Bonn Jugendamt
Jugendamt Bonn
Berliner Platz 2
53111 Bonn
Telefon: 02 28/77-0
Fax: 02 28/77-58 24
Leitung
Udo Stein
Telefon: 02 28/77-37 77
Fax: 02 28/77-31 42
E-Mail: amtsleitung.amt51@bonn.de
Jugendhilfeplanung
Andrea Steinhart
Telefon: 02 28/77-57 32
E-Mail: andrea.steinhart@bonn.de
Soziale Dienste
Werner Roskosch
Telefon: 02 28/77-22 87
E-Mail: werner.roskosch@bonn.de
Jugendgerichtshilfe
Mechthild Schepers
Telefon: 02 28/77-35 28
E-Mail: mechthild.schepers@bonn.de
Adoption, Pflegekinder
Christiane Burdick
Telefon: 02 28/77-31 34
E-Mail: christiane.burdick@bonn.de
Beistandschaften, Amtsvormundschaften
Karl-Heinz Röthgen
Telefon: 02 28/77-31 13
E-Mail: karl-heinz.roethgen@bonn.de
Unterhaltsvorschuss
Hans-Peter Müller
Telefon: 02 28/77-49 47
E-Mail: hans-peter.mueller@bonn.de
Jugendarbeit
Heinz-Joachim Wolter
Telefon: 02 28/77-31 27
E-Mail: heinz-joachim.wolter@bonn.de
Jugendschutz
Ulrich Hermanns
Telefon: 02 28/77-56 79
E-Mail: ulrich.hermanns@bonn.de
Tageseinrichtungen, Fachberatung
Maria Feigen
Telefon: 02 28/77-31 38
E-Mail: maria.feigen@bonn.de
Tageseinrichtungen, Kostenangelegenheiten
Wilhelm Kranz
Telefon: 02 28/77-31 37
E-Mail: wilhelm.kranz@bonn.de
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Juni 15th, 2009 um 22:18
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BONN – 15.06.2009 – Jugendamt bietet Beratung und Service bei der Suche nach Kindergartenplätzen an
Am 1. August startet das nächste Kindergartenjahr. Für die dreijährigen Kinder und ihre Familien beginnt mit dem Besuch eines Kindergartens ein wichtiger neuer Lebensabschnitt, der gut vorbereitet und geplant sein will. Die Anmeldungen für die Kindergartenplätze haben die Kindergärten bis zum 31. März angenommen. Für Kinder, die drei Jahre alt sind, also einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz haben, steht die Kindergartenhotline des Jugendamtes mit ihrem Serviceangebot bereit. Eltern, die bisher noch keinen Kindergartenplatz für ihr Kind gefunden haben, können sich unter der Telefonnummer 774070 an die Mitarbeiterinnen der Kindergartenhotline wenden.
Auch für das nächste Kindergartenjahr stehen in Bonn genug Kindergartenplätze für die Bonner Kinder ab drei Jahren zur Verfügung teilt die Stadtverwaltung mit. “Wir helfen bei der Suche nach einem Kindergartenplatz”, sagt Familiendezernentin Angelika Maria Wahrheit “das Jugendamt schließt zwar keine verbindlichen Betreuungsverträge mit den Eltern, denn das machen die Einrichtungen selber. Wir wissen aber, wo freie Plätze sind und welche speziellen Konzepte die Kindergärten anbieten. Und wir stellen den Kontakt zwischen Eltern und Kindergarten her.”
Quelle: bonner-wirtschaftsgespraeche.de – 04.05.2009
Link zum Pressebericht: bonner-wirtschaftsgespraeche.de/index.php/2009/05/04/bonn-jugendamt-bietet-beratung-und-service-bei-der-suche-nach-kindergartenplatzen-an/
Juli 28th, 2009 um 13:13
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BONN – 28.07.2009 – Eltern in der Region fordern mehr Unterstützung bei Kinderbetreuung – Zuschüsse der Kommunen sollen in der Tagespflege helfen – Höhe der Förderung schwankt jedoch stark
Viele berufstätige Eltern engagieren eine Tagesmutter. Das ist nach der Geburt eines Kindes oftmals die einzige Möglichkeit, wieder arbeiten gehen zu können. So ist es auch bei Sandra Gräf, 36 Jahre alt, Studienrätin aus Bonn.
Ihre Tochter Mira, 19 Monate alt, verbringt in der Woche zwanzig Stunden bei zwei Tagesmüttern, die gemeinsam neun Kinder betreuen. Die Eltern, die ihre Kinder bei einer Tagesmutter unterbringen, hätten oft lange studiert und gingen ihren Berufen gerne nach, sagt Gräf.
“Ich gehe gerne arbeiten, aber wenn ich weniger verdienen würde, würde sich eine Tagesmutter nicht mehr lohnen.” Die finanzielle Förderung von Kindertagespflege durch die Kommunen soll dabei helfen, dass sich mehr Eltern eine Tagesmutter leisten können. Allerdings sei die Förderung viel zu gering, findet Gräf.
“Es ist eigentlich nicht der Rede wert.” Wenn die Politik Familien wirklich unterstützen wolle, dürfe es nicht so teuer sein, sein Kind betreuen zu lassen. Die Eltern zahlen einen festgelegten Beitrag an das Jugendamt und dieses einen Satz an die Tagesmutter. Die meisten Tagesmütter verlangen zwischen 4,50 und sieben Euro die Stunde.
Die Differenz zwischen der finanziellen Unterstützung durch die Stadt und dem, was die Tagesmutter als Stundensatz nimmt, zahlen die Eltern. “Der Elternbeitrag ist nur ein Bruchteil dessen, was wir eigentlich im Monat für die Betreuung ausgeben”, sagt Gräf.
Ihr Mann und sie zahlen nach eigenen Angaben 185 Euro Elternbeitrag an die Stadt Bonn. Diese wiederum 255 Euro an die Tagesmutter, so dass die effektive Förderung bei 70 Euro liegt. Die Differenz zwischen dem Satz von der Stadt und dem, was die Tagesmütter im Monat verlangen, liegt bei rund 350 Euro.
Das zahlen Gräfs direkt an die Tagesmütter. Insgesamt wird die Familienkasse also mit rund 535 Euro monatlich belastet, und die Tagesmütter bekommen 605 Euro. Tagesmütter müssen ihre Einkünfte versteuern. Das ist mit ein Grund dafür, dass die Tagesmütter oft mehr verlangen als die Förderung vorsieht.
Als Gegenzug übernimmt das Jugendamt die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge. Dazu zählen Krankenversicherung, Rentenversicherung und Unfallversicherung. Diese zusätzlichen Zahlungen sind in den Sätzen für die Tagesmütter nicht enthalten. Die Grundlage hierfür schafft das Kinder-Bildungsgesetz (Kibiz).
Dieses schreibt auch vor, dass Tagesmütter, die durch das Jugendamt vermittelt werden, regelmäßig überprüft werden müssen. Die Förderung wird nur auf Antrag gewährt, der bei jedem Jugendamt erhältlich ist. Der Wohnort der Eltern entscheidet, welches Amt die Förderung zahlt. Voraussetzung ist, dass beide Eltern oder der Elternteil, bei dem das Kind lebt, erwerbstätig sind oder einer Aus- oder Weiterbildung nachgehen.
Die Jugendämter zahlen im Rhein-Sieg-Kreis keine einheitlichen Fördersätze. Jede Stadt darf ihre eigene Regelung treffen, nur die Jugendämter der Gemeinden unterliegen durchweg der Satzung des Rhein-Sieg-Kreises zur Förderung der Kindertagespflege.
Dadurch entstehen deutliche Unterschiede zwischen den Städten. So erhält ein Elternpaar mit einem Bruttojahresgehalt von 50 000 Euro für 25 Wochenstunden Betreuung in Bad Honnef 392 Euro Förderung im Monat. In Niederkassel sind es dagegen 14 Euro.
Quelle: general-anzeiger-bonn.de – 25.07.2009 – Von Anna Buszello
Link zum Pressebericht: www .general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=wirt&itemid=10002&detailid=618854