Bergkamen Jugendamt



Jugendamt Bergkamen

  Rathausplatz 1
  59192 Bergkamen
  Telefon: 0 23 07/9 65-0
  Fax: 0 23 07/6 92 99

Leitung
Benno Kriegs
Telefon: 0 23 07/9 65-2 54
Fax: 0 23 07/9 65-1 12 54
E-Mail: b.kriegs@bergkamen.de

Kindertagesstätten, Elternbeiträge
Ute Larmann
Telefon: 0 23 07/9 65-2 57
E-Mail: u.larmann@bergkamen.de

Wirtschaftliche Jugendhilfe
Andreas Reiß
Telefon: 0 23 07/9 65-2 56
E-Mail: a.reiss@bergkamen.de

Allgemeiner Sozialer Dienst
Udo Beckmann
Telefon: 0 23 07/9 65-2 70
E-Mail: u.beckmann@bergkamen.de

Adoptionsvermittlung
Rüdiger Kaun
Telefon: 0 23 07/9 65-2 64
E-Mail: r.kaun@bergkamen.de

Pflegekinderdienst
Klaus Wächter
Telefon: 0 23 07/9 65-2 64
E-Mail: k.waechter@bergkamen.de

Vormundschaften, Beistandschaften
Urte Korte
Telefon: 0 23 07/9 65-2 62
E-Mail: u.korte@bergkamen.de

Allgemeine Förderung junger Menschen, Erzieherischer Jugendschutz
Ludger Kortendiek
Telefon: 0 23 07/9 65-2 05
E-Mail: l.kortendiek@bergkamen.de

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2 Kommentare zu “Bergkamen Jugendamt”

  1. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BERGKAMEN – 15.06.2009 – Mehr Heimunterbringungen – Jugendamt braucht 1,8 Mio. Euro mehr
    Das Bergkamener Jugendamt benötigt dringend einen finanziellen Nachschlag in Höhe von über 1,4 Millionen Euro. Den Hauptposten machen die gestiegenen Kosten für die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen in Heim aus.

    Deren Zahl kletterte von etwa 60 im Jahr 2007 auf aktuell 85. „Neben einem deutlichen Anstieg der jungen Menschen mit einer „seelischen Behinderung”, bei denen die Hilfe voraussichtlich über das 21. Lebensjahr hinaus vom Jugendamt gewährt werden muss,

    konnte ebenfalls ein Anstieg von jüngeren Kindern mit traumatischen Erlebnissen festgestellt werden. Diese Kinder werden nur von Einrichtungen aufgenommen, die ein entsprechendes Betreuungs- und Therapiekonzept anbieten. „Die Pflegesätze dieser Angebote liegen ca. 50 Prozent über dem Durchschnittspflegesatz”, heißt es dazu in der vom zuständigen Beigeordneten Bernd Wenske unterzeichneten Vorlage, mit der sich am 12. Mai der Jugendhilfeausschuss und anschließend am 14. Mai der Stadtrat auseinander setzen muss.

    Weitere 342 000 Euro muss das Jugendamt zusätzlich für die Sicherstellung der Tagespflege aufbringen. Hier kletterte die Zahl der vom Verein für familiäre Kindertagespflege betreuten Mädchen und Jungen auf inzwischen 150.

    Die Stadt Bergkamen muss dieses zusätzlich benötigte Geld auftreiben, denn sowohl die Heimunterbringung als auch die zur Verfügungstellung von Tagespflegeplätzen gehört zu den so genannten Pflichtaufgaben der Städte und Gemeinden. Das Problem für Kämmerer Horst Mecklenbrauck ist: Die Bergkamener Kassenlage hat für solche Mehrausgaben überhaupt keine Spielräume mehr. Er muss die 1,7 Millionen Euro über einen Kassenkredit auftreiben. Konsequenz könnte sein, dass er mit dem neuen Doppelhaushalt im Frühjahr 2010 dem Rat auch ein genehmigungspflichtiges Haushaltsicherungskonzept (HSK) vorlegen muss.

    Auf 3,4 Millionen Euro beläuft sich ohnehin schon das eingeplante Defizit für dieses Jahr, mehr als rund 4 Millionen Euro dürften es eigentlich nicht werden, andernfalls ist der Weg in das ungeliebte HSK unausweichlich. Mit den erforderlichen und unausweichlichen Mehrausgaben des Jugendamts wird diese Marke bereits satt überschritten.

    Und es kann noch schlimmer werden: Das Ergebnis der Jahresrechnung für das Jahr 2008 liegt noch nicht vor. Es ist also noch offen, ob im vergangenen Jahr ein zusätzlicher Fehlbetrag erwirtschaftet wurde, der noch auszugleichen ist. Sicher ist für Kämmerer Mecklenbrauck allerdings, wie er gegenüber der Redaktion erklärte, dass die Steuereinnahmen wegen der wirtschaftlichen Talfahrt wesentlich geringer ausfallen werden als geplant.

    Und es gibt einen Punkt, der die Lage noch prekärer macht: „Ohne dass wir es müssen, richten wir uns bereits nach einem freiwilligen Haushaltssicherungskonzept”, betonte Mecklenbrauck. Spielräume für Mehreinnahmen und weniger Ausgaben sind so gut wie nicht vorhanden.

    Im Gegenteil: Zurzeit wird das Jugendamt vom Gemeindeprüfungsamt unter die Lupe genommen. Geprüft wird vor allem, ob deren Arbeit mit dem vorhandenen Personal noch zu schaffen ist. Das Lünener Jugendamt wurde bereits untersucht mit dem Ergebnis, dass dort vier Stellen neu geschaffen werden müssen.

    Quelle: derwesten.de – 30.04.2009 – Von Heino BAUES
    Link zum Pressebericht: www .derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2009/4/30/news-118513136/detail.html

  2. Redaktion schrieb:

    NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BERGKAMEN – 16.06.2009 – Netzwerk Kindergerechtigkeit – Verlässliche Brücken für Knirpse
    „Jetzt haben wir alles getan und alles erreicht – diesen Zustand”, erkannte gestern Bürgermeister Roland Schäfer beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „Netzwerk Kindergerechtigkeit”, „werden wir niemals haben.”
    Meint: In Sachen Kindeswohl und Kindergesundheit dürfen Städte ihr Engagement niemals einstellen. Die kreisweite Reihe, erklärte der Verwaltungschef weiter, sei ein weiterer Schritt hin zu mehr Kindergerechtigkeit.

    „Netzwerke Kindergerechtigkeit” ist ein Projekt des Kreises Unna zur Förderung der Gesundheit der kleinsten Mitbürger. Im Detail bedeutet das: Durch Workshops zum Thema Gesundheitsförderung soll die Fachkompetenz von Erziehern und Lehrern in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen erweitert werden. Insbesondere möchte man Eltern in besonderen Problemlagen zu erreichen. In den nächsten drei Jahren bietet der Kreis Unna regelmäßige Veranstaltungen im gesamten Kreisgebiet an.

    Norbert Hahn, Dezernent für Gesundheit und Verbraucherschutz im Kreis Unna, fasst zusammen: Das Thema „Netzwerke Kindergerechtigkeit” sei ein Querschnitt vieler Fachbereiche wie Jugendhilfe, Schule, öffentlicher Gesundheitsdienst, niedergelassene Ärzteschaft, Hebammen oder Polizei. Grundlage für die Netzwerke sind die Erkenntnisse aus einer Kinder- und Elternbefragung im gesamten Kreisgebiet im Jahr 2006, bei der von 4 153 verschickten Fragebögen 3 150 zurückkamen, was einem Rücklauf von 75,9 Prozent entspricht. Die Befragung richtete sich an alle Eltern von Kindergartenkindern, deren Sprösslinge mit Beginn des Schuljahres 2006/07 schulpflichtig wurden. Die Fragen bezogen sich auf Bewegungseigenschaften, die Ernährungsgewohnheiten und das allgemeine Verhalten der Kinder. Resultat der Umfrage: Bei den Steppkes wurden zum Teil erhebliche Defizite in allen drei Bereichen festgestellt. „Die heutige Konferenz”, erklärte Hahn, „sieht der Kreis als Initialzündung, die sich vor Ort weiter verselbständigen soll. Daher sollen die Inhalte der örtlichen Kindergesundheitskonferenzen auch keine Vorgaben des Kreises beinhalten. Der Kreis wolle sich aber insbesondere zu gesundheitlichen Fragestellungen einbringen. Denn Gesundheit als „Querschnittsaufgabe geht uns alle an.” Und so wolle das Netzwerk Brückens schlagen zwischen den Fachleuten und vor allem vorhandene, bereits bewährte Strukturen nutzen. „Kinder brauchen diese verlässlichen Brücken zwischen den Hilfesystemen.”

    Quelle: derwesten.de – 18.05.2009 – Von Ulrike Faulhaber
    Link zum Pressebericht: www .derwesten.de/nachrichten/staedte/bergkamen/2009/5/18/news-120194611/detail.html

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