Dorsten Jugendamt



Jugendamt Dorsten

  Bismarckstr. 5
  46284 Dorsten
  Telefon: 0 23 62/66-0
  Fax: 0 23 62/66-57 51
  E-Mail: jugendamt@dorsten.de

Leitung
Agnes Kuhlmann
Telefon: 0 23 62/66-45 50
Fax: 0 23 62/66-57 51
E-Mail: agnes.kuhlmann@dorsten.de

Vormund-, Pfleg-, Beistandschaften, , Wirtschaftliche Erziehungshilfe, Einrichtungen und Maßnahmen der Jugendhilfe
Ferdinand Schmitz
Telefon: 0 23 62/66-45 60
Fax: 0 23 62/66-57 51
E-Mail: ferdinand.schmitz@dorsten.de

Sozialer Dienst
Hubert Kuhn
Telefon: 0 23 62/66-46 70
Fax: 0 23 62/66-57 51
E-Mail: hubert.kuhn@dorsten.de

Kinder- und Jugendförderung, Jugendschutz, Jugendpflege
Sven Werk
Telefon: 0 23 62/66-45 80
Fax: 0 23 62/66-57 51
E-Mail: sven.werk@dorsten.de

Schule, Sport, Musikschule, Tageseinrichtungen
Manfred Loick
Telefon: 0 23 62/66-38 93
Fax: 0 23 62/66-57 51
E-Mail: manfred.loick@dorsten.de

Sozialzentrum Wulfener Markt
Wulfener Markt 5
46269 Dorsten
Sozialer Dienst
Tanja Burmann
Telefon: 0 23 69/20 96-14
Fax: 0 23 69/20 96-20
E-Mail: jugendamt@dorsten.de

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2 Kommentare zu “Dorsten Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT DORSTEN – 22.04.2009 – „Für alle kann irgendwann ‘Normalität’ und Frieden in einem ‘neuen’ Alltag einkehren.”
    Das Haus der Familie schließt mit diesem Postulat seine Einladung zu zwei Kursangeboten, die schlicht als „Treffen von Frauen und Männern mit Kindern in Trennungs- und Scheidungssituation” angekündigt werden. „Alleinerziehende” lautet also das Stichwort; ihnen zu helfen, hat sich Kursleiterin Birgit Warburg verschrieben.

    Vor neun Jahren durchlebte sie selbst eine Trennung vom Partner, vor fünf Jahren trat sie der Gruppe bei, die sie heute leitet. „Ich kann als Betroffene viel besser mitreden”, sagt sie und bringt die eigene Berührtheit mit der zentralen Frage auf den Punkt: „Was ist passiert?” Fest steht für sie: „Die Lebenssituation ändert sich durch Trennung und Scheidung völlig.” Und es mache einen Unterschied, „dass Sie plötzlich allein die Pole Mutter/Vater zugleich einnehmen”. Und den Spagat Kinder-Beruf-Haushalt meistern müssen.
    Netzwerke gründen

    Deshalb sind für Birgit Warburg in ihren Kursen nicht nur der Austausch untereinander, die Gespräche unter Betroffenen in unterschiedlichen Trennungsphasen oder die Ortung neuer Lebensperspektiven wichtig, es geht auch und vor allem um das Knüpfen von Netzwerken: „Wenn die Kinder mal krank sind, beispielsweise, kann der-/diejenige füreinander einspringen”, sagt die Kursleiterin, die sich über „ganz viele Netze” freut, die in der Vergangenheit entstanden sind. Die halfen und helfen, die besondere Situation zu bewältigen.

    Birgit Warburg hat Stimmen gesammelt: „Plötzlich war alles anders, ich war allein mit meinem Kind in einer neuen Wohnung. Wie wichtig war da ein Netzwerk . . .” „Ich hatte viele Helfer beim Umzug, ich konnte Tag und Nacht bei Freunden anrufen . . .” „Ich bin schlicht und ergreifend nicht allein mit meinen Problemen, kann mich mal ‘ausheulen’, entspannen in geselliger Runde, fühle mich nicht allein gelassen . . .”

    Und auch: „Die Kinder spüren, dass sie nicht alleine sind mit ihren Sorgen und tauschen ihre Erfahrungen miteinander aus.”
    Kinderbetreuung

    Apropos Kinder: sie werden während der „Gruppenstunden” ihrem Alter entsprechend betreut und erfahren, „es gibt viele Kinder ‘so wie sie’ in ähnlicher Lebenslage und ihr Schmerz über die Trennung der Eltern ist nicht einzigartig und unüberwindbar”, so Birgit Warburg.

    Schwerpunkte der Treffen werden von den Teilnehmern selbst gesetzt, hierzu werden dann auch Fachreferenten eingeladen. Themen sind beispielsweise Fragen zum Unterhalt, zum Betreuungsrecht oder zum Management des Besuchsrechts – „ohne Stress” – oder die Probleme pubertierender Kinder. Behandelt werden auch Fragen zu den Themen Gesundheit, Versicherung oder zur individuellen Rechtslage.

    Und auch wenn die persönliche Situation der Alleinerziehenden sich ändern sollte, etwa durch das Zusammenziehen mit einem neuen Partner, sie bleiben in der Gruppe willkommen. Birgit Warburg: „Alleinerziehend bleiben sie immer.”

    Quelle: derwesten.de – 17.04.2009 – Von Thomas Wrycza
    Link zum Pressebericht: www .derwesten.de/nachrichten/staedte/dorsten/2009/4/17/news-117369345/detail.html

  2. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT DORSTEN – 10.08.2009 – Mehr Eltern verloren das Sorgerecht für ihre Kinder
    Immer mehr Eltern verlieren das Sorgerecht für ihre Kinder. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche Paare gar nicht in der Lage, ihren Erziehungsauftrag zu erfüllen. Und die Kinder sind dadurch gefährdet oder verwahrlost.
    Einen verstärkten Hilfebedarf bei Dorstener Familien registriert Jugendamtsleiterin Agnes Kuhlmann seit etwa zwei Jahren.
    Wenn Kinder gefährdet oder verwahrlost sind, kann das Jugendamt bei Gericht den vollständigen oder teilweisen Entzug des Sorgerechts fordern. 15 Mal stellte das Dorstener Jugendamt diesen Antrag 2008, 13 Mal im Jahr 2007. „Davor waren es maximal fünf im Jahr“, sagt Kuhlmann.

    Dieser Trend deckt sich mit landesweiten Zahlen: 6,2 Prozent mehr Gerichts-Anordnungen auf vollständigen oder teilweisen Entzug der elterlichen Sorge verzeichnet Information und Technik Nordrhein-Westfalen im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007. Im Kreis Recklinghausen stieg die Zahl von 96 auf 100 Fälle. Kinder in Gefährdungs-Situationen wurden dem Dorstener Jugendamt im vergangenen Jahr in 200 Fällen gemeldet.

    Nach Prüfung leitete das Jugendamt diese Meldung in 14 Fällen an das Gericht weiter, zwölf Mal im Jahr 2007. „Auch diese Zahl lag in den Jahren zuvor immer bei maximal fünf“, so Kuhlmann. In 35 Fällen war das Dorstener Jugendamt 2008 als Vormund eines Kindes bestellt, im Jahr 2007 in 24 Fällen. Die Pflegschaft für ein Kind hatte das Jugendamt 2008 in 34 Fällen, 2007 in 31 Fällen.

    Spektakuläre Fälle rüttelten wach
    Eine gesellschaftliche Entwicklung sieht Kuhlmann hinter diesen Zahlen verborgen. „Eine ganz einfache Antwort ist immer zu kurz gegriffen“, sagt sie. Durch spektakuläre Fälle wie die Misshandlungen im Fall „Kevin“ sei die Bevölkerung wachgerüttelt worden und melde deshalb häufiger und schneller auffälliges Verhalten. „Die Sensibilität ist höher.“ Das sei aber genau so gewollt, sagt Kuhlmann.

    Auf der anderen Seite seien immer mehr Familien zu beobachten, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert, oder sogar erziehungsunfähig seien.

    Quelle: dorstenerzeitung.de – 9. August 2009 – Von Berthold Fehmer
    Link zum Pressebericht: www .dorstenerzeitung.de/lokales/dorsten/lokal/dnlo/art914,634078

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