das dies mal aufhört. Das Jugendamt bestraft wird, dafür in den Knast geht. Jahre lang. lebenlänglich. Die Opfer des Jugendamtes haben lebenslänglich schon bekommen.
    Aber solange die Politik nichts macht, die Gesellschaft weg schaut passiert nichts. Nichts ändert sich. Auch eine von der Leine , sieht dies nicht.

  20. AV schrieb:

    Die Politik wird nicht mehr wegschauen können!!! Derzeit laufen vor dem Europäischen Gericht für Menschenrechte einige Verfahren gegen die Behördenwillkür in deutschen Jugendämtern…

    Lange kann es nicht mehr dauern, dass Deutschland sich dem Europäischen Recht angleichen muss….

  21. Bianca Schubert schrieb:

    So lange her und es hat sich nichts geändert.
    Da wo sie sind da ist nichts und da wo sie sein sollen sind sie nicht.

  22. Bianca Schubert schrieb:

    Es hat sich nichts geändert

    Wenig bekannter Aspekt des nationalsozialistischen Terrors
    19.11.2011 – BÜDINGEN
    Ausstellung im Heuson-Museum dokumentiert Verfolgung von Kindern und Jugendlichen
    (ten). Die Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“, die aktuell im Büdinger Heuson-Museum zu sehen ist, spricht einen wenig bekannten Aspekt des nationalsozialistischen Terrors an. Auch Kinder und Jugendliche, die sich nicht bedingungslos in das System einfügten, wurden gezielt verfolgt und zum Teil in spezielle Konzentrationslager verschleppt.
    Die Ausstellung zeigt aber nicht nur die Geschichte der beiden Lager in Moringen (1940 bis 1945) und in der Uckermark (1942 bis 1945). Sie dokumentiert auch, wie leicht Kinder und Jugendliche, die sich nicht den Normen der Nazis anpassten, zu Opfern des Systems werden konnten.
    Anlass für die Verfolgung war nicht nur politischer Widerstand. Neben den Rassemustern der Nationalsozialisten waren auch Jugendliche, die versuchten eine eigene religiöse Kultur abseits der NS-Organisationen aufrecht zu erhalten, gefährdet. Aber auch auffälliges Verhalten von Fürsorgezöglingen konnte diese als nicht erziehbar in die Konzentrationslager bringen. Vor allem Jugendämter und Erziehungsheime nutzten die Möglichkeit, missliebige Jugendliche aus der Heimerziehung auszusondern und in die Jugend-KZs zu überstellen, da sie ihren Betreuern zu unbequem waren.
    So wurden ab 1940 nahezu 3000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 25 Jahren aus ihren Lebenszusammenhängen gerissen und dem SS-Terror, der kriminalbiologischen Selektion und der Zwangsarbeit ausgesetzt.
    In den beiden Lagern wurden sie unter erniedrigenden Bedingungen zusammengepfercht. Bei mangelhafter Verpflegung waren sie der Witterung nahezu hilflos ausgeliefert. Peinigende Strafen und sadistische Quälereien gehörten zum täglichen Leben der Häftlinge. In der Haft starben viele Jungen und Mädchen, die Überlebenden erlitten erhebliche körperliche und seelische Beeinträchtigungen.
    Die Ausstellung zeigt auch, dass nicht nur die Lager, sondern auch ihre Opfer im Nachkriegsdeutschland fast vergessen wurden. Viele bekamen für das ihnen zugefügte Leid keine Entschädigung. Denn die stand nur rassisch, politisch oder religiös Verfolgten per Gesetz zu. Kinder und Jugendliche, die wegen angeblicher Verhaltensauffälligkeit in KZs kamen, waren in dem Gesetz nicht erwähnt. Sie gingen leer aus, während die Täter nach dem Krieg ihre Karrieren oft ungebrochen fortsetzten. Neben der Geschichte des Konzentrationslagers wird immer wieder die dahinterstehende Politik und Ideologie der Nazis kritisch erklärt und bietet so auch jüngeren Besuchern und Schulklassen die Möglichkeit, sich mit der Thematik zu befassen.
    Die Ausstellung in Büdingen wird für Schulklassen auch vormittags geöffnet, damit Lehrer mit Schülern im Zuge des Unterrichts die Ausstellung besuchen können. Dabei werden die Schüler durch gleichaltrige ehrenamtliche Begleiter unterstützt, die Fragen während des Rundgangs beantworten können.
    Hinter dem Konzept „Schüler erklären Schüler“ und dem Aufbau der Ausstellung in Büdingen steht eine Initiative der Antifaschistischen Bildungsinitiative, dem Geschichtsverein, der Stadt und der evangelischen Kirchengemeinde. Die Initiative möchte mit diesem Projekt eine jugendgerechte Prävention gegen Rechtsextremismus leisten. „Wir brauchen vor allem mutige und aufgeklärte Jugendliche, die sich aktiv gegen Neonazis einsetzen. Deswegen bedanke ich mich bei den Schülern, die sich freiwillig gemeldet haben und so die Ausstellung erst ermöglicht haben“, erklärt Alexander Steder, ein Sprecher der Antifaschistischen Bildungsinitiative.
    Die Ausstellung „Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben“ ist noch bis Donnerstag, 1. Dezember, während der Öffnungszeiten des Heuson-Museums zu besichtigen. Interessierte Lehrer können per E-Mail an kontakt@antifa-bi.de zusätzliche Besichtigungstermine für ihre Klassen anmelden.

  23. R. Plock schrieb:

    Nachricht für Bianca Schubert:

    Auch wir sind Pflegeeltern und durchleben seit einem Jahr wegen dem Jugendamt die Hölle.
    Könnten wir mit Ihnen in Kontakt treten?

  24. Bianca Schubert schrieb:

    Gerne. Schreiben sie mir doch bitte unter ig-kinderrechte-mittelhessen@live.de kurz worum es bei ihnen geht. Ich melde mich dann umgehend bei ihnen.
    Wir sind gut vernetzt irgendwie können wir sicher weiterhelfen.

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