Ahlen Jugendamt
Jugendamt Ahlen
Westenmauer 10
59227 Ahlen
Telefon: 0 23 82/59-0
Fax: 0 23 82/59-7 30
Leitung
Burkhard Knepper
Tel. 0 23 82/59-2 72
Fax 0 23 82/59-5 13
E-Mail: knepperb@stadt.ahlen.de
Allgemeiner Sozialer Dienst
Ute Gallasch-Meyer
Telefon: 0 23 82/59-5 61
Fax: 0 23 82/59-7 30
E-Mail: gallasch-meyeru@stadt.ahlen.de
Vormundschaften, Beistandschaften, Unterhaltsvorschuss
Udo Leuchtenberg
Telefon: 0 23 82/59-3 63
Fax: 0 23 82/59-7 30
E-Mail: leuchtenbergu@stadt.ahlen.de
Jugendförderung
Karin Jaspert
Telefon: 0 23 82/59-4 62
Fax: 0 23 82/59-7 30
E-Mail: jaspertk@stadt.ahlen.de
Wirtschaftliche Jugendhilfe
Konrad Michelis
Telefon: 0 23 82/59-2 85
Fax: 0 23 82/59-7 30
E-Mail: michelisk@stadt.ahlen.de
Jugendhilfeplanung, Pflegekinder, Kindertagesstätten
Hans-Werner Willmer
Telefon: 0 23 82/59-7 08
Fax: 0 23 82/59-7 30
E-Mail: willmerh@stadt.ahlen.de
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Oktober 16th, 2008 um 11:19
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT AHLEN – 15.10.2008 – Mehr Geld fürs Kindeswohl
Ahlen. „Die Situation hat uns erst fast überrollt. Aber heute haben wir größere Handlungssicherheit.“ Ute Gallasch-Meyer, bei der Stadt Ahlen zuständig für die Beratung für Kinder, Jugendliche und Familien, blickte in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses zurück auf die Zeit, als Medienberichte über Kindesmisshandlungen und Kindstötungen aufschreckten. Ein Name, der immer noch aufhorchen lässt: Kevin, der 2006 von seinem Ziehvater zu Tode gequält wurde. Auch im Jugendamt Ahlen liefen vermehrt Meldungen über mögliche Kindesmisshandlungen ein.
Mittlerweile habe man im Jugendamt Verfahren entwickelt, zügig auf derartige Meldungen und Verdachte zu reagieren. „In der Folge bedeutet das aber auch eine Verdichtung von Arbeit.“
Zwar stellten die Jugendamtsmitarbeiter in vielen Fällen nicht unbedingt eine Kindeswohlgefährdung fest, „aber es besteht oft ein großer Unterstützungsbedarf“, schaute Ute Gallasch-Meyer besonders auf ganz junge Familien. Und auch der Bedarf an Beratung und freiwilligen Hilfen sei ungebrochen hoch, wenn auch aus dem Fokus der Öffentlichkeit mittlerweile herausgefallen: „Aus unserer Sicht aber nicht“, so die Verwaltungsvertreterin. In Ahlen gebe es insgesamt 11 300 Kinder und Jugendliche und 2000 junge Erwachsene, also Menschen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren.
Steigende Fallzahlen, steigende Anforderungen an die Jugendamtsmitarbeiter – das bedeute auch steigende Kosten, setzte Burkhard Knepper hinterher: „Wir haben überplanmäßige Mittel in Höhe von 595 000 Euro beantragt.“ Der Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales machte aber auch direkt die Gegenrechnung auf: Eine Teil-Deckung könne erfolgen über Einsparungen aus den Leistungen aus dem Asylbewerbergesetz, aus den Hilfen für Familien und Einzelpersonen und aus Mehreinnahmen durch eine Landschaftsverbands-Rückerstattung. So blieben letztendlich 160 000 Euro, die in den Haushalt 2009 eingeplant werden müssten.
Bürgermeister Benedikt Ruhmöller verwies noch einmal auf die verstärkten Anforderungen an die Jugendhilfe, so dass das Jugendamt und seine Partner mehr Geld bereitstellen müssten: „Damit ein qualifizierter Stab an Mitarbeitern entsprechend ausgestattet werden kann.“ Zudem werde eine bislang befristete Stelle im Allgemeinen Dienst dauerhaft eingerichtet.
Quelle: ahlener-zeitung.de – 15.10.2008 – Von SABINE TEGELER
Link zum Pressebericht: www . ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_warendorf/ahlen/725433_Mehr_Geld_fuers_Kindeswohl.html
Oktober 16th, 2008 um 15:51
NEWSFLASH ZUM JUGENDAMT AHLEN
15.10.2008 – „Vom Grundsatz her gut aufgestellt“
Havixbeck – Der Weiterbildung und dem Austausch mit Kollegen aus anderen Einrichtungen diente am Montag der fünfte Erzieherinnentag in der Kommunalen Kindertagesstätte im Flothfeld. 55 Erzieherinnen und Erzieher aus nahezu allen Kindergärten und Kindertagestätten in Havixbeck und Hohenholte sammelten in drei Arbeitsgruppen Anregungen für ihre Arbeit.
Zum Thema Kindeswohlgefährdung informierte Stefan Holtkamp, Sozialarbeiter und Team-Koordinator beim „Allgemeinen Sozialen Dienst“ des Kreisjugendamts. Nach einer Gesetzesänderung tragen alle mit Kinderbetreuung befassten Einrichtungen Verantwortung für das Kindeswohl. Stefan Holtkamp erläuterte, wann das Wohl eines Kindes gefährdet ist. Vorgestellt wurden Beratungs- und Hilfsangebote des Kreisjugendamts für Familien. „Die Tageseinrichtungen in Havixbeck sind vom Grundsatz her gut aufgestellt“, bewertete Holtkamp die Situation nach einer mit den Erzieherinnen erarbeiteten Standortbestimmung.
Unter der Überschrift „Früh fördert sich“ wurden Möglichkeiten der Frühförderung von Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsauffälligkeiten vorgestellt. Die Heilpädagoginnen Bärbel Hillebrand und Renate Barenbrügge informierten über die Arbeit der Frühförder- und Beratungsstelle Haus Hall in Gescher. An diese können sich Eltern direkt mit ihren Fragen wenden. Besprochen wurden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen pädagogischen und therapeutischen Einrichtungen.
In der dritten Arbeitsgruppe ging Erzieherin und Diplom-Pädagogin Antje Braun von der Evangelischen Familienbildungsstätte der Frage nach: „Was brauchen Kinder unter drei Jahren in Kitas?“ Seit Inkrafttreten des Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) richten Kindertagesstätten vermehrt Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren ein. Hierauf müssen sich die Erzieherinnen einstellen. Antje Braun hatte viele Spielanregungen für ein- und zweijährige Kinder mitgebracht. Diese gab sie den Erzieherinnen als Hilfen für die praktische Arbeit im Kindergartenalltag mit.
„Es war ein schöner Tag. Der Austausch mit den Erzieherinnen aus den anderen Kindergärten war eine gute Sache“, zog Wiltrud Allendorf, Leiterin des St.-Georg-Kindergartens Hohenholte, am Ende des Fortbildungstags zufrieden Bilanz. Gemeinsam mit Anja Wesselmann, Leiterin des St.-Dionysius-Kindergartens, und Birgit Christmann, Leiterin der Kindertagesstätte im Flothfeld, hatte sie das Treffen vorbereitet.
Quelle: ahlener-zeitung.de – 15.10.2008 – Von ANSGAR KREUZ
Link zum Pressebericht: www . ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_coesfeld/havixbeck/723119_Vom_Grundsatz_her_gut_aufgestellt.html