Bad Oldesloe Jugendamt
Jugendamt Bad Oldesloe (Kreis Stormarn)
Mommsenstr. 11
23843 Bad Oldesloe
Telefon: 0 45 31/1 60-0
Fax: 0 45 31/1 60-6 24
Leitung
Wilhelm Hegermann
Tel: 0 45 31/1 60- 3 65
Fax: 0 45 31/1 60-7 73 65
E-Mail: w.hegermann@kreis-stormarn.de
Soziale Dienste (mit Adoption, Pflegekinder)
Gerald Wunderlich
Tel: 0 45 31/1 60-5 15
Fax: 0 45 31/1 60-7 75 15
E-Mail: g.wunderlich@kreis-stormarn.de
Familie und Schule (mit Wirtschaftliche Jugendhilfe, Kita, UVG)
Stefan Dzyk
Tel: 0 45 31/1 60-3 80
Fax: 0 45 31/1 60-7 73 80
E-Mail: s.dzyk@kreis-stormarn.de
Rechtliche Interessen (Vormundschaften, Beistandschaften)
Karin Reinike
Tel: 0 45 31/1 60-3 75
Fax: 0 45 31/1 60-7 73 75
E-Mail: k.reinike@kreis-stormarn.de
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April 1st, 2009 um 13:23
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD OLDESLOE 10.01.2009 – Schutz: 2008 nahm das Jugendamt 35 Jungen und Mädchen in seine Obhut
Kinder in Not – Bürger schauen hin
Zahl der “Inobhutnahmen” bleibt in etwa konstant. Stormarner helfen den Behörden mit gezielten Anrufen.
Was ist denn mit dem kleinen Mädchen von nebenan los? Es wirkt so verschüchtert. Habe ich es nicht gestern schreien hören? Und was sind das für blaue Flecke? Aufmerksamer als früher registrieren Stormarner, wenn bei der Kinderbetreuung etwas grundsätzlich schiefläuft – und tragen mit ihren Anrufen immer öfter dazu bei, dass das Jugendamt rechtzeitig einschreiten kann. “Die Bürger sind sensibilisiert, das ist ganz deutlich”, sagt Wilhelm Hegermann, der Leiter des Fachbereichs Jugend in der Kreisverwaltung. “Das ist gut so, und das kann auch ruhig noch mehr werden. Wir brauchen die Unterstützung der Gesellschaft. Wir gehen jedem Anruf nach.”
Rund 550 gibt es davon Jahr für Jahr – eine Art Frühwarnsystem, das den Behörden hilft, das Schlimmste zu vermeiden. Das Schlimmste wären Todesfälle, die sich aus einer Vernachlässigung oder einem Missbrauch des Kindes durch die Eltern ergeben.
Damit es dazu nicht kommt, muss manchmal schnell gehandelt werden – mit einer “Inobhutnahme” durch das Jugendamt. Im Klartext: Der Staat nimmt den Eltern das Kind weg. Das ist natürlich ein schwerwiegender Eingriff in die rechtlich besonders geschützte Familie. 35 solcher Fälle hat es im vergangenen Jahr in Stormarn gegeben, 34 waren es 2007 – Inobhutnahmen, die eine teilweise oder komplette Entziehung des elterlichen Sorgerechts zur Folge hatten. Und weil das eine ganz folgenreiche Entscheidung ist, muss spätestens 24 Stunden nach dieser “Wegnahme” ein Familienrichter entscheiden, ob sich das Jugendamt korrekt verhalten hat
Anhand von zwei Fällen, die noch frisch sind, erläutert Hegermann, wie wichtig die Arbeit der Behörden ist. Fall 1: Eine Frau, die sich schon als Jugendliche in der Betreuung des Jugendamtes befunden hatte, wird schwanger. Sie wendet sich zur Beratung ans Amt. Hegermann: “Die Frau lebte in schwierigen Verhältnissen, hatte oft wechselnde Partner. Nach der Geburt des Kindes stellten wir fest: Die Versorgung des Säuglings war katastrophal. Das war keine Böswilligkeit, sondern ein klassischer Fall von Überforderung.”
Das Kind lebt nun in einer Pflegefamilie, hat aber noch Kontakt zur Mutter. Sie hat mittlerweile einen festen Partner, sie hat eine Ausbildung absolviert. Hegermann hofft, dass das Kind irgendwann wieder zur Mutter zurückkehren kann.
Fall 2: Zwei Anrufe an einem Tag erreichen das Jugendamt, beide betreffen dasselbe Kind. Einer Kindergärtnerin ist aufgefallen, dass mit dem Vierjährigen etwas nicht stimmt. Und ein Nachbar behauptet, das Kind werde geschlagen. Es ist schon abends, die Rufbereitschaft des Amtes wird alarmiert. Zwei Kollegen lassen sich zunächst von der Nachbarin erzählen, was ihr aufgefallen ist. Dann bitten sie die Eltern des Kindes um Einlass in die Wohnung. Der wird verwehrt. Die Kollegen alarmieren die Polizei und verschaffen sich Zutritt zur Wohnung.
In der Tat: Das Kind weist Spuren körperlicher Misshandlungen auf. Ein Arzt stellt später fest, dass es auch ältere Wunden gibt. Die Vermutung liegt nah, dass der Vierjährige über einen längeren Zeitraum hinweg geschlagen worden ist. Hegermann. “Hier ist es eher unwahrscheinlich, dass das Kind in die Familie zurückkehren kann.”
Was geschieht mit den Kindern, die aus ihrem Zuhause herausgeholt werden müssen? “Sie kommen zu einer Pflegefamilie”, sagt Hegermann. “Das sind Bereitschaftspflegestellen – also Menschen, die Tag und Nacht bereitstehen, die Betreuung zu übernehmen. Oder sie kommen ins Oldesloer Kinderheim St. Joseph.”
Ziel ist es, für das Kind eine dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation herbeizuführen. Das Verhalten der Eltern nach einer “Inobhutnahme” ist sehr unterschiedlich. Hegermann: “Einige kümmern sich sehr, bei anderen geschieht das Gegenteil – nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn.”
Hegermann ist nicht der Ansicht, dass sich die Situation von Kindern in Stormarn in den vergangenen Jahren verschlechtert hat. “Wir haben im vergangenen Jahr in rund 500 Fällen Erziehungshilfen der unterschiedlichsten Art geben müssen”, sagt er. “Wir reden also bei insgesamt rund 230 000 Menschen, die in Stormarn wohnen, über eine vergleichsweise kleine Gruppe.” Dennoch: “Der Schutz von Kindern ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Jeder Bürger, egal wo, muss mit aufpassen.”
Und das scheint in Stormarn ganz gut zu klappen. Was Wilhelm Hegermann besonders freut: “In den seltensten Fällen gibt es bei den Anrufen, die wir bekommen, etwas, was man als Versuch des Anschwärzens bezeichnen könnte. Die weitaus meisten Anrufer machen sich einfach nur Sorgen.”
Quelle: abendblatt.de – 10. Januar 2009 – Von Matthias Popien
Link zum Pressebericht: www .abendblatt.de/daten/2009/01/10/1006179.html?s=2
April 16th, 2009 um 17:07
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD OLDESLOE 16.04.2009 – Fall Lara: Stormarner Behörden gut vernetzt – Vernachlässigte Kinder: So beugt der Kreis vor – Leiter des Jugendamtes lobt das neue Kinderschutzgesetz. 550 Mal schalteten Bürger die zuständigen Stellen ein.
Gewalt und Verwahrlosung: Das ist für viele Kinder Realität. Zirka fünf Prozent der Kleinkinder in Schleswig-Holstein gelten nach einer Schätzung des Kieler Sozialministeriums als gefährdet. Für den Kreis Stormarn gerechnet wären das rund 2000 Kinder, die in Verhältnissen leben, in denen Eltern allein nicht mehr klar kommen, sagt Ingo Loeding, Geschäftsführer des Stormarner Kinderschutzbundes. Hauptursachen für diese Entwicklung sind für ihn die wachsende Kinderarmut und das Zerbrechen der Familiensysteme.
“Wir brauchen ein Klima des Hinschauens. Wir wollen alle Kinder von Anfang an in den Blick bekommen”, sagte Schleswig-Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) bei der Einführung des neuen, bundesweit wegweisenden Kinderschutzgesetzes. Ein Baustein: Das sogenannte “verbindliche Erinnungswesen”. Das Kontrollsystem soll Fälle wie den von Lara aus Hamburg verhindern. Der neun Monate alte Säugling war im März tot im Elternhaus gefunden worden. Das kleine Mädchen war verhungert. Im Kreis Stormarn hat das Kontrollsystem bereits Wirkung gezeigt. “In zwei Fällen waren wir froh, dass wir Kindern und Eltern Hilfe anbieten konnten”, Kreisjugendamtsleiter Wilhelm Hegermann. “Auf diese Familien wären wir ohne die neue Regelung nicht aufmerksam geworden.” Seit April 2008 werden alle Eltern von Kindern unter sechs Jahren vom Familienbüro in Neumünster schriftlich aufgefordert, ihren Nachwuchs für die U4- bis U9-Untersuchungen anzumelden. Wer die Vorsorgeuntersuchung schwänzt, wird einmal erinnert. Kommt die vom Arzt abgestempelte Karte dann nicht zurück, wird das Jugendamt aktiv. “Wir statten der Familie dann einen Besuch ab, weil wir zunächst davon ausgehen müssen, dass eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte”, sagt Wilhelm Hegermann. In rund 80 Prozent der 650 Fälle, die dem Jugendamt seit August 2008 vom Landesfamilienbüro gemeldet wurden, waren es jedoch eher harmlose Gründe: Zeitmangel, Termin vergessen, der Arzt im Urlaub. Manchmal sei auch die Erinnungskarte einfach nicht fristgerecht abgeschickt worden, sagt der Kreisjugendamts-Leiter. Das seien handwerkliche Fehler, die nachbessert werden müssten, weil sie Zeit binden, die für wirklich dringende Fälle dann fehle. Davon gibt es genug. Denn auch die Bürger sind sensibler als noch vor ein paar Jahren, sehen genauer hin und melden sich beim Jugendamt. 550 Anrufe gehen dort Jahr für Jahr ein. Das bestätigt auch Ingo Loeding. 700 Meldungen habe es im vergangenen Jahr über das Kinder- und Jugendtelefon gegeben. “Auch das ist eine Art von Frühwarnsystem, das uns hilft, das Schlimmste zu vermeiden”, sagt Hegermann. In rund 500 Fällen gibt das Jugendamt zurzeit Erziehungshilfen. Der Bedarf an Unterstützung sei sehr unterschiedlich. Manchmal reiche es schon, wenn man die Eltern beim Behördengang begleite oder bei der Suche nach einem Kindergartenplatz zur Seite stehe. Doch es gibt auch die Fälle, in denen das Kindeswohl so stark gefährdet ist, dass das Jugendamt den Eltern das Kind wegnehmen muss. 35 solcher “Inobhutnahmen” hat es 2008 gegeben.
“Der Schutz von Kindern ist eine gesellschaftliche Aufgabe”, sagt Wilhelm Hegermann. Das scheint in Stormarn gut zu funktionieren. Was ihn besonders freut: “Wenn Menschen sich bei uns melden, dann haben sie das wohl überlegt und einen ernsten Verdacht.”
Quelle: abendblatt.de – 9. April 2009 – Von Alice Friedrich
Link zum Pressebericht: www .abendblatt.de/daten/2009/04/09/1117122.html
Mai 6th, 2010 um 15:48
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Oktober 25th, 2010 um 16:20
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD OLDESLOE – 25.10.2010 – Kein Kontakt zum Kind: Verlassene Väter gründen Selbsthilfegruppe
Bad Segeberg/Bad Oldesloe – Viele Väter, die ihre Kinder nicht sehen dürfen, leiden. Unterstützung finden sie in einer Selbsthilfegruppe in Bad Oldesloe, die ein betroffener Vater aus Segeberg mit gegründet hat.
Gehen Ehen oder Partnerschaften kaputt, einigen sich viele Eltern zum Wohle ihrer Kinder auf ein gemeinsames Sorgerecht. Doch was tun, wenn ein Elternteil dem anderen die Kinder vorenthält, wenn es keine Resonanz auf Geschenke und Briefe gibt und wenn die Sehnsucht nach dem eigenen Kind schmerzt? „Kinder brauchen Väter und Mütter“, sagen Steffen Haupt (47) und Frank Janßen (49). Sie haben in Bad Oldesloe eine Selbsthilfegruppe des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“ (siehe auch „Hintergrund“) gegründet, die auch erste Anlaufstelle für betroffene Väter aus dem Kreis Segeberg sein soll.
Beide sind selbst Betroffene. Als Steffen Haupt sich 1998 von seiner Partnerin trennte, war sein Sohn drei Jahre alt. Sie waren nicht verheiratet, weshalb das Sorgerecht ausschließlich bei der Mutter lag. Nach der Trennung verschlechterte sich das Verhältnis der ehemals Liebenden zusehends und endete damit, dass die Ex-Freundin Steffen Haupt den Umgang mit dem gemeinsamen Sohn verwehrte. „Ich kam damit überhaupt nicht klar. Ich konnte nicht mehr schlafen und bin in ein tiefes Loch gefallen. Nächtelang habe ich am PC gesessen und Hilfe im Internet gesucht“, erinnert sich Steffen Haupt.
Bei seinen Recherchen stieß er auf den Verein „Väteraufbruch für Kinder“ und fand Unterstützung in der Hamburger Selbsthilfegruppe: „Dort waren Menschen, die ein Ohr für mich hatten. Sie konnten den Wunsch, meinen Sohn zu sehen, aus eigener Betroffenheit nachvollziehen.“ Über Jahre zogen sich die Bemühungen des Architekten aus Kükels. Doch auch der Klageweg verhalf ihm nicht dazu, seinen Sohn aufwachsen zu sehen. Zumindest sei ihm das gute Verhältnis zu seiner heute 26 Jahre alten Tochter aus einer früheren Beziehung geblieben.
„Das ist kein Einzelfall. Selbst nach der Reform des Kindschaftsrechts ergehen immer noch Urteile, die den Vätern den Umgang mit ihren Kindern verwehren. Wer sein Kind erst einmal über Jahre nicht gesehen hat, ist kaum noch in der Lage, sein Vertrauen zurückzugewinnen“, sagt Frank Janßen aus Bad Oldesloe. Die Reform des Kindschaftsrechts sollte vor allem nichteheliche Väter im Streit um das Sorgerecht besser stellen.
Janßen hatte Glück und konnte sich mit seiner Frau auf eine gemeinsame Erziehung der beiden Töchter einigen. „Wir haben einen vernünftigen Weg zum Wohle der Kinder gefunden“, erzählt der Maschinenbau-Ingenieur, der bei allen Gesprächen durch Gode Wilke, Vorstandsmitglied des Väteraufbruch-Landesvereins Hamburg, unterstützt wurde.
Auch Wilke hat ein ähnliches Schicksal hinter sich: Seinen Sohn durfte er zwölf Jahre nicht sehen, alle Geburtstags-, alle Weihnachtsgeschenke wurden zurückgeschickt. Erst als der Sohn 18 Jahre alt wurde, gab es ein tränenreiches Wiedersehen.
„Männer organisieren sich zu wenig und versuchen, zu viel mit sich selbst auszumachen. Dabei ist es wichtig, mit anderen zu reden und sich auszutauschen“, sagt Frank Janßen, der gemeinsam mit Steffen Haupt und Gode Wilke zum Treffen der Selbsthilfegruppe einlädt. Dieses findet erstmals am kommenden Dienstag, 26. Oktober, um 19 Uhr im Bürgerhaus Bad Oldesloe, Mühlenstraße 22, Raum E 1 statt. Weitere Treffen sind jeweils am vierten Dienstag im Monat geplant. Nähere Infos gibt es bei Frank Janßen unter der Telefonnummer 0175/ 6067191
Quelle: ln-online.de – 24.10.2010 – Von Petra Dreu
Link zum Pressebericht: www .ln-online.de/artikel/2871922
Dezember 20th, 2011 um 21:11
Wie es scheint, ist das wohl üblich bei allen Jugendämtern. Zum Glück hat das ab nächstes Jahr ein Ende und diese Ämter sind endlich der Überwachung ausgesetzt und diese Mitarbeiter werden endlich auch zur Rechenschaft gezogen!
EU-Parlament irritiert über deutsche Jugendämter
24.11.2011 · Deutschland muss sich in Sachen Sorgerecht auf die Finger schauen lassen. Der Petitionsausschuss des Europaparlaments ist nach Berlin gereist, um dies zu tun.
Der Petitionsausschuss des Europaparlaments ist der Auffassung, dass die Bundesrepublik Deutschland die Menschenrechte missachtet hat, indem die Organe des Staates zugelassen haben, dass einige von ihren Kindern getrennt lebende Väter und Mütter keinen Umgang mehr mit ihren Kindern haben. „Wir haben den Eindruck, dass es sich hier um ein wiederkehrendes und strukturelles Problem handelt, dem niemand wirklich zu Leibe rücken möchte. Man steckt lieber den Kopf in den Sand. Das finden wir unmöglich und schockierend“, sagt Philippe Boulland, Leiter einer Arbeitsgruppe im Petitionsausschuss, die sich mit dem Thema Jugendämter befasst, und Abgeordneter der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP).
Dem Ausschuss lägen 120 Petitionen vor, in denen das Verhalten deutscher Jugendämter angeprangert werde. Daher wird an diesem Donnerstag eine Delegation des EU-Parlaments Vertretern aus Familien- und Justizministerium mehrere Fälle präsentieren, in denen ein vom Staat geduldetes Fehlverhalten deutscher Jugendämter nach Meinung des Petitionsausschusses wahrscheinlich ist. Zwar sei das Familienrecht nationales Recht, doch könne das EU-Parlament tätig werden, wenn durch Familienrechtsprechung Menschenrechte verletzt würden.
Info unter: finder(at)sags-per-mail.de
Februar 1st, 2012 um 11:34
Rechtlose Mütter?
Ich habe in Koblenz vor 14 Jahren meine mittlere Tochter geboren.
Durch schlimme Umstände gab ich vertrauensvoll meine Tochter in eine Pflegefamilie in Koblenz.
Danach zog ich nach Bad Oldesloe, meine Tochter blieb in Koblenz.
Zuständigkeit des Jugendamtes müsste demnach in Bad Oldesloe liegen.
Bis vor acht Jahren war es auch so.
Dann zog ich nach Wismar und die Zuständigkeit liegt somit beim Jugendamt Koblenz.
Bei meiner anderen Tochter klappte dies auch.
Meine mittlere Tochter ist aber immer noch in der Zuständigkeit des Jugendamtes Bad Oldesloe. Bad Oldesloe weigert sich, meine Tochter nach Koblenz zu überstellen.
Fazit:
Beide Kinder leben in der gleichen Pflegefamilie, werden aber getrennt betreut.
Bei Hilfeplangesprächen wird z.B. das eine Kind aus dem Zimmer geschickt, weil ja das andere Jugendamt zuständig ist.
Eine Abstimmung zwischen den Jugendämtern kommt nicht zustande.
Das Jugendamt Koblenz hat bis jetzt vergeblich versucht, die Zuständigkeit für meine mittlere Tochter zu erwirken.
Mit dem Koblenzer Jugendamt besteht eine zufriedenstellende Zusammenarbeit.
Mit dem Oldesloeer Jugendamt besteht gar keine Zusammenrbeit, man wird vertröstet oder der jeweilige Mitarbeiter ist entweder krank, nicht im Hause etc.
Wie soll der Kontakt zu meinen Kindern funktionieren, wenn uns schon allein vom Jugendamt Oldesloe immer nur Steine in den Weg geworfen werden?
Hat man als Mutter keine Rechte?
Teilnahme an den Hilfegsprächen? Gar nicht erst darüber informiert. Und das geht jetzt seit acht Jahren so-
Informationen über meine beiden Töchter erhalte ich von der Pflegefamilie nur nach Aufforderung, oder spärlich – wenn ich mich beim Jugenamt “bös” mache
Meine Kinder sind inzwischen in einem Alter, wo sie .
wissen wollen, warum, wieso, weshalb…
Ich möchte gerne dazu stehen und ihnen die Wahrheit sagen, aber ich kann nicht, weil mir jeder Kontakt vermasselt wird, sei es durch die Pflegefamilie oder dem Jugendamt.
Meine jüngste Tochter ist im Jugendamt Winsen-Luhe.
Hier ist die Zusammenarbeit prima, ich hab einen regelmäßigen Kontakt zu meiner Tochter, ich verstehe mich mit der Pflegefamilie usw.
Warum ist das nicht auch bei meinen anderen beiden Töchtern möglich?
Andrea Burmeister
Februar 3rd, 2012 um 11:15
“Hat man als Mutter keine Rechte?”
Doch, hat man, sie sind aber sehr schwer wahrzunehmen, oder gar durchzusetzen.
Für Väter übrigens noch wesentlich schwerer.
Warum sind Deine Kinder nicht bei ihren Eltern?
Gruß………F. Mahler