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	<title>Kommentare zu: Bad Honnef Jugendamt</title>
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	<description>News, Berichte &#38; Adressen der Jugendämter in Deutschland</description>
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		<title>Von: Jerry Hoss</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-4850</link>
		<dc:creator>Jerry Hoss</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 02:42:38 +0000</pubDate>
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		<description>Kindergebet an die Märtyrerin Anna (†9) von Königswinter:

Oh Heilige Anna von Königswinter!
Beschütze uns arme Pflegekinder
Vor Rabeneltern, amtlich bestallt. 

Du wurdest nur neun und bist schon tot.
Der Staat gab dir karges Heim und Brot
Bei Folter-“Pflege“-Eltern.

Du ranntest fort, spritterfasernackt,
Dafür wurdest Du wieder eingeknackt.
Es grinsten die Sadisten,

Ertränkten Dich in der Badewanne.
Jugendamt meinte: „War nur eine Panne“,
Jetzt fehlen hundert Akten.

Einst killte Siegfried den Drachen hier,
Kleine Kinder fraß das Ungetier
Zum Lunch und zum Dinner.

Ein Drache wütet noch immer hie 
Sein Name ist Kinderschutzbürokratie.
Wer wird Drachenkiller?

Als Menschenopfer für den Bürokratius-Götzen, 
Als Märtyrerin zu unser aller Entsetzen,   
Starbst du für alle Kinder in Not.

Oh Heilige Anna mit der Brille,
Geschehen soll Dein letzter Wille:
Liebe statt Obrigkeit!
Freiheit statt Angst!

Aus „5 Abtreibungen &amp; 2 Adoptionen“
© 2011 Jerry Hoss, Bonn, alkan(ät)hush.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kindergebet an die Märtyrerin Anna (†9) von Königswinter:</p>
<p>Oh Heilige Anna von Königswinter!<br />
Beschütze uns arme Pflegekinder<br />
Vor Rabeneltern, amtlich bestallt. </p>
<p>Du wurdest nur neun und bist schon tot.<br />
Der Staat gab dir karges Heim und Brot<br />
Bei Folter-“Pflege“-Eltern.</p>
<p>Du ranntest fort, spritterfasernackt,<br />
Dafür wurdest Du wieder eingeknackt.<br />
Es grinsten die Sadisten,</p>
<p>Ertränkten Dich in der Badewanne.<br />
Jugendamt meinte: „War nur eine Panne“,<br />
Jetzt fehlen hundert Akten.</p>
<p>Einst killte Siegfried den Drachen hier,<br />
Kleine Kinder fraß das Ungetier<br />
Zum Lunch und zum Dinner.</p>
<p>Ein Drache wütet noch immer hie<br />
Sein Name ist Kinderschutzbürokratie.<br />
Wer wird Drachenkiller?</p>
<p>Als Menschenopfer für den Bürokratius-Götzen,<br />
Als Märtyrerin zu unser aller Entsetzen,<br />
Starbst du für alle Kinder in Not.</p>
<p>Oh Heilige Anna mit der Brille,<br />
Geschehen soll Dein letzter Wille:<br />
Liebe statt Obrigkeit!<br />
Freiheit statt Angst!</p>
<p>Aus „5 Abtreibungen &amp; 2 Adoptionen“<br />
© 2011 Jerry Hoss, Bonn, alkan(ät)hush.com</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-3959</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 10:44:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 13.09.2011 – Prozess im Fall Anna wird fortgesetzt - Jugendamt sah zu lange weg&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Bad Honnef/Bonn - Sie wurde nur neun Jahre alt und ist seit mehr als einem Jahr auf dem Königswinterer Friedhof beerdigt.&lt;/strong&gt;

Doch noch immer gibt es kein Urteil im Prozess gegen die Pflegeeltern der kleinen Anna, die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft für ihren Tod verantwortlich sein sollen. Die Pflegemutter soll das Kind beim Baden so lange unter Wasser gedrückt haben, bis es bewusstlos war und später in der Wanne ertrank. Am Donnerstag wird das Verfahren fortgesetzt. Inzwischen hat sich ein Bild davon ergeben, wie es zum Tod des Mädchens kommen konnte.

&lt;strong&gt;Völlig überforderte Pflegemutter&lt;/strong&gt;

Als Anna in ihre Pflegefamilie kam, war ihre leibliche Mutter schwer alkoholkrank. Mittlerweile ist für Prozessbeobachter klar: Auch die Pflegemutter war mit der Erziehung völlig überfordert. Nicht weil sie krank war, sondern weil sie sich offenbar mehr zutraute, als sie konnte. Zeugenaussagen belegen: Bei der 52-Jährigen handelt es sich um eine notorische Lügnerin. Selbst ihrem mitangeklagten Ehemann sagte sie nicht die Wahrheit. Entgegen eigenen Behauptungen hatte sie keine Ausbildung im Erziehungsbereich. An einer Fortbildung für Pflegeeltern sollte sie im September 2010 teilnehmen; da war Anna zwei Monate tot.

&lt;strong&gt;Jugendamt glaubte der Pflegemutter&lt;/strong&gt;

Eine merkwürdige Rolle spielt im Fall das Königswinterer Jugendamt, das für Anna zuständig war. Denn es gab Hinweise aus der Nachbarschaft, aus der Schule und von der Polizei, dass etwas in der Honnefer Familie nicht stimmte. Erschütternd fiel im Prozess die Aussage der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin aus. Sie hatte etliche Hinweise zur Kenntnis genommen, am Ende aber immer den Aussagen der Pflegemutter Glauben geschenkt. Einer Frau, die es - wie sich herausstellte - mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

Höhepunkt der Hinweise auf eine ernsthafte Gefährdung war ein Polizeieinsatz am 13. November 2009. Da war Anna, nur mit einer Unterhose bekleidet, schreiend aus der Wohnung geflüchtet und im Treppenhaus gesehen worden. Nachbarn riefen die Polizei, die wiederum einen Vermerk ans Jugendamt schickte mit der Bemerkung, es sei die Frage, ob Anna in der Familie richtig untergebracht sei. Konsequenz des Amts: keine.

Anna war wohl kein einfaches Kind; das hat die Hauptverhandlung angedeutet. Probleme beim Essen sind nach übereinstimmenden Zeugenaussagen jedoch erst in der Pflegefamilie aufgetreten. Anscheinend hatte es sich die Pflegemutter zum Ziel gesetzt, dass Anna an Gewicht zunimmt. Wegen schlechten Essverhaltens begann sie mit abenteuerlichen Bestrafungen, schickte das Kind in die Ecke, traktierte es mit spitzen Gegenständen, und schließlich begann das Schreckensszenario, das am Ende zum Tod des Kindes führte.

&lt;strong&gt;Grausame Erziehungsmethode&lt;/strong&gt;

In der Badewanne gab das Mädchen schlagartig Ruhe, wenn der Kopf unter Wasser gedrückt wurde. Dieses &quot;Rezept&quot; wurde nach Auskunft des Pflegevaters zur Erziehungsmaßnahme. Mit Klebeband fesselten sie Anna an ihrem Todestag, legten sie in die Wanne, und das grausame Ritual nahm seinen Lauf.

Diesmal hatte es die Pflegemutter offenbar satt und tauchte das Kind so lange unter, bis es keine Luft mehr bekam. So sieht es die Staatsanwaltschaft. Das Urteil wird frühestens für Ende November erwartet. 

Quelle: rhein-zeitung.de - 09.09.2011 - Marcelo Peerenboom
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Jugendamt-sah-im-Fall-Anna-zu-lange-weg-_arid,301965.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 13.09.2011 – Prozess im Fall Anna wird fortgesetzt &#8211; Jugendamt sah zu lange weg</strong></p>
<p><strong>Bad Honnef/Bonn &#8211; Sie wurde nur neun Jahre alt und ist seit mehr als einem Jahr auf dem Königswinterer Friedhof beerdigt.</strong></p>
<p>Doch noch immer gibt es kein Urteil im Prozess gegen die Pflegeeltern der kleinen Anna, die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft für ihren Tod verantwortlich sein sollen. Die Pflegemutter soll das Kind beim Baden so lange unter Wasser gedrückt haben, bis es bewusstlos war und später in der Wanne ertrank. Am Donnerstag wird das Verfahren fortgesetzt. Inzwischen hat sich ein Bild davon ergeben, wie es zum Tod des Mädchens kommen konnte.</p>
<p><strong>Völlig überforderte Pflegemutter</strong></p>
<p>Als Anna in ihre Pflegefamilie kam, war ihre leibliche Mutter schwer alkoholkrank. Mittlerweile ist für Prozessbeobachter klar: Auch die Pflegemutter war mit der Erziehung völlig überfordert. Nicht weil sie krank war, sondern weil sie sich offenbar mehr zutraute, als sie konnte. Zeugenaussagen belegen: Bei der 52-Jährigen handelt es sich um eine notorische Lügnerin. Selbst ihrem mitangeklagten Ehemann sagte sie nicht die Wahrheit. Entgegen eigenen Behauptungen hatte sie keine Ausbildung im Erziehungsbereich. An einer Fortbildung für Pflegeeltern sollte sie im September 2010 teilnehmen; da war Anna zwei Monate tot.</p>
<p><strong>Jugendamt glaubte der Pflegemutter</strong></p>
<p>Eine merkwürdige Rolle spielt im Fall das Königswinterer Jugendamt, das für Anna zuständig war. Denn es gab Hinweise aus der Nachbarschaft, aus der Schule und von der Polizei, dass etwas in der Honnefer Familie nicht stimmte. Erschütternd fiel im Prozess die Aussage der zuständigen Jugendamtsmitarbeiterin aus. Sie hatte etliche Hinweise zur Kenntnis genommen, am Ende aber immer den Aussagen der Pflegemutter Glauben geschenkt. Einer Frau, die es &#8211; wie sich herausstellte &#8211; mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.</p>
<p>Höhepunkt der Hinweise auf eine ernsthafte Gefährdung war ein Polizeieinsatz am 13. November 2009. Da war Anna, nur mit einer Unterhose bekleidet, schreiend aus der Wohnung geflüchtet und im Treppenhaus gesehen worden. Nachbarn riefen die Polizei, die wiederum einen Vermerk ans Jugendamt schickte mit der Bemerkung, es sei die Frage, ob Anna in der Familie richtig untergebracht sei. Konsequenz des Amts: keine.</p>
<p>Anna war wohl kein einfaches Kind; das hat die Hauptverhandlung angedeutet. Probleme beim Essen sind nach übereinstimmenden Zeugenaussagen jedoch erst in der Pflegefamilie aufgetreten. Anscheinend hatte es sich die Pflegemutter zum Ziel gesetzt, dass Anna an Gewicht zunimmt. Wegen schlechten Essverhaltens begann sie mit abenteuerlichen Bestrafungen, schickte das Kind in die Ecke, traktierte es mit spitzen Gegenständen, und schließlich begann das Schreckensszenario, das am Ende zum Tod des Kindes führte.</p>
<p><strong>Grausame Erziehungsmethode</strong></p>
<p>In der Badewanne gab das Mädchen schlagartig Ruhe, wenn der Kopf unter Wasser gedrückt wurde. Dieses &#8220;Rezept&#8221; wurde nach Auskunft des Pflegevaters zur Erziehungsmaßnahme. Mit Klebeband fesselten sie Anna an ihrem Todestag, legten sie in die Wanne, und das grausame Ritual nahm seinen Lauf.</p>
<p>Diesmal hatte es die Pflegemutter offenbar satt und tauchte das Kind so lange unter, bis es keine Luft mehr bekam. So sieht es die Staatsanwaltschaft. Das Urteil wird frühestens für Ende November erwartet. </p>
<p>Quelle: rhein-zeitung.de &#8211; 09.09.2011 &#8211; Marcelo Peerenboom<br />
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Jugendamt-sah-im-Fall-Anna-zu-lange-weg-_arid,301965.html</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-3179</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 09:20:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jugendaemter.com/?p=301#comment-3179</guid>
		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 12.05.2011 – Fall Anna: Wollte Honnefer Jugendamt kein Klagen über Pflegemutter hören?

Bad Honnef/Bonn. Der Prozess gegen die Pflegeeltern der getöteten neunjährigen Anna aus Bad Honnef verzögert sich.&lt;/strong&gt;

Wie das Landgericht Bonn gestern mitteilte, befindet sich die 52-jährige Pflegemutter Petra W. im Krankenhaus und muss sich dort stationär behandeln lassen. Aus diesem Grund hat der Kammervorsitzende die beiden für nächste Woche anberaumten Verhandlungstermine aufgehoben. Voraussichtlich geht der Mordprozess erst am 26. Mai weiter.

Schon der zweite Verhandlungstag musste wegen gesundheitlicher Probleme der stark übergewichtigen Hauptangeklagten, die auch Diabetikerin ist, vorzeitig abgebrochen werden.

Pflegemutter verhindert Aussage von Pfarrer über ihre Person

Die Pflegemutter hatte zudem verhindert, dass der evangelische Pfarrer aus Bad Honnef vor Gericht aussagt. Sie erteilte ihm nicht die gewünschte Befreiung von dessen Verschwiegenheitspflicht. Der Seelsorger sollte auf Anraten des psychiatrischen Gutachters der Angeklagten Aussagen über Person und Charakter machen. Die Angeklagte selbst hat bislang vor Gericht stets geschwiegen und die Aussage verweigert.

WDR: Schon früh Zweifel an Eignung von Petra W.

Unterdessen sind neue Vorwürfe gegen das Bad Honnefer Jugendamt laut geworden. Nach Recherchen des WDR soll es schon früh Zweifel an der Eignung der Pflegeeltern gegeben haben. Der Sender zitiert die pensionierte Lehrerin Annegret Nöldner, die acht Jahre lang bis 2010 ehrenamtlich in der Tagesmüttervermittlung tätig war.

In dieser Zeit habe es teilweise massive Beschwerden vor allem gegen die nun angeklagte Pflegemutter Petra W. gegeben. Die 52-jährige hatte nicht nur das Vollzeitpflegekind Anna in der Betreuung, sondern nahm auch Tageskinder auf.

Tagesmüttervermittlung: Jugendamt gab gravierende Probleme nicht weiter

Das Bad Honnefer Jugendamt allerdings habe Gespräche über die Beschwerden nicht zugelassen. „Die hatten schlicht keine Zeit für uns“, sagte Annegret Nöldner. Und noch einen massiven Vorwurf macht die Pädagogin dem Bad Honnefer Jugendamt, das seit 2008 existiert: Die Mitarbeiter hätten den Mitstreitern der Tagesmüttervermittlung keinerlei Informationen darüber gegeben, dass es bei Petra W. und ihrem mitangeklagten Ehemann im November 2009 einen Polizeieinsatz gab.

Polizeieinsatz, weil Anna nackt schreiend durch Treppenhaus lief

Anna war damals laut schreiend und nackt durchs Treppenhaus gelaufen. Die Vermittlungsstelle für Tagesmütter sei über diesen gravierenden Vorfall nicht informiert worden, kritisiert Nöldner. Mittlerweile hat das Jugendamt die Vermittlungsstelle aufgelöst.

Quelle: rhein-zeitung.de - 08.05.2011 - Marcelo Peerenboom
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Fall-Anna-Wollte-Honnefer-Jugendamt-kein-Klagen-ueber-Pflegemutter-hoeren-_arid,244531.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 12.05.2011 – Fall Anna: Wollte Honnefer Jugendamt kein Klagen über Pflegemutter hören?</p>
<p>Bad Honnef/Bonn. Der Prozess gegen die Pflegeeltern der getöteten neunjährigen Anna aus Bad Honnef verzögert sich.</strong></p>
<p>Wie das Landgericht Bonn gestern mitteilte, befindet sich die 52-jährige Pflegemutter Petra W. im Krankenhaus und muss sich dort stationär behandeln lassen. Aus diesem Grund hat der Kammervorsitzende die beiden für nächste Woche anberaumten Verhandlungstermine aufgehoben. Voraussichtlich geht der Mordprozess erst am 26. Mai weiter.</p>
<p>Schon der zweite Verhandlungstag musste wegen gesundheitlicher Probleme der stark übergewichtigen Hauptangeklagten, die auch Diabetikerin ist, vorzeitig abgebrochen werden.</p>
<p>Pflegemutter verhindert Aussage von Pfarrer über ihre Person</p>
<p>Die Pflegemutter hatte zudem verhindert, dass der evangelische Pfarrer aus Bad Honnef vor Gericht aussagt. Sie erteilte ihm nicht die gewünschte Befreiung von dessen Verschwiegenheitspflicht. Der Seelsorger sollte auf Anraten des psychiatrischen Gutachters der Angeklagten Aussagen über Person und Charakter machen. Die Angeklagte selbst hat bislang vor Gericht stets geschwiegen und die Aussage verweigert.</p>
<p>WDR: Schon früh Zweifel an Eignung von Petra W.</p>
<p>Unterdessen sind neue Vorwürfe gegen das Bad Honnefer Jugendamt laut geworden. Nach Recherchen des WDR soll es schon früh Zweifel an der Eignung der Pflegeeltern gegeben haben. Der Sender zitiert die pensionierte Lehrerin Annegret Nöldner, die acht Jahre lang bis 2010 ehrenamtlich in der Tagesmüttervermittlung tätig war.</p>
<p>In dieser Zeit habe es teilweise massive Beschwerden vor allem gegen die nun angeklagte Pflegemutter Petra W. gegeben. Die 52-jährige hatte nicht nur das Vollzeitpflegekind Anna in der Betreuung, sondern nahm auch Tageskinder auf.</p>
<p>Tagesmüttervermittlung: Jugendamt gab gravierende Probleme nicht weiter</p>
<p>Das Bad Honnefer Jugendamt allerdings habe Gespräche über die Beschwerden nicht zugelassen. „Die hatten schlicht keine Zeit für uns“, sagte Annegret Nöldner. Und noch einen massiven Vorwurf macht die Pädagogin dem Bad Honnefer Jugendamt, das seit 2008 existiert: Die Mitarbeiter hätten den Mitstreitern der Tagesmüttervermittlung keinerlei Informationen darüber gegeben, dass es bei Petra W. und ihrem mitangeklagten Ehemann im November 2009 einen Polizeieinsatz gab.</p>
<p>Polizeieinsatz, weil Anna nackt schreiend durch Treppenhaus lief</p>
<p>Anna war damals laut schreiend und nackt durchs Treppenhaus gelaufen. Die Vermittlungsstelle für Tagesmütter sei über diesen gravierenden Vorfall nicht informiert worden, kritisiert Nöldner. Mittlerweile hat das Jugendamt die Vermittlungsstelle aufgelöst.</p>
<p>Quelle: rhein-zeitung.de &#8211; 08.05.2011 &#8211; Marcelo Peerenboom<br />
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Fall-Anna-Wollte-Honnefer-Jugendamt-kein-Klagen-ueber-Pflegemutter-hoeren-_arid,244531.html</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-3178</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2011 09:18:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jugendaemter.com/?p=301#comment-3178</guid>
		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 12.05.2011 – &quot;Fall Anna&quot;: Honnefer Jugendamt wieder im Visier der Staatsanwaltschaft

Bad Honnef - Die Bonner Staatsanwaltschaft hat im „Fall Anna“ die im Januar eingestellten Ermittlungen gegen das Bad Honnefer Jugendamt wieder aufgenommen. Das hat Oberstaatsanwalt Fred Apostel auf RZ-Anfrage bestätigt.&lt;/strong&gt;

Das neunjährige Pflegekind Anna war im Juli 2010 in der Badewanne der Pflegeeltern in Bad Honnef gewaltsam zu Tode gekommen. Der Prozess gegen die Pflegeeltern wird seit Montag neu aufgerollt, weil nun auch eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht kommt, wie die Schwurgerichtskammer mitteilte. Der Gerichtsmediziner hatte im Februar ausgesagt, dass das Mädchen gewaltsam mehrere Minuten unter Wasser gedrückt worden sein muss. Bis dahin war die Staatsanwaltschaft von einer Körperverletzung mit Todesfolge ausgegangen.

Bei den nun wieder aufgenommenen Ermittlungen gegen das Honnefer Jugendamt geht es um den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung. Am Todestag Annas hatte sich eine besorgte Nachbarin beim Jugendamt in Bad Honnef gemeldet, weil sie Schreie hörte und sich Sorgen um das Wohl des Kindes machte. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung unternahmen nichts, sondern verwies die Anruferin an das Königswinterer Jugendamt, weil dieses für Anna zuständig war. Das Mädchen hatte zuvor bei seiner leiblichen Mutter in Königswinter gelebt und war vom dortigen Jugendamt in die Honnefer Pflegefamilie gegeben worden.

Die besorgte Anruferin, die sich dann tatsächlich auch in Königswinter gemeldet hatte, fand auch dort nicht das entsprechende Gehör. Sie wurde in die Erziehungsberatungsstelle verbunden, wo man ihr auch nicht weiterhelfen konnte. Am selben Abend wurde Anna in der Wanne unter Wasser gedrückt, verlor das Bewusstsein und verstarb in der Kinderklinik.
Gegen das Königswinterer Jugendamt ermittelt die Staatsanwaltschaft nach wie vor, wie Fred Apostel bestätigte. Hier sind mehrere Bedienstete betroffen, unter anderem die Fachkraft, die für das Pflegekind Anna zuständig war. Während des ersten Gerichtsverfahrens, das im Februar gestoppt wurde, sagten mehrere Zeugen und der Pflegevater aus, man habe mehrfach dringend darum gebeten, für Anna eine andere Unterbringung zu finden, weil vor allem die Pflegemutter mit dem Kind nicht mehr zurechtgekommen sei.
Wie Oberstaatsanwalt Apostel mitteilte, ist seine Behörde immer noch damit beschäftigt, das umfangreiche Datenmaterial auszuwerten, das im Rahmen einer Razzia in den Rathäusern der beiden Städte Anfang des Jahres sichergestellt wurde. Das Verfahren werde sich noch einige Zeit hinziehen, sagte der Jurist.

Quelle: rhein-zeitung.de - 04.05.2011 - Marcelo Peerenboom
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Fall-Anna-Honnefer-Jugendamt-wieder-im-Visier-der-Staatsanwaltschaft-_arid,243164.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 12.05.2011 – &#8220;Fall Anna&#8221;: Honnefer Jugendamt wieder im Visier der Staatsanwaltschaft</p>
<p>Bad Honnef &#8211; Die Bonner Staatsanwaltschaft hat im „Fall Anna“ die im Januar eingestellten Ermittlungen gegen das Bad Honnefer Jugendamt wieder aufgenommen. Das hat Oberstaatsanwalt Fred Apostel auf RZ-Anfrage bestätigt.</strong></p>
<p>Das neunjährige Pflegekind Anna war im Juli 2010 in der Badewanne der Pflegeeltern in Bad Honnef gewaltsam zu Tode gekommen. Der Prozess gegen die Pflegeeltern wird seit Montag neu aufgerollt, weil nun auch eine Verurteilung wegen Mordes in Betracht kommt, wie die Schwurgerichtskammer mitteilte. Der Gerichtsmediziner hatte im Februar ausgesagt, dass das Mädchen gewaltsam mehrere Minuten unter Wasser gedrückt worden sein muss. Bis dahin war die Staatsanwaltschaft von einer Körperverletzung mit Todesfolge ausgegangen.</p>
<p>Bei den nun wieder aufgenommenen Ermittlungen gegen das Honnefer Jugendamt geht es um den Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung. Am Todestag Annas hatte sich eine besorgte Nachbarin beim Jugendamt in Bad Honnef gemeldet, weil sie Schreie hörte und sich Sorgen um das Wohl des Kindes machte. Die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung unternahmen nichts, sondern verwies die Anruferin an das Königswinterer Jugendamt, weil dieses für Anna zuständig war. Das Mädchen hatte zuvor bei seiner leiblichen Mutter in Königswinter gelebt und war vom dortigen Jugendamt in die Honnefer Pflegefamilie gegeben worden.</p>
<p>Die besorgte Anruferin, die sich dann tatsächlich auch in Königswinter gemeldet hatte, fand auch dort nicht das entsprechende Gehör. Sie wurde in die Erziehungsberatungsstelle verbunden, wo man ihr auch nicht weiterhelfen konnte. Am selben Abend wurde Anna in der Wanne unter Wasser gedrückt, verlor das Bewusstsein und verstarb in der Kinderklinik.<br />
Gegen das Königswinterer Jugendamt ermittelt die Staatsanwaltschaft nach wie vor, wie Fred Apostel bestätigte. Hier sind mehrere Bedienstete betroffen, unter anderem die Fachkraft, die für das Pflegekind Anna zuständig war. Während des ersten Gerichtsverfahrens, das im Februar gestoppt wurde, sagten mehrere Zeugen und der Pflegevater aus, man habe mehrfach dringend darum gebeten, für Anna eine andere Unterbringung zu finden, weil vor allem die Pflegemutter mit dem Kind nicht mehr zurechtgekommen sei.<br />
Wie Oberstaatsanwalt Apostel mitteilte, ist seine Behörde immer noch damit beschäftigt, das umfangreiche Datenmaterial auszuwerten, das im Rahmen einer Razzia in den Rathäusern der beiden Städte Anfang des Jahres sichergestellt wurde. Das Verfahren werde sich noch einige Zeit hinziehen, sagte der Jurist.</p>
<p>Quelle: rhein-zeitung.de &#8211; 04.05.2011 &#8211; Marcelo Peerenboom<br />
Link zum Pressebericht: www .rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Fall-Anna-Honnefer-Jugendamt-wieder-im-Visier-der-Staatsanwaltschaft-_arid,243164.html</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-3115</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2011 14:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jugendaemter.com/?p=301#comment-3115</guid>
		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 03.05.2011 – Annas Pflegevater belastet Jugendamt

Erneut steht die Pflegemutter der misshandelten Anna vor Gericht. Die Neunjährige war in der Badewanen immer unter Wasser gedrückt worden, bis sie starb. Der Pfelgevater beschuldigt indes das Jugendamt. Inzwischen ist eine Verurteilung wegen Mordes möglich.&lt;/strong&gt;

Mit ihren inzwischen zwei Verteidigern war sie immer wieder in rege Diskussionen vertieft – dem Gericht stand sie hingegen wie gehabt nicht Rede und Antwort. Seit gestern muss sich die 52 Jahre alte Pflegemutter der neunjährigen Anna aus Bad Honnef erneut mit ihrem 51 Jahre alten Ehemann vor der Schwurgerichtskammer für den Tod des kleinen Mädchens verantworten.

Laut Anklage hatte die Pflegemutter das Kind am Abend des 22. Juli 2010 in der Badewanne als „Erziehungsmaßnahme“ wieder einmal unter Wasser gedrückt – diesmal jedoch so lange, dass die Neunjährige ertrank. Der Pflegevater griff offenbar zu spät ein. Der erste Prozess gegen die Eheleute, denen unter anderem Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen wird, war Ende Februar geplatzt.

Nachdem ein Gutachter festgestellt hatte, dass die Frau das Kind mindestens drei Minuten unter Wasser gedrückt haben muss, hatten die Richter den Hinweis erteilt, dass auch eine Verurteilung wegen Totschlags in Betracht komme. Inzwischen ist sogar eine Verurteilung wegen Mordes rechtlich möglich. Im Gegensatz zu der deutlich übergewichtigen Angeklagten, die mit einer mit Blumenmotiven bedruckten Bluse und einem schwarzen Haarreif erschienen war, äußerte sich der Verwaltungsangestellte in einem Bonner Bundesministerium wie schon im ersten Prozess umfassend und belastete seine Frau.

Er behauptete, dass sich Anna anfangs in der Pflegefamilie wohlgefühlt habe. Im Jahr 2006 sei das Mädchen – vermittelt vom für Anna zuständigen Jugendamt Königswinter – zweimal für einige Monate in der Tagespflege bei ihnen gewesen. Ab dem Sommer 2008 dann rund um die Uhr. Zu Gewalthandlungen kam es dann, weil das Kind angeblich nicht essen wollte und nicht gerne in die Badewanne ging.

38 Zeugen werden gehört

Der 51-Jährige erneuerte in seiner Aussage Vorwürfe gegen das Jugendamt. So will er im Herbst 2009 gegenüber einer Mitarbeiterin des Jugendamts darauf bestanden haben, dass Anna zum Ende des Jahres anderweitig gepflegt werden müsse. Die Mitarbeiterin habe ihm auch zugesichert, dass sie sich darum kümmere. Doch noch im Frühjahr 2010 habe sie ihn erneut vertröstet. Warum der Pflegevater denn nicht einfach den Pflegevertrag mit dem Jugendamt gekündigt habe, wollte der Vorsitzende Richter wissen. „Leider haben wir Anna nicht zurückgegeben“, antwortete der 51-Jährige daraufhin kleinlaut.

Für die Neuauflage des Verfahrens sind 17 Verhandlungstage angesetzt. 38 Zeugen sollen gehört werden. Mit einem Urteil ist nicht vor Mitte Juli zu rechnen. 

Quelle: ksta.de - 02.05.11 - Von Benjamin Jeschor
Link zum Pressebericht: www .ksta.de/html/artikel/1304334271993.shtml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 03.05.2011 – Annas Pflegevater belastet Jugendamt</p>
<p>Erneut steht die Pflegemutter der misshandelten Anna vor Gericht. Die Neunjährige war in der Badewanen immer unter Wasser gedrückt worden, bis sie starb. Der Pfelgevater beschuldigt indes das Jugendamt. Inzwischen ist eine Verurteilung wegen Mordes möglich.</strong></p>
<p>Mit ihren inzwischen zwei Verteidigern war sie immer wieder in rege Diskussionen vertieft – dem Gericht stand sie hingegen wie gehabt nicht Rede und Antwort. Seit gestern muss sich die 52 Jahre alte Pflegemutter der neunjährigen Anna aus Bad Honnef erneut mit ihrem 51 Jahre alten Ehemann vor der Schwurgerichtskammer für den Tod des kleinen Mädchens verantworten.</p>
<p>Laut Anklage hatte die Pflegemutter das Kind am Abend des 22. Juli 2010 in der Badewanne als „Erziehungsmaßnahme“ wieder einmal unter Wasser gedrückt – diesmal jedoch so lange, dass die Neunjährige ertrank. Der Pflegevater griff offenbar zu spät ein. Der erste Prozess gegen die Eheleute, denen unter anderem Freiheitsberaubung und Körperverletzung mit Todesfolge vorgeworfen wird, war Ende Februar geplatzt.</p>
<p>Nachdem ein Gutachter festgestellt hatte, dass die Frau das Kind mindestens drei Minuten unter Wasser gedrückt haben muss, hatten die Richter den Hinweis erteilt, dass auch eine Verurteilung wegen Totschlags in Betracht komme. Inzwischen ist sogar eine Verurteilung wegen Mordes rechtlich möglich. Im Gegensatz zu der deutlich übergewichtigen Angeklagten, die mit einer mit Blumenmotiven bedruckten Bluse und einem schwarzen Haarreif erschienen war, äußerte sich der Verwaltungsangestellte in einem Bonner Bundesministerium wie schon im ersten Prozess umfassend und belastete seine Frau.</p>
<p>Er behauptete, dass sich Anna anfangs in der Pflegefamilie wohlgefühlt habe. Im Jahr 2006 sei das Mädchen – vermittelt vom für Anna zuständigen Jugendamt Königswinter – zweimal für einige Monate in der Tagespflege bei ihnen gewesen. Ab dem Sommer 2008 dann rund um die Uhr. Zu Gewalthandlungen kam es dann, weil das Kind angeblich nicht essen wollte und nicht gerne in die Badewanne ging.</p>
<p>38 Zeugen werden gehört</p>
<p>Der 51-Jährige erneuerte in seiner Aussage Vorwürfe gegen das Jugendamt. So will er im Herbst 2009 gegenüber einer Mitarbeiterin des Jugendamts darauf bestanden haben, dass Anna zum Ende des Jahres anderweitig gepflegt werden müsse. Die Mitarbeiterin habe ihm auch zugesichert, dass sie sich darum kümmere. Doch noch im Frühjahr 2010 habe sie ihn erneut vertröstet. Warum der Pflegevater denn nicht einfach den Pflegevertrag mit dem Jugendamt gekündigt habe, wollte der Vorsitzende Richter wissen. „Leider haben wir Anna nicht zurückgegeben“, antwortete der 51-Jährige daraufhin kleinlaut.</p>
<p>Für die Neuauflage des Verfahrens sind 17 Verhandlungstage angesetzt. 38 Zeugen sollen gehört werden. Mit einem Urteil ist nicht vor Mitte Juli zu rechnen. </p>
<p>Quelle: ksta.de &#8211; 02.05.11 &#8211; Von Benjamin Jeschor<br />
Link zum Pressebericht: www .ksta.de/html/artikel/1304334271993.shtml</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-2653</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 11:08:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jugendaemter.com/?p=301#comment-2653</guid>
		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Bürgermeister Wirtz will im Amt bleiben&lt;/strong&gt;

&lt;strong&gt;Bürgermeister Peter Wirtz hat Fehler im Umgang mit der Aktenmanipulation im städtischen Jugendamt im &quot;Fall Anna&quot; eingeräumt. Doch einen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters lehnte er an. Dies hatte neben den Freien Linken nun auch die SPD gefordert.&lt;/strong&gt;

Bürgermeister Peter Wirtz (51) hat Fehler im Umgang mit der Aktenmanipulation im städtischen Jugendamt eingeräumt. „Wenn ich es heute zu entscheiden hätte, würde ich anders mit den Akten und mit der Information der Politik umgehen“, sagte Wirtz am Dienstagnachmittag vor der Presse.

Zugleich lehnte er aber einen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters ab, wie ihn nach der Fraktion Freie Linke nun auch die SPD Königswinter fordert (siehe Bericht unten). „Ich möchte ganz persönlich meinen Teil dazu beitragen, die Angelegenheit sauber abzuarbeiten, damit wir auch in Zukunft eine gut aufgestellte Verwaltung hier in Königswinter haben.“

Als Peter Wirtz gestern um 15 Uhr den Sitzungssaal im Haus Bachem, seinem Dienstsitz in der Altstadt, betrat, wurde der sichtlich mitgenommene Bürgermeister von einem Blitzlichtgewitter empfangen. Wie schon am Samstag, als Wirtz erstmals öffentlich den Fall der Aktenmanipulation durch die für das getötete Pflegekind Anna zuständige Jugendamtsmitarbeiterin einräumen musste (siehe Infotext), war das Medieninteresse an dem Fall groß. Wirtz warb mit Hinweis auf die zeitlichen Entwicklungen nach dem Tod des Kindes am 22. Juli 2010 erneut um Verständnis. Zunächst sei man von einem Unglück ausgegangen, erst später habe sich der Tod Annas als Kapitalverbrechen herausgestellt. „Vielleicht fehlte damals die Erfahrung und Einschätzung, dass Akten in einem solchen Fall sofort, und zwar rigoros, zu sichern sind.“ Diesen Fehler „räume ich freimütig ein“.

Er wiederholte auch die Aussage, dass weder er noch Sozialdezernent Holger Jung Anweisungen gegeben hätten, die Akten zu sichten oder zu verändern. Auf Nachfrage stellte Wirtz erneut klar, dass Jugendamtsleiter Klaus Plate ebenfalls seinen „schriftlichen Einlassungen“ zufolge kein „Durchgehen“ der Akten angeordnet habe. Wirtz: „Es gibt keine solchen Anweisungen bei der Stadt Königswinter. Das ist nicht üblich und wäre im Übrigen rechtswidrig.“

Als „ungeheuerlich“ bezeichnete der Bürgermeister die jüngsten Angaben einer 29-jährigen Zeugin im Prozess gegen Annas Pflegeeltern: Sie hat ausgesagt, die Jugendamtsmitarbeiterin habe das Untertauchen des Kindes in der Badewanne als „erzieherische Maßnahme“ gebilligt (Rundschau von gestern). „Wir werden dazu unsere Mitarbeiter um Stellungnahme bitten, die notwendigen Konsequenzen prüfen, die sich daraus ergeben, und gegebenenfalls weitere Schritte ergreifen.“ Man werde zu diesem Punkt noch mal „ganz penibel die Akten bearbeiten, Seite für Seite, Wort für Wort“. Er sei weiterhin „sehr gespannt“ auf die Aussage seiner Mitarbeiterin im Gerichtsverfahren, wo sie am Montag als Zeugin geladen ist. Wirtz wiederholte die Hoffnung, dass sie dort nicht von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, sondern aussagen werde. Wie berichtet, erhielt die Frau eine Abmahnung. Sie ist weiterhin im Jugendamt als Sachgebietsleiterin tätig, allerdings nicht mehr für Betreuung von Pflegekindern zuständig.

Zur Kritik, er habe nach dem Todesfall die Arbeit des Jugendamtes stets als korrekt beschrieben, obwohl er schon von der Aktenmanipulation wusste, sagte Wirtz: „Ich habe das immer auf das Verhalten des Jugendamts in der Betreuung des Falles Anna bis zu dem Unglücksfall bezogen.“

Unterdessen hat der Bürgermeister Post von Landrat Frithjof Kühn in seiner Funktion als Kommunalaufsicht bekommen. Darin wird das Stadtoberhaupt um einen Bericht gebeten, was in seiner Verwaltung in Sachen Aktenmanipulation gelaufen ist. Wirtz sagte gestern, er werde die Stellungnahme abgeben. Wie Bernd Carl, beim Kreis für die Kommunalaufsicht zuständig, erläuterte, schalte sich der Landrat ein, wenn es in den Städten und Gemeinden Vorfälle gebe, die möglicherweise nicht korrekt gelaufen seien. Zugleich habe Kühn die Staatsanwaltschaft um eine Stellungnahme gebeten.

Quelle: rundschau-online.de - 15.02.2011 - Von Carsten Schultz
Link zum Pressebericht: www .rundschau-online.de/html/artikel/1296683814852.shtml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Bürgermeister Wirtz will im Amt bleiben</strong></p>
<p><strong>Bürgermeister Peter Wirtz hat Fehler im Umgang mit der Aktenmanipulation im städtischen Jugendamt im &#8220;Fall Anna&#8221; eingeräumt. Doch einen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters lehnte er an. Dies hatte neben den Freien Linken nun auch die SPD gefordert.</strong></p>
<p>Bürgermeister Peter Wirtz (51) hat Fehler im Umgang mit der Aktenmanipulation im städtischen Jugendamt eingeräumt. „Wenn ich es heute zu entscheiden hätte, würde ich anders mit den Akten und mit der Information der Politik umgehen“, sagte Wirtz am Dienstagnachmittag vor der Presse.</p>
<p>Zugleich lehnte er aber einen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters ab, wie ihn nach der Fraktion Freie Linke nun auch die SPD Königswinter fordert (siehe Bericht unten). „Ich möchte ganz persönlich meinen Teil dazu beitragen, die Angelegenheit sauber abzuarbeiten, damit wir auch in Zukunft eine gut aufgestellte Verwaltung hier in Königswinter haben.“</p>
<p>Als Peter Wirtz gestern um 15 Uhr den Sitzungssaal im Haus Bachem, seinem Dienstsitz in der Altstadt, betrat, wurde der sichtlich mitgenommene Bürgermeister von einem Blitzlichtgewitter empfangen. Wie schon am Samstag, als Wirtz erstmals öffentlich den Fall der Aktenmanipulation durch die für das getötete Pflegekind Anna zuständige Jugendamtsmitarbeiterin einräumen musste (siehe Infotext), war das Medieninteresse an dem Fall groß. Wirtz warb mit Hinweis auf die zeitlichen Entwicklungen nach dem Tod des Kindes am 22. Juli 2010 erneut um Verständnis. Zunächst sei man von einem Unglück ausgegangen, erst später habe sich der Tod Annas als Kapitalverbrechen herausgestellt. „Vielleicht fehlte damals die Erfahrung und Einschätzung, dass Akten in einem solchen Fall sofort, und zwar rigoros, zu sichern sind.“ Diesen Fehler „räume ich freimütig ein“.</p>
<p>Er wiederholte auch die Aussage, dass weder er noch Sozialdezernent Holger Jung Anweisungen gegeben hätten, die Akten zu sichten oder zu verändern. Auf Nachfrage stellte Wirtz erneut klar, dass Jugendamtsleiter Klaus Plate ebenfalls seinen „schriftlichen Einlassungen“ zufolge kein „Durchgehen“ der Akten angeordnet habe. Wirtz: „Es gibt keine solchen Anweisungen bei der Stadt Königswinter. Das ist nicht üblich und wäre im Übrigen rechtswidrig.“</p>
<p>Als „ungeheuerlich“ bezeichnete der Bürgermeister die jüngsten Angaben einer 29-jährigen Zeugin im Prozess gegen Annas Pflegeeltern: Sie hat ausgesagt, die Jugendamtsmitarbeiterin habe das Untertauchen des Kindes in der Badewanne als „erzieherische Maßnahme“ gebilligt (Rundschau von gestern). „Wir werden dazu unsere Mitarbeiter um Stellungnahme bitten, die notwendigen Konsequenzen prüfen, die sich daraus ergeben, und gegebenenfalls weitere Schritte ergreifen.“ Man werde zu diesem Punkt noch mal „ganz penibel die Akten bearbeiten, Seite für Seite, Wort für Wort“. Er sei weiterhin „sehr gespannt“ auf die Aussage seiner Mitarbeiterin im Gerichtsverfahren, wo sie am Montag als Zeugin geladen ist. Wirtz wiederholte die Hoffnung, dass sie dort nicht von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen, sondern aussagen werde. Wie berichtet, erhielt die Frau eine Abmahnung. Sie ist weiterhin im Jugendamt als Sachgebietsleiterin tätig, allerdings nicht mehr für Betreuung von Pflegekindern zuständig.</p>
<p>Zur Kritik, er habe nach dem Todesfall die Arbeit des Jugendamtes stets als korrekt beschrieben, obwohl er schon von der Aktenmanipulation wusste, sagte Wirtz: „Ich habe das immer auf das Verhalten des Jugendamts in der Betreuung des Falles Anna bis zu dem Unglücksfall bezogen.“</p>
<p>Unterdessen hat der Bürgermeister Post von Landrat Frithjof Kühn in seiner Funktion als Kommunalaufsicht bekommen. Darin wird das Stadtoberhaupt um einen Bericht gebeten, was in seiner Verwaltung in Sachen Aktenmanipulation gelaufen ist. Wirtz sagte gestern, er werde die Stellungnahme abgeben. Wie Bernd Carl, beim Kreis für die Kommunalaufsicht zuständig, erläuterte, schalte sich der Landrat ein, wenn es in den Städten und Gemeinden Vorfälle gebe, die möglicherweise nicht korrekt gelaufen seien. Zugleich habe Kühn die Staatsanwaltschaft um eine Stellungnahme gebeten.</p>
<p>Quelle: rundschau-online.de &#8211; 15.02.2011 &#8211; Von Carsten Schultz<br />
Link zum Pressebericht: www .rundschau-online.de/html/artikel/1296683814852.shtml</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-2646</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:35:24 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Fall Anna: Jugendamt hat offenbar Unterlagen vernichtet&lt;/strong&gt;

Im Fall des bei seinen Pflegeeltern zu Tode gekommenen Pflegekindes Anna wurden im zuständigen Jugendamt Königswinter anschließend offenbar Unterlagen vernichtet. Wie der GA erfuhr, hat die für Anna zuständige Mitarbeiterin das bereits wenige Wochen nach Annas Tod in einem Brief an Königswinters Bürgermeister Peter Wirtz und den damaligen Rechtsrat Holger Jung zugegeben.

Allerdings erklärt die Mitarbeiterin darin auch, dass sie von ihrem Chef zuvor angewiesen worden sei, die Verfahrensakte im Fall Anna &quot;durchzugehen&quot;, was für sie bedeutet habe, die Akte auszudünnen. Die Arbeit des Jugendamtes kam am Freitag im Prozess gegen die Pflegeeltern erneut zur Sprache.

Quelle: general-anzeiger-bonn.de - 11.02.2011 - (rik)
Link zum Pressebericht: www .general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10001&amp;detailid=848550</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Fall Anna: Jugendamt hat offenbar Unterlagen vernichtet</strong></p>
<p>Im Fall des bei seinen Pflegeeltern zu Tode gekommenen Pflegekindes Anna wurden im zuständigen Jugendamt Königswinter anschließend offenbar Unterlagen vernichtet. Wie der GA erfuhr, hat die für Anna zuständige Mitarbeiterin das bereits wenige Wochen nach Annas Tod in einem Brief an Königswinters Bürgermeister Peter Wirtz und den damaligen Rechtsrat Holger Jung zugegeben.</p>
<p>Allerdings erklärt die Mitarbeiterin darin auch, dass sie von ihrem Chef zuvor angewiesen worden sei, die Verfahrensakte im Fall Anna &#8220;durchzugehen&#8221;, was für sie bedeutet habe, die Akte auszudünnen. Die Arbeit des Jugendamtes kam am Freitag im Prozess gegen die Pflegeeltern erneut zur Sprache.</p>
<p>Quelle: general-anzeiger-bonn.de &#8211; 11.02.2011 &#8211; (rik)<br />
Link zum Pressebericht: www .general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#038;itemid=10001&#038;detailid=848550</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-2645</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:31:57 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Zweiter Prozesstag um totes Pflegekind aus Bad Honnef &quot;Wir wollten Anna an sich helfen&quot;&lt;/strong&gt;

Der Pflegevater hat am zweiten Prozesstag die Vorwürfe um den Tod von Anna voll eingeräumt. Unterdessen wurde das Verfahren gegen das Jugendamt Bad Honnef eingestellt - ein &quot;Justizskandal&quot;, meint der Bund Deutscher Kriminalbeamter.

Insgesamt fast sieben Stunden berichtete der angeklagte Pflegevater Ralf W. vor dem Bonner Landgericht über das Schicksal von Anna. Die Neunjährige war am 22. Juli 2010 in der Badewanne der Pflegeeltern gestorben. Ralf (51) und Petra W. (52) aus Bad Honnef sind wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Sie sollen das Mädchen in 55 Fällen misshandelt haben. Ralf W. wiederholte am Donnerstag (27.01.11) sein Geständnis aus dem Ermittlungsverfahren und belastete damit auch seine Ehefrau schwer. Sie soll es gewesen sein, die an jenem Tag Anna so lange unter Wasser gehalten hatte, bis das Mädchen blau angelaufen war. Die 52-Jährige äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Sie hatte eine Beteiligung an den mutmaßlichen Taten schon im Ermittlungsverfahren abgestritten.

&lt;strong&gt;Jugendamt wusste um Probleme&lt;/strong&gt;
Die detaillierten Schilderungen des Pflegevaters warfen auch Fragen nach der Verantwortlichkeit des Jugendamtes Königswinter auf. Anna war seit 2006 nur tageweise bei der Familie untergebracht gewesen, musste in der Zwischenzeit wieder ins Heim. Anna sei schwierig gewesen, habe schon immer Essprobleme gehabt und sei bockig gewesen, so Ralf W. Mit Mitarbeitern des Jugendamtes Königswinter sei darüber gesprochen worden. Schließlich sei Anna dennoch im Juli 2008 ganz in die Familie aufgenommen worden. Warum? &quot;Wir wollten dem Kind an sich helfen&quot;, sagte Ralf W.

Doch je länger Anna in der Pflegefamilie gewesen sei, desto mehr hätten sich die Probleme verschärft. Bis das Ehepaar im Februar 2010 eher zufällig darauf kam, die Neunjährige durch Untertauchen des Kopfes zu maßregeln. An jenem Wintertag habe Anna in der Badewanne gesessen. Der 51-Jährige sollte sie beaufsichtigen. Doch Anna habe sich geweigert, so der Pflegevater, die Haare auszuwaschen. Seine Ehefrau sei eingeschritten, habe kurzerhand den Kopf zum Ausspülen unter das Wasser gedrückt. Anna sei verblüfft gewesen. Danach habe sie still gehalten und sei ohne Probleme ins Bett gegangen. &quot;Wir wussten uns nicht anders zu helfen&quot;, so der 51-Jährige.

Dem Jugendamt Königswinter habe das Paar die Probleme geschildert, die Mitarbeiter hätten aber nicht geholfen. Derzeit wird in einem Ermittlungsverfahren untersucht, ob die Behörde falsch gehandelt habe. Parallel zum Prozess wird außerdem auch gegen eine Nachbarin und den Sohn des Ehepaares ermittelt. Beide sollen das Untertauchen einmal gesehen haben - ohne eingeschritten zu sein. 

&lt;strong&gt;Geständnis des Pflegevaters&lt;/strong&gt;
Auch am 22. Juli 2010 sollte Anna gemaßregelt werden. Ralf W. erklärte in seinem Geständnis, dass er mit seiner Frau das Kind gefesselt und dann in die Badewanne gesetzt habe. Seine Frau habe dann Annas Kopf unter Wasser gedrückt. Erst als er gesehen habe, dass die Neunjährige im Gesicht blau angelaufen war, sei er eingeschritten und habe seine Frau weggeschubst. Das Kind habe erbrochen. Dann sei es von beiden aus der Wanne gezogen worden. Weil sie es nicht wiederbeleben konnten, hätten sie den Notarzt gerufen. Doch die Ärzte konnten nicht mehr helfen.

&lt;strong&gt;Einstellung der Ermittlungen &quot;handfester Justizskandal&quot;&lt;/strong&gt;
Gegen das Jugendamt Bad Honnef waren unterdessen am Mittwoch (26.01.11) die Ermittlungen eingestellt worden. Hier hatte eine Bürgerin Missstände im Haus von Annas Pflegeeltern gemeldet. Das Jugendamt hatte damals die Frau jedoch lediglich an das Jugendamt Königswinter verwiesen. &quot;Das Jugendamt Bad Honnef hatte keine Pflicht zum Tätigwerden. Es durfte darauf vertrauen, dass die besorgte Bürgerin in Königswinter anruft. Ein Gesetzesverstoß konnte nicht festgestellt werden&quot;, begründete Angela Wilhelm, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Bonn, Verfahrenseinstellung.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter reagierte darauf am Donnerstag (27.01.11) mit Unverständnis. Die Staatsanwaltschaft hätte bis zum Urteil des Landgerichts Bonn abwarten müssen. Inwiefern die Ämter ihr &quot;Wächteramt&quot; auch gegenüber den Pflegeeltern ausgeübt hätten, bleibe nun im Dunkeln. Die Verfahrenseinstellung sei ein &quot;handfester Justizskandal&quot;. Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter: &quot;Ist es rheinischer Klüngel, Behördensolidarität oder politischer Wille, dass hier nur die Pflegeeltern als Alleinverantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden sollen?&quot; Auch die Deutsche Kinderhilfe meldete sich zu Wort. Kinderhilfe-Vorstandssprecher Rolf Stöckel erklärte: &quot;Diese Einstellung ist ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zeiten, in denen Vertuschung vor Aufklärung stand.&quot; Staatsanwältin Wilhelm sagte auf Nachfrage: &quot;Das Verfahren gegen das Jugendamt Königswinter, das zuständig in diesem Fall war, läuft noch. Und das Verfahren gegen das Jugendamt Bad Honnef wurde nicht einfach eingestellt. Wir haben ganz genau hingeschaut; mit rheinischem Klüngel hat das nichts zu tun.&quot;

Quelle: wdr.de - 27.01.2011 - Von Lars Hering
Link zum Pressebericht: www .wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet11/badhonnef_totes_kind/110127.jhtml?rubrikenstyle=panorama</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 16.02.2011 – Zweiter Prozesstag um totes Pflegekind aus Bad Honnef &#8220;Wir wollten Anna an sich helfen&#8221;</strong></p>
<p>Der Pflegevater hat am zweiten Prozesstag die Vorwürfe um den Tod von Anna voll eingeräumt. Unterdessen wurde das Verfahren gegen das Jugendamt Bad Honnef eingestellt &#8211; ein &#8220;Justizskandal&#8221;, meint der Bund Deutscher Kriminalbeamter.</p>
<p>Insgesamt fast sieben Stunden berichtete der angeklagte Pflegevater Ralf W. vor dem Bonner Landgericht über das Schicksal von Anna. Die Neunjährige war am 22. Juli 2010 in der Badewanne der Pflegeeltern gestorben. Ralf (51) und Petra W. (52) aus Bad Honnef sind wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Sie sollen das Mädchen in 55 Fällen misshandelt haben. Ralf W. wiederholte am Donnerstag (27.01.11) sein Geständnis aus dem Ermittlungsverfahren und belastete damit auch seine Ehefrau schwer. Sie soll es gewesen sein, die an jenem Tag Anna so lange unter Wasser gehalten hatte, bis das Mädchen blau angelaufen war. Die 52-Jährige äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Sie hatte eine Beteiligung an den mutmaßlichen Taten schon im Ermittlungsverfahren abgestritten.</p>
<p><strong>Jugendamt wusste um Probleme</strong><br />
Die detaillierten Schilderungen des Pflegevaters warfen auch Fragen nach der Verantwortlichkeit des Jugendamtes Königswinter auf. Anna war seit 2006 nur tageweise bei der Familie untergebracht gewesen, musste in der Zwischenzeit wieder ins Heim. Anna sei schwierig gewesen, habe schon immer Essprobleme gehabt und sei bockig gewesen, so Ralf W. Mit Mitarbeitern des Jugendamtes Königswinter sei darüber gesprochen worden. Schließlich sei Anna dennoch im Juli 2008 ganz in die Familie aufgenommen worden. Warum? &#8220;Wir wollten dem Kind an sich helfen&#8221;, sagte Ralf W.</p>
<p>Doch je länger Anna in der Pflegefamilie gewesen sei, desto mehr hätten sich die Probleme verschärft. Bis das Ehepaar im Februar 2010 eher zufällig darauf kam, die Neunjährige durch Untertauchen des Kopfes zu maßregeln. An jenem Wintertag habe Anna in der Badewanne gesessen. Der 51-Jährige sollte sie beaufsichtigen. Doch Anna habe sich geweigert, so der Pflegevater, die Haare auszuwaschen. Seine Ehefrau sei eingeschritten, habe kurzerhand den Kopf zum Ausspülen unter das Wasser gedrückt. Anna sei verblüfft gewesen. Danach habe sie still gehalten und sei ohne Probleme ins Bett gegangen. &#8220;Wir wussten uns nicht anders zu helfen&#8221;, so der 51-Jährige.</p>
<p>Dem Jugendamt Königswinter habe das Paar die Probleme geschildert, die Mitarbeiter hätten aber nicht geholfen. Derzeit wird in einem Ermittlungsverfahren untersucht, ob die Behörde falsch gehandelt habe. Parallel zum Prozess wird außerdem auch gegen eine Nachbarin und den Sohn des Ehepaares ermittelt. Beide sollen das Untertauchen einmal gesehen haben &#8211; ohne eingeschritten zu sein. </p>
<p><strong>Geständnis des Pflegevaters</strong><br />
Auch am 22. Juli 2010 sollte Anna gemaßregelt werden. Ralf W. erklärte in seinem Geständnis, dass er mit seiner Frau das Kind gefesselt und dann in die Badewanne gesetzt habe. Seine Frau habe dann Annas Kopf unter Wasser gedrückt. Erst als er gesehen habe, dass die Neunjährige im Gesicht blau angelaufen war, sei er eingeschritten und habe seine Frau weggeschubst. Das Kind habe erbrochen. Dann sei es von beiden aus der Wanne gezogen worden. Weil sie es nicht wiederbeleben konnten, hätten sie den Notarzt gerufen. Doch die Ärzte konnten nicht mehr helfen.</p>
<p><strong>Einstellung der Ermittlungen &#8220;handfester Justizskandal&#8221;</strong><br />
Gegen das Jugendamt Bad Honnef waren unterdessen am Mittwoch (26.01.11) die Ermittlungen eingestellt worden. Hier hatte eine Bürgerin Missstände im Haus von Annas Pflegeeltern gemeldet. Das Jugendamt hatte damals die Frau jedoch lediglich an das Jugendamt Königswinter verwiesen. &#8220;Das Jugendamt Bad Honnef hatte keine Pflicht zum Tätigwerden. Es durfte darauf vertrauen, dass die besorgte Bürgerin in Königswinter anruft. Ein Gesetzesverstoß konnte nicht festgestellt werden&#8221;, begründete Angela Wilhelm, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Bonn, Verfahrenseinstellung.</p>
<p>Der Bund Deutscher Kriminalbeamter reagierte darauf am Donnerstag (27.01.11) mit Unverständnis. Die Staatsanwaltschaft hätte bis zum Urteil des Landgerichts Bonn abwarten müssen. Inwiefern die Ämter ihr &#8220;Wächteramt&#8221; auch gegenüber den Pflegeeltern ausgeübt hätten, bleibe nun im Dunkeln. Die Verfahrenseinstellung sei ein &#8220;handfester Justizskandal&#8221;. Klaus Jansen, Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter: &#8220;Ist es rheinischer Klüngel, Behördensolidarität oder politischer Wille, dass hier nur die Pflegeeltern als Alleinverantwortliche zur Rechenschaft gezogen werden sollen?&#8221; Auch die Deutsche Kinderhilfe meldete sich zu Wort. Kinderhilfe-Vorstandssprecher Rolf Stöckel erklärte: &#8220;Diese Einstellung ist ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Zeiten, in denen Vertuschung vor Aufklärung stand.&#8221; Staatsanwältin Wilhelm sagte auf Nachfrage: &#8220;Das Verfahren gegen das Jugendamt Königswinter, das zuständig in diesem Fall war, läuft noch. Und das Verfahren gegen das Jugendamt Bad Honnef wurde nicht einfach eingestellt. Wir haben ganz genau hingeschaut; mit rheinischem Klüngel hat das nichts zu tun.&#8221;</p>
<p>Quelle: wdr.de &#8211; 27.01.2011 &#8211; Von Lars Hering<br />
Link zum Pressebericht: www .wdr.de/themen/panorama/kriminalitaet11/badhonnef_totes_kind/110127.jhtml?rubrikenstyle=panorama</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-2385</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 14:55:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jugendaemter.com/?p=301#comment-2385</guid>
		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 28.12.2010 – So versagte das Jugend-Amt - Die kleine Anna (†9). Von den Pflegeeltern Ralf und Petra W. (beide 51) qefoltert, misshandelt und in der Wanne ertränkt.&lt;/strong&gt;

Warum fiel Niemandem beim Jugendamt etwas auf?! Denn lange vor ihrem qualvollen Tod am 22. Juli 2010 durchlebte das Mädchen die Hölle.

BILD liegen interne Unterlagen vor, die das Versagen des Jugendamts dokumentieren!

Laut Staatsanwalt Robin Faßbender ist das Kind seit August 2009 von seinen Pflegeeltern „aufs Übelste misshandelt“ worden. Aber die zuständige Fachkraft beim Jugendamt Königswinter protokollierte am 17.12.2009 heile Welt: „Anna erklärt, dass sie sich sehr wohl fühlt in der Familie W.“

Vorausgegangen war ein „Hilfeplan-Gespräch“ zwischen Pflegemutter Petra W., Annas leiblicher Mutter und Sachbearbeiterin Sabine K. (Name geändert).

Weiter heißt es: „Aus Sicht der Pflegeeltern erklärt Frau W., dass sie die Entwicklung von Anna als positiv und sehr erfreulich einschätzt.“

Und Sabine K. selbst urteilt: „Anna ist gut in die Familie integriert.“

In Wirklichkeit hat hauptsächlich Petra W., so die Anklage, Anna bereits zu diesem Zeitpunkt unaufhörlich aufs Schlimmste misshandelt. Stiche mit Kugelschreiber/Nagelpfeile in Arme und Beine, regelmäßiges Untertauchen in der Wanne, Aufessen der eigenen Exkremente.

Wie konnte Sozialpädagogin K. übersehen, was wirklich los war? Oder hat sie einfach weggeschaut? Auf BILD-Anfrage legte sie den Hörer auf.

Der Staatsanwalt ermittelt gegen das Amt u.a. wegen unterlassener Hilfeleistung. Sabine K. soll nicht mehr für Pflegefamilien zuständig sein, ihr wurde ein anderer Posten zugewiesen.

Quelle: bild.de - 24.11.2010 - Von Georgios XANTHOPOULOS
Link zum Pressebericht: www .bild.de/BILD/regional/koeln/aktuell/2010/11/24/anna-ertraenkt/jugendamt-versagt-koenigswinter.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 28.12.2010 – So versagte das Jugend-Amt &#8211; Die kleine Anna (†9). Von den Pflegeeltern Ralf und Petra W. (beide 51) qefoltert, misshandelt und in der Wanne ertränkt.</strong></p>
<p>Warum fiel Niemandem beim Jugendamt etwas auf?! Denn lange vor ihrem qualvollen Tod am 22. Juli 2010 durchlebte das Mädchen die Hölle.</p>
<p>BILD liegen interne Unterlagen vor, die das Versagen des Jugendamts dokumentieren!</p>
<p>Laut Staatsanwalt Robin Faßbender ist das Kind seit August 2009 von seinen Pflegeeltern „aufs Übelste misshandelt“ worden. Aber die zuständige Fachkraft beim Jugendamt Königswinter protokollierte am 17.12.2009 heile Welt: „Anna erklärt, dass sie sich sehr wohl fühlt in der Familie W.“</p>
<p>Vorausgegangen war ein „Hilfeplan-Gespräch“ zwischen Pflegemutter Petra W., Annas leiblicher Mutter und Sachbearbeiterin Sabine K. (Name geändert).</p>
<p>Weiter heißt es: „Aus Sicht der Pflegeeltern erklärt Frau W., dass sie die Entwicklung von Anna als positiv und sehr erfreulich einschätzt.“</p>
<p>Und Sabine K. selbst urteilt: „Anna ist gut in die Familie integriert.“</p>
<p>In Wirklichkeit hat hauptsächlich Petra W., so die Anklage, Anna bereits zu diesem Zeitpunkt unaufhörlich aufs Schlimmste misshandelt. Stiche mit Kugelschreiber/Nagelpfeile in Arme und Beine, regelmäßiges Untertauchen in der Wanne, Aufessen der eigenen Exkremente.</p>
<p>Wie konnte Sozialpädagogin K. übersehen, was wirklich los war? Oder hat sie einfach weggeschaut? Auf BILD-Anfrage legte sie den Hörer auf.</p>
<p>Der Staatsanwalt ermittelt gegen das Amt u.a. wegen unterlassener Hilfeleistung. Sabine K. soll nicht mehr für Pflegefamilien zuständig sein, ihr wurde ein anderer Posten zugewiesen.</p>
<p>Quelle: bild.de &#8211; 24.11.2010 &#8211; Von Georgios XANTHOPOULOS<br />
Link zum Pressebericht: www .bild.de/BILD/regional/koeln/aktuell/2010/11/24/anna-ertraenkt/jugendamt-versagt-koenigswinter.html</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.jugendaemter.com/index.php/jugendamt-bad-honnef/#comment-2383</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 14:48:50 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 28.12.2010 – Drei Anzeigen gegen die Jugendämter&lt;/strong&gt;

Nach wie vor sitzen die Pflegeeltern der neun Jahre alten Anna in Untersuchungshaft. Am 22. Juli war die Neunjährige mit Blutflecken übersät und halb ertrunken in der Bad Honnefer Wohnung gefunden worden. Sie starb kurz darauf in einem Krankenhaus. Der 51 Jahre alte Mann hatte eingeräumt, das Kind in der Badewanne unter Wasser gedrückt zu haben. Anna soll schon zuvor misshandelt worden sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Die Staatsanwaltschaft bearbeitet auch drei Anzeigen, die gegen die Jugendämter Bad Honnef und Königswinter erstattet wurden. Ein Fehlverhalten haben die beiden Kommunen nach eigenen Untersuchungen bislang nicht feststellen können. Mit einer eigenen Traueranzeige auf der städtischen Internetseite von Bad Honnef drückt die Verwaltung ihr Mitgefühl aus. Wer sie anklickt, erfährt zudem, dass es am Todestag einen Anruf einer besorgten Nachbarin beim Jugendamt gegeben hat.

Im Gespräch mit der städtischen Mitarbeiterin sei aber eine akute Gefährdung nicht zu erkennen gewesen. Die Frau wurde an das Jugendamt Königswinter verwiesen, in deren Betreuung Anna stand. Einen weiteren Kontakt habe es aber nicht gegeben, teilte Bürgermeister Peter Wirtz aus Königswinter bei einer Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses mit. Die Pflegeeltern seien erfolgreich tätig gewesen und sorgfältig ausgesucht worden. Zudem habe es regelmäßige Kontakte gegeben. Auch auf den Internetseiten von Königswinter gibt es eine eigene Rubrik zu dem tragischen Geschehen.

Anna wurde in aller Stille und im engsten Familien- und Freundeskreis zur letzten Ruhe geleitet. Die die evangelische und die katholische Kirchengemeinde bieten am Dienstag, 31. August, um 17 Uhr eine ökumenische Trauerfeier in der katholischen Kirche Maria Königin des Friedens am Schulzentrum der CJD-Schule Königswinter statt.

Quelle: ksta.de - 19.11.10 - Von Ralf Rohrmoser-von Glasow
Link zum Pressebericht: www .ksta.de/html/artikel/1281431624299.shtml</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT BAD HONNEF – 28.12.2010 – Drei Anzeigen gegen die Jugendämter</strong></p>
<p>Nach wie vor sitzen die Pflegeeltern der neun Jahre alten Anna in Untersuchungshaft. Am 22. Juli war die Neunjährige mit Blutflecken übersät und halb ertrunken in der Bad Honnefer Wohnung gefunden worden. Sie starb kurz darauf in einem Krankenhaus. Der 51 Jahre alte Mann hatte eingeräumt, das Kind in der Badewanne unter Wasser gedrückt zu haben. Anna soll schon zuvor misshandelt worden sein, eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Die Ermittlungen dauern an.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft bearbeitet auch drei Anzeigen, die gegen die Jugendämter Bad Honnef und Königswinter erstattet wurden. Ein Fehlverhalten haben die beiden Kommunen nach eigenen Untersuchungen bislang nicht feststellen können. Mit einer eigenen Traueranzeige auf der städtischen Internetseite von Bad Honnef drückt die Verwaltung ihr Mitgefühl aus. Wer sie anklickt, erfährt zudem, dass es am Todestag einen Anruf einer besorgten Nachbarin beim Jugendamt gegeben hat.</p>
<p>Im Gespräch mit der städtischen Mitarbeiterin sei aber eine akute Gefährdung nicht zu erkennen gewesen. Die Frau wurde an das Jugendamt Königswinter verwiesen, in deren Betreuung Anna stand. Einen weiteren Kontakt habe es aber nicht gegeben, teilte Bürgermeister Peter Wirtz aus Königswinter bei einer Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses mit. Die Pflegeeltern seien erfolgreich tätig gewesen und sorgfältig ausgesucht worden. Zudem habe es regelmäßige Kontakte gegeben. Auch auf den Internetseiten von Königswinter gibt es eine eigene Rubrik zu dem tragischen Geschehen.</p>
<p>Anna wurde in aller Stille und im engsten Familien- und Freundeskreis zur letzten Ruhe geleitet. Die die evangelische und die katholische Kirchengemeinde bieten am Dienstag, 31. August, um 17 Uhr eine ökumenische Trauerfeier in der katholischen Kirche Maria Königin des Friedens am Schulzentrum der CJD-Schule Königswinter statt.</p>
<p>Quelle: ksta.de &#8211; 19.11.10 &#8211; Von Ralf Rohrmoser-von Glasow<br />
Link zum Pressebericht: www .ksta.de/html/artikel/1281431624299.shtml</p>
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