Fürth Jugendamt



Jugendamt Landkreis Fürth

  Im Pinderpark 2
  90513 Zirndorf
  Telefon: 09 11/97 73-0
  Fax: 09 11/97 73-12 53

Leitung
Paul Döhnel
Telefon: 09 11/97 73-12 50
Fax: 09 11/97 73-12 53
E-Mail: p.doehnel@lra-fue.bayern.de

Jugendamt Stadt Fürth
Königsplatz 2
90762 Fürth
Telefon: 09 11/9 74-15 11
Fax: 09 11/9 74-15 13

Leitung
Josef Lassner
Telefon: 09 11/9 74-15 10
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: josef.lassner@fuerth.de

Vormundschaften, Beistandschaften, Urkunden,
Wolfgang Klein
Telefon: 09 11/9 74-15 20
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: wolfgang.klein@fuerth.de

Verwaltung mit Wirtschaftlichen Hilfen
Peter Modschiedler
Telefon: 09 11/9 74-15 35
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: peter.modschiedler@fuerth.de

Jugendarbeit
Jutta Küppers
Telefon: 09 11/9 74-15 57
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: jutta.kueppers@fuerth.de

Soziale Dienste mit und Pflegekinderwesen
Gerald Karl
Telefon: 09 11/9 74-19 70
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: gerald.karl@fuerth.de

Kindertagesstätten
Josefine Siefert
Telefon: 09 11/9 74-15 43
Fax: 09 11/9 74-15 13
E-Mail: josefine.siefert@fuerth.de

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Ein Kommentar zu “Fürth Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT FÜRTH – 28.08.2009 – Kinderschutz soll besser koordiniert werden – Das Augenmerk auf junge und belastete Familien lenken – Viele Hilfen möglich – Türöffner zum Jugendamt
    Im nächsten Jahr ist es so weit: Fürth richtet eine «Koordinierende Kinderschutzstelle» ein. Mit finanzieller Unterstützung des Freistaats sollen die frühen Hilfen für belastete junge Familien besser vernetzt werden. Damit – toi toi toi – ein Fall wie in Thalmässing sich nicht wiederholt.

    Andrea Riedl von der Kinderarche möchte gar nicht werten. «Jeder kommt an seine Grenzen!», sagt die Sozialpädagogin. Das erste Kind, vielleicht sogar zwei oder drei, fordern Eltern gewaltig. Wenn dann noch Unerfahrenheit, eine zu kleine Wohnung oder Geldsorgen dazu kommen – reißt möglicherweise der Geduldsfaden. Überforderung ist eine der Hauptursachen für Gewalt in der Familie, für Vernachlässigung und Misshandlung. Fast täglich müssen die Medien über eingesperrte und blau geschlagene Säuglinge berichten. Im schlimmsten Fall sterben Kinder, sie werden zu Tode geschüttelt – oder verhungern wie zuletzt die dreijährige Sarah aus Thalmässing.

    Nicht auszuschließen
    «Ganz ausschließen kann man nicht, dass so etwas passiert», sagt Jugendamtsleiter Josef Lassner, «aber man sollte alles Mögliche tun, um das zu verhindern.» Mit dem Fürther Weg hat die Stadt schon vor rund drei Jahren begonnen, auf möglichst breiter Front die gefährdeten Familien zu erreichen. Seit zweieinhalb Jahren etwa bietet das Familien–Unterstützungs-Netzwerk (Fun) niederschwellige Hilfen an. 102 Familien haben Riedl und ihre Kollegin Birgit Schönknecht in dieser Zeit betreut.

    Das Vorgehen: Wenn Ärzten, Hebammen oder beispielsweise dem Fallmanager der Arge auffällt, dass eine Überforderung vorliegen könnte, empfehlen sie, mit den Sozialpädagoginnen Kontakt aufzunehmen. Über ein halbes Jahr hinweg können bis zu sechs Gespräche stattfinden, bei denen es um Erziehungstipps genauso gehen kann wie um das Erschließen eigener Ressourcen oder um finanzielle Hilfen. «Zuerst ist häufig die Angst da, das Jugendamt kommt und die nehmen mir die Kinder weg», berichtet Riedl. Die ist unbegründet – aber eben weit verbreitet.

    Als «Puffer» ist nun das Unterstützungsnetzwerk zwischengeschaltet, das junge Eltern mit höherem Unterstützungsbedarf an die sozialpädagogische Familienhilfe weiterweist. «Sie haben das Recht, sie können Hilfe vom Jugendamt einfordern», sagt Schönknecht. Jede vierte Familie, die bei Fun ankam, hat das auch getan. Und jede zehnte meldet sich wieder, wenn es eine neue Krise gibt. Das bestärkt das Jugendamt Fürth auch darin, das Angebot der Staatsregierung anzunehmen. 5,5 Millionen Euro stellt das Familienministerium für 2009 und 2010 für die «Koordinierenden Kinderschutzstellen» zur Verfügung, 40 Prozent der Personalkosten werden ersetzt.

    Der Landkreis will schon ab Oktober eine Stelle am Gesundheitsamt ansiedeln. In Fürth soll – unter dem städtischen Sparzwang – statt der zwei geforderten vorerst eine, später noch eine Teilzeitstelle ausgeschrieben werden. Aufgabe ist zunächst, die inzwischen unübersichtliche Trägerlandschaft kennen zu lernen: Wer bietet was für wen an? Danach soll die Stabsstelle, die Lassner direkt zugeordnet ist, die Akteure vernetzt und besser aufgeklärt werden. Viele Ärzte etwa wissen nicht, dass sich ihre Schweigepflicht gelockert hat wo es ums Kindeswohl geht.

    Vornehmlich richten sich die frühen Hilfen schon an Schwangere, an junge Eltern und allein Erziehende, die Kinder im Alter bis zu drei Jahren haben. Danach, so hoffen alle Beteiligten, haben Institutionen wie Kindergarten und Schule einen Blick auf das Wohlergehen der Kleinen.

    Quelle: fuerther-nachrichten.de – 27.8.2009 – Von Gabi Pfeiffer
    Link zum Pressebericht: www .fuerther-nachrichten.de/artikel.asp?art=1076282&kat=12

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